DE528684C - Synchronisiereinrichtung - Google Patents

Synchronisiereinrichtung

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DE528684C
DE528684C DES93423D DES0093423D DE528684C DE 528684 C DE528684 C DE 528684C DE S93423 D DES93423 D DE S93423D DE S0093423 D DES0093423 D DE S0093423D DE 528684 C DE528684 C DE 528684C
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DE
Germany
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command
frequency
command post
voltages
relay
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Expired
Application number
DES93423D
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Brandenburger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES93423D priority Critical patent/DE528684C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/40Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Synchronisiereinrichtung Es ist bekannt, zum Zwecke der Synchronisierung zweier Wechselstromquellen sogenannte Svnchronoskope zu verwenden, das sind Anzeigegeräte, die ein bewegliches System besitzen, das unter der Einrichtung der Differenz der Frequenzen der Wechselstromquelle in dem einen oder anderen Sinne umläuft und bei Gleichheit der Frequenz und Phase der beiden Wechselspannungen in einer bestimmten Stellung stehenbleibt. Dieses Gerät wird in der Zentrale, in der die beiden zusammenzuschaltenden Wechselstromquellen sich befinden, in der Weise angewendet, daß von jeder Wechselstromquelle über Spannungswandler Speiseleitungen zum Synchronoskop hingeführt werden und das Gerät unmittelbar abgelesen wird, bis es den für die Zusammenschaltung richtigen Augenblick anzeigt. Erfolgt die Zusammenschaltung von einer entfernten Kommandostelle aus, dann ist es nachteilig, daß von jeder Spannungsquelle aus bis zu dem in der Kommandostelle angeordneten Synchronoskop in der Anlage und in der Unterhaltung kostspielige Meßleitungen gezogen werden müssen, deren Widerstandswert und Isolationsgüte dazu noch veränderlich ist und die auch durch fremde Felder leicht beeinflußt werden können. Zur Verminderung der Kosten für diese Meßleistungen ist vorgeschlagen worden, in der Kommandostelle eine Oszillographeneinrichtung zu verwenden, die mit kleineren Erregerströmen betrieben werden kann und deshalb auch mit schwächeren Leitungen auskommt. Die Nachteile, welcher einer quantitativen Messung einer Spannung über eine Fernleitung anhaften, sind dadurch noch nicht beseitigt.
  • Gemäß der Erfindung wird die Synchronisierung von einer entfernten Kommandostelle aus durchgeführt, indem die Geschwindigkeit oder Stellung eines von der noch herrschenden Frequenzdifferenz abhängigen, an der Meßstelle befindlichen Gliedes, beispielsweise des Ankers eines Synchronoskops, zur Kommandostelle übertragen wird. In der Kommandostelle wird dann sowohl die Größe der Frequenzdifferenz als auch der Abweichungssinn der Umdrehungsgeschwindigkeit der zuzuschaltenden Maschine von der Frequenz des Netzes angezeigt. Die Übertragung der Bewegungen bzw. der Stellung des Synchronoskops kann gemäß der weiteren Erfindung durch Impulse verschiedener Dauer oder Wellenlänge drahtlos oder längs Leitungen mit Hochfrequenz oder auch über Leitungen z. B. mit Gleichstromimpulsen verschiedener Dauer oder Richtung erfolgen. Die vorhin erwähnten Nachteile einer Spannungsmessung über Fernleitungen treten dabei nicht auf. Es empfiehlt sich, für große Frequenzabweichungen der zuzuschaltenden Maschine in der Kommandostelle einen Frequenzmesser, beispielsweise einen Zungenfrequenzmesser, vorzusehen; für kleine Abweichungen eignet sich besser ein Zeigergerät, welches durch die Größe seines Ausschlages die Größe der Frequenzabweichung und durch seine Ausschlagsrichtung den Sinn der Abweichung anzeigt. Um beispielsweise ein Synchronoskop für die Cbertragung mittels Impulse, deren Frequenz. der Geschwindigkeit des Synchronoskopankers entspricht, geeignet zu machen, kann man diesem einen Kollektor geben, der bei Gleichheit der Frequenzen und Gleichheit der Phase der Spannungen in einer bestimmten Stellung steht, in welcher er ein besonderes Signal, z. B. ein Dauersignal, zur Kommandostelle sendet. Bei .Eintreffen des Dauersignals wird in der Kommandostelle ein besonderes optisches oder akustisches Alarmgerät eingeschaltet, das dem Schalttafelwärter anzeigt, daß in diesem Augenblick die Zusammenschaltung der Wechselstromquellen zulässig ist. Das Kommando zur Zusammenschaltung kann dann automatisch gegeben werden, wird aber zweckmäßig von Hand gegeben, damit der Wärter zur Beobachtung der Vorgänge während der Synchronisierung angehalten ist. Der Kommandokreis für die Synchronisierung kann mit der Fernübertragungseinrichtung der Angabe des Synchronoskops derart verbunden werden, daß das Einschaltkommando nur dann möglich ist, wenn das Synchronoskop richtig steht.
