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Zur Herstellung von Ketten, Armbändern, orlamentalem Schm ck od. dggl. wurden bisher auf Drahtstücke Perlen von Hand aus gefädelt, die Enden derart sodann zu Schleifen oder Ösen gebogen und die Schleifen und Ösen aneinandergehängt. was umständlich und dalier teuer ist, ausserdem noch den Nachteil mit sie]) bringt, dass die so hergestellte Ware ungleichmässig ausfällt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die vollkommen selbsttätig arbeitet, wodurch nicht nur die Herstellungsdauer wesentlich gekürzt und die Erzeugung bedeutend verbilligt wird, sondern auch ein vollständig gleichmässiger Ausfall der Ware erzielt wird. Das Wesen der Erfindung ist hiebei darin gelegen, dass die bereits auf Draht aufgereihten Perlen aus einer Speisevorrichtung vermittels eines hin- und hergehenden Greifers einer Transporttrommel zugeführt werden, an deren einer Seite eine Steuerscheibe für deren Schaltbewegung, an deren anderer Seite eine Scheibe zum Kappen des Drahtes vorgesehen ist.
wobei ein um die Achse dieser Scheibe und der Transporttrommel schwingender Körper den Arbeitsvorgang steuert und das Biegen der Ösen einleitet, die mit Hilfe gekrümmter Wangen um Biegedorne fertiggebogen werden, wobei die Steuerung dieser Biegedorne ebenfalls von der die übrigen Arbeitsbewegungen steuernden Scheibe herbeigeführt wird. Die Perlen mit dem zugehörigen Draht- stück werden hiebei vermittels einer geeigneten Schaltbewegung durch eine Transporttrommel der Stelle zugeführt werden, an welcher die Biegearbeit vor sich geht.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht der Einrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Transporttrommel. welche die Perlen zur Arbeitsstelle befördert, und zeigt die Greifzange, die sie aus der Speisevonichtung entnimmt, in Seitenansicht in zwei Stellungen. Die schwingende Scheibe 47, über die später ausführlich gesprochen wird, ist hiebei nicht gezeichnet. Fig. 3 a zeigt den oberen Mittelteil der Vorrichtung nach Fig. 3, wobei jedoch auch der obere Teil der vorerwähnten schwingenden Scheibe 47 eingezeichnet ist. Fig. 4 ist ein Schaubild des Zuführungslüffels 88, durch den die Perlen gleiten müssen, um in die Transporttrommel zu gelangen.
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf den gekröpften doppelarmigen Greiferhebel, der in Seitenansicht von links gesehen in Fig. 5 a gezeigt ist. Die Fig. 6,7 und 8 zeigen eine Perle in den Nuten der Transporttrommel liegend, bei verschiedenen Stellungen der Schneidscheibe. In Fig. 6 ist der später zu Ösen zu biegende Draht noch nicht abgeschnitten, in Fig. 7 stösst eine Schneidscheibe 33 an denselben, in Fig. 8 ist der Draht bereits gekappt. Fig. 9,10 und 11 zeigen den Eingriff des Klinkwerkes in die Transporttrommel, die eine Schaltbewegung vollführt, Fig. 12,13 und 14 den Anschlag der Steuerscheibe bzw. der schwingenden Scheibe 47 an den Amboss. Fig. 15 ist eine schematische Draufsicht auf den Unterteil des sogenannten Ambosses (die Perle, bzw. der Draht liegt bereits auf den Flächen des Ambosses auf), wo die eigentliche Formgebung der Öse stattfindet.
Die schon erwähnte schwingende Scheibe 47 ist dabei zurückgedreht, um im nächsten Augenblick nach vorne zu schwingen und vermittels ihres Biegedornes 53 an der Herstellung der Öse mitzuhelfen. Die Fig. 16. 17,18 und 19 versinnbildlichen die Bewegung der Hebel 67, welche der Öse die endgültige Form geben. Die Ausgestaltung dieser Hebel 67 mit den zugehörigen
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Teilen ist aus Fig. 16 a und 19 a ersichtlich. Fig. 20 zeigt die Mittelstellung der Hebel 67 mit dem Unterteil des Ambosses, dessen oberer Teil in Fig. 20 a in Seitenansicht von links und in Fig. 20 b in Vorderansicht dargestellt ist.
Schliesslich zeigen die Fig. 21, 22 und 23 die schwingende Scheibe 47, von der später wiederholt die Rede sein wird. im einzelnen. während Fig. 24 die Anordnung des Greifers an der Achse zeigt.
