AT300998B - Form für das Gießen einer Mahrzahl von Kerzen - Google Patents

Form für das Gießen einer Mahrzahl von Kerzen

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AT300998B
AT300998B AT153870A AT153870A AT300998B AT 300998 B AT300998 B AT 300998B AT 153870 A AT153870 A AT 153870A AT 153870 A AT153870 A AT 153870A AT 300998 B AT300998 B AT 300998B
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Austria
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candles
tube
mold
pins
pouring
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Peter Nagy
Hans Nagy Jun
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/02Apparatus for preparation thereof
    • C11C5/023Apparatus for preparation thereof by casting or melting in a mould

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Kerzen werden, soweit sie nicht endlos gezogen werden, gewöhnlich in Formen gegossen, bei der für jede zu giessende Kerze ein unten durch einen verschiebbaren Boden abgeschlossener Hohlraum in Form eines im wesentlichen lotrecht stehenden Rohres vorgesehen ist. Gewöhnlich wird eine Anzahl solcher Formen in einem gemeinsamen Rahmen angeordnet und beispielsweise durch Wasser gekühlt. 



   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 79950 ist eine solche Kerzengiessmaschine bekannt für das gleichzeitige
Giessen einer Mehrzahl von Kerzen, bei der die einzelnen Böden mit Kolbenstangen versehen sind, die durch einen hubdaumenenartig wirkenden Sektor gemeinsam-verschoben werden können. Mit dieser Maschine können nur gleichlange, dünne Kerzen von etwa 15 bis 25 mm Dicke gegossen werden, denn durch Verstellung eines
Bodenringes auf einer mit diesem Sektor zusammenwirkenden Betätigungsstange kann zwar die Länge aller zu giessender Kerzen gemeinsam eingestellt werden, nicht aber die Länge der einzelnen Kerzen. Auch eignet sich diese Kerzengiessmaschine nicht zum Giessen dickerer Kerzen.

   Für die Herstellung verschieden langer Kerzen war es bisher erforderlich, verschiedene Formen vorzusehen, was einen grossen Aufwand und auch eine beträchtliche
Lagerhaltung erforderte. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Form zu schaffen, die diese Nachteile vermeidet und sie erreicht dies bei einer Form, bei der für jede der zu giessenden Kerzen ein unten durch einen axial verschiebbaren Boden abgeschlossener Hohlraum in Form eines im wesentlichen lotrecht stehenden Rohres und eine Vorrichtung zum gemeinsamen Verschieben aller Böden vorgesehen sind, dadurch, dass der Boden für jede Form an der
Vorrichtung zum gemeinsamen Verschieben aller Böden unabhängig von den Böden der andern Formen in verschiedenen Höhenlagen feststellbar ist. 



   Die   erfindungsgemäss   ausgebildete Form hat den Vorteil, dass mit ihr auch dicke Kerzen bis zu etwa 10 cm
Stärke gegossen werden können und dass jede einzelne Form unabhängig von den andern Formen einzeln bedienbar ist, auch wenn ganze Batterien von 10 bis 20 und mehr Formen in gleichzeitigem Betrieb sind. Bei Ausfall einer oder mehrerer Formen kann niemals die ganze Batterie stillstehen, wie dies bei den bekannten Kerzengiessmaschinen der Fall ist. 



   Vorteilhafterweise ist mit jedem Boden ein nach unten herausragendes Rohr verbunden, das in verschiedenen Höhenlagen feststellbar ist und durch das der Docht läuft. Diese Feststellbarkeit kann dadurch erreicht werden, dass jedes Rohr mit einer Anzahl von Querbohrungen versehen ist, durch die und durch eine im wesentlichen waagrechte Platte Stifte, Splinte   od. dgl.   steckbar sind. 



   Besonders vorteilhaft ist es, wenn man die Länge der in einem gemeinsamen Rahmen zu giessenden Kerzen einheitlich verstellbar macht, dies kann dadurch geschehen, dass die Platte mittels einer Gewindespindel der Höhe nach verstellbar gemacht wird. 



   In der Zeichnung ist ein Teil einer erfindungsgemäss ausgebildeten Form im lotrechten Schnitt beispielsweise dargestellt. 