  • Wenn zu befürchten ist, daß die Genauigkeit der Einstellung des Synchronoskops unter dem Reibungswiderstand des Kollektors leidet, kann der Signalstromkreis, um unzeitige Zusammenschaltung der Wechselstromquellen mit Sicherheit zu verhüten, über einen Kontakt geführt werden, den ein zweites Synchronoskop, das im übrigen unbelastet ist, bei seiner richtigen Einstellung schließt.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist in den Abbildungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. In Abb. i sind zwei Wechselstromgeneratoren i und 2 dargestellt, und es ist angenommen, daß Generator i die Speiseleitung 3 mit Strom versorgt, d. h. die Grundlast liefert, Generator 2 dagegen zur Deckung der Spitzenlast eingeschaltet werden soll. Die Spannungen der Generatoren i und 2 beeinflussen den Anker 4 eines Synchronoskops 5. Auf der Welle des Ankers 4 sitzt eine Schnecke 6, in welche ein Wechselschalter 7 eingreift. Je nach der Drehrichtung der Welle 4 schließt der Umschalter 7 einen Kontakt 8 oder einen Gegenkontakt 9: Auf welche Weise der Umschalter 7 von der Drehrichtung des Gliedes 4 abhängig gemacht ist, -ist an sich gleichgültig. Die gezeichnete Darstellung ist nur ein Beispiel. An Kontakt 8 ist der negative Pol, an Kontakt 9 der positive Pol einer Batterie io angeschlossen. Außer :ler Schnecke 6 trägt die Welle des Synchronoskops noch einen Kollektor i i von besonderer Form. Eine Abwicklung dieses Kollektors ist in Abb. 2 dargestellt. Der Kollektor besitzt zwei leitende Teile i2o und 13o, auf welchen drei Bürsten 13, 14 und 15 schleifen. Je nach der augenblicklichen Winkellage des Kollektors i i sind die Bürsten 13 und 1q., 14 und 15 oder alle drei Bürsten miteinander verbunden. Schleifkontakt 13 ist mit einer Fernleitung 16, Schleifkontakt 1,4 mit der einen Belegung eines Kondensators 17 und Schleifkontakt 15 mit der anderen Belegung des Kondensators 17 und gleichzeitig mit dem Anker 18 eines polarisierten Relais ig verbunden. Das polarisierte Relais ig wird je nach der Stellung des Umschalters 7 mit dem positiven oder negativen Pol der Batterie io verbunden. An das andere Ende der Relaiswicklung des Relais ig ist eine zweite Fernleitung 2o angeschlossen. In der Stellung, in der der Umschalter 7 gezeichnet ist, kann über Relais 19 ein Strom auf folgendem Wege fließen: Pluspol der Batterie i o, Anker 18, Kondensator 17, Kollektor i i, Fernleitung 16, Kommandostelle, Fernleitung 2o, Relais i9, Umschalter 7, Kontakt 8 zum negativen Pol der Batterie io. Der Erregerstromkreis für Relais i g an der Meßstelle fließt in der Kommandostelle über einen Frequenzmesser 21, ein polarisiertes Relais 22 und ein polarisiertes Relais 