DE68917C - Pillenmaschine - Google Patents

Pillenmaschine

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DE68917C
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DE
Germany
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mold
pill
shaft
pin
blocks
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68917D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. K. WlTZEL, prakt. Arzt, in Philadelphia, V. St. A., Ecke der Vincent Avenue und Oxfordstr
Publication of DE68917C publication Critical patent/DE68917C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/025Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space whereby the material is transferred into the press chamber by relative movement between a ram and the press chamber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Pillenmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. März 1892 ab.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein Aufrifs der Pillenmaschine, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, Fig. 3 ein Verticalschnitt nach x-x, Fig. 2,' Fig. 4 ein gleicher Schnitt nach y-y derselben Figur, Fig. 5 ein senkrechter Längenschnitt nach \-\, Fig. 1, Fig. 6 ein Schaubild der Form und der Formbacken, Fig. 7 eine gleiche Ansicht eines Einzeltheiles, Fig. 8 eine Seitenansicht der abgeänderten Vorrichtungen zum Bethätigen der Curvenführungen für die Formbacken in verkleinertem Mafsstabe, Fig. 9 ein senkrechter Schnitt durch den abgeänderten Theil der Rührwerkeinrichtung, Fig. ι ο eine senkrechte Schnittansicht eines Theiles der Maschine, wobei die Theile andere Stellungen im Vergleich mit Fig. 5 einnehmen.
In der in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichten Pillenmaschine bezeichnet A, Fig. i, den Maschinenrahmen, in welchem die von der Riemscheibe C aus angetriebene Welle B, Fig. 2, 3 und 4, gelagert ist. Auf einer Tragplatte D des Rahmens ist ein Träger E für die Form F befestigt, in welcher die Pillen geformt werden; diese Form F wird fest zwischen dem Träger gehalten und ist mit einer Aussparung G, Fig. 6, versehen, welche den Stoff oder die Mischung, aus der die Pille oder das Zeltchen hergestellt werden soll, durch ein Mundstück B*, Fig. 2, des Trägers von dem Zufuhrrumpf H aus empfängt. Die Aussparung G, Fig. 6, ist an ihren Enden offen, um die darin sich bewegenden Formen J und J1 aufzunehmen, und die Wandungen ihrer die Pillenmischung aufnehmenden Oeffnung nähern sich einander nach dem einen Ende hin (Fig. 10). Zum Bethätigen der Formen behufs Zusämmenpressens des zwischen ihnen befindlichen Pillenstoffes und zum Herausnehmen der Pillen aus der Form dient folgende Einrichtung :
Die Form J, welche mit einem in Führungen L, Fig. ι und 9, auf der Tragplatte D sich bewegenden Gleitblock K verbunden ist und von beliebiger Form sein kann, ist mit einem nach unten in die Curvennuth P, Fig. 2, einer Trommel Q eintretenden Zapfen N versehen. Diese Trommel sitzt auf einer im Maschinenrahmen A gelagerten Welle R, die ihre Bewegung von der Welle B aus durch das Zahnradgetriebe S und T empfängt.
Zum Einstellen der Form J in der Längsrichtung im Block K dient die Schraube U, Fig. 5, welche durch eine Oeffnung des Zapfens N geht, der seinerseits wieder im Block K sitzt und einen Zapfen N* trägt, welcher in einer oberen Aussparung in der Verstärkung V des Blockes ruht, um den Zapfen N an der Drehung im Block zu hindern, damit er die Schraube U nicht klemme. Durch die Verstärkung F des Blockes tritt die Schraube W hindurch und hält, gegen den Bolzen N sich anlegend, diesen fest in seiner Lage und hindert ihn so, während der Arbeit im Block K aufwärts zu rücken. Eine andere Schraube X tritt durch eine Oeffnung im Block gegen die Form / und hält dieselbe in ihrer Lage fest.
