AT132894B - Fernsynchronisierungseinrichtung. - Google Patents

Fernsynchronisierungseinrichtung.

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AT132894B
AT132894B AT132894DA AT132894B AT 132894 B AT132894 B AT 132894B AT 132894D A AT132894D A AT 132894DA AT 132894 B AT132894 B AT 132894B
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AT
Austria
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frequency
command
difference
command post
relay
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Application number
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English (en)
Inventor
Leo Brandenburger
Erich Dipl Ing Dahnken
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    FernsyjtehronisieruHgseinrchtung.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 zeigt. dass in diesem Augenblick die Zusammenschaltung der Wechselstromquellen zulässig ist. 



  Das Kommando zur Zusammenschaltung kann dann automatisch gegeben werden, wird aber zweckmässig von Hand gegeben, damit   der Wärter   zur Beobachtung der Vorgänge während der Synchronisierung angehalten ist. Der Kommandokreis für die Synchronisierung kann mit der   Fernübertragungseinrichtung   der Angabe des Synchronoskops derart verbunden werden, dass das Einschaltkommando nur dann möglich ist. wenn das Synchronoskop richtig steht. 



   Wenn zu befürchten ist. dass die Genauigkeit der Einstellung des Synkronoskops unter dem Reibungswiderstand des Kollektors leidet, kann der Signalstromkreis, um unzeitige Zusammenschaltung der Wechselstromquellen mit Sicherheit zu verhüten, über einen Kontakt geführt werden, den ein zweites Synchronoskop, das im übrigen unbelastet ist, bei seiner richtigen Einstellung   schliesst.   



   Zur Erläuterung der Erfindung ist in den Figuren ein Ausführungsbeispiel der   Erfindung   
 EMI2.2 
 angenommen, dass Generator 1 die Speiseleitung 3 mit Strom versorgt, d. h. die Grundlast liefert, Generator 2 dagegen zur Spitzenlast eingeschaltet werden soll. Die Spannungen der
Generatoren 1 und 2 beeinflussen den Anker 4 eines   Synchronoskops 5.   Auf der Welle des Ankers 4 sitzt eine Schnecke 6. in welche ein Wechselschalter 7 eingreift. Je nach der Drehrichtung der Welle 4 schliesst der Umschalter 7 einen Kontakt 8 oder einen Gegenkontakt 9. 



  Auf welche Weise der Umschalter 7 von der Drehrichtung des Gliedes 4 abhängig gemacht ist. ist an sich   gleichgültig.   Die gezeichnete Darstellung ist nur ein Beispiel. An Kontakt 8 ist der negative Pol, an Kontakt 9 der positive Pol einer   Batterie 10 angeselilosseil. lusser   der Schnecke 6 trägt die Welle des Synchronoskops noch einen Kollektor 11 von besonderer Form-Eine Abwicklung dieses Kollektors ist in Fig. 2 dargestellt. Der Kollektor besitzt zwei leitende   Teile 120 und 130. auf welchen   drei Bürsten 13, 14 und 15 schleifen. Je nach der augenblicklichen Winkellage des Kollektors 11 sind die Bürsten 13   und 14 und la   oder alle drei Bürsten miteinander verbunden.

   Schleifkontakt 13 ist mit einer Fernleitung 16, Schleifkontakt 14 mit der einen   Belegung eines Kondensators 1'1   und Schleifkontakt 15 mit der   ändern   Belegung des Kondensators 17 und gleichzeitig mit dem Anker 18 eines polarisierten Relais 19 verbunden. Das polarisierte Relais 19 wird je nach der Stellung des Umschalters 7 mit dem positiven oder negativen Pol der Batterie 10 verbunden. An das andere Ende der Wicklung des Relais 19 ist eine zweite Fernleitung 20 angeschlossen. In der Stellung, in der der Umschalter 7 gezeichnet ist, kann über Relais 19 ein Strom auf folgendem Wege   fliessen : Plus-   pol der Batterie 10, Anker 18. Kondensator 17, Kollektor 11, Fernleitung 16, Empfangseinrichtung. Fernleitung 20, Relais 19, Umschalter 7, Kontakt 8 zum negativen Pol'der Batterie 10.

   Der Erregerstromkreis für Relais 19 an der Messstelle fliesst in der Kommondostelle über einen Frequenzmesser,   21   ein polarisiertes Relais 22 und ein polarisiertes Relais   23.   



