DE700500C - Azotierbehaelter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstoffoefen - Google Patents

Azotierbehaelter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstoffoefen

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Publication number
DE700500C
DE700500C DE1939H0159426 DEH0159426D DE700500C DE 700500 C DE700500 C DE 700500C DE 1939H0159426 DE1939H0159426 DE 1939H0159426 DE H0159426 D DEH0159426 D DE H0159426D DE 700500 C DE700500 C DE 700500C
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DE
Germany
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calcium cyanamide
container
ovens
azotizing
fixed calcium
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939H0159426
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Gustav Hilger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H GUSTAV HILGER DR ING
Original Assignee
E H GUSTAV HILGER DR ING
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Publication date
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Publication of DE700500C publication Critical patent/DE700500C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C3/00Cyanogen; Compounds thereof
    • C01C3/002Synthesis of metal cyanides or metal cyanamides from elementary nitrogen and carbides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C3/00Cyanogen; Compounds thereof
    • C01C3/16Cyanamide; Salts thereof
    • C01C3/18Calcium cyanamide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
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Description

  • Azotierbehälter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstofföfen Die bekannten, zum Einsetzen in. ortsfeste Kalkstickstofföfen dienenden Azotierbehälter haben meistens eine verhältnismäßig kurze Lebensdauer, da es schwierig ist, den fertigen Kalkstickstoffblock aus ihnen zu entfernen, ohne sie zu beschädigen. Das Wiederinstandsetzen, Ausbeulen derselben vsw. erfordert aber dauernde erhebliche Kosten. Zur Beseitigung dieses übelstandes hat man bereits Azotierbehälter hergestellt, bei denen die mit einer massiven Bodenplatte lösbar verbundenen Wandungen aus sehr dünnem Eisenblech von nur einigen Zehntelmillimetern Stärke bestehen, die nach Beendigung der Azotierung durch seitliches Öffnen oder Aufschneiden und durch Losreißen und Abziehen vom Kalkstickstoffblock entfernt werden. Eine Wiederverwendung derartiger Azotierbehälter ist nur in geringem Umfange möglich. Es besteht daher ein Bedürfnis nach einem Azotierbehälter, der leicht und ohne Formänderung oder Zerstörung vom Kalkstickstoffblock abgezogen und mehrmals wieder verwendet werden kann.
  • Der den Gegenstand der Erfindung bildende Azotierbehälter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstofföfen ist geeignet, diese übelstände in einfacher und vollkommener Weise zu beseitigen. Der Azotierbehälter ist zweiteilig gestaltet. Der obere freie Teil besteht aus dünnem Eisenblech von etwa z bis 3 mm Stärke, während der untere Teil aus starkem Eisenblech von etwa romm Stärke besteht und mit der Bodenplatte fest verbunden ist. Beide Teile sind gegeneinander schwach konisch erweitert, also der obere Teil nach unten zu, der untere Teil dagegen nach obren zu. Dabei wird der obere Teil in seiner Lage gegenüber dem unteren Teil, in welchen er hineinragt, durch einige zweckmäßig am oberen Teil angebrachte Winkeleisenstützen gehalten. Die Höhe des Oberteils beträgt etwa 3/4 der Gesamthöhe des Behälters.
  • Es ist auch möglich, den Oberteil dieses Behälters zylindrisch herzustellen,;- wobei er aber zweckmäßig in der ganzen Höhe oder äber nur im unteren Teil mit Dehnungsfalten versehen ist, um das Abziehen desselben vom Kalkstickstoffblock zu erleichtern.
  • Gegenüber den bisher üblichen einteiligen Azotierbehältern, welche neben einer durchweg hohen Wandstärke eine starke Erweiterung nach oben aufweisen müssen, um die Entfernung des Kalkstickstoffblockes aus denselben zu ermöglichen, zeigen die den Gegenstand der Erfindung bildenden Azotierbehälter folgende Vorteile: z. erhebliche Werkstoffersparnis; 2. leichteres Entleeren ohne Zerstörung öder Formänderung des Behälters, da der Oberteil wegen seiner Nachgiebigkeit leicht abgezogen werden kann und der Unterteil infolge seiner im Verhältnis zur Gesamthöhe geringen Bauhöhe das Herausziehen des fertig azotierten Kalkstickstoffblockes nicht behindert; 3. Vermeidung von Unfällen, da das bei einteiligen Behältern sehr häufig erforderliche Kippen hier fortfällt; q.. wesentlich längere Lebensdauer, da die Behälter der vorliegenden Erfindung nicht mit Hämmern u. dgl. bearbeitet zu werden brauchen, um den durch Ausbeulungen des Behälters festgehaltenen Kalkstickstoffblock zu entfernen; 5. niedrigere Reparatur- und Unterhaltungskosten; 6. größeres Fassungsvermögen des Azotiereinsatzes, da die Konizität der neuen Behälter geringer als bisher und der Oberteil auch zylindrisch ausgebildet sein kann, wobei man im letzteren Falle, wie erwähnt, zweckmäßig im Blechkörper einige Dehnungsfalten anbringt.
  • Aber auch gegenüber der bisher vielfach üblichen einsatzlosen Azotierung ergeben sich durch die Benutzung des Azotierbehälters gemäß der Erfindung eine Anzahl Vorteile, und zwar i. die Einsätze können bald nach Beendigung der Azotierung aus dem Ofen entfernt werden; 2. der Nachteil der Verschmutzung des Ofens durch zurückbleibenden Kalkstickstoff und des Anbackens an den Ofenwandungen ist bei Benutzung des erfindungsgemäßen Azotierbehälters vermieden; 3. beim einsatzlosen Azotieren muß der Ofen vor der Wiederbesetzung erst erkalten, was bei der Neuerung nicht erforderlich ist, da der Ofen gleich wieder besetzt und die vorhandene Ofenwärme für den neuen Besatz ausgenutzt werden kann. Durch den Fortfall der Abkühlung wird auch ein größerer Durchsatz erzielt.
  • Der den Gegenstand der Erfindung bildende Azotierbehälter ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des neuen Azotierbehälters, linke Hälfte im senkrechten Querschnitt, Abb. 2 eine Draufsicht auf den zylindrischen Azotierbehälter nach Abb. i zur Darstellung der Dehnungsfalten, Abb. 3 den Behälter nach A nb. z nach er-. folgter Dehnung.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, besteht der Behälter a aus einem Oberteil b, der nach unten zu etwas konisch erweitert ist, und einem verhältnismäßig niedrige: Unterteil c mit daran befestigtem Bodenblech, welches im Gegensatz zum Oberteil b nach oben zu erweitert ist. Der Oberteil b ragt in den Unterteil c etwas hinein und wird in seiner Lage durch Winkeleisen gestützt, die zweckmäßig am Oberteil b befestigt sind. Am Unterteil c befinden sich noch die Lamellen/ mit den oberen öffnungen e, deren Zweck noch erläutert werden wird. In der Mitte des Unterteils c ist das durchlochte Mittelrohr k, welches unten mit Winkeleisen h versehen ist, lose hineingestellt und besitzt oben die Öffnungen g.
  • Ist der obere Teil b des Azotierbehälters zylindrisch ausgeführt, so bringt man zweckmäßig an demselben Dehnungsfalten m nach Abb. 2 an, und zwar entweder in seiner ganzen Höhe oder aber nur im unteren Teil desselben. Abb.3 zeigt denselben Azotierbehälter nach erfolgter Dehnung. Auf diese Weise ist auch bei zylindrischen Behältern eine leichtere Entleerung des Kalkstickstoff blockes möglich.
  • Das Beschicken des neuen Azotierbehälters erfolgt in der üblichen Weise. Dagegen wird die Entfernung der Azotiereinsätze aus dem Ofen nach Beendigung der Azotierung und das Entleeren dieser Einsätze wie folgt vorgenommen:.
  • Dei gesamte Behälter a wird an den öffnungen e der Lamellen f angehoben und. aus dem Ofen entfernt. Darauf wird durch Angreifen an den Öffnungen d am oberen Rande zunächst der Oberteil b vom Kalkstickstoffblock abgezogen, was wegen seiner dünnen Blechstärke und der dadurch bedingten Nach. giebigkeit leicht erfolgen kann. Sodann wird der Kalkstickstoff block durch Angreifen an den Öffnungen g des mittleren Rohres k aus dem Unterteil c abgehoben, wobei die Winkeleisen h verhindern, daß er sich vom Rohr k löst. Beim Umstürzen kann dann das Zerkleinern des Kalkstickstoffblockes in Stücke erfolgen, die für die Brecher geeignet sind. So können beispielsweise nach Patent 625 262 und Zusatzpatent 669 301 Wellpappegitter in den Kalkstickstoff eingelegt werden, die das Zerfallen desselben beim Stürzen erleichtern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Azotierbehälter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstofföfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand desselben aus zwei Teilen besteht, nämlich aus einem oberen freien Teil (b) aus schwachem und einem unteren, an der Bodenplatte des Behälters befestigten Teil (c) aus starkem Eisenblech, wobei der Oberteil (b) nach unten zu, der Unterteil (c) nach oben zu schwach konisch erweitert ist.
  2. 2. Azotierbehälter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstofföfen, dadurch gekennzeichnet, daB die Seitenwand desselben aus zwei Teilen, nämlich aus einem oberen freien zylindrischen Teil aus schwachem und einem unteren, an der Bodenplatte des Behälters befestigten Teil aus starkem, nach oben zu schwach konisch erweitertem Eisenblech besteht, wobei der Oberteil in der ganzen Höhe oder nur im unteren Teil mit Dehnungsfalten (m) versehen ist.
DE1939H0159426 1939-04-27 1939-04-27 Azotierbehaelter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstoffoefen Expired DE700500C (de)

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DE1939H0159426 DE700500C (de) 1939-04-27 1939-04-27 Azotierbehaelter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstoffoefen
DEH161901D DE709021C (de) 1939-04-27 1940-03-21 Azotierbehaelter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstoffoefen

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DE1939H0159426 DE700500C (de) 1939-04-27 1939-04-27 Azotierbehaelter zum Einsetzen in ortsfeste Kalkstickstoffoefen

Publications (1)

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DE (1) DE700500C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029322B (de) * 1956-05-17 1958-05-08 Schloemann Ag Kuehlbett

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1029322B (de) * 1956-05-17 1958-05-08 Schloemann Ag Kuehlbett

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