DE598145C - Am Rande vorzugsweise elektrodynamisch angetriebene, als Ganzes schwingende kegelartige Membran - Google Patents

Am Rande vorzugsweise elektrodynamisch angetriebene, als Ganzes schwingende kegelartige Membran

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Publication number
DE598145C
DE598145C DE1930598145D DE598145DD DE598145C DE 598145 C DE598145 C DE 598145C DE 1930598145 D DE1930598145 D DE 1930598145D DE 598145D D DE598145D D DE 598145DD DE 598145 C DE598145 C DE 598145C
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DE
Germany
Prior art keywords
membrane
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cone
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Expired
Application number
DE1930598145D
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English (en)
Inventor
Walter Schottky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/02Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
    • H04R7/12Non-planar diaphragms or cones

Landscapes

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  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. JUNI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a2 GRUPPE
kegelartige Membran
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1930 ab
Bei den bisher bekannten Kegelmembranen macht sich, insbesondere bei den hohen Frequenzen, der Umstand störend bemerkbar, daß die Membran nicht als einheitlich Ganzes schwingt. Infolge elastischer Formänderung der Membran und der Nachgiebigkeit der zwischen Kegelspitze und Kegelbasis liegenden Membrannache schwingt der angetriebene Spitzenteil, besonders bei hohen Frequenzen, für sich allein. Die dann auftretenden Biegungs- und Flatterschwingungen beeinträchtigen die einwandfreie Wiedergabe erheblich. Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß zwar die konische Grundform beibehalten ist, jedoch besitzt die Grundfläche der Membran eine wellenförmige, aus einer Mehrzahl von aneinanderstoßenden Kurventeilen (Kreisen, Parabeln) gebildete, mittels eines der Form des Membranrandes angepaßten Versteifungssystems versteiften Umrandung, und es weist die Oberfläche der Membran eine Form auf, die sich aus einer der Zahl der Kurventeile entsprechenden Anzahl von gewölbten Segmenten zusammensetzt, deren Eigenschwingung möglichst außerhalb des Nutzfrequenzgebietes liegt. Dadurch wird der Durchbiegung der zwischen Kegelspitze und Kegelbasis liegenden Teile ein erhöhter Widerstand entgegengesetzt, so daß die Membran im gesamten Hörgebiet als starrer Körper schwingen kann. Die erwähnte Randversteifung sichert die Membran gegen Durchmesserschwingungen. Die Eigenschwingungen dieses Versteifungssystems müssen ebenfalls tunlichst außerhalb des Nutzfrequenzbereiches liegen. Die Vorteile der neuen Membran machen sich insbesondere dann bemerkbar, wenn die Membran direkt am Rand angetrieben wird. Auch bei indirektem Randantrieb unter Vermittlung von Antriebsstreben oder Antriebskegeln weist die neue Membran wesentliche Vorteile gegenüber den bekannten auf.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Laut-Sprechermembranen dadurch herzustellen, daß mehrere Einzelkegel in der Weise aneinandergesetzt werden, daß die Kegelmäntel ineinander übergehen. Ferner ist es bekannt, eine Art Kegelmembran aus Dreiecken über einer sternförmigen Basis aufzubauen. Die bekannten Membranen werden jedoch nicht am Rand angetrieben. Außerdem besitzen sie bewußt Eigenschwingungen im Hörbereich,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Walter Schottky in Berlin-Charlottenburg.
oder sie sind, wie die erwähnte, aus Dreiecken aufgebaute Membran, nicht biegungssteif genug.
Bei der Membran gemäß der Erfindung kann das Versteifungssystem als ein in sich zusammenhängender, senkrecht zur Kegelachse gelagerter Ring von passender Form ausgebildet sein. Das Rippensystem kann jedoch auch schräg gegen die Kegelachse geneigt sein und speziell einen Ausschnitt aus einem entsprechend ausgebuchteten Gegenkegel darstellen. In diesen beiden Fällen wird man das Versteifungssystem aus stärkerem Material herstellen als die Membran selbst, welche über ein derartiges Versteifungssystem entweder freitragend ausgespannt, .vorteilhaft übergeklebt wird oder noch eine weitere Versteifung an der Spitze erhält. Die erste Eigenschwingung jedes zwischen der Basis und der Spitze liegenden Einzelteiles der Membranfolie muß möglichst hoch, oberhalb oder an der oberen Grenze* des Hörbereiches liegen. Bei elektrodynamischem Antrieb kann das Versteifungssystem zugleich als Stromleitersystem ausgebildet sein. Erhöht wird die Steifigkeit der Membran dadurch, daß zwei vollständige Kegel gleicher Ausbuchtung mit gleichen oder verschiedenen Öffnungswinkeln mit ihrer Basis aneinandergesetzt sind und so eine als Ganzes schwingende Doppelkegelmembran bilden. Zur weiteren Versteifung kann auch hier ein ebener Versteifungsring sowie ein der Kegelform angepaßtes Spitzenstück vorgesehen sein. Die Abbildungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Abb. ι zeigt eine Kegelmembran in der Aufsicht, deren Basis aus Kreissegmenten zusammengesetzt ist.
Abb. 2 zeigt die gleiche Membran als Doppelkegelmembran.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: ι. Am Rand vorzugsweise elektrodynamisch angetriebene, als Ganzes schwingende kegelartige Membran, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche der Membran eine wellenförmige, aus einer Mehrzahl von aneinanderstoßenden Kurventeilen (Kreisen, Parabeln) gebildete, mittels eines der Form des Membranrandes angepaßten Versteifungssystems versteifte Umrandung besitzt und die Oberfläche der Membran eine Form aufweist, die sich aus einer der Zahl der Kurventeile entsprechenden Anzahl von gewölbten Segmenten zusammensetzt, deren Eigenschwingung möglichst außerhalb des Nutzfrequenzbereiches liegt.
  2. 2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungssystem aus einem ebenen, dem Rand angepaßten Ring gebildet wird, dessen Eigenschwingung senkrecht zur Achse, möglichst oberhalb des Hörgebietes liegt.
  3. 3. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungssystem aus einer der Membranform ähnlichen, mit Ausschnitten versehenen zweiten Membran von größerer Stärke als die eigentliche Membran besteht.
  4. 4« Membran nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schallgebende Fläche durch zwischen der Basisversteifung und einem zur Halterung der Segmente dienenden Spitzenstück angeordnete Metallfolie oder getränktem Faserstoff gebildet ist,
  5. 5. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei derartige Membranen mit ihrer Basis aneinandergesetzt und vorteilhaft an einem gemeinsamen Basisring befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930598145D 1930-03-13 1930-03-13 Am Rande vorzugsweise elektrodynamisch angetriebene, als Ganzes schwingende kegelartige Membran Expired DE598145C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3036149A1 (de) * 1980-09-08 1982-04-29 Werner Falkenberg Elektroakustischer wandler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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