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Die Erfindung betrifft eine Stanzschablone aus mit mindestens einer Schneide versehenem Bandstahl, wobei der Bandstahl eine seitlich, vorzugsweise in seinem mittleren Bereich angeordnete, horizontal verlaufende, rechteckige Nut aufweist, deren Nutboden in einer durch die Schneidenkante verlaufenden, parallel zu den Seitenflächen des Bandstahles angeordneten. gedachten Ebene liegt und zur Stabilisierung der Stanzschablone eine in die Nut eingreifende Trägerplatte angeordnet ist.
Es ist bekannt, aus Stanzmesserstahl Stanzschabionen zum Stanzen von beispielsweise Leder, Stoff oder Papier zu formen. Der Stanzmesserstahl wird dazu entsprechend einer vorliegenden Schablone gebogen und der Zusammenstoss mittels Schweissen geheftet. Danach werden Flacheisen als Verstrebungen eingepasst und mit dem Stanzmesser verschweisst. Soll nun In dieser einen Schablone eine weitere Schablone als Einbauteil angeordnet werden, treten oft bauliche Schwierigkeiten bei der Anordnung dieser Verstrebungen auf. Nach dem Schweissen muss die Stanzschablone nochmals auf Grund des beim Schwei- ssen auftretenden Verzuges entsprechend ihrer Form nachgerichtet und von Schweissrückständen sowie Metallspitzen gereinigt werden.
Die Herstellung einer derartigen Stanzschabione erfordert also nicht nur einen bedeutenden arbeitstechnischen, sondern auch einen gewaltigen zeitlichen, und damit finanziellen Aufwand. Die DE-OS 1 511 073 betrifft einen Schneidestempel für Materialbahnen, wobei ein Formstück in Ausnehmungen eines Metallstreifens eingreift.
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile zu beseitigen und eine aus Bandstahl geformte Stanzschablone vorzusehen, weiche den arbeitstechnischen und auch den zeitlichen Aufwand bei ihrer Herstellung auf ein Minimum reduziert. Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, dass die Stanzschablone mehrere geschlossene Bandstahlabschnitte umfasst