AT145865B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlstangen und anderen hohlen Körpern durch Gießen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlstangen und anderen hohlen Körpern durch Gießen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlstangen und anderen hohlen Körpern durch Giessen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Hohlstangen oder andern rohrförmigen oder hohlen Gusskörpern, wie z. B. Hohlstangen für Gesteinsbohrer od. dgl., bei welchem das geschmolzene Metall von unten her um einen in einen Formraum oder eine Kammer einer Kokille eingesetzten massiven oder rohrförmigen Kern gegossen wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, derartige Körper durch aufsteigenden Guss um einen in eine Kokille eingesetzten rohrförmigen Kern herzustellen. Bei diesem bekannten Verfahren soll das Giessen in Kokillen solcher Grösse ausgeführt werden, dass die erhaltenen Gussstücke unmittelbar zum Walzen verwendet werden können, wodurch besondere Massnahmen zur Verringerung der Abmessungen der Gussstücke vermieden werden. Das geschmolzene Metall soll dabei den Kokillen durch zwei im Verhältnis zum Kern symmetrisch im Boden der Kokille angeordnete Eingussöffnungen zugeführt werden. Diese bekannte Arbeitsweise hat aber in die Praxis keinen Eingang gefunden. Es hat sich nämlich gezeigt, dass das einströmende heisse Gussmetall den unteren Teil des Kernes sowie auch die Wände der Kokille infolge der dort entstehenden hohen Temperatur beschädigt. Durch die ständige Zuführung des heissen Gussmetalls durch die Eingussöffnungen während längerer Zeit werden diese Teile nämlich auf so hohe Temperatur gebracht, dass der rohrförmige Kern sogar stellenweise zum Schmelzen gebracht und durchgebrochen wird. Die vorliegende Erfindung hat nun zum Zweck, diesen Übelstand zu beseitigen und die praktische Durchführung eines derartigen Gussverfahrens zu ermöglichen. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass das Giessen in einer Kokille ausgeführt wird, deren Formraum bzw. Formräume derart ausgebildet sind, dass die Abstände zwischen den Wänden des Formraumes und dem in den Formraum eingesetzten Kern an verschiedenen Stellen des Querschnittes verschieden sind und dass die Eingussöffnung oder Eingussöffnungen für das geschmolzene Metall an denjenigen Stellen im Boden des Formraumes angeordnet sind, wo diese Abstände am grössten sind. So z. B. kann der Querschnitt des Formraumes zweckmässig vieleckig oder in der Hauptsache viereckig sein, mit etwas abgerundeten Ecken, wobei die Eingussöffnung oder Eingussöffnungen an einer Diagonale bzw. den Diagonalen angeordnet werden. Ferner kann der Querschnitt auch elliptisch sein, wobei die Eingussöffnungen auf die Längenachse verlegt werden. In den Zeichnungen wird eine zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens geeignete Kokille gemäss der Erfindung als Beispiel gezeigt. Fig. 1 zeigt eine Kokille mit mehreren Formräumen, von denen nur einer im senkrechten Querschnitt gezeigt ist, und Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 dargestellte Kokille zum Teil im Querschnitt mit drei Formräumen verschiedener Ausbildung und zum Teil in Draufsicht. In den Figuren bezeichnet 1 die Kokille. In dieser sind Formräume 10 angeordnet, deren Boden von Platten 11 aus feuerfestem Material gebildet wird. Diese Formräume sind durch im Boden angeordnete Eingussöffnungen 15 mit einem gemeinsamen Eingusskanal12 verbunden, der seinerseits über einen Behälter 13 mit dem Einguss 14 in Verbindung steht. 7 ist der in den Formraum eingesetzte Kern, um den das Metall gegossen werden soll. Dieser Kern ist unten mit Hilfe von Aussparungen 16 im Boden des Formraumes und oben mit Hilfe eines Loches im Deckel 9 der Kokille zentriert. Im oberen Teil des Formraumes ist ein verlorener Kopf 4 angeordnet. <Desc/Clms Page number 2> In Fig. 2 sind drei verschiedene Ausbildungen des Formraumes dargestellt. Links ist der Querschnitt des Formraumes atwa viereckig mit etwas abgerundeten Ecken, während der nächstfolgende Formraum sechseckig mit abgerundeten Ecken und der dritte elliptisch ist. Die Eingussöffnungen sind an den Diagonalen bzw. der Längenachse in der Weise angeordnet, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Durch die gemäss der Erfindung erfolgende Ausbildung des Formraumes der Kokille bzw. Verlegung der Eingussöffnungen in den Boden des Formraumes wird ein schädlicher Einfluss des durch die Eingussöffnung einströmenden Metallstrahles auf den Kern bzw. die Kokillenwände vollständig vermieden. Die Herstellung von Hohlstangen mit verhältnismässig kleinen Abmessungen gemäss dieser Methode hat sich in der Praxis sehr gut bewährt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Hohlstangen oder andern rohrförmigen oder hohlen Gusskörpern, z. B. Hohlstangen für Gesteinsbohrer, bei dem das geschmolzene Metall von unten her um einen in einem Formraum oder einer Kammer einer Kokille eingesetzten massiven oder rohrförmigen Kern gegossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Giessen in einer Kokille ausgeführt wird, deren Formraum bzw. Formräume solchen Querschnitt haben, dass die Abstände zwischen den Wänden des Formraumes und dem in den Formraum eingesetzten Kern an verschiedenen Stellen verschieden gross sind und dass die Eingussöffnung bzw. Eingussöffnungen für das geschmolzene Metall an denjenigen Stellen im Boden des Formraumes angeordnet sind, an denen diese Abstände am grössten sind, zum Zwecke der Vermeidung einer Beschädigung des Kernes bzw. der Wände des Formraumes durch das einfliessende heisse Gussmetall.
Claims (1)
- 2. Kokille zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem oder mehreren Formräumen, die derart angeordnet sind, dass darin ein Kern eingesetzt werden kann, um den das geschmolzene Metall gegossen werden soll, dadurch gekennzeichnet, dass der Formraum oder die Formräume im wesentlichen vieleckigen Querschnitt haben und dass die Eingussöffnung bzw. Eingussöffnungen für das geschmolzene Metall auf einer Diagonale bzw. den Diagonallinien im Boden des Formraumes angeordnet ist bzw. sind.3. Kokille gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Formraumquerschnitt im wesentlichen viereckig ist mit etwas angerundeten Ecken. EMI2.1
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