AT133557B - Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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AT133557B
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    GeschwindiKk 'itswcchselgetriebe, insbesondere fiir Kraftfthrzeuge.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein   Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fiir   Kraftfahrzeuge, welches einerseits aus einer   Getriebegruppe von ausriiekbaren Zahnrädern,   z. B. Verschiebe-   zahnrädern,   und anderseits aus einer Gruppe von Paaren dauernd miteinander in Eingriff befindlicher Zahnräder besteht, welche durch eine ohne mittlere Ruhestellung   zu schaltende WeeLselkupplung   geschaltet werden und wobei das eine oder andere dieser   Zahnradpaa)     e   gleichzeitig als Vorgelegezahnradpaar für die zuerst genannte Getriebegruppe dient. 



   Erfindungsgemäss wird nun diese letztere Gruppe in   Antriebsiieitung   hinter der ersteren Gruppe angeordnet, wodurch insbesondere eine leichtere Schaltung   ermoglic}   t wird. Da die Wechselkupplung nur für den Augenblick ihres Umschaltens gelöst werden kann, ohne jedoch normalerweise in einer mittleren Ausrückstellung verbleiben zu können, ist im Augenblick des Schaltens, z. B. der Verschieberäder stets der Hauptteil des Getriebes mit der angetriebenen Welle und damit mit den Rädern des fahrenden Wagens verbunden. Dies hat zur Folge, dass die   Get) iebeglieder selbst   in dem besonders beim Anfahren noch sehr zähflüssigen   Schmieröl nicht   allzu stark abgebremst und infolgedessen die Verschieberäder leichter geschaltet werden können. 



   Da auch das Schalten der   Weehselkupplung,     welc ! es ohne Trennung des Motors   vom Getriebe bzw. vom Wagen erfolgen kann und wobei die Kupplung selbsttätig nach dem entsprechenden Umlegen 
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 gruppen eine besonders   störungsfreie   und geräuschlose Schaltung. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Mittelschnitt durch ein Getriebe, die Fig. 2-7 zeigen die Stellungen der Glieder des Getriebes, die sie bei den verschiedenen Schaltungen einnehmen, Fig. 8 zeigt die Klauen der in das Getriebe eingesetzten Überholungskupplung. 
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 welle. Das Getriebegehäuse besteht beispielsweise aus den Kammern 5 und 6. Die Kammer 5 enthält die   Wechselräder   für den ersten, zweiten, dritten und   Rückwärtsgang.   die Kammer 6 den als Zweiganggetriebe ausgebildeten Getriebeteil für einen   Beschleunigungs- bzw.   einen Schnellgang. Zwischen die Kupplungswelle 4 und die getriebene Welle 7, durch welche die Kardanwelle angetrieben wird, ist das als Hohlwelle ausgebildete Zwischenglied 23 eingeschaltet.

   Die Kupplungswelle   4   und die getriebene Welle 7 sind durch Lager 35 bzw. 36 in der Hohlwelle des Zwischengliedes gelagert. Die Anordnung des Zweiganggetriebes gemäss der   Erfindung ermöglicht   es. die Lager 37, 38 bzw. 39, 40 unmittelbar neben den Stirnflächen der Räder einzubauen. Dadurch wird einer Durchbiegung der Welle weitestgehend vorgebeugt und das störende Geräusch der Räder beseitigt. 
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 Klauen   12,   die zum Eingriff in die Klauen 17 des Zwischengliedes 23 dienen.

   Auf der Vorgelegewelle 9 sitzen unverschiebbar die Zahnräder 13 und 15 für den ersten und zweiten Gang und das Zahnrad 14 für den   Rüekwärtsgang.   Ausserdem sind auf der Vorgelegewelle 9 die Zahnräder 21 und 22 aufgekeilt, welche, beispielsweise mit   Schrägverzahnung,   mit den Zahnrädern 23 und 24 in dauerndem Eingriff stehen. 



  Durch die mit   Schrägverzahnung   versehene Wechselkupplung 25 kann entweder Zahnrad 23 durch   Klauen 26 oder Zahnrad 24 durch Klauen 27'mit der getriebenen Welle 7 gekuppelt werden. Die Schaltung der Kupplung 25 erfolgt beispielsweise durch eine dritte Schaltstange oder einen besonderen Hebel, wobei   

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 jeweils gedrängt wird. 