Die Einrichtung wird im wesentlichen von zwei auf einer Platte 56 befestigten Säulen 5 und 26 getragen, in welchen eine horizontale Achse 217 gelagert ist. Auf dieser ist ein
U-förmiger Rahmen 28 angeordnet, dessen Mittelteil auf dem Ständer, 29 ruht und welcher
Rahmen in zwei Augen 30 endet, die auf den Naben der Steuerscheibe 81 und der Schneide- scheibe 33 drehbar gelagert sind, wobei die letzterwähnten Scheiben auf der Achse 37 frei drehbar sitzen. Eine Transporttrommel 3 : 3 (Fig. 3) ist ferner zwischen der erwähnten Steuer- scheibe 31 und der Schneidscheibe 33 ebenfalls frei drehbar auf der Achse 27 aufgebracht.
Sie besteht aus den beiden Scheiben 32 a und 32 b, zwischen denen sich eine mittlere
Scheibe 34 von etwas kleinerem Durchmesser befindet, wodurch eine Art Rille 54 a gebildet wird. Die Scheiben 32 a, 32 b sind mit einer Anzahl radialer, im gleichen Abstand voneinander befindlicher Nuten 35, beispielsweise zehn, ausgestattet, die auch noch an ihrem tiefsten Teile etwas breiter als der Durchmesser des zu biegenden Drahtes sind, der die Perlen aufgefädelt trägt ; sie erweitern sich gegen den Rand der Scheiben zu, um den Draht leichter in die
Nuten fallen zu lassen, wenn er in der später beschriebenen Weise gekappt wird.
Ein waagrechter Arm 36 (Fig. l) hat an seinem vorderen Ende eine flache Gabel 37. 37a von z. B. rechteckiger Form. Die Gabel 37, 37 ist mittels Augen auf der Achse 27 gelagert, u. zw. ist das obere Ende des Ständers 26 in der Gabel 37, 3'7 a angeordnet. Am rückwärtigen
Ende des Armes 36 befindet sich ein Block 38 von ungefähr demselben Querschnitt wie die
Gabel 37, 37a und besitzt ein (in der Zeichnung nicht sichtbares) Auge, das als Lager einer (in der Zeichnung gleichfalls nicht sichtbaren) Welle dient, auf deren einem Ende ein Schwung- rad 39 befestigt ist, während auf dem andern Ende die Kurbelscheibe 40 zentrisch sitzt. an der exzentrisch ein Kurbelzapfen 41 für die Kurbelstange 42 befestigt ist.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass der Arm 36 an seinem rückwärtigen Ende zwischen zwei
Muttern 45, welche auf einem Stehbolzen 43 sitzen, eingeklemmt ist. Die Hijhenlage des
Armes 36 kann durch die Muttern 45 so eingestellt werden, dass sie mit den Arbeitsphasen der Maschine in Einklang steht.
Die Kurbelstange 42 steuert mittels eines Bolzens 46 die mondsichelförmige Scheibe JG, die in den Fig. 21, 22 und 23 im einzelnen dargestellt ist, und welche die der Kurbel- scheibe 40 zugewendete Hälfte der Transporttrommel 3. 2 umgibt. Die Scheiben 81 und 33 sind durch Schrauben 47a mit dieser mondsichelförmigen Scheibe 47 fest verbunden. Sie bilden daher zusammen mit dieser eine Art Haube, welche den Teil der Trommel 32, der dem Schwungrad zugekehrt ist, überdeckt. Da die Scheiben 31 und 33 auf der Achse 27 drehbar sind und die mit ihnen verbundene Scheibe 47 durch die Kurbelstange 42 angetrieben wird, ist es klar, dass die mondsichelförmige Scheibe 47 bei Drehung der Scheibe 40 eine auf-und niederschwingende Bewegung ausführt.
In dem U-förmigen Rahmen 28 liegt ferner ein Bolzen 75, um welchen die Arme 76 und 77 eines Sperrwerkes (Fig. 2) schwingen, wobei die Sperrklinke 76 mit ihrer oberen scharfen Kante in die Nuten 35 einer der Scheiben.'12 a, 32 beingreift.
