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GeschwindiKk 'itswcchselgetriebe, insbesondere fiir Kraftfthrzeuge.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fiir Kraftfahrzeuge, welches einerseits aus einer Getriebegruppe von ausriiekbaren Zahnrädern, z. B. Verschiebe- zahnrädern, und anderseits aus einer Gruppe von Paaren dauernd miteinander in Eingriff befindlicher Zahnräder besteht, welche durch eine ohne mittlere Ruhestellung zu schaltende WeeLselkupplung geschaltet werden und wobei das eine oder andere dieser Zahnradpaa) e gleichzeitig als Vorgelegezahnradpaar für die zuerst genannte Getriebegruppe dient.
Erfindungsgemäss wird nun diese letztere Gruppe in Antriebsiieitung hinter der ersteren Gruppe angeordnet, wodurch insbesondere eine leichtere Schaltung ermoglic} t wird. Da die Wechselkupplung nur für den Augenblick ihres Umschaltens gelöst werden kann, ohne jedoch normalerweise in einer mittleren Ausrückstellung verbleiben zu können, ist im Augenblick des Schaltens, z. B. der Verschieberäder stets der Hauptteil des Getriebes mit der angetriebenen Welle und damit mit den Rädern des fahrenden Wagens verbunden. Dies hat zur Folge, dass die Get) iebeglieder selbst in dem besonders beim Anfahren noch sehr zähflüssigen Schmieröl nicht allzu stark abgebremst und infolgedessen die Verschieberäder leichter geschaltet werden können.
Da auch das Schalten der Weehselkupplung, welc ! es ohne Trennung des Motors vom Getriebe bzw. vom Wagen erfolgen kann und wobei die Kupplung selbsttätig nach dem entsprechenden Umlegen
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gruppen eine besonders störungsfreie und geräuschlose Schaltung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Mittelschnitt durch ein Getriebe, die Fig. 2-7 zeigen die Stellungen der Glieder des Getriebes, die sie bei den verschiedenen Schaltungen einnehmen, Fig. 8 zeigt die Klauen der in das Getriebe eingesetzten Überholungskupplung.
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welle. Das Getriebegehäuse besteht beispielsweise aus den Kammern 5 und 6. Die Kammer 5 enthält die Wechselräder für den ersten, zweiten, dritten und Rückwärtsgang. die Kammer 6 den als Zweiganggetriebe ausgebildeten Getriebeteil für einen Beschleunigungs- bzw. einen Schnellgang. Zwischen die Kupplungswelle 4 und die getriebene Welle 7, durch welche die Kardanwelle angetrieben wird, ist das als Hohlwelle ausgebildete Zwischenglied 23 eingeschaltet.
Die Kupplungswelle 4 und die getriebene Welle 7 sind durch Lager 35 bzw. 36 in der Hohlwelle des Zwischengliedes gelagert. Die Anordnung des Zweiganggetriebes gemäss der Erfindung ermöglicht es. die Lager 37, 38 bzw. 39, 40 unmittelbar neben den Stirnflächen der Räder einzubauen. Dadurch wird einer Durchbiegung der Welle weitestgehend vorgebeugt und das störende Geräusch der Räder beseitigt.
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Klauen 12, die zum Eingriff in die Klauen 17 des Zwischengliedes 23 dienen.
Auf der Vorgelegewelle 9 sitzen unverschiebbar die Zahnräder 13 und 15 für den ersten und zweiten Gang und das Zahnrad 14 für den Rüekwärtsgang. Ausserdem sind auf der Vorgelegewelle 9 die Zahnräder 21 und 22 aufgekeilt, welche, beispielsweise mit Schrägverzahnung, mit den Zahnrädern 23 und 24 in dauerndem Eingriff stehen.
Durch die mit Schrägverzahnung versehene Wechselkupplung 25 kann entweder Zahnrad 23 durch Klauen 26 oder Zahnrad 24 durch Klauen 27'mit der getriebenen Welle 7 gekuppelt werden. Die Schaltung der Kupplung 25 erfolgt beispielsweise durch eine dritte Schaltstange oder einen besonderen Hebel, wobei
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jeweils gedrängt wird.
