AT131835B - Gußform zur Herstellung von Rohlingen für rollendes Eisenbahnmaterial und ähnliche Erzeugnisse. - Google Patents

Gußform zur Herstellung von Rohlingen für rollendes Eisenbahnmaterial und ähnliche Erzeugnisse.

Info

Publication number
AT131835B
AT131835B AT131835DA AT131835B AT 131835 B AT131835 B AT 131835B AT 131835D A AT131835D A AT 131835DA AT 131835 B AT131835 B AT 131835B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mold
manufacture
blanks
rolling stock
similar products
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Dr Ing Matuschka
Original Assignee
Bernhard Dr Ing Matuschka
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bernhard Dr Ing Matuschka filed Critical Bernhard Dr Ing Matuschka
Application granted granted Critical
Publication of AT131835B publication Critical patent/AT131835B/de

Links

Landscapes

  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es ist bekannt, dass für die Herstellung von Radreifen oder ähnlichen   Schmiedestücken   zwei grundlegende Kokillenformen angewendet werden. Die eine Form (Fig. 1) ist eine nach oben offene, mehr oder weniger zylindrische   i   mit einem meist abgerundeten oder auch ohne Boden B, bei welcher sowohl von unten als auch von oben gegossen werden kann. Sie hat den Vorteil, dass durch Angiessen mit Stahl auf verschiedene Höhe Rohlinge von verschiedenem Gewichte hergestellt werden können, eine Forderung, die durch die grosse Zahl von Ringen- 
 EMI1.2 
 park auf eine bis zwei Sorten   verschiedener Grösse.

   Dir Nachteil   besteht erstens darin. dass der Lunker C im Oberteile des Blockes D eine ziemlich breite Form einnimmt und in der Fabrikation nicht restlos entfernt werden kann, wodurch sich grösserer Ausfall ergibt oder aber Lunkerreste in mehr oder weniger verschweisstem Zustande im fertigen Radreifen verbleiben. 



  Zweitens kommen die aufsteigenden Unreinlichkeiten des Stahles, wie Schamotte-oder Schlackenteilchen,   Desoxydations-und Saigerungsprodukte.   in einen Teil des Blockes, der nachher einen Teil des fertigen Radreifen bildet, und geben so zu Fehlern Anlass, welche diesen ganz oder teilweise unverwendbar machen. Die zweite gebräuchliche Form ist eine geschlossene Hohlform   (Fig.   2). Sie besteht aus einem Unterteil B. welcher dem abgerundeten Boden des Blockes entspricht, und aus einem Oberteil A. welcher eine zylindrische Form besitzt, die am obersten Ende scharf zusammengezogen ist. Auch bei dieser Form kann von oben oder von unten gegossen werden. Sie hat den Vorteil, dass durch die Verengung im Oberteil der Lunker C genau in der Mitte des Blockes D zentriert wird.

   Wenn auch hier die Unreinlichkeiten in den oberen Blockteil kommen. so werden sie doch mehr in den engeren Teil geleitet, welcher im Laufe der Fabrikation der Mitte des Rohlings entspricht, die ausgestanzt wird, um die ring- 
 EMI1.3 
 scheinlichkeit ein fehlerfreies Enderzeugnis hergestellt werden kann. Der Nachteil dieser Form besteht darin, dass für jedes   gewünschte Blockgewicht   eine eigene Kokille vorhanden sein muss, so dass für die   gebräuchlichen   Gewichte   1   bis 18 verschiedene Sorten von Kokillen auf Lager gehalten werden müssen.

   Abgesehen von dem grossen Lagerplatz und der   umstand-   liehen Manipulation, welche mit dem steten Wechsel der Kokillensorten verbunden ist, bedeutet ein so grosser   Kokillenpark (bei 12   Sorten je 60 Stück   ==720 Stück = etwa 240. 000/y)   ein festgelegtes Kapital sowie eine Verlegenheit im Nachschaffen der Kokillen, wenn dieselben unbrauchbar geworden sind. da meist nicht genau bekannt ist, welche Blockgewichte in der 
 EMI1.4 
 nimmt, müssen, will man ein noch grösseres Lager vermeiden, Lieferungsverzögerungen entstehen. In diese Gruppe gehören auch die Gussformen gemäss den englichen Patentschriften   Nr. 878   A. D. 1865 und   Nr. 1975 A.   D.   li65,   welche haubenförmig oder pyramidenförmig mit eingezogenem Hals gestaltet sind.

   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kokillenform (Fig. 3), welche infolge ihrer Eigenart die Vorteile beider gebräuchlichen Kokillenformen und noch eine Reihe weiterer Vorzüge in sich vereint, ohne jedoch die geschilderten Nachteile nach sich zu ziehen. 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



  Form nach oben allmählich sehr   stark verjüngt, während   sie nach unten in eine zylindrische Form übergeht. 



   Bei einer beispielsweisen Ausführungsform ist das sich nach oben allmählich verjüngende Ende in Form eines Zapfens noch weiter fortgesetzt, welcher so dimensioniert ist. dass der ihm entsprechende Teil des Blockes D von Hand aus abgeschlagen werden kann. Bei dieser Form wird der   Lunker   C genau in der Mitte zentriert. Die allmähliche. bereits früher einsetzende Verjüngung bewirkt jedoch, dass der Lunker ausserdem eine ganz besonders schmale und lange Form annimmt, so dass er im Wege der Fabrikation mit grösster Sicherheit und mit einem Minimum an Stanzgewicht   ausgelocht werden kann.   Die allmähliche Verjüngung bewirkt auch, dass die aufsteigenden Verunreinigungen nach und nach in die Mitte des Blockes geführt werden und nicht an der Kokillenwandung hängenbleiben. Die Unreinliehkeiten. 



    Schamotte-und Schlackenteilchen, Desoxydations-und Saigerungsprodukte, werden leicht in   den obersten, sehr schmalen Teil des Blockes geführt und beim Lochen entfernt. Bei der erwähnten Ausführungsform werden die meisten Unreinlichkeiten in dem Zapfen des   Gussstückes   angereichert, welcher vor der Verarbeitung abgeschlagen wird, so dass ein solcher Rohling das denkbar günstigste Ausgangsprodukt darstellt. 



   Die spitze Form der Kokille bewirkt bei der Erstarrung des Blockes eine sehr frühzeitige und leichte Trennung von Block und Kokille. was eine sehr günstige Kristallisation hervorruft und auch die Haltbarkeit der Kokillen günstig beeinflusst. 



   Mit Rücksicht auf die grossen Anforderungen, welche an das aus diesen Kokillen hergestellte rollende Eisenbahnmaterial gestellt werden müssen, ist als besonderer Vorteil hervorzuheben, dass die   erfindungsgemässe Kokille Blöcke liefert. welche   bei der Warmverarbeitung in jenem Teile, welcher erfahrungsgemäss der schlechteste jedes Stahlblockes ist, d. i. in der   Nähe   des Lunkers, in vorliegendem Falle also in dem spitzen Oberteil, infolge seines geringen Durchmessers die beste Durchwärmung und infolge der grössten Höhe im Blocke die grüsste 
 EMI2.2 
 
Ein wesentlicher Teil der Erfindung sind die Ringe B von beliebiger Höhe. welche genau passend unter die Kokille gelegt werden. Sie gestatten, trotz der angeführten Vorteile. mit der gleichen Kokille Rohlinge von jedem gewünschten Gewichte herzustellen.

   Hiefür ist es nur nötig, eine entsprechende Zahl von Ringen auf Lager zu legen. Diese Ringe nehmen einen sehr geringen Raum ein. da sie sehr leicht übereinandergeschlichtet werden können. Sie stellen auch nur ein geringes Gewicht vor, da der einzelne Ring sehr wenig wiegt. Hiedurch kann das Giessen der verschiedensten   Blockgewichte,     für welche   bisher ein   Kokillenpark von   12 bis 18 Gattungen notwendig war, mit 1 bis 2 Gattungen und einer entsprechenden   Anzahl Ringen durchgeführt werden.   Endlich ist die Nachschaffung dieser Ringe   äusserst einfach.   Man hat es nicht nötig, zahlreiche Reserveringe verschiedener Höhe vorrätig zu halten.

   Es genügt, längere Rohre von den Innen-und Aussenmassen der Ringe, die für alle Ringe die 
 EMI2.3 
 ringe in der gewünschten Höhe abgestochen werden können. 



   Bei der vorliegenden Form kann von oben oder von unten gegossen werden. Sie entspricht allen bei diesem Fabrikationszweige gestellten Forderungen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.4 
 Erzeugnisse, dadurch gekennzeichnet, dass sie laschenartig mit   spitzbogenförmigem   Querschnitt gestaltet und in ihrem zylindrischen Unterteil, der auf einer   Gussplatte aufruht,   offen ist.

Claims (1)

  1. 2. Gussform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihr zur Vergrösserung ein oder mehrere Metallringe unterlegt sind.
    3. Gussform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unterlegten Ringe eine nach unten konvergierende Form besitzen.
AT131835D 1929-07-22 1929-07-22 Gußform zur Herstellung von Rohlingen für rollendes Eisenbahnmaterial und ähnliche Erzeugnisse. AT131835B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT131835T 1929-07-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT131835B true AT131835B (de) 1933-02-10

Family

ID=3637141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT131835D AT131835B (de) 1929-07-22 1929-07-22 Gußform zur Herstellung von Rohlingen für rollendes Eisenbahnmaterial und ähnliche Erzeugnisse.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT131835B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT131835B (de) Gußform zur Herstellung von Rohlingen für rollendes Eisenbahnmaterial und ähnliche Erzeugnisse.
DE482041C (de) Nebeneinander zu einer Batterie vereinigte und um eine gemeinsame Achse einzeln kippbare, doppelseitig ausgebildete Kokillen, insbesondere fuer Masselguss
DE2803247C3 (de) Einstückiges Kugelspeisermodell
DE572912C (de) Gussform zur Herstellung von Rohlingen fuer rollendes Eisenbahnmaterial
DE2602336C3 (de) Bodenring fur Betonrohr-Gießmaschinen
DE646304C (de) Vorrichtung zum Blasen von Sandkernen
DE406313C (de) Aus Mantel und Futter bestehende aufklappbare Dauergiessform
DE700500C (de) Azotierbehaelter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstoffoefen
DE392348C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ziehen konischer Gegenstaende, wie Lampenschirme u. dgl.
AT284311B (de) Verfahren zur Herstellung von Kerzen, insbesondere Stumpenkerzen
AT145865B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlstangen und anderen hohlen Körpern durch Gießen.
DE431790C (de) Verfahren zur Herstellung nahtloser Schweissstaebe
AT300998B (de) Form für das Gießen einer Mahrzahl von Kerzen
DE539816C (de) Verfahren zur Herstellung von aus zweierlei Werkstoffen bestehenden Gussstuecken, wie Walzen
DE434313C (de) Geteilte Gussform fuer Schleuderguss
DE566713C (de) Gussform fuer Schleudergussmaschinen
DE564242C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gussstuecken aus Metall
DE419587C (de) Kerzengiessmaschine mit mehreren Gruppen von Formen
DE543956C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Blechen aus durch Schleuderguss erzeugten Platten
AT155552B (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlglaskörpern.
AT21882B (de) Verfahren zur Herstellung zweiteiliger Gußformen für Hohlgefäße.
DE480482C (de) Vorrichtung zum Giessen von hohlen Werkstuecken, die nach dem Innenziehverfahren ausgestreckt werden sollen
AT139120B (de) Holzgasgenerator mit abwärts gerichtetem Zug.
DE650752C (de) Kanalstein zur Verwendung beim steigenden Giessen von Hohlbloecken
DE226970C (de)