DE558080C - Wellenumschalter fuer Radiogeraete - Google Patents

Wellenumschalter fuer Radiogeraete

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DE558080C
DE558080C DED56485D DED0056485D DE558080C DE 558080 C DE558080 C DE 558080C DE D56485 D DED56485 D DE D56485D DE D0056485 D DED0056485 D DE D0056485D DE 558080 C DE558080 C DE 558080C
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DE
Germany
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switch
shafts
shaft
roller
rails
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Expired
Application number
DED56485D
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H15/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
    • H01H15/02Details

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Für den Gebrauch eines Radiogeräts in mehreren Wellenbereichen sind sogenannte Wellenumschalter in Gebrauch, an denen die umzuschaltenden Leitungen derart zusammengeführt sind, daß die jeweils erforderlichen Leitungsverbindungen durch Umlegen des Schalters in entsprechende Stellungen hergestellt werden. Als Vorbild für diese Schalter diente der walzenförmige Starkstromkontroller mit auf dem Walzenumfang verteilten Kontakten. Um die Heranführung der Leitungen bei diesen Schaltern übersichtlicher zu gestalten, hat man die Schalter so ausgebildet, daß die drehbare Walze zwischen zwei Reihen Blattfedern liegt, die auf einer Klemmenplatte befestigt sind, so daß nun die umzuschaltenden Leitungen sämtlich auf derselben Seite des Schalters anschließbar sind. Die Walze ist mit leitenden Segmenten besetzt, durch die in jeder Stellung der Walze eine andere Gruppe von Blattfedern leitend verbunden wird. Die drehbare Walze ist bisweilen durch einen axial verschiebbaren Zylinder ersetzt worden, der' statt der Segmente leitende Ringe in Abständen längs seiner Achse trägt.
Da die Blattfedern sich von der Walze bzw. dem Zylinder in gleicher Richtung zur Klemmenplatte hin erstrecken, muß der Walzen- bzw. Zylinderdurchmesser genügend groß gemacht werden, damit eine störende Kapazität zwischen den flächenparallelen Blattfedern der Paare vermieden wird. Ebenso muß die Länge der Walze bzw. des Zylinders genügend groß gemacht werden, damit zwischen den Leiterschleifen, die durch benachbarte Blattfederpaare in ihrer Schlußlage gebildet werden, keine störende gegenseitige Induktion entsteht. Infolge dieser Rücksichten wird ein solcher Schalter, wenn er sehr viele Um-Schaltungen auszuführen hat, groß und schwer und dadurch der Umfang und das Gewicht des ganzen Gerätes unbequem vergrößert.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wellenumschalter, der auf kleinem Raum eine sehr große Anzahl von Verbindungen herzustellen gestattet und ein vergleichsweise sehr viel geringeres Gewicht besitzt. Bei dem neuen Schalter ist eine an sich bekannte grundsätzliche Bauart. benutzt, bei welcher die erforderlichen Kontakte durch eine Reihe von axial verschiebbaren parallelen Schaltschäften in der Weise hergestellt werden, daß jeder Tastenschaft durch an ihm befestigte Metallglieder Überbrückungen zwischen gegenüberliegenden festen Kontakten herstellt.
Erfindungsgemäß wird diese Bauart so durchgebildet, daß trotz gedrängter Anordnung der Kontaktorgane keine kapazitiven und induktiven Schlüsse innerhalb des Schalters auftreten. Zu diesem Zweck werden diejenigen Teile der Tastenschäfte, die dieKontaktbrücken bilden, nicht als Metallbelege längs des Schaftes, wie bisher, sondern als dünne
gerade Stifte ausgebildet, die im Schaft querstehend zu ihm gelagert werden. Jeder Stift bildet in der Kontaktschlußstellung eine Brücke zwischen einer Leitungsanschlußschiene einerseits und einem Leitungseinzel-• anschlußkontakt andererseits, und diese Leitungsanschlüsse sind auf zwei gegenüberliegenden Schalterwänden so angeordnet, daß die Schienen auf der einen Seite der Schaltschaftreihe, die Einzelkontakte dagegen auf der anderen Seite der Schaltschaftreihe liegen. Die Schienen bestehen aus dünnem Blech und liegen mit ihrer Fläche in gleicher Ebene, stehen sich also mit sehr schmalen Kanten einander gegenüber, zwischen denen selbst bei enger Anordnung der Schienen keine störenden kapazitiven Schlüsse entstehen können. Die Schienen sind auf ihrer Länge mit kurzen federnden Zungen gegenüber jedem Querstift der Schäfte besetzt. Die Einzelkontakte bestehen aus dünnen Plättchen, die entweder ebenfalls mit kurzen Zungen ausgerüstet oder vorzugsweise durch eine bewegliche Leitung mit je einem Querstift der Tastenschäfte dauernd verbunden sind.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Der Schalter, der so gebaut ist, daß er als einheitlicher Teil in das Radiogerät eingesetzt werden kann, besteht aus den beiden Isolierplatten α und b, die durch Querstreben d zu einem Rahmen verbunden sind. In Aussparungen der Querstreben d sind die Schäfte e von Tasten/ parallel nebeneinandergelagert und geführt. Durch Herausziehen eines Knopfes/ bis in die Lage/' kommt die Taste in die Einschaltstellung. Sie wird in beiden möglichen Lagen durch eine nicht sichtbare Rast festgehalten.
Auf der Innenseite der Platte α liegen parallele dünne Metallschienen p, die paarweise an ein Schaltelement, z. B. einen Kondensator C, angeschlossen sind. Auf der Außenseite der Platte b liegen Einzelkontakte i, an die andere Schaltelemente, z. B. Spulen S, angeschlossen sind. Diese Kontakte/ sind mittels biegsamer Leitungen t durch die Wand δ hindurch mit je einem Querstift m des gegenüberliegenden Schaltschaftes verbunden.
Wird z. B. der vorderste Schaltschaft nach oben gezogen, so wird die unterste Spule S, die an dem untersten Einzelkontaktpaar i liegt, über die beiden untersten Querstifte m dieses Schaftes mit dem unteren Kondensator C zu einem Schwingungskreis zusammengeschaltet. In gleicher Weise werden gleichzeitig weitere Schaltverbindungen durch die anderen Querstifte m desselben Schaftes von anderen Einzelkontakten i zu anderen Schienen ρ hergestellt. Bei den verschiedenen Schaltschäften treten verschiedene Stiftgruppen in Wirkung. Beispielsweise schaltet der zweite Schaft den unteren Kondensator C an eine andere Verbindung, die bei S' angedeutet ist.
Es ist nicht notwendig, daß alle Schäfte mit der möglichen Gesamtzahl von Querstiften ausgerüstet werden. Im einzelnen können Abweichungen stattfinden, indem z. B. *" die Lagensicherung des Schaftes anstatt durch eine Raste, lediglich durch Reibung hergestellt wird. Die Schäfte können ferner mit einem Sperrwerk bekannter Art zusammenwirken, wobei jeder neu gedrückte Schaft den vorher gesperrt gewesenen Schaft selbsttätig auslöst. Um den jeweils benutzten Schaft leicht kenntlich zu machen, wird zweckmäßig bei der Verschiebung derselben eine Signalmarke sichtbar gemacht. Bei herausziehbaren Schäften kann z. B. zu diesem Zweck das obere Ende des Stiftträgers e mit weißer Farbe versehen werden.
Die dünnen Querstifte m der Schäfte können vergleichsweise sehr nahe nebeneinander angeordnet werden, ohne daß zwischen den beiden zum gleichen Stromkreis gehörigen Stiften in Offen- oder Schlußstellung des Schaltschaftes eine störende Kapazität, wie dagegen bei den flächenparallelen Blattfedern der obenerwähnten Walze, entsteht. Ferner sind im Schalter keine Umkehrpunkte für den Stromlauf und daher keine Leiterschleifen vorhanden, die ähnlich den Blattfederschleifen der Walze unerwünschte induktive Kopplungen zwischen benachbarten Stromkreisen herstellen könnten.
Mit einem Schalter dieser Bauart können auf verhältnismäßig kleinem Raum sämtliche Umschaltungen für Langwellen- und Kurzwellenbereich, also alle Schaltungen für Wellen von 10 bis 6000 m hergestellt werden, wofür etwa 50 bis 60 wechselweise Verbindungen in Frage kommen. Die Teile des Schalters sind sämtlich dünn und leicht, während die Walze bzw. der Zylinder eine umfangreiche und schwere Isoliermasse bildet. Die flache Kastenform der Schaltschaftanordnung begünstigt an sich die Stabilität und einen lagerhaften Einbau in das Gerät, so daß die Schalterwände a, b nur schwach zu sein brauchen. Das Gewicht des Schalters ist daher trotz seiner umfassenden Leistung verhältnismäßig gering.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Wellenumschalter für Radiogeräte mit axial verschiebbaren Schaltschäften, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltverbindung innerhalb des Schalters durch
    einen geraden, im Schaltschaft (e) gelagerten Querstift (m) zwischen einer Leitungsanschlußschiene (p) einerseits und einem Leitungsanschlußeinzelkontakt (z) anderseits hergestellt wird, wobei die Schienen
    (p) parallel zueinander auf der einen Seite der Schaftreihe auf der einen Schalterwand («), die Einzelkontakte (/) auf der anderen Seite der Schaftreihe auf der anderen Schalterwand (b) gelagert sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DED56485D 1928-08-31 1928-08-31 Wellenumschalter fuer Radiogeraete Expired DE558080C (de)

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DED56485D DE558080C (de) 1928-08-31 1928-08-31 Wellenumschalter fuer Radiogeraete

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DED56485D DE558080C (de) 1928-08-31 1928-08-31 Wellenumschalter fuer Radiogeraete

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Publication Number Publication Date
DE558080C true DE558080C (de) 1932-09-01

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ID=7056892

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DED56485D Expired DE558080C (de) 1928-08-31 1928-08-31 Wellenumschalter fuer Radiogeraete

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DE (1) DE558080C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755607C (de) * 1937-08-15 1953-02-02 Bernhard Dr-Ing Jansen Stufenschalteinrichtung fuer die Zu- und Abschaltung der Teilkondensatoren einer mehrstufigen Kondensatorenbatterie
DE970584C (de) * 1940-09-01 1958-10-09 Georg Von Schaub Abstimmanordnung mit Bandspreizung fuer mehrere Kurzwellenbaender

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755607C (de) * 1937-08-15 1953-02-02 Bernhard Dr-Ing Jansen Stufenschalteinrichtung fuer die Zu- und Abschaltung der Teilkondensatoren einer mehrstufigen Kondensatorenbatterie
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