Die Form J1 ist mit einem Gleitblock K\ Fig. i, verbunden, der in Führungen L1 verschiebbar und mit einem Zapfen IV1 versehen ist, welcher in eine krumme Führungsnuth P1
der Trommel Q1 eintritt, welch letztere auf der Welle R sitzt und sich mit dieser dreht. Zur Einstellung der Form J1 im Block dient die Schraube C/1 und zum Festhalten der Form in ihrer Lage die Schraube X1. Die Theile K1N1 und U1 entsprechen hinsichtlich ihrer Einrichtung und ,Wirkungsweise den vorher beschriebenen Theilen KLN und U.
Der Zapfen N"1 wird durch eine Schraube W1 in seiner Lage gehalten. Frei beweglich in einer waagrechten Oeffnung im Zapfen N1 ist eine Stange Y, Fig. ι bis 5, angeordnet, welche mit ihrem Gewindende in Muttergewinde des Zapfens N eingreift; dieselbe ist von einer Schraubenfeder Z umgeben, welche sich mit ihren Enden gegen die inneren Flächen der Bolzen anlegt, während eine rohrförmige Hülse A1 der Stange als Führung dient. Diese Rohrhülse stöfst mit ihrem Innenende gegen den Bolzen N\ während die Stange Y an ihrem äufseren Ende einen Anschlagstift B1 trägt, der gegen das Aufsenende der Rohrhülse anschlägt.
Auf die Welle R, Fig. 3, ist das Stirnrad C1 aufgekeilt, welches in das Stirnrad D1 eingreift. Letzteres sitzt lose auf der Welle B und ist an seiner Seite mit einer Curvennuth E1 versehen, in die ein an dem einen Ende des Hebels G1 befindlicher Zapfen F1 eintritt. Dieser Hebel ist an einem vorspringenden Arm Ηλ des Maschinenrahmens eingelenkt und an seinem anderen Ende drehbar mit einem Arm Ä2 verbunden, der mit dem Kurbelarm A* der stehenden Welle B2 des Rührwerkes C2 im Rumpf H gelenkig verbunden ist.
Um die Blöcke KK1 behufs Auswechselung der Formstücke JJ1 ohne Drehung der Trommeln Q Q1 aus der Form herausnehmen zu können, ist der Kopf einer jeden Trommel mit dem herausnehmbaren Kreisausschnitt Q*, Fig. 7, versehen, wobei diese Ausschnitte einen Theil der Wandungen der Trommelnuthen, in denen die Zapfen NN1 sich bewegen, bilden. Nimmt man diese Stücke Q*, wenn sich dieselben den Zapfen gegenüber befinden, heraus, so können die Blöcke KK1 in der Längsrichtung von der Form weggeschoben werden, ohne dafs man die Trommeln zu drehen braucht.
Auf die Welle -R ist die Daumenscheibe JD2 aufgekeilt, gegen die sich der zum Entfernen etwa klebengebliebener Pillen dienende Hebel E2 anlegt, welcher zwischen das Formstück J1 und das Ende der Form eintritt und der, am Rahmen A drehbar angeordnet, mit einer Nase F'2 in eine Aussparung G2 der Daumenscheibe D2 eintritt, wobei derselbe durch eine am Rahmen befestigte Feder H2 in Eingriff mit der Daumenscheibe gehalten wird.
