AT103391B - Selbsttätige Parallelschaltvorrichtung für Synchronmaschinen. - Google Patents

Selbsttätige Parallelschaltvorrichtung für Synchronmaschinen.

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AT103391B
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switching device
synchronous machines
automatic parallel
parallel switching
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Johann Bayer
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Aeg Union Elek Wien
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige   Parallelschaltvorilchtung   für   Synchronmaschinen.   



   Vorrichtungen zur selbsttätigen Parallelschaltung von   Synchronmaschinen   untereinander oder mit Wechselstromnetzen sind wiederholt ausgeführt worden. Sie haben die bekannte Bedingung zu erfüllen, beide   Stromquellen praktisch ohne störenden   oder schädigenden Strom-und Leistungsausgleich miteinander zu verbinden, was nur   möglich   ist, wenn die Spannungsvektoren dieser   Stromquellen   gleiche oder nahezu gleiche Winkelgeschwindigkeit, gleiche Phasenlage und gleiche Grösse im Augenblick der Zusammenschaltung besitzen. 



   Die bisher bekanntgewordenen   Einrichtungen   für selbsttätige Parallelschaltung besitzen die gemeinsame Eigenschaft, dass sie den für die oben   erwähnte stossfreie Zuschaltung erforderlichen Moment,   in dem Frequenz, Phasenlage und Grösse der Spannung   beider Stromquellen übereinstimmen, mit   geringerer als der wünschenswerten Präzision erfassen. Sie bewirken die Zuschaltung teils nur bei annähernd gleicher Frequenz, teils lassen sie die Zuschaltung bei mehr oder weniger voneinander abweichenden Spannungen zu. 



   Der   erstgenannte   Mangel ist bei den meisten derselben die Folge der Velwendung eines Zeitrelais, das den Stromkreis des Schaltmagneten des Haupt (Öl) schalters erst dann   sehliesst,   wenn die zuzuschaltende Maschine während   einer gewissen-wenn auch kurzen-Zeit   bei gleicher Phasenlage gleiche Frequenz mit der bereits im Betrieb befindlichen Maschine oder dem Netz besitzt. Tritt innerhalb dieser kurzen Zeit eine   plötzliche Frequenzänderung einer   der beiden Stromquellen, also eine Frequenzdifferenz auf, so findet keine rechtzeitige Rückgängigmachung der eingeleiteten Sehaltbewegung des Zeitrelais statt und das Zuschalten erfolgt unter Strom- und Leistungsstoss.

   Das Zeitrelais mit gewöhnlich mehreren Kontakten bedeutet aber an   sich schon   als ein zu den übrigen hinzukomarendes Element eine Komplikation der ganzen Einrichtung, seine Vermeidung erscheint daher erwünscht. Ausser den Kontakten des Zeitrelais sind nun aber im Stromkreis des   Schaltmagneten   gewöhnlich noch weitere Kontakte vorhanden, so dass dessen zuverlässige   Betätigung   vom einwandfreien Betriebszustand einer Mehrheit von Kontakten abhängig ist, was als ein   Nachteil betrachtet werden muss,   wenn in Betracht gezogen wird, dass einerseits in manchen Fällen das Bedürfnis einer rasch und sicher erfolgenden Zuschaltung einer Maschine zur andern bestellt,

   anderseits ein   Zuschalten   unter andern als den oben genannten Bedingungen eine Gefährdung der Maschinen oder des äusseren Stromkreises derselben bedeuten kann. 



   Bei einzelnen Vorrichtungen wird auch im Interesse der Vereinfachung der Apparatur eine der drei Bedingungen, z. B. die Spannungsgleichheit zugunsten der andern beiden vernachlässigt, wodurch 
 EMI1.1 
 eine Ergänzung durch Synchronisir-Spannungsmesser oder -Lampen, also Einrichtungen, die beim Anschalten von Hand aus bereits allein genügen. 



   Die vorliegende Erfindung vermeidet nur diese Nachteile bei grösserer Einfachheit in der Ausführung und erhöhter Betriebssicherheit. Sie bewirkt die Zuschaltung unter Verwendung nur zweier Elemente mit beweglichen Teilen und unter Vermeidung eines Zeitrelais. Sie hat auch den Vorteil, dass sie sowohl vor dem Zuschalten, wie im Moment des   Zuschaltens   den Betriebszustand, soweit er für das Zuschalten in Betracht kommt, auf einen Blick erkennen lässt. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besteht gemäss der Zeichnung aus dem gleichzeitig durch Frequenz-und Phasendifferenz beider Stromquellen beeinflussten Relais Ri und dem   von der Differenz der Spannungen derselben betätigten Relais R2. Das nach dem bekannten Drehfeldprinzip ausgebildete Relais J ? i besitzt zwei um eine gemeinsame Achse unabhängig voneinander verdrehbar   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 angeordnete Teile, von denen-der innere als Rotor, der äussere als Stator bezeichnet werden   soll, obgleich   diese letztere aus der Praxis der auf dem Drehfeldprinzip beruhenden Einrichtungen entnommene'Bezeichnung insofern im vorliegenden Fall nicht ganz zutreffend ist, als der Stator dieses   Relais night   im Raum feststeht, sondern um die Achse il je   um   den gleichen,

   durch die Anschläge at und a2 gegebenen Winkel rechts und links von der Vertikalen verdrehbar ist. 
 EMI2.1 
 



   Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist nun folgende : Ist   der zum   Generator I zuzuschaltende Generator 11 auf ungefähr gleiche Spannung und Frequenz wie Generator   I   gebracht, so drehen sich Stator und Rotor des Relais   Rr   unter dem Einfluss des entsprechend der Differenz der Frequenzen beider Maschinen in bekannter Weise entstehenden Drehfeldes in entgegengesetzter Richtung.

   Die Bewegung des Stators ist durch die beiden Anschläge   i   bzw.      beschränkt, der Rotor 
 EMI2.2 
 (das natürlich auch durch eineFecter ersetzt werden kann) in die neutrale Lage (Tiefstlage des   Gewichtes ssj,   der Rotor bleibt dagegen in einer Lage stehen, die der Richtung des nur noch durch die Differenz in der Phasenlage beider Generatoren bestimmten, räumlich feststehenden Feldes entspricht. Er dreht sich erst dann in die vertikale Lage, wobei seine Achse durch den Schwerpunkt des Gewichtes   Gy   geht, wenn die Phasenlage des Generators 11 in die des Generators I übergeht. 



   In diesem   Moment   wird der Kontaktstift K1 durch den Nocken K3 radial nach auswärts gedrückt und gleichzeitig der obere Kontakt von K (über'welchem sich der Stift   ri   infolge der neutralen Lage des 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
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