23. Infolge der eigenartigen Form der Kontaktteile i 2o und i 3o des Kollektors i i wird der eben beschriebene Stromkreis bei Bewegung des Kollektors i i in Zeitabständen unterbrochen und geschlossen. Wenn die Kontakte 13 und 14 durch den Kollektor i i miteinander verbunden werden, wird Kondensator 17 über die Fernleitung aufgeladen. Mit der Stellung des Umschalters 7 wechselt die Polarität der Ladung des Kondensators 17 und infolgedessen auch die Richtung des Stromstoßes über die Fernleitung. Wenn die Schleifbürsten 14 und 15 durch den Kollektor geschlossen werden, entlädt sich Kondensator 17 in einem Kurzschlußkreis, und schließlich, wenn alle Schleifbürsten durch den Kollektor miteinander verbunden werden, geht ein direkter Stromweg von der Batterie io über Kontakt 18, Kollektor i i und die Kommandostelle zu Relais i9 und zurück zur Batterie io. Bei einer bestimmten Drehrichtung des Systems 4 werden also in die Fernleitungen 16 und 2o Impulse bestimmter Richtung gesendet, deren Häufigkeit von der Laufgeschwindigkeit des Ankers 4 abhängt. Wechselt die Drehrichtung des Ankers 4, weil die Frequenz des zuzuschaltenden Generators 2 zu sehr geändert wurde, so ändert sich auch die Richtung der über die Fernleitung fließenden Stromimpulse. Die Stromimpulse bringen in der Kommandostelle einen Zungenfrequenzmesser 21 zum Anzeigen der Frequenz. Von der Impulsrichtung hängt die Stellung des Ankers 24 des polarisierten Relais 22 ab. In der gezeichneten Stellung ist der Anker 24 mit dem negativen Pol einer Ortsbatterie 25 verbunden. Außerdem wechselt bei Änderung der Impulsrichtung Anker 26 des polarisierten Relais 23 seine Stellung. Anker 26 wird aber, gleichgültig, welche Impulsrichtung besteht, bei jedem Impuls kurzzeitig mit dem positiven Pol der Batterie 25 verbunden. Dieses Relais kann auch durch ein schnell ansprechendes nichtpolarisiertes Relais ersetzt «erden. Jeder Kontaktschluß des Ankers 26 bewirkt eine kurzzeitige Erregung zweier schnell ansprechender Relais 27 und 37. Relais 37 unterbricht den Stromkreis eines Abfallverzögerungsrelais 28. Relais 27 schaltet in bekannter Weise eine Kapazität 29 an die Ortsstromquelle 25 an. Der Ladestrom dieser Kapazität durchfließt ein Anzeigegerät 3o, welches durch den Ausschlag seines Zeigers 31 die Größe der Frequenzabweichung der Maschine 2 anzeigt. Die Polarität der Aufladung des Kondensators 29 hängt von der Stellung des Ankers 24 ab, d. h. von der Richtung der über die Fernleitungen 16 und 2o fließenden Stromimpulse, d. h. also von der Drehrichtung des Synchronoskops. Durch den Ausschlag des Zeigers 31 nach links oder rechts wird angezeigt, ob Generator 2 zu langsam oder zu schnell läuft.
