AT133466B - Akustische Membran. - Google Patents

Akustische Membran.

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  Akustische Membran. 



   Es ist erwünscht, dass der Rand einer akustischen Membran, die an diesem Rande abgestützt wird, einen gewissen Grad von Nachgiebigkeit hat. Um dies zu erzielen, hat man bereits vorgeschlagen, den Randteil mit gleichachsigen Wellungen zu versehen. Obwohl hiedurch gegenüber einer Membran mit nichtprofiliertem Rand die Wirkung verbessert wird, kann die Starrheit eines solchen Randes noch zu gross sein. 



   Eine weitere Verbesserung kann erzielt werden, wenn, wie dies bei der Membran nach der Erfindung der Fall ist, die gleichachsigen Wellungen durch flache Dämme unterbrochen werden. Die Erklärung dieser Tatsache ist darin zu suchen, dass infolge der Unterteilung des Randteiles in eine Anzahl durch die flachen Dämme getrennter Teile die Starrheit des ganzen Körpers kleiner ist, als wenn dieser aus einem Stück bestünde. Zur Vergrösserung dieser Wirkung empfiehlt es sich, die Entfernung zwischen den Dämmen derart zu wählen, dass der Bogen, der durch den zwischen zwei aufeinanderfolgenden   Dämmen liegenden   Teil der Wellungen gebildet wird, nur wenig von der ihm zukommenden Sehne abweicht. 



  Die erwähnte Entfernung steht mit der Grösse des Durchmessers der Membran im Zusammenhang. Es wird z. B. für grosse Membranen die Entfernung grösser sein als für kleine Membranen. 



   Dadurch, dass die Dämme, welche die verschiedenen Randteile voneinander trennen, flach und somit wenig dehnbar sind, wird zugleich der Vorteil erzielt, dass die Membran bei ihren Bewegungen gut zentriert bleibt, was besonders wichtig ist, wenn die Membran kegelförmig ist, da die flachen Dämme als Organe aufgefasst werden können, an denen der sehallerzeugende Mittelteil der Membran aufgehängt ist. In bezug auf Symmetrie werden die Dämme   zweckmässig   in radialer Richtung angebracht, was zugleich die beste Zentrierung verbürgt. 



   Ein weiterer Vorteil der Membran nach der Erfindung ist der, dass der vorher beschriebene Rand aus einem Stück und in einem einzigen Arbeitsgang gepresst werden kann, obgleich es natürlich auch möglich ist, zunächst die Dämme in der Weise herzustellen, dass die zwischenliegenden Teile ausgestanzt und sodann die freigewordenen Räume mit den gerieften Randteilen aus dem gleichen oder einem andern Material ausgefüllt werden. In bezug auf Massenherstellung ist natürlich das erste Verfahren zu empfehlen. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine kegelförmige Membran, die sich z. B. zur Verwendung in einem Lautsprecher eignet. Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Linie   lI-lI   der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung des gerieften Randes an der Stelle eines Dammes. 



   In den Figuren bezeichnet 1 den   schallerzeugenden   Teil der Membran, an dem in geeigneter Weise ein Rand befestigt ist, der aus den Teilen 2 und 3 besteht. Die Befestigung erfolgt zweckmässig in der Weise, dass der Rand mit Hilfe des   kegelförmigen   Teils 4 an den Kegel geklebt oder gepresst wird. Der Teil 2 ist unprofiliert gelassen und dient zur Stütze der Membran, z. B. durch Einklemmen zwischen zwei Ringen. Der Teil 3 ist mit gleichachsigen Wellungen 5 versehen, die erfindungsgemäss durch radial sich erstreckende flache Dämme 6 unterbrochen sind. Die Wellungen und die Dämme sind in einem Arbeitsgang gepresst. Als Material für die Membran kann in diesem Fall jeder Stoff verwendet werden, der sich für den soeben erwähnten Pressvorgang eignet. Gute Ergebnisse wurden mit einem Rand aus Papier erzielt. 



   Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die Wellungen einen dreieckigen Querschnitt haben. Wegen des Streckens des Papiers ist es empfehlenswert, die Winkel an der Spitze dieser Dreiecke nicht kleiner als etwa   1400 zu   wählen, da der Rand sonst zerbricht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Akustische Membran, deren Randteil mit gleichaehsigen Wellungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellungen durch flache Dämme unterbrochen sind.
    2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung zwischen den Dämmen derart ist, dass der Bogen, der durch den zwischen zwei aufeinanderfolgenden Dämmen liegenden Teil der Wellungen gebildet wird, nur wenig von der ihm zukommenden Sehne abweicht.
    3. Membran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämme sich in radialer Richtung erstrecken.
    4. Membran nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem aus einem Stück und in einem einzigen Arbeitsgang gepressten Rand versehen ist.
    5. Kegelförmige Membran, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Rand nach einem der vorhergehenden Ansprüche versehen ist. EMI2.1
AT133466D 1931-07-14 1932-07-02 Akustische Membran. AT133466B (de)

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