Die Einstellung und Anordnung der Daumen und Curvennuthen ist eine solche, dafs sich daraus die folgende Bewegung der Maschine ergiebt: Während die Formstücke J J1 in der Form die in Fig. 5 veranschaulichte Lage haben, tritt die Pillenmasse aus dem Rumpf durch das Mundstück (Fig. 5 und 10) des Trägers in die Aussparung der. Form zwischen die Enden der Formstücke und wird durch die letzteren in die beabsichtigte Gestalt gebracht, indem sich die Formstücke infolge der. durch die sich drehenden Trommeln hervorgerufenen Bewegung der mit ihnen verbundenen Blöcke nach dem einen Ende der Form hinbewegen, um den Eingang zur Oeffnung zwischen den Formbacken von oben her zu verschliefsen„ Der Formbacken J1 wird dann festgehalten und der Formbacken / gegen jenen vorgeschoben, wodurch die Masse zusammengedrückt und die Pille geformt wird. Hierauf wird der Formbacken J1 von der Form zurückgezogen und der Formbacken J ein wenig behufs Freigebens der Pille von dieser abgerückt, dann . aber wieder vorgeschoben, um die Pille aus der Form herauszustofsen. Der Hebel i?2 tritt nun zwischen das Ende der Form und den Formbacken J1 und entfernt die Pille, falls dieselbe am Ende des Formbackens kleben geblieben sein sollte. Die gegen die Zapfen N Nl andrückende Schraubenfeder Z auf der Stange Y dient dazu, dieselben in Berührung mit den entsprechenden Wandungen ihrer Curvennuthen behufs Bethätigens derselben zu halten und dadurch die gehörige Entfernung zwischen den inneren Enden der Formbacken während deren Bewegungen zu sichern.
!Die Weite der Oeffnung zwischen den Formstücken JJ1 kann durch Verstellung des Vorsteckers B1 auch geregelt werden, indem das Gewindende der Stange Y im Bolzen N diesen und N1 und folglich auch die Blöcke enger an einander schiebt und dadurch die Zufuhr der Pillenmasse regelt.
In Fig. 8 sind die Trommeln Q2 Q.3 mit Curvenführungen P2 P3 versehen, welche Einrichtung dann Anwendung findet, wenn man die Pillenmasse in der Form nur abmessen will, ohne sie gleichzeitig dabei zusammenzudrücken.
Dadurch, dafs man die Oeffnung am Eintritt zur Form verengt spitz zulaufen läfst, erzielt man, dafs ein Herausdrängen der Masse verhindert wird, wenn die Formbacken dieselbe unter den Block oder Träger führen.
Es ist hervorzuheben, dafs der Zuführungstheil der Vorrichtung, d. h. der Rumpf, die Form und der Träger während der Einführung der Pillenmasse in die Form unbeweglich sind.
In Fig. 9 ist die Einrichtung zum Antrieb des Rührwerks in abgeändeter Form gezeigt, indem in der einen Seite einer auf der Welle R aufgekeilten Scheibe Γ2 eine Nuth K2 gebildet
ist, in welche der Zapfen M2 des die Rührwerkwelle antreibenden Hebels G* eingreift.
Die untere'Seite des Formbackens J ist nach Fig. ίο mit einem Ansatz oder einer Nase versehen, welche eine abgeschrägte Kante J2 zum Wegkratzen derjenigen Masse hat, die sich etwa an den Wänden der Form festsetzt.
Die wesentlichen Punkte der Erfindung bilden die Einrichtungen der Maschine mit der unbeweglichen Zuführungsvorrichtung und zum Regeln der Oeffhung in der Form zwischen den Formbacken behufs Regeins, der Pillengröfse, sowie zum Bethätigen der Formbacken selbst.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Pillenmaschine, bei welcher das Pillenmaterial aus dem Rührwerk H in die feststehende Form F eingebracht wird,' um hierin durch die an den Enden von F ein-■ tretenden Formbacken JJ1, welche in den wagerecht geführten Blöcken KK1 einstellbar gehalten und mittelst an diesen Blöcken hängender und in den Curvennuthen der Scheiben Q Q1 geführter Zapfen NN1 einander entgegenbewegt werden, zu je einer Pille zusammengeprefst zu werden, worauf diese durch weiteren Vorgang des Formbackens / und Rückgang von J1 aus der Prefsform ausgestofsen wird.
    2. Eine Abänderung der unter ι. gekennzeichneten Pillenmaschine in der Weise, dafs der Antrieb des Rührwerks C2 durch die mit Curvennuth K^ versehene, auf die Welle R aufgekeilte Gurvenscheibe T2 erfolgt (Fig. 9).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68917D Pillenmaschine Expired - Lifetime DE68917C (de)

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