AT132196B - Kompensierter Drehkondensator für drahtlose Abstimmungsapparate. - Google Patents

Kompensierter Drehkondensator für drahtlose Abstimmungsapparate.

Info

Publication number
AT132196B
AT132196B AT132196DA AT132196B AT 132196 B AT132196 B AT 132196B AT 132196D A AT132196D A AT 132196DA AT 132196 B AT132196 B AT 132196B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
capacitor
plates
contact
compensated
variable capacitor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Amalgamated Press Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amalgamated Press Ltd filed Critical Amalgamated Press Ltd
Application granted granted Critical
Publication of AT132196B publication Critical patent/AT132196B/de

Links

Landscapes

  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kompensierter   Drehkondensator   für drahtlose Abstimmungsapparate. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf kompensierte Drehkondensatoren für drahtlose Abstimmungapparate, welche einen mit einem Schalter gekuppelten beweglichen Teil aufweisen. Als kompensierter Kondensator wird dabei ein solcher bezeichnet, bei dem in an sich bekannter Weise die bewegliehen Platten so geformt sind, dass sie eine   sogenannte kompensierte"Kapazitätsveränderung   ergeben, d. h. eine im wesentlichen geradlinige Beziehung zwischen dem Logarithmus der Kapazität, der Frequenz, der Wellenlänge und der   Kondensatorbewegung,   im Gegensatz zur geradlinigen   Kapazitätsveränderung.   



   Es sind bereits Kondensatoren bekanntgeworden, deren Platten Ausnehmungen aufweisen, so dass eine Besonderheit in der Abhängigkeit der Kapazität vom Drehwinkel entsteht. 



   Es sind auch Anordnungen bekanntgeworden, bei denen ein Drehkondensator mit einem Umschalter in Verbindung steht, der durch die Bewegung des beweglichen Teiles des Kondensators betätigt wird, wodurch die elektrischen Konstanten eines Teiles des Schwingungskreises verändert werden. 



   Endlich sind auch Anordnungen bereits verwendet worden, bei denen nur Teile von Schwingungskreisen kurzgeschlossen werden können. 



   Gemäss der Erfindung sind die Kondensatorplatten und der Umschalter derart ausgebildet, dass während der Betätigung der Kondensatorplatten die Kapazität zunächst gemäss dem vorliegend erfüllten Kompensationsgesetz von Null oder einem   Minimumwert   zu   einem Maximuni anwächst,   an welchem Punkte der Schalter betätigt wird, worauf dann die Kapazität bis zu einem   Minimumwert abnimmt.   Diese besondere Ausgestaltung der Kondensatorplatten, durch welche die Kompensation entsprechend dem oben angeführten Gesetz durchgeführt wird, bringt mannigfache Vorteile in der Handhabung des Abstimmapparates mit   sieh.   



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform des Kondensators im Längsschnitt, Fig. 2 den Schnitt nach   1I - I1   der Fig. 1, von rechts gesehen, Fig. 3 die   Rückansieht   des Kondensators, aus welcher der Umschalt- 
 EMI1.1 
 Ausführungsform des Umschalters. Fig. 7 und 8 zeigen eine dritte Ausführungsform des Umschalters von vorn und von oben gesehen, Fig. 9 und 10 verschiedene Ausführungsformen der Kondensatorplatten und Fig. 11 und 12 Schaltschemen von Empfangsgeräten, bei denen die Erfindung angewendet wurde. 



   Der Kondensator nach Fig. 1 und 2 besteht aus den   Vorder- und Rückplatten 10   und   11,   die durch Bolzen 12 miteinander verbunden sind, und Bolzen 13 zum Halten der festen Platten 14. Die beweglichen 
 EMI1.2 
 trägt an ihrem vorderen Ende einen Drehknopf 17 mit einem Skalenteil 18. Aus der Fig. 2 ist zu ersehen, dass die beweglichen Platten 15 die gewöhnliche Form besitzen, während die festen Platten 14 mit allmählich schmäler werdenden Ausnehmungen 19 versehen sind. 



   Das hintere Ende der Spindel 16 ist über die Platte 11 hinaus verlängert und trägt   einen Arm : M.   der drei federbelastete Stifte 21 enthält, die auf metallische   Kontaktstreifen 23 (bzw. 24, 25,   26) gleiten. Diese Kontaktstreifen sind auf einer Platte 22 aus Isoliermaterial angebracht, die an der Platte 11 befestigt ist. 



   Aus den Fig. 3 bis 6 ist zu ersehen, dass die Kontaktsegmente und die Kontaktstifte verschieden angeordnet sind, je nachdem, welche Art der Umsehaltung gewählt werden soll. Die   Ausführung   nach Fig. 3 besitzt drei   halbkreisförmige Metallstreifen 23,   die jeder mit jedem der Stifte 21 zusammenarbeiten. 



  Bei dieser Anordnung sind während der einen halben Umdrehung der Spindel 16 die Stifte 21 mit den Kontaktstreifen 23 in Verbindung, während sie bei der andern halben Umdrehung auf dem Isoliermaterial gleiten. Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist ein vollständiger Ring 24 vorgesehen, der mit dem innersten der drei Stifte zusammenarbeitet, und zwei Halbringe 25 und 26, von denen der eine   während   der einen Hälfte der Umdrehung mit einem zweiten Stift in Verbindung steht, wobei der dritte Stift auf dem Isoliermaterial gleitet. Während der zweiten Hälfte der Umdrehung ist dann der dritte Kontaktstreifen mit dem dritten Stift in Verbindung. Die zwei verschiedenen Formen der Umsehalthebel sind 
 EMI1.3 
 in Bohrungen des in diesem Falle aus leitendem Material bestehenden Armes eingesetzt.

   Die Anordnung nach Fig. 4 wird für den Umschalter nach Fig. 6 verwendet, der Hebel nach Fig. 5 dagegen für   die Anord-   nung nach Fig. 1 bis 3. 



   Bei der Konstruktion nach Fig. 7 und 8 fällt der Umschaltarm 20 fort. Statt dessen trägt die Spindel 16 eine Nockenscheibe 29, die mit einer Kontaktfeder 30 zusammenarbeitet. Diese Feder ist an einem   Isolierblock 31 angebracht.   der durch Schrauben   32   mit der Platte 11 verbunden ist. Das eine 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Ende der Feder ist an dem   Block.'31 befestigt.   während das andere Ende sich zwischen zwei festen Kontakten 33 und 34 bewegen kann, die an dem andern Ende des Blockes 31 befestigt sind.

   Wie aus Fig. 8 zu ersehen ist, bringt die Nockenscheibe 29 während der einen Hälfte der Drehung der Kondensator- spindel die Feder 30 mit dem unteren Kontaktstreifen 34 in Kontakt, wogegen während des andern
Teiles der Umdrehung der Daumen nicht mehr mit der Feder 30 in Berührung steht, die sieh dann infolge ihrer eigenen Spannung von dem Kontakt 34 abhebt und mit dem Kontakt 33 in Berührung kommt. 35 ist eine Halteschraube für die Feder 30,   während 36   die Halteschraube für die zwei Kontakte 33, 34 mit dem dazwischen liegenden Isolierstück 37 am andern Ende des Blockes 31 bezeichnet. 



   Fig. 9 und 10 zeigen abgeänderte Formen der Kondensatorplatten, worin 38 und 39 die beweg- lichen und 40 und 41 die entsprechenden festen Platten sind. 



   Aus Fig. 2,9 und 10 ist zu ersehen, dass die festen Platten derart mit Ausnehmungen versehen sind, dass sie über eine volle Spindeldrehung von 360  eine kompensierte Abstimmung ergeben Bei der An- ordnung nach Fig. 1 bis 3 sind die Stifte 21 in Kontakt mit den Streifen 2. 3 und schliessen während dieser halben Umdrehung einen Spulensatz kurz, während des anderen Teiles der Bewegung dagegen ist dieser
Kurzschluss aufgehoben. Bei jeder halben Umdrehung erfolgt die Abstimmung nach einem sogenannten kompensieren Gesetz. Die genaue Wirkungsweise dieser Anordnung soll an Hand der Schaltung nach Fig. 11   erldärt   werden, in welcher der Kondensator gemäss der Erfindung mit 42 und die zugehörige Spule mit 43 bezeichnet ist. Diese Spule 43 ist in zwei Teile 4. und und 43b unterteilt.

   Sie ist mit dem Antennenkreis 44 und den Spulen   4/j   gekoppelt, die ihrerseits mit einem veränderlichen   Rückkopplungskondensator   46 verbunden sind, der im Anodenkreis des Audions 47 liegt. 48 und 49 bezeichnen den Gitterkondensator und den Gitterableitungswiderstand. Die Kontaktstreifen 23 sind in diesem Schaltschema durch die gebogenen Linien 50 wiedergegeben, der Umschalthebel des Kondensators durch den Pfeil 51. Es ist zu ersehen, dass, wenn der   Umschalthebel 51   mit den Streifen 50 in Kontakt steht, die Spule 43b kurzgeschlossen ist. 



   Die abgeänderten Formen des Umschalters nach Fig. 6,7 und 8 ermöglichen eine Kippschaltanordnung, wie sie schematisch in Fig. 12 dargestellt ist. In dieser Figur haben die Bezugszeichen 42,47, 48 und 49 dieselbe Bedeutung wie in dem vorhergehenden Schaltschema. Der bewegliche Kontaktarm 30 oder der entsprechende Stift und Streifen 24 im Falle der Fig. 6 sind in diesem Schema durch den beweglichen Kontakt 52 wiedergegeben, der mit einer der beiden festen Kontakte 53,   54,   die den Kontakten   : J3,   34 der Fig. 7 und 8 oder den Streifen 25, 26 und deren zugehörigen Stiften im Falle der Fig. 6 entsprechen. 



  Dieser Kippschalter   ermöglicht,   dass eine der beiden Spulen 55 oder 56 mit   dem.'\ntennenkreis 57   gekoppelt wird. 



   Eine besondere Beschreibung der Kondensatorplatten erübrigt sich, da sie jedem Fachmann bekannt sind. Man kann auch andere Formen der Kondensatorplatten verwenden und dabei das gleiche Resultat erzielen wie mit den in der vorliegenden Anmeldung beschriebenen Platten. 



   Bei der dargestellten Anordnung sind die Platten so geformt und der Umschalter so ausgebildet, dass während der Umdrehung der beweglichen Platten die Kapazität zunächst nach einem kompensierten Gesetz von Null oder einem Minimumwert auf ein   Maximum     anwächst.   In diesem Punkte wird der Umschalter   betätigt   und die Kapazität nimmt schrittweise bei weiterer   Drehung   der Spindel auf ein Minimum ab. Es ist klar, dass die Platten so geformt sind, dass die Kapazität in der einen Richtung der Spindeldrehung von einem Maximum auf ein Minimum und in der umgekehrten Richtung von einem Minimum auf ein Maximum geändert wird, wobei der Schwingungskreis entweder auf den einen oder den andern Wellenbereich abgestimmt wird.

   Natürlich können auch zwei voneinander unabhängige feste Plattensätze benutzt werden in Verbindung mit einem Satz beweglicher Platten. 



   Auf jeden Fall müssen aber die Platten immer eine kompensiert Form besitzen, d. h. so geformt sein, dass die Kapazitätsänderung gemäss einem Logarithmus, einer geradlinigen Wellenlänge, einer geradlinigen Frequenz od. dgl. kompensierten Abstimmung erfolgt. 



   Einzelne Teile können abgeändert werden, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern. Beispielsweise kann der Umschalter so gebaut sein, dass er indirekt von dem beweglichen Teil des Kondensators betätigt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kompensierter Drehkondensator für drahtlose Abstimmungsapparate, der einen mit einem Schalter gekuppelten beweglichen Teil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatorplatten und der Schalter derart ausgebildet sind, dass während der Betätigung der Kondensatorplatten die Kapazität zunächst gemäss dem vorliegend erfüllen Kompensationsgesetz von Null oder einem   Minimumwert   
 EMI2.1 
 bis zu einem Minimumwert abnimmt.

Claims (1)

  1. 2. Kompensierter Drehkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Kondensatorspindel angeordnete Nockenscheibe mit Blattfedern zusammenarbeitet. die den Umschalt- mechanismus bilden.
AT132196D 1931-02-04 1931-08-11 Kompensierter Drehkondensator für drahtlose Abstimmungsapparate. AT132196B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB132196X 1931-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT132196B true AT132196B (de) 1933-03-10

Family

ID=10018990

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT132196D AT132196B (de) 1931-02-04 1931-08-11 Kompensierter Drehkondensator für drahtlose Abstimmungsapparate.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT132196B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT132196B (de) Kompensierter Drehkondensator für drahtlose Abstimmungsapparate.
DE1540231C3 (de) Drehpotentiometer, insbesondere zum Einstellen verschiedener Vorspannungen für Kipazitätsdioden
DE558080C (de) Wellenumschalter fuer Radiogeraete
DE755406C (de) Schalter zum Kurzschliessen von Hochfrequenzdoppelleitungen auf kapazitivem Wege
DE947902C (de) Abstimmbare Lecherleitung
DE961002C (de) Elektrisches Schleifvariometer, insbesondere fuer kurze und ultrakurze Wellen
DE589723C (de) Elektrischer Drehkondensator, bestehend aus einem Grobregelungskondensator und einem mit diesem elektrisch parallel geschalteten Feinregelungskondensator
DE470069C (de) Schalter fuer drahtlose Empfangsapparate zur Umschaltung einzelner Abstimmelemente in neue Schaltkombinationen zum Empfang verschiedener Wellen
DE598245C (de) Einrichtung zur unterbrechungslosen Spannungsregelung unter Last mittels Stufentransformatoren
AT131799B (de) Anordnung zur wahlweisen Verflachung der resultierenden Resonanzkurve von zwei oder mehreren Schwingungskreisen.
DE1644429U (de) Kanalschalter fuer fernsehempfaenger.
DE2836000A1 (de) Induktiver geber
DE508176C (de) Verfahren und Anordnung zur aperiodischen Ankopplung der Antenne an den Eingangskreis von Empfangsgeraeten
DE693184C (de) Regelbarer Kondensator fuer Messzwecke
DE526299C (de) Veraenderlicher elektrischer Kondensator mit gasfoermigem oder fluessigem Dielektrikum, dessen Belegungen aus Teilen von Umdrehungskoerpern bestehen
AT135515B (de) Schwingkreisaggregat.
DE560807C (de) Walzenumschalter fuer Hochfrequenzgeraete
DE957864C (de) Potentiometer von kreisförmiger Bauart mit auf einem Träger aufgebrachter Widerstandswicklung und einem eine volle Umdrehung von 360° ausführenden Einstellorgan
DE649203C (de) Als Paralleldrahtsystem ausgebildeter Ultrakurzwellenkreis
AT154980B (de) Anordnung zur Neutralisierung von Gegentaktstufen.
AT212382B (de) Umschalter bzw. Wellenbereichwähler für gedruckte Stromkreise
DE885424C (de) Schwingungskreis mit veraenderbarer Abstimmung fuer ultrakurze und Dezimeter-Wellen
DE818970C (de) Rueckkopplungsempfaenger mit Variometerabstimmung
AT152393B (de) Anordnung zum Abstimmen von Rundfunkempfängern über mehrere Frequenzbereiche.
DE966688C (de) Anordnung fuer Rundfunkempfaenger zum wahlweisen Empfang ueber eine Hochantenne oder mittels eingebauter drehbarer Rahmenantenne