  Infolge der eigenartigen Form der   Kontaktteile 1,'20   und 130 des Kollektors 11 wird der eben beschriebene Stromkreis bei Bewegung des Kollektors 11 in Zeitabständen unterbrochen und geschlossen. Wenn die Kontaktschleifen 13 und 14 durch den Kollektor 11 miteinander verbunden werden, wird Kondensator 17 über die Fernleitung aufgeladen. Mit der Stellung des Umschalters ?'wechselt die Polarität der Ladung des Kondensators 17 und infolgedessen auch die Richtung des Stromstosses über die Fernleitung.

   Wenn die Schleifbürsten 14 und 15 durch den Kollektor geschlossen werden, entlädt sich Kondensator 17 in einem Kurzschlusskreis und schliesslich, wenn alle Schleifbürsten durch den Kollektor miteinander verbunden werden. geht ein direkter Stromweg von der Batterie   10 über Kontakt 18, Kollektor 11   und die Kommandostelle zu Relais 19 und   zurück zur Batterie 10.   Bei einer bestimmten Drehrichtung des Systems 4 werden also in die Fernleitung 16 und. 20 Impulse bestimmter Richtung gesendet, deren Häufigkeit von der Laufgeschwindigkeit des Ankers 4 abhängt. Wechselt die Drehrichtung des Ankers 4, weil die Frequenz des zuzuschaltenden Generators 2 zu sehr geändert wurde, so ändert sich auch die Richtung der über die Fernleitung fliessenden Stromimpulse.

   Die Stromimpulse bringen in der   Kommandostelle   einen Zungenfrequenzmesser 21 zum Anzeigen der Frequenz. Von der Impulsrichtung hängt die Stellung des   Ankers, 24 des polarisierten   Relais 22 ab. In der gezeichneten Stellung ist der Anker 22 mit dem negativen Pol einer   Ortsbatterie     25   verbunden. Ausserdem wechselt bei Änderung der Impulsrichtung Anker   26   des polarisierten Relais 23 seine Stellung. Durch das Relais 23 wird erreicht, dass unabhängig von der Stromrichtung in der Fernleitung 1 und   20 den Relais 27,   37 Stromstösse gleicher Richtung zugeführt werden. Die Relais 27 und 37 sprechen daher unabhängig von der Stromrichtung an.

   Anker, 26 wird aber,   gleichgültig welclie Impulsrichtung besteht, bei jedem   Impuls kurzzeitig mit dem positiven Pol der Batterie   25   verbunden. Dieses Relais kann auch durch ein schnell ansprechendes nicht polarisiertes Relais ersetzt werden. Jeder Kontaktschluss 

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 desAnkers26bewirkteinekurzzeitigeErregungzweierschnellansprechenderRelais27 und   37.   Relais 37'unterbricht den Stromkreis eines   Abfallverzögerungsrelais 28.   Relais 27' schaltet in bekannter Weise eine   Kapazität     2f)   an die   OrtsstrornquelIe 25 an.   Der Ladestrom dieser Kapazität   durchfliesst   ein Anzeigegerät 30, welches durch den Ausschlag seines Zeigers 31 die Grösse der Frequenzabweichung des Gerätes, 2 anzeigt.

   Die Polarität der Aufladung des Kondensators 29 hängt von der   Stellung des Ankers ? 4 d.   h. von der Richtung der über die Fernleitung 16 und 20 fliessenden Stromimpulse, d. h. also von der Drehrichtung des   Synchronoskops.   Durch den Ausschlag des Zeigers 31 nach links oder rechts wird angezeigt, ob Generator, 2 zu langsam oder zu schnell läuft. 



   Bei richtiger Frequenz des Generators 2 und   Phasengleichheit   der Spannungen der zusammenzuschaltenden Weehselstromquellen steht Kollektor 11 in einer solchen Lage. dass die   Schleifbürsten 13, 14 und 15 durch   den schmalen Steg 32 miteinander verbunden sind. 



  Es kommt dann ein   Dal1erstrom   zustande, der von der Batterie   1V   ausgeht und von Schleifbürste 15 bis zur Schleifbiirste 13 durch die   Lamelle. 3. 2 geschlossen Ist   und das Relais 23 erregt. Die Folge davon ist eine lang anhaltende Unterbrechung des Stromkreises des Relais 28. das seinen Anker 33 schliesslich fallen lässt und dadurch den Stromkreis für Signalgeräte   84   und 35 schliesst. Durch die Signalgeräte wird eine akustische und eine optische Meldung   bewirkt. welche den richtigen Angenblick für das Zusammenschalten der beiden Wechselstrom-   quellen anzeigt.