   In einem Rahmen-l-sind mehrere   Behälter --2-- angeordnet,   beispielsweise nebeneinander zwei Reihen zu je fünf Stück, in deren jedem sich ein   Rohr-3-befindet,   das die Innenwand der Form für die Kerze darstellt. Der Mantel zwischen dem Behälter --2-- und dem Rohr--3--kann mit Wasser--4-gefüllt werden. Jedes   Rohr-3-ist   durch eine obere Abdeckplatte --5-- abschliessbar, die einen sich nach oben zu verjüngenden   Hohlraum --6-- enthält.   Unten wird das   Rohr --3-- durch   eine untere   Abschlussplatte-7-in   Form eines Kolbens abgeschlossen, der ebenfalls eine dem Kerzenende entsprechende   Ausnehmung --8-- aufweist   und mittels einer   Scheibe --9-- mit   einem   Rohr --10-- verbunden   ist. 



  Dieses trägt eine Anzahl von diametralen   Bohrungen --11-- zum   Hindurchstecken von Splinten, Schrauben   od. dgl.    



   Unterhalb der einzelnen Formen ist eine über alle Formen durchlaufende   Platte --13-- angeordnet,   die im Bereich der Rohre --10-- durch Scheiben --12-- verstärkt ist, in denen wieder den Bohrungen 
 EMI1.1 
 -11-- im Rohr --10-- entsprechendeGewindebohrung angeordnet, deren Bolzengewinde sich auf einer   Spindel --15-- befmdet.   Letztere trägt an ihrem oberen Ende ein   Zahnrad--16-,   über das eine Gall'sche   Kette-17-läuft.   Diese kann mittels eines nicht dargestellten Zahnrades bewegt werden, das seinerseits seine Bewegung beispielsweise über ein Kurbelgetriebe und ein Kegelradgetriebe erhält. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Zunächst befestigt man die einzelnen   Rohre-10-in   grober Einstellung an der   Platte --13-- mit   Hilfe der Splinten oder Stiften. Zur Feineinstellung verdreht man das nicht dargestellte Zahnrad, dadurch wird über die Gall'sche   Kette --17-- auch   das   Zahnrad--16--mitgedreht   und die mit der Gewindespindel --15-- verschraubte Platte --13-- gehoben oder gesenkt. Man kann also auf diese Weise die gewünschte Länge der Kerze grob und nachher fein einstellen. 



   Zum Giessen der Kerzen wird zunächst in an sich bekannter Weise der nicht dargestellte Docht durch das Rohr --10-- und die Bohrung in der unteren   Abschlussplatte-7-,   sodann durch das Innere des Rohres   --3-- und   den   Hohlraum-6-aufwärts   gezogen und dort verknüpft. Dann wird in üblicher Weise durch einen auf die obere   Abdeckplatte --5-- aufgesetzten   rohrförmigen   Aufsatz --18-- hindurch   der Hohlraum des   Rohres --3-- ausgegossen   und hierauf wird mittels der   Spindel-15-die Platte-13-   

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 hochgeschoben, so dass man die gegossenen Kerzen aus den einzelnen   Rohren --3-- herausnehmen   kann. 



  Dadurch werden gleichzeitig die Dochte gespannt, die Form ist daher dann bereit für den nächsten Guss. Schliesslich werden die Wachsstumpen, die sich in den   Hohlräumen-6-der   oberen Abdeckplatten-5angesammelt haben, abgeschnitten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Form für das Giessen einer Mehrzahl von insbesondere dicken Kerzen, bei der für jede der zu giessenden Kerzen ein unten durch einen axial verschiebbaren Boden abgeschlossener Hohlraum in Form eines im wesentlichen lotrecht stehenden Rohres und eine Vorrichtung zum gemeinsamen Verschieben aller Böden 
 EMI2.1 
 zum gemeinsamen Verschieben aller Böden unabhängig von den Böden der andern Formen in verschiedenen Höhenlagen feststellbar ist. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. unten herausragendes Rohr (10) verbunden ist, das in verschiedenen Höhenlagen feststellbar ist und durch das der Docht läuft. EMI2.3 von Querbohrungen (11) versehen ist, durch die und durch eine im wesentlichen waagrechte Platte (13) Stifte oder Splinte steckbar sind. EMI2.4 für die Gewindespindel (15) trägt und auf letzterer ein beispielsweise mittels einer Gall'schen Kette (17) in Drehung versetzbares Zahnrad (16) sitzt.
AT153870A 1970-02-19 1970-02-19 Form für das Gießen einer Mahrzahl von Kerzen AT300998B (de)

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