Die mondsichelförmige Scheibe 47 (Fig. 21, 22, 23) hat an ihrer Innenseite eine
Rippe 48, welche in die Rinne 34 a (Fig. 3 a) der Transporttrommel eingreift und nahe an den höchsten Punkt einer in der Rinne 34 a ruhenden Perle heranreicht. Die Scheibe 47 endet oben in einen Keil 51, der mit einem nach rückwärts führenden Schlitz 52 versehen ist, in welchen die später angeführte Greiferzange eingreift, und endet unten in einen Keil 58. nahe dessen Aussenende zwei Mitnehmerstifte 54 radial hervorragen, die als Biegedorne dienen.
Dem Keil 53 gegenüber liegt ein als Amboss dienender Körper 55 (Fig. 1, 2, 20 a, 20 b. 16 a). auf dem das Biegen der Drähte zu Ösen erfolgt. Dieser Amboss 55 liegt zwischen den
Scheiben 31 und 33 (Fig. l) unterhalb der Transporttrommel 32. Er ist an einem Arm. ; J. der in einen Ring 58 endet und die Scheibe 34 (Fig. 2, 3) umgibt, befestigt. Der Amboss 55 ist um die Scheibe 34 (Fig. 3) bzw. um die Transporttrommel 32 (Fig. 1, 2) drehbar und wird von einer Feder 56 b in die Richtung der Kurbelscheibe 40 gezogen, doch von einer
Stellschraube 56 a verhindert, eine bestimmte Stellung zu überschreiten. Der Amboss 55 (Fig. 20 a, 20 b, 16 a) ist mit zwei Ausnehmungen 63, in welchen die Enden des Keiles 53 (Fig. 23) eindringen können, versehen.
Die parallelen Flächen 60 und 61 des Ambosses bilden eine Nute, welche etwas breiter ist als der verwendete Draht und in der Tiefe durch
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verbunden, dass die Bolzen 65 sich drehen, wenn der Amboss seine hin-und hergehende Bewegung vollführt. Die Stangen 69 (Fig. 1. 2) sind je an eine Feder 70 und diese Federn 70 wieder an den Armen'12 des Ständers 2. 9 verankert, während die Stangen 69 an den
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stützen, bewegt werden.
Die Fig. 5, 5 a und 24. zeigen, dass durch die Platte 37 a der Gabel 37, 37 a und durch die Achse, 37 ein Bolzen 80 hindurchgeht, der eine Drehung und Verschiebung der Achse. 37 in der Platte 37 a verhindert. Auf dem Bolzen 80 ist ein gegabelter Hebel 78 gelagert. dessen Gabelung 79 mit einem der Steuerscheibe. 31 zugewendeten Arm 81 einen Winkel- hebel bildet. Ein Greifer 85 ist durch ein Gelenk 98 mit dem Hebel 78 verbunden. Der
Greifer 85 ist mit einer gabelförmigen Greifzange 87 (Fig. 3) versehen, welche durch einen
Druck nach oben auf den gekrümmten Teil Ni des Greifers 85 geschlossen wird.
Eine
Feder 86, welche an dem Hebel 78 befestigt ist, vergrössert den Auflagedruck des Greifers 85 gegen den Rand der Steuerscheibe dz eine Feder 8rJ a (Fig. 24), welche gleichfalls an dem
Hebel 78 angebracht ist, stützt sich gegen die Platte 37 ; sie hat die Aufgabe, den Hebel 78 zur Steuerscheibe 31 hin zu drehen.
Am Träger 25 (Fig. 1 und 4) ist ein röhrenförmiger Löffel 88 angebracht, der waag- recht und parallel zur Achse 27 steht und dessen Längsachse sich ungefähr in der Höhe der unteren Kante der Nute 35 befindet. Der obere Teil des Löffels 88 ist am äusseren Ende abgeschnitten, so dass ein bis zwei Perlen blossgelegt werden, nachdem sie das Rohr 88, auf den Draht aufgereiht, passiert haben. Zwischen der Innenseite der Greifzange 87 und dem vorderen Ende 88 b des Löffels 88, das in einem Winkel von ungefähr 450 geneigt ist, hat gerade eine Perle Platz. Die Perlen selbst werden vorerst von Hand auf den Draht auf- gefädelt, welcher sodann mit den aufgefädelten Perlen auf eine Spule aufgewickelt wird.
Diese (nicht gezeichnete) Spule wird etwas höher und seitlich der Maschine durch eine horizontale
Achse getragen. Das Ende des Drahtes wird sodann in das löffelförmige Rohr 88 eingeführt. wo der Draht von der Zange 87 erfasst wird, so dass er allmählich von der Spule abgewickelt wird. Da die Spule höher gelagert ist als der Löffel, werden die Perlen von selbst den Drain entlang gleiten und in das Rohr 88 gelangen.
Die Maschine arbeitet nun wie folgt : Zum Antrieb der Maschine dient beispielsweise ein Elektromotor oder eine andere Antriebsvorrichtung, die die Welle 38, auf der das Schwungrad 39 und die Kurbelscheibe 40 mit dem Kurhelzapfen 41 sitzt, dreht. Der Kurbelzapfen 41 (Fig. 1, 2) befinde sich in dem einen Totpunkte, die gegenüberliegende Stellung des Kurbelzapfens 41 sei der andere Totpunkt.
Wird die Maschine in der Pfeilrichtung in Bewegung gesetzt, so dreht die Kurbelstange 42 3 die mondsichelförmige Scheibe 47 mit den Scheiben 31 und 83, welche mit der Scheibe 47 mittels der Schrauben 47s verbunden sind, nach unten, die Scheibe 47 stösst auf den Amboss 55 und schiebt den Amboss 55 vor sich her. bis der Kurbelzapfen 41 den andern Totpunkt erreicht hat, wonach eine Umkehrung der Bewegung der Scheibe 47 eintritt, da sie nach aufwärts gedreht wird und schliesslich die höchste Lage einnimmt, wenn der Kurbelzapfen 41 den ersten Totpunkt wieder erreicht.
Solange die Scheibe 47 den Amboss 55 vor sich her schiebt, führen die im Amboss 55 gelagerten Bolzen 65 mit den Köpfen 66 eine Drehung aus, da die Enden der Hebel 67 durch die Stangen 69 festgehalten werden. Dieser Vorgang ist in den Fig. 15-20 dargestellt.
Verkehrt sich die Drehrichtung der Scheibe 47, so wird der Amboss 55 von der Feder 56 b wieder in seine frühere Stellung zurückgebracht, wie sie durch die Stellschraube 56a (Fig. 1, 2) bestimmt ist.
Zwischen den Scheiben 31 und 33 ist die Transporttrommel 3. 3 auf der Achse 27 drehbar gelagert ; diese Transporttrommel würde infolge der Reibung zwischen den Scheiben 31 und 33 die gleichen Bewegungen ausführen wie diese Scheiben bzw. die mondsichelförmige Scheibe 47 ; nun wirkt der Sperrzahn 7C selbstsperrend auf die Transporttrommel 32, wenn sich die mondsichelförmige Scheibe 47 mit den Scheiben 3j ! und 33 nach oben dreht.
Dreht sich die mondsichelförmige Scheibe 47 jedoch herunter, so gleitet der Sperrzahn 76 aus der Nute 35 heraus und erlaubt der Transporttrommel 32 ein Mitdrehen mit der mondsichelförmigen Scheibe 47, bis der Sperrzahn 76 in dir nächste Nute 85 der Transporttrommel 32 eingreift, wo der Sperrzahn 76 durch den Hebel 77 und den Ansatz 94 der Steuerscheibe 81 festgehalten wird (Fig. 11) und ein Weiterdrehen der Transporttrommel 32 verhindert, während sich die mondsichelförmige Scheibe 47 noch um einen Teilwinkel α der Transporttrommel 32 weiterbewegt. Dieser Vorgang wird durch die Fig. 9,10 und 11 erläutert.
Werden nun die auf dem Draht aufgereihten Perlen 89 in den Löffel 88 eingeführt und bewegt sich die mondsichelförmige Scheibe 47 nach oben, so stösst der Mitnehmerstift 83 (Fig. 3,5 und 24.), welcher aus der Nabe 82 der Steuerscheibe 31 radial hervorragt, an den
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Arm M, welcher mit der Gabelung 79 einen Winkelhebel bildet, hiedurch wird die Gabelung 79 bzw. der Hebel 78 von der Steuerscheibe 31 weggedreht. Der durch Gelenk 98 mit dem Hebel 78 verbundene Greifer 85, der auf dem Rande der Steuerseheibe aufliegt, vollführt nun eine durch die Form der Steuerscheibe bzw. des gekrümmten Teiles 97 des Greifers bedingte Bewegung.
Eine Übertragung des Drahtes 89 mit einer Perle durch die Greifzange 87 in die Trommel erfolgt, sobald der gekurvte Teil 97 des Greifers 85 auf den Rand der Steuerscheibe 31 zu liegen kommt. Der Draht 89 mit der aufgereihten Perle wird von der Greifzange 87 über den Rand der Trommel 3, 2 gehoben, dort von dem weiter fortschreitenden Keil M der Scheibe 47 der Greifzange 87 entrissen und in die Nute 35 hineingedrückt, wo der Draht 89 durch die scharfe Kante 90 der Schneidscheibe 33, wie aus den Fig. 6,7 und 8 hervorgeht, abgescheerl wird.
Die mondsichelförn-lige Scheibe 47 mit den Scheiben 31 und 33 dreht sich nun wieder hinunter, wodurch auch die Transporttrommel 32 um eine Nute weitergedreht wird und die Feder 86 cl den Greifer 85 in seine ursprüngliche Lage zurückbringt, um bei der Aufwärtsbewegung der Scheiben 47, 31 und 33 das Spiel zu wiederholen.
Der zugeschnittene Draht wird mit der aufgereihten Perle von der Transporttrommel 82 zwischen der Scheibe 47 und den Scheiben 31 und 33 absatzweise weiterbefördert, bis die Nute 35 mit dem zugeschnittenen Draht und der aufgereihten Perle den tiefsten Punkt erreicht. wo der Draht mit der Perle auf die Flächen 60 des Ambosses 55 fällt, sobald sich die mond-
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der Nute frei herausfallen lässt (Fig. 12, 13. 14). Dreht sich die mondsichelförmige Scheibe 47 nun wieder nach unten, so wird der zugeschnittene Draht 89 von den Mitnehmerstiften (Biege- dornen) 54 des Keiles 53 erfasst und an beiden Enden gegen die mit einem Bund 68 ver- sehenen Bolzen 65 gedrückt und gebogen. Die Mitnehmerstift 54 drücken ferner den Draht 89 gegen die Kanten 99 der Wange 95 (Fig. 16 a und 15-20).
Nun wird auch der Amboss 55 weitergeschoben, wodurch, wie schon vorher erwähnt, die Bolzen 65 gedreht werden und die Drahtenden durch die Bünde 68 der Bolzen 65 um die Stiften 54 des Keiles 53 zu Ösen gebogen werden. Dreht sich der Keil 53 bzw. die mondsichelförmige Scheibe 47 nach oben, so folgt der Amboss 55, bis er an die Stellschraube 56 (t (Fig. 1, 2) anschlägt. Der Draht mit den Ösen und der Perle fällt von den Stiften 54 herunter, sobald sich der Keil 53 über die Fläche 60 des Ambosses 55 hinausbewegt, wo sie aufgefangen werden, während eine andere Perle mit dem zugeschnittenen Draht 89 auf die Flächen 60 des Ambosses 55 fällt.
Es ist selbstverständlich, dass bei Verarbeitung verschiedener Perlengrössen mit dieser Maschine an einzelnen Teilen derselben im Hinblick auf die Verschiedenheit des zu bearbeitenden Materials Einstellungen vorgenommen werden müssen. So muss z. B. die Vertiefung 63 (Fig. 13) weiter sein, als die Länge der Perle (-B), welche sich während des Arbeitsvorganges zur Herstellung der Ösen in dieser Vertiefung befindet. Dementsprechend muss der Keil 53 (das untere Ende der mondsichelförmigen Scheibe 47) mit einer Vertiefung 96 versehen sein. die mit ihren Flächen die Perle (B) in die Vertiefung 63 einschliesst. Es ist besonders wichtig, dass die Rippe 48 von dieser Vertiefung 96 genügend entfernt ist, da sonst die Perle (B) zerdrückt werden würde.
Es ist ausserdem ratsam, den horizontalen Arm 85 des abgefederten Greifers mit einer weiteren Feder 97 auszustatten. Dieser Greifer ragt in die Rinne 34 a und hilft mit. die Perle (B) in die Vertiefung 35 zu drücken. Die wesentlichste Einstellung ist am Arm 36 vermittels der unter und über ihm befindlichen Stellschrauben 45 vorzunehmen. Wenn man die untere Stellschraube 45 dreht, so kann man den Keil 53 tiefer in die Vertiefung 63 führen ; das kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein, z. B. wegen geringerer Grosse der Perle, eines kleineren Durchmessers des Drahtes oder zum Zwecke, auf den Draht einen grösseren Druck auszuüben. Man hebt den Arm 36 mit Hilfe der Stellmuttern 45. wenn die Perlen grösser sind, der Draht dicker ist, oder aus sonstigen Gründen.
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