AT115569B - Konische Membran für akustische Wiedergabe- oder Aufnahmevorrichtungen. - Google Patents
Konische Membran für akustische Wiedergabe- oder Aufnahmevorrichtungen.Info
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Description
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Konische Membran flir akustische Wiedergabe- oder Aufnahmevorrichtnngen.
Die Erfindung betrifft Membranen für akustische Wiedergabe oder Aufnahmevorriehtungen von geringem Gewicht und niederen Herstellungskosten, bei welcher Handarbeit möglichst ausgeschaltet ist.
Bisher wurden derartige Membranen aus dünnem Papier od. dgl. hergestellt, das durch Rohroder Bambusstreifen in verschiedener Weise verstärkt oder mit Versteifungsstoffen imprägniert wird ; bei den früheren Verfahren wurde die Membran aus Papier od. dgl. zuerst geformt und dann wurden die Rohr-od. dgl. Streifen von Hand angebracht, wobei beträchtliche Sorgfalt und Genauigkeit erforderlich waren.
Der Erfindung gemäss wird zuerst ein Konus aus geeignetem Material, wie z. B. aus einem dünnen Aluminium- oder andern Metallblech, Holz, Zelluloid, Papiermasse oder Karton hergestellt und sodann werden Öffnungen von entsprechender Form und Grösse in der Konusfläche ausgeschnitten. Um die Steifheit der verbleibenden Teile des Metallkegels zu erhöhen, können in geeigneter Weise Rippen gebildet werden. Der auf diese Art hergestellte Kegel wird dann an einer oder an beiden Seiten mit dünnem Papier, Seide oder anderem geeigneten Stoff überdeckt und hierauf entsprechend getränkt.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele einer solchen Membran dargestellt, u. zw. eine Ausführungsform in Fig. 1 in der Draufsicht, in Fig. 2 teils in Seitenansicht, teils im Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 und in Fig. 3 in grösserem Massstabe im Schnitt, aus dem das Deckmaterial ersichtlich ist. Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform teils in Seitenansicht, teils im Schnitt.
Die Membran nach den Fig. l, 2 und 3 besteht aus einem in konisehe Form gepressten dünnen Metallblech ; Durchbrechungen'2 von entsprechender Form und Grösse sind in der Konusfläche ausgeschnitten und zur Versteifung der übrigen Teile des Metallkonus sind radiale Rippen 3 und konzentrische Rippen 4 vorzugsweise zwischen den Durchbrechungen gebildet. Die Rippen 3 und 4 ragen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, an der äusseren Fläche des Konus vor, können aber gegebenenfalls auch an dessen Innenseite vorragen.
Der Umfangsrand des Konus kann rinnenförmig sein wie bei 5 in den Fig. 1 und 2 oder er kann um einen feinen Draht oder ein dünnes Bambusrohrstück 6 gebördelt sein (Fig. 3). Der auf diese Art hergestellte Konus wird auf einer oder auf beiden Seiten mit dünnem Papier, Seide oder anderem Stoff 7 überdeckt und dann mit einer geeigneten Tränkflüssigkeit behandelt (Fig. 3).
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform wird die Membran 1 hergestellt, indem zuerst
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radialen Linien vom Mittelpunkt aus aufgenommen wird, so dass radiale Rippen 8 gebildet werden, während die zwischen den Durchbrechungen 2 angeordneten konzentrischen Rippen 4 durch Pressen oder in sonst geeigneter Weise hergestellt werden können.
Die Membran oder der Konus kann in verschiedener Weise hergestellt werden, z. B. wenn sie aus Aluminium besteht, kann sie aus einem Blech ausgeschnitten werden und die Durchbrechungen können ausgestanzt werden, während sieh das Blech in flachem Zustande befindet, oder der Konus kann hergestellt, in ein Gesenke gebracht und die Durchbrechungen können ausgestanzt und die Verstärkungsrippen an den verbleibenden Teilen in dem einen Arbeitsgang hergestellt werden. Ist der Konus aus Zelluloid oder Papiermasse, so kann er in einer geeigneten Presse geformt werden.
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Die Durchbrechungen können auch Phantasieformen haben und die Rippen spiralförmig. oder in sonst beliebiger Form angeordnet sein.
PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Konische Membran für akustische Wiedergabe- oder Aufnahmevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass der eine geringe Materialstärke aufweisende Konus mit einer Anzahl Öffnungen oder Durch- brechungen beliebiger Form und Grösse und. mit vorzugsweise radial und konzentrisch angeordneten Verstärkungsrippen versehen ist und auf einer oder beiden Seiten eine Überdeckung aus Papier. Seide od. dgl. besitzt.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung einer Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine flache Metallscheibe in konische Form gepresst und der hiebei auftretende Metalluberschuss zur Bildung der radialen Rippen herangezogen wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB115569X | 1927-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT115569B true AT115569B (de) | 1929-12-27 |
Family
ID=9988420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT115569D AT115569B (de) | 1927-03-28 | 1928-03-21 | Konische Membran für akustische Wiedergabe- oder Aufnahmevorrichtungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT115569B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965995C (de) * | 1950-11-25 | 1957-07-04 | Dr Emil Podszus | Lautsprechermembran |
| DE972185C (de) * | 1950-10-18 | 1959-06-04 | Emil Dr Podszus | Membran mit Schaumstruktur fuer Lautsprecher |
| DE977538C (de) * | 1943-03-16 | 1966-12-15 | Emil Dr Podszus | Verfahren zum Herstellen von Lautsprechermembranen mit Schaumstruktur |
-
1928
- 1928-03-21 AT AT115569D patent/AT115569B/de active
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|---|---|---|---|---|
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| DE965995C (de) * | 1950-11-25 | 1957-07-04 | Dr Emil Podszus | Lautsprechermembran |
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