AT134224B - Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungs-Stationen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungs-Stationen.

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AT134224B
AT134224B AT134224DA AT134224B AT 134224 B AT134224 B AT 134224B AT 134224D A AT134224D A AT 134224DA AT 134224 B AT134224 B AT 134224B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SchaltungsanordnungfürGesellschaftsleitungs-Stationen. 



   Es sind   Schaltungsanordnungen für Teilne@merapparate bekannt,   bei denen mehrere an eine gemeinsame Leitung angeschlossene   Teilne@mer durch versc@iedene Stromkombinationen, bestehend   aus   Gleich-und überlagertem Wechselstrom, ausgewählt   werden, wie dies z. B. im österr. Patent Nr.   54945   beschrieben ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist die mehrfache Ausnützung der jeder Station zugeordneten Relais, wovon eines ein polarisiertes, das andere ein normales Relais ist, so dass durch ihr   Zusammenwirken   in den verschiedenen Schaltstellungen eine Vereinfachung der Teilnehmerstationen möglich wird.

   Dies wird dadurch erreicht, dass das polarisierte Relais zur   Besetztprüfung   und zur   Aufnahme   des Selektivgleichstromes verwendet wird, während das normale Relais mit zwei Schaltstellungen versehen ist und so in der ersten   Sehaltstellung zur Aufnahme   des   Selektivwechselstromes   dient und damit   dite anschaltung   des polarisierten Relais bewirkt, in der zweiten Schaltstellung jedoch die   Aufreehterhaltung   den Anrufes bzw. beim ankommenden und abgehenden Sprechverkehr die   Anschaltung   der Sprechgarnitur an die Sprechleitung vollzieht. 



   Das angeführte Ausführungsbeispiel ist unter Weglassung aller die Funktion nicht erforderlichen Einzelheiten in der Abbildung für eine der möglichen Selektivstromkombinationen gezeichnet. Für die ändern möglichen Selektivstromkombinationen wird die Station bei den   mit M', K./ . s bezeichneten   Punkten umgeschaltet. 



   Die Pluspole der 60-Volt-bzw. 32-Volt-Batterien in der Zentrale sind geerdet. 



   Ankommender   Sprechverkehr.   
 EMI1.1 
 stellung   1)   und schaltet das polarisierte Relais P (Wicklung PI) ein. Dieses zieht durch den Gleichstrom an über   A6-Al-bl-Hl-Pl-Erde.   



   Die Selektivstromaussendung dauert nur kurze Zeit und es geht der LW in den Zustand 2. Das Relais B wird stromlos und in der Folge auch das polarisierte Relais P. Letzteres hält sich aber abfallverzögert weiter, so dass nun der Gleichstromwecker G zum Läuten kommt über :-60-S'-B 4-B 1- 
 EMI1.2 
 zeitig haben aber die Kontakte   b 1   und b 2 des Relais B auch die Anschaltung der Sprechgarnitur MT vorbereitet. Hebt der Teilnehmer jetzt sein   Mikrotelephon MT ab,   so wird der Automathebel betätigt, verriegelt vorerst mit einer Klinke V od. dgl. den Anker des Relais B, wodurch die Kontakte b   1   und   b   2 geschlossen bleiben, betätigt der Reihe nach die Kontakte H 1, 112, dann H 3,   H 4 und schliesst H 5.   



   Die Kontakte H 3, H   4,   H 5 kehren jedoch bei Erreichung der Endstellung des Automathebels wieder in die gezeichnete Ruhelage zurück und nur die Kontakte   777, 772   bleiben umgelegt. 



   Damit ist aber die Anschaltung der Sprechgarnitur MT erfolgt und der sprechbereite Zustand der Station erreicht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Abgehender Sprechverkehr. 



   Hebt der Teilnel. mer ab, so bereitet der Automathebel vorerst die mechanische Verriegelung des Relais B vor. In der Folge werden vorerst die Kontakte H   1,   H 2 betätigt, dann erst wird der Kontakt H 3 geöffnet und H 4 geschlossen. In diesem Zeitmoment erfolgt die Prüfung, ob die GL-Leitung   jH,   B 1 frei oder besetzt ist. 



   Ist die GL-Leitung besetzt, so liegt an der Al-Leitung Spannung, so dass das Relais P (Wicklung P II) anspricht und seine Kontakte betätigt ; der Kontakt   p   1 öffnet daher und verhindert das Wirksamwerden des mittlerweile schliessenden Kontaktes H 5. Es wird somit das beim ankommenden Sprechverkehr die Einleitung des Rufes und damit die Vorbereitung des Anschalten bewirkende Selektivrelais P dazu benützt, im abgehenden Verkehr bei besetzter GL-Leitung die Anschaltung zu verhindern. 



   War   während des Prüfens jedoch die GL-Leitung frei, so spricht Relais P nieht an. Der Kontakte   des Automathebels schliesst daher, gibt den Anreiz für die Anschaltung der   Spreehgarnitur   und bewirkt die Einleitung des abgehenden Rufes :
Erde-Wecker G-   7-p 2-H 5-B 1-B 2   und im Vorwähler V   W - R- Minus   60. 



   Das Relais B wird voll erregt (2. Schaltstellung),   schliesst   seine Kontakte b 1 und b 2, der Relaisanker schnappt in die vorbereitete Verriegelungsklinke V ein und wird festgehalten. Hat der Automathebel seine Endstellung erreicht, so kehren seine Kontakte H 3, H   4,   H 5 wieder in die gezeichnete Ruhe- 
 EMI2.1 
 Leitung angeschaltet :
Erde im   VW-Widerstand   Wi-r-A2-A1-b1-H1-MT-H2-b2-B1-B2 im   VW-IT-   Minus 60. 



   Gesprächsschluss. 



   Legt der Teilnehmer nach einem ankommenden oder abgehenden Gespräch auf-in beiden Fällen ist der Stromweg derselbe-, so wird vorerst die mechanische Verriegelung V des Relais B aufgehoben, der Relaisanker fällt ab und trennt mit den Kontakten b 1, b 2 die Sprechschleife. 



   In der Folge wird beim Weiterbewegen des Automathebels nur mehr das   Kontaktpaar H 3, H 4   vorübergehend betätigt, H 5 bleibt offen und in der Endstellung werden auch die Kontakte H   1,     H 2   wieder in ihre Ruhelage gebracht. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
 EMI2.2 
 stromkombinationen gerufen werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit zwei Schaltstellungen versehenes Relais   (B)   die Einleitung des Selektivrufes bzw. die Aufrechterhaltung desselben bewirkt, derart, dass es vorübergehend in seiner ersten Schaltstellung das Selektivrelais (P) anschaltet, beim Ansprechen dieses Relais (P) in die zweite Schaltstellung gebracht wird und so die Aufrechterhaltung des Anrufes, bzw. die Anschaltung der Sprechgarnitur an die GL.-Leitung vorbereitet.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais (B) bei der Einleitung eines abgehenden Gespräches zum Ansprechen kommt und die Anschaltung der Spreeh- garnitur bewirkt.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Selektivrelais (P) bei der Einleitung eines abgehenden Gespräches vorerst prüft, ob die Gesellsehaftsleitung frei oder besetzt ist, und in letzterem Falle das Ansprechen des Relais (B) und damit die Anschaltung der Sprechgarnitur an die GL-Leitung verhindert.
AT134224D 1932-07-13 1932-07-13 Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungs-Stationen. AT134224B (de)

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