  • Bei richtiger Frequenz des Generators 2 und Phasengleichheit der Spannungen der zusammenzuschaltenden Wechselstromquellen steht Kollektor i i in einer solchen Lage, daß die Schleifbürsten 13, 14 und 15 durch den schmalen Steg 32 miteinander verbunden sind. Es kommt dann ein Dauerstrom zustande, der von der Batterie io ausgeht und von Schleifbürste 15 bis zur Schleifbürste 13 durch die Lamelle 32 geschlossen ist und das Relais 23 dauernd erregt. Die Folge davon ist eine lang anhaltende Unterbrechung des Stromkreises des Relais -28, das seinen Anker 33 schließlich fallen läßt und dadurch den Stromkreis für Signalgeräte 34 und 35 schließt. Durch die Signalgeräte wird eine akustische und eine optische Meldung bewirkt, welche den richtigen Augenblick für das Zusammenschalten der beiden Wechselstromquellen anzeigt. Im Stromkreis der Geräte 34 und 35 liegt ein Relais 36 mit einem Relaisanker 38. Relaisanker 38 liegt im Stromkreis einer Wechselstrornquelle 39, der die Energie für das Kommando zur Fernsteuerung des Kupplungsschalters 4o entnommen wird. Zu dem Zweck ist ein Transformator 4i vorgesehen, dessen Sekundärkreis durch die Kommandotaste 42 geschlossen werden kann. Es entsteht dann ein Wechselstrom, der über die Fernleitungen 16 und 2o sowie eine Siebkette 43, welche auf die Frequenz der Wechselstromquelle 39 abgestimmt ist, die Einschaltspule 44 erregt. Durch Relais 36 und Anker 38 wird es unmöglich, unzeitig das Einschaltkommando zu geben. Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß mit dem Kollektor i i ein Kontaktsegment verbunden ist, über welches der Kommandostrom verlaufen muß, das aber nur in der richtigen Stellung des Synchronoskops den Kommandostrom durchläßt.
  • Die Aufgabe, das Einschaltkommando bei ganz bestimmter gegenseitiger Phasenlage der beiden Spannungen zu geben, kann dadurch erleichtert werden, daß ein zweites Gerät nach Art eines Synchronoskops vorgesehen ist, das keinen Kollektor mit zahlreichen Schleifbürsten trägt und infolgedessen nicht so stark gebremst wird, so daß es der Phasenlage der beiden Spannungen besonders genau folgen kann. Über einen Kontakt, den dieses zweite Glied in einer bestimmten Lage schließt, kann der Kommandostromkreis geführt werden. Diese Einrichtung bewirkt eine zuverlässige Verriegelung des Kommandostromkreises, solange die Phasenlage nicht ganz genau stimmt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Synchronisiereinrichtung, gekennzeichnet durch Fernübertragungsmittel, durch welche die der noch herrschenden Frequenzdifferenz entsprechende Geschwindigkeit eines beweglichen Meß-, gliedes an der Kommandostelle angezeigt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Meßgliedes Impulse hervorbringt, die zur Kommandostelle übertragen werden und deren Häufigkeit dort gemessen wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kommandostelle für große Differenzfrequenzen ein Zungenmesser, für geringe Differenzfrequenzen dagegen ein auch das Vorzeichen dieser Differenz anzeigendes Zeigergerät angeordnet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Frequenzdifferenz beeinflußte Meßglied so ausgebildet ist, daß es bei Frequenzgleichheit und richtiger Phasenlage der Spannungen ein Dauersignal zur Kommandostelle, sendet. -
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Dauersignal in der Kommandostelle einen Alarm auslöst und den Kömmandostromkreis zum Zusammenschalten der Wechselstromquellen vorbereitet.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommandostrom zum zusammenschalten der Wechselstromquellen nur geschlossen werden kann, wenn auch ein zweites von den Spannungen und Frequenzen der zusammenzuschaltenden Stromquelle abhängiges Glied in einer Stellung steht, die es nur bei Synchronismus und Phasengleichheit der Spannungen besitzt. Als weiterer Erfinder ist in der Patentschrift 528 684 zu nennen: "Dipl.-Jng9 Erich Dahnken in Berlin-Charlottenburg":.
DES93423D 1929-08-16 1929-08-16 Synchronisiereinrichtung Expired DE528684C (de)

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