   Beim   Ausführungsbeispiel   werden die Gänge für   Voiwärtsfahrt   durch   den Handhebel 7S tiber   die Schaltgabel 19 und der   Rückwärtsgang durch den zweiarmigen   Hebel 20 geschaltet. 



  In den   Sehaltstellungen   der Fig. 2-7 wird die Antriebskraft wie folgt übertragen :
Fig. 2 zeigt die Schaltung beim ersten Gang. Eingerückt sind Zahnrad 10 und 13 sowie Zahnrad 21,
23 und die Klauen der   Kupplungsmuffe   25 in die Klauen 26 des Rades 23. 



   Fig. 3 zeigt die Schaltung beim zweiten Gang. Eingeschaltet sind die Räder 11,   16, 21, 23   und wieder die Klauen   der Muffe 25   in die Klauen 26 des Rades 23. 



  Fig. 4 zeigt die Schaltung beim dritten (direkten) Gang. Eingeschaltet sind die Klauen 12 des
Rades 11 in die Klauen 17 des Rades   23   sowie die Klauen der Muffe 25 in die Klauen 26 des Rades
Die'Fig. 6 und 7 zeigen die Schaltung beim Rüekwärtsgang. Im Eingriff sind die Räder 10. 14, 16, ferner die Räder 21 und 23 sowie'die Klauen der Muffe 25 in die Klauen 26 des Rades   23  
Wie die Zeichnung zeigt, ist bei allen bisher genannten Schaltungen die Muffe 25 in die Klauen 26 des Rades 23 eingerückt. Dementsprechend ist mit der getriebenen Welle 7 die Vorgelegewelle mit ihren
Rädern verbunden. Beim Geschwindigkeitsweehsel, beispielsweise vom ersten in den zweiten Gang, wird nach Lösen   der 1Iotorkupplung   das Zahnrad 10 aus   Zahnrad 73 ausgerückt.

   Mit   der Kupplungs- welle rotieren beim Umschalten lediglich die Räder 10 und   11,   während mit der getriebenen Welle die 
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 geringer als bei bekannten Getrieben, bei welchen mit der Kupplungswelle die Vorgelegewelle umläuft. 



  Die Schaltung wird deswegen erleichtert. 
 EMI2.3 
 Die Muffe 25 kann in die Klauen   27   eingreifen, nachdem die Umfangsgeschwindigkeit beider Teile nahezu gleich sind. In dieser Schaltstellung wird die Muffe 25 von den Klauen 27 angetrieben, wobei die kleinen   Flanken 31,   32 die Kraft übeltragen. 



   Sinngemäss erfolgt die Rücksehaltung vom   Beschleunigungsgang   in den dritten Gang. In diesem Fall wird die Kraft von den grossen Klauenflanken 33 und 34 übertragen. Die Umfangskraft ist in diesem   Fall im Verhältnis   der Übersetzung grösser als im vorher beschriebenen Fall. Infolgedessen ergibt sieh für beide Fälle eine nahezu gleiche   Flächenpressung   zwischen den   Kupplungsflanken.   



   PATENT-ANSPRtCHE :
1.   Gesehwindigkeitsweehselgetriebe,   insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Getriebegruppe von ausrückbaren Getriebegliedern, z. B.   Versehiebezahnrädern,   und aus einer Gruppe von Paaren dauernd   miteinander   in Eingriff befindlicher Zahnräder, welche insbesondere durch eine ohne mittlere Ruhestellung und ohne Auslücken der   Motorkupplung   zu   sehaltende     Wechselkupplung   geschaltet werden und wobei beide Getriebegruppen ein einheitliches Getriebe mit gemeinsamer Vorgelegewelle bilden, derart, dass die Zahnräder der einen Gruppe mittels dieser Vorgelegewelle gleichzeitig mit den Zahnrädern der ändern Gruppe zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten können, dadurch gekennzeichnet,

   dass insbesondere zur Erleichterung des Schaltens die Getriebegruppe der ausrückbaren Getriebeglieder in Antriebsrichtung vor der Getriebegruppe dauernd miteinander in Eingriff befindlicher   Zahnräder   angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwelle aus drei Teilen besteht. wobei der mittlere Teil als Hohlwelle ausgebildet und mit einem Zahnrad verbunden ist, welches als EMI2.4
AT133557D 1930-06-13 1931-06-06 Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. AT133557B (de)

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