Beim Ausführungsbeispiel werden die Gänge für Voiwärtsfahrt durch den Handhebel 7S tiber die Schaltgabel 19 und der Rückwärtsgang durch den zweiarmigen Hebel 20 geschaltet.
In den Sehaltstellungen der Fig. 2-7 wird die Antriebskraft wie folgt übertragen :
Fig. 2 zeigt die Schaltung beim ersten Gang. Eingerückt sind Zahnrad 10 und 13 sowie Zahnrad 21,
23 und die Klauen der Kupplungsmuffe 25 in die Klauen 26 des Rades 23.
Fig. 3 zeigt die Schaltung beim zweiten Gang. Eingeschaltet sind die Räder 11, 16, 21, 23 und wieder die Klauen der Muffe 25 in die Klauen 26 des Rades 23.
Fig. 4 zeigt die Schaltung beim dritten (direkten) Gang. Eingeschaltet sind die Klauen 12 des
Rades 11 in die Klauen 17 des Rades 23 sowie die Klauen der Muffe 25 in die Klauen 26 des Rades
Die'Fig. 6 und 7 zeigen die Schaltung beim Rüekwärtsgang. Im Eingriff sind die Räder 10. 14, 16, ferner die Räder 21 und 23 sowie'die Klauen der Muffe 25 in die Klauen 26 des Rades 23
Wie die Zeichnung zeigt, ist bei allen bisher genannten Schaltungen die Muffe 25 in die Klauen 26 des Rades 23 eingerückt. Dementsprechend ist mit der getriebenen Welle 7 die Vorgelegewelle mit ihren
Rädern verbunden. Beim Geschwindigkeitsweehsel, beispielsweise vom ersten in den zweiten Gang, wird nach Lösen der 1Iotorkupplung das Zahnrad 10 aus Zahnrad 73 ausgerückt.
Mit der Kupplungs- welle rotieren beim Umschalten lediglich die Räder 10 und 11, während mit der getriebenen Welle die
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geringer als bei bekannten Getrieben, bei welchen mit der Kupplungswelle die Vorgelegewelle umläuft.
Die Schaltung wird deswegen erleichtert.
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Die Muffe 25 kann in die Klauen 27 eingreifen, nachdem die Umfangsgeschwindigkeit beider Teile nahezu gleich sind. In dieser Schaltstellung wird die Muffe 25 von den Klauen 27 angetrieben, wobei die kleinen Flanken 31, 32 die Kraft übeltragen.
Sinngemäss erfolgt die Rücksehaltung vom Beschleunigungsgang in den dritten Gang. In diesem Fall wird die Kraft von den grossen Klauenflanken 33 und 34 übertragen. Die Umfangskraft ist in diesem Fall im Verhältnis der Übersetzung grösser als im vorher beschriebenen Fall. Infolgedessen ergibt sieh für beide Fälle eine nahezu gleiche Flächenpressung zwischen den Kupplungsflanken.
PATENT-ANSPRtCHE :
1. Gesehwindigkeitsweehselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Getriebegruppe von ausrückbaren Getriebegliedern, z. B. Versehiebezahnrädern, und aus einer Gruppe von Paaren dauernd miteinander in Eingriff befindlicher Zahnräder, welche insbesondere durch eine ohne mittlere Ruhestellung und ohne Auslücken der Motorkupplung zu sehaltende Wechselkupplung geschaltet werden und wobei beide Getriebegruppen ein einheitliches Getriebe mit gemeinsamer Vorgelegewelle bilden, derart, dass die Zahnräder der einen Gruppe mittels dieser Vorgelegewelle gleichzeitig mit den Zahnrädern der ändern Gruppe zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten können, dadurch gekennzeichnet,
dass insbesondere zur Erleichterung des Schaltens die Getriebegruppe der ausrückbaren Getriebeglieder in Antriebsrichtung vor der Getriebegruppe dauernd miteinander in Eingriff befindlicher Zahnräder angeordnet ist.