DE876433C - Anordnung zum Betrieb von Leuchtstofflampen oder anderen mit Gas gefuellten Entladungsroehren mit Gleichstrom - Google Patents
Anordnung zum Betrieb von Leuchtstofflampen oder anderen mit Gas gefuellten Entladungsroehren mit GleichstromInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
- H05B41/18—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch
- H05B41/19—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode
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- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
- Anordnung zum Betrieb von Leuchtstofflampen oder anderen mit Gas gefüllten Entladungsröhren mit Gleichstrom Die Leuchstofflampe ist eine mit Gas gefüllte Entladungsröhre, welche einen fluoreszierenden Stoff enthält und die z. B. ein Licht abgeben kann, das dem Tageslicht entspricht. Die Röhre, deren Länge z. B. r m sein kann, wird mittels gewöhnlicher Netzspannung 22o Volt Wechselstrom betrieben. Die zwei Elektroden sind als Glühdrähte geformt, damit die Spannung, bei welcher die Lampe zündet, heruntergesetzt werden kann, aber trotzdem ist es doch notwendig, daß eine momentane Überspannung von etwa 400 Volt vorhanden ist, um die Zündung hervorzurufen. In der kurzen Zeit, in der die Lampe auf dem Markt gewesen ist, hat es sich gezeigt, daß sie zwar viele Anwendungsmöglichlceiten besitzt, jedoch liegt eine wesentliche Begrenzung derAnwendungsmöglichkeiten darin, daß sie nur durch Wechselstrom betrieben werden kann. Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, eine Anordnung anzugeben, mit Hilfe deren die Leuchtstofflampe einem Gleichstromnetz angeschlossen werden kann. Erfindungsgemäß werden zur Zündung der Lampe eine Umpoleinr ichtung für den Netzanschluß und zwei entgegengesetzt gerichtete, parallel verbundene Glimmzünder verwendet, so -däß die Glimmentladung; unangesehen der Polarität, auf der Bimetallfahne einer der Glimmzünder stattfindet.
- In der Zeichnung zeigt Fig. i, auf welche Weise die L euchtstofflampe in :bekannter Weise an ein Wechselstromnetz angeschlossen werden kann, während Fig. 2 den Anschluß der Lampe an ein Gleichstromnetz im Sinne der Erfindung zeigt.
- In Fig:. i ist 4 die Leuchtstofflampe mit den zwei Glühdrähten, an deren eines Ende die Zuleitungen vom Wechselstromnetz geführt sind. In die eine Zuleitung ist eine Drosselspule 2 eingekoppelt. An die anderen Enden der Glühdrähte ist ein Glimmzünder 6 angeschlossen. 5 ist ein Rundfunkstörsch@utzkompensator. Die über die Drosselspule 2 und den einen Glühdraht zum Glimmzünder 6 angeschlossene Spannung bewirkt eine Glimmentladung in dem Glimmzünder: Durch die hierdurch entstandene Wärme schließt die Bimetallfahne des Glimmzünders einen Kontakt, so daß nun Strom durch beide Elektrodenglühdrähte der Leuehtstofflampe fließt. Sobald aber die Bimetallfahne den Kontakt schließt, hört die Glimmentladung auf, -und die Abkühlung der B'imetallfahne bewirkt kurz danach, daß der geschlossene Kontakt unterbrochen wird. Auf Grund der plötzlichen Unterbrechung entsteht in der Drosselspule eine Überspannung; die genügend groß ist, um eine elektrische Entladung in der Leuchtstofflampe einzuleiten, wobei diese zündet.
- Sofern die Leuchtstofflampe für Gleichstrom verwendet werden soll, ist es notwendig, einen Ohmächen Widerstand in den Kreis einzukoppeln. Wenn man das Kopplungsschema Fig. i-beibehalten wollte, würden folgende Schwierigkeiten auftreten: Da die Polarität der angeschlossenen Spannung nicht wechselt, würde das Quecksilber in der Lampe kondensieren und an dem einen Ende der Röhre niederschlagen. Nach 48- Stunden Brennzeit kann dieser einseitige Quecksilberniederschlag so groß werden, daß die Lichtmenge am anderen Ende der Röhre, das entsprechend arm an Quecksilber geworden ist, wesentlich abnimmt.
- Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß die Polarität der Elektroden der. Leuchtstofflampe gewechselt wird. Zweckmäßig ist es, die Polarität zu wechseln, jedesmal wenn die Lampe angezündet wird. Dies kann praktisch dadurch erreicht werden, daß man einen Bedienungsschalter verwendet, der gleichzeitig als Polwechselschalter wirkt.
- Eine solche Anordnung zum Betrieb von Leuchtstofflampen mit Gleichstrom- ist in der Fig. 2 gezeigt, wobei für diejenigen Teile, die in der Fig. i vorhanden sind, die gleichen Bezugszeichen benutzt sind. Der Polwechselschalter ist mit i bezeichnet. In die eine Zuleitung ist eine Drosselspule 2 eingeschaltet, während in der anderen Zuleitung ein Ohmscher Widerstand 3 liegt. Der Glimmzünder 6 ist erfindungsgemäß parallel mit einem entgegengesetzt gerichteten Glimmzünder 7 verbunden. Der Grund hierfür ist der Wechsel der Polarität, der durch die Bedienung des Polwechselschalters entsteht. Die Glimmentladung soll nämlich stets von der Bimetallfahne des Glimmzünders aus stattfinden, damit die Kontaktschließung schnell geschehen kann. Geschieht- die Entladung in umgekehrter Richtung, so würde die Wärmeerregung zur Bimetallfahne etwa 2o Sekunden dauern, was nachteilig ist.
- Die Erfahrungen haben gezeigt, däß bei der Zündung der Lampe noch das elektrische Potential der Glasröhre selbst und der darauf ruhenden Quecksilbertropfen zu berücksichtigen sind. Bei Wechselstrom spielt dieses Potential keine Rolle. Bei Gleichstrom aber kann es bei einer gegebenen Polarisierung die Zündung verhindern. Nach der Erfindung wird die Leuchtstofflampe mit einer breiten leitenden Schicht 8 versehen, die an der Hinterseite der Glasröhre angebracht wird. Diese leitende Schicht wird an eine in potentialer Hinsicht neutrale Stelle der Drosselspule angeschlossen. Zum Beispiel kann dies zwischen den Kondensatoren g und io erreicht werden, die in Serie zwischen den Klemmen der Drosselspule angeschlossen sind.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Betrieb von Leuchtstofflampen oder anderen mit Gas gefüllten Entladungsröhren mitGleichstrom, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zündung der Lampe eine U mpoleinrichtung (i) für den Netzanschluß und zwei entgegengesetzt gerichtete, parallel verbundene Glimmzünder (6, 7) verwendet werden, so daß die Glimmentladung, unangesehen der Polarität, auf der Bimetallfahne einer der Glimmzünder stattfindet.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasbehälter der Leuchtstofflampe eine leitende Schicht (8) hat, eine Drahtbewicklung od. ä., die über Kondensatoren (g, io) mit den Klemmen einer Drosselspule verbunden wird, so daß der Glasbehälter und die darauf ruhenden Quecksilbertropfensich in elektrischer Hinsicht neutral zu der von der Drosselspule hervorgebrachten Überspannung verhalten.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis außer der Drosselspüle (2) ein Ohmscher Widerstand (3) eingeschaltet ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umpoleinrichtung (i) von einer als Bedienungsschalter dienenden automatischen Anordnung gebildet ist, die, wenn jedesmal die Lampe angezündet wird, eine Umpolung vornimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK876433X | 1941-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE876433C true DE876433C (de) | 1953-05-11 |
Family
ID=8153467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES12547D Expired DE876433C (de) | 1941-02-12 | 1942-01-23 | Anordnung zum Betrieb von Leuchtstofflampen oder anderen mit Gas gefuellten Entladungsroehren mit Gleichstrom |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE876433C (de) |
-
1942
- 1942-01-23 DE DES12547D patent/DE876433C/de not_active Expired
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