   Im Stromkreis   der Geräte 3-   und 35 liegt ein Relais.   86   mit einem Relaisanker 38.   Relaisanker 38   liegt im Stromkreis einer   Wechselstromquelle   39. der die Energie für das Kommando zur Fernsteuerung des Kupplungschalters 40 entnommen wird. Zu dem Zweck ist ein Transformator 41 vorgeschen. dessen Sekundärkreis durch die Kommandotaste   42   geschlossen werden kann. Es entsteht dann ein Wechselstrom, der über die Fernleitungen   1 f ;   und 20 sowie eine   Siebkette 43. welche   auf die Frequenz der Wechselstromquelle 39 abgestimmt ist, die Einschaltspule 44 erregt.

   Durch Relais 36 und Anker 38 wird es unmöglich, 
 EMI3.1 
 dass mit dem Kollektor 11 ein   Kontaktsegment   verbunden ist, über welches der Kommandostrom verlaufen muss. das aber nur in der richtigen Stellung des Synchronoskops den Kommandostrom   durchlässt.   



   Bei der beschriebenen Anordnung wird die Messung unterbrochen. sobald der Schaltarm 8 von einem der Kontakte abgehoben wird. Dieser Fall kann aber nur eintreten, wenn die Frequenzdifferenz ihr Vorzeichen   umkehrt.   Dann ist aber die Frequenzdifferenz von Null nur wenig abweichend, so dass durch die Unterbrechung der Übertragung kein wesentlicher Messfehler entsteht. Tritt plötzlich eine grössere Frequenzdifferenz auf, so wird sich der Arm 8 rasch gegen den andern Kontakt legen. Die Messung wird dann nur so kurze Zeit unterbrochen, dass dies praktisch keine Rolle spielt. Man kann eine Unterbrechung der Fernmessung vermeiden, wenn, man   Kippkontakte   anwendet. die durch den Arm 8 gesteuert werden, so dass beim Öffnen des einen Kontaktes sofort der zweite Kontakt geschlossen wird. 



   Die Aufgabe, das Einschaltkommando bei ganz bestimmter gegenseitiger Phasenlage der beiden Spannungen zu geben, kann dadurch erleichtert werden, dass ein zweites Gerät nach Art eines Synchronoskops vorgesehen ist, das keinen Kollektor mit zahlreichen   Schleifbürsten   trägt und infolgedessen nicht so stark gebremst wird, so dass es der Phasenlage der beiden Spannungen besonders genau folgen kann. Über einen Kontakt, den dieses zweite Glied in einer bestimmten Lage schliesst, kann der Kommandostromkreis geführt werden. Diese Einrichtung bewirkt eine   zuverlässige   Verriegelung des Kommandostromkreises. solange die Phasen- 
 EMI3.2 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Verfahren zur Fernübertragung der Frequenz von Wechselströmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz zwischen der fernzumessenden Frequenz und einer weiteren Frequenz gebildet und die herrschende Frequenzdifferenz durch   Fernübertragllng nach   dem Empfangsort gemeldet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Synchronisierung von Wechselstromerzeugern. dadurch gekennzeichnet, dass die der noch herrschenden Frequenzdifferenz entsprechende Geschwindigkeit eines in an sich bekannter Weise ausgebildeten beweglichen Messgliedes nach der Kommandostelle gemeldet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch : : 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Messglied Impulse hervorbringt, die zur Kommandostelle übertragen werden und deren Häufigkeit dort gemessen wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass in der Kommandostelle für grosse Differenzfrequenzen ein Zungenmesser, für geringe Differenzfrequenzen dagegen ein auch das Vorzeichen dieser Differenz anzeigendes Zeigergerät angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 4>
    5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Differenzfrequenz beeinflusste Glied bei Frequenzgleichheit und richtiger Phasenlage der Spannungen ein Dauersignal zur Kommandostelle sendet.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass das Dauersignal in der Kommandostelle einen Alarm auslöst und den Kommandostromkreis zum Zusammenschalten der Wechselstromquellen vorbereitet.
    7. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommandostromkreis zum Zusammenschalten der Wechselstromquellen nur geschlossen werden kann, wenn auch ein zweites von den Spannungen und Frequenzen der zusammenzuschaltenden Stromquelle abhängiges Glied in einer Stellung steht, die es nur bei Synchronismus und Phasengleichheit der Spannungen besitzt. EMI4.1
AT132894D 1929-08-15 1930-08-08 Fernsynchronisierungseinrichtung. AT132894B (de)

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