AT155552B - Verfahren zur Herstellung von Hohlglaskörpern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hohlglaskörpern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Ilohlglaskiirpern. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von mit Press-oder Gussglaskörperu verbundenen Hohlglaskörpern. Die Erfindung besteht darin, dass der Hohlglaskörper und der Pressoder Gussglaskörper getrennt voneinander hergestellt und noch während des Blasens des Hohlkörpers miteinander vereinigt werden. So wird ein z. B. von einem Kelch gebildeter Hohlglaskörper mit einem oder mehreren für sich gegossenen oder gepressten Glasteilen, z. B. einem Fussteil, noch während des Blasens des Hohlglaskörpers vereinigt. Das Verfahren kann so ausgeführt werden, dass ein oder mehrere EMI1.1 während des Blasens vereinigt werden. Zweckmässig ist eine Ausführungsform des Verfahrens, bei welchem zu einem vorgeblasenen Hohlglas (z. B. Oberteil eines Kelches) ein gegossener oder gepresster Glaskörper (z. B. Unterteil eines Kelches) in noch heissem aber schon formhaltenden Zustand mittels einer drehbaren Unterlage in eine zentrierte Lage gebracht und sodann durch Drehen und Ausblasen (Fertigblasen) des Hohlglases mittels der Pfeife die Verbindung des Hohlglases mit dem Glaskörper unter allmählicher Mitnahme des letzteren hergestellt wird. Das Verfahren soll nachstehend an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden, die ein Ausführungsbeispiel einer zur Ausführung des Verfahrens benutzten Vorrichtung in der Ansicht darstellt. Eine übliche Blasform a, z. B. für einen Kelch K ist an einem aus Arm b und Grundplatte c bestehenden Ständer gelagert, z. B. aufgesteckt. An der Fussplatte c ist unterhalb der Form a, u. zw. zentrisch zu dieser eine Scheibe oder Platte cl leicht drehbar angeordnet. Diese Scheibe dient dem gegossenen oder gepressten Glaskörper F (z. B. Fuss samt Fussplatte des Kelches K) als Unterlage und ist zweckmässig, u. zw. zur Anpassung an verschiedene Durchmesser und Längen des Körpers F auswechselbar und in der Höhenrichtung verstellbar angeordnet. Gemäss dem dargestellten Beispiel ist hiefür in einer Führung c'der Grundplatte c ein Bolzen e mittels der Schraube t ill der Höhenrichtung verstellbar und dieser Bolzen nimmt in einer Führung e'den körnerartig aufruhenden Drehzapfen d' der Scheibe d auf, die zweckmässig auch mit einem Rand d" für die runde Fussplatte des Glaskörpers F versehen ist. Der Drehmittelpunkt der Scheibe d fällt also mit der Achse der Blasform zusammen. Der Arbeitsvorgang ist folgender : In üblicher Weise wird der Oberteil K in der Form a ziemlich fertig geblasen und getrennt, hievon der Unterteil F gegossen oder gepresst. Sodann wird der Unterteil F in einem solchen abgekühlten Zustand, dass er gerade seine Form halten kann, aber doch eine innige Verbindung mit dem gleichfalls EMI1.2 der Glasmacherpfeife in Drehung versetzt und dabei ausgeblasen (fertig geblasen), wobei die untere Glasmasse an den Unterteil F angedrückt und letzterer samt der leicht drehbaren Scheibe cl an der Drehung um die gleiche Achse allmählich mitgenommen wird, bis schliesslich die Verbindung beider Teile K, F hergestellt ist. In der Zeichnung ist, um den fertigen Gegenstand darzustellen, der Oberteil K im fertigen Zustand gezeigt. Während des Drehens und Ausblasen des Oberteiles A'hängt natürlich noch ein geschlossener Hohlkörper an der Pfeife, der aus dem Oberteil K und dem mit strichpunktierten Linien dargestellten Teil K'besteht. Dieser Teil K'wird später in der beim mundgeblasenen Hohlglas üblichen Weise abgeschlagen und der Oberteil K sodann fertig'gearbeitet. <Desc/Clms Page number 2> Das Verfahren ermöglicht insbesondere bei einem aus Kali-oder Pottaseheglas unter Beibehaltung des gewöhnlichen Arbeitsganges hergestellten Oberteil dessen Verbindung mit einem gegossenen oder EMI2.1
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Press- oder Gussglaskörper in einem formhaltenden, aber noch heissem Zustand mit dem Hohlglaskörper während des Blasens vereinigt werden.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu einem vorgeblasenen Hohlglas (z. B. Oberteil eines Kelches) ein gegossener oder gepresster Glaskörper (z. B. Unterteil eines Kelches) in noch heissem aber schon formhaltenden Zustand mittels einer leicht drehbaren Unterlage in zentrierte Lage gebracht und sodann durch Drehen und Ausblasen des Hohlglases mittels der Pfeife die Verbindung des Hohlglases mit dem Glaskörper unter allmählicher Mitnahme des letzteren hergestellt wird. EMI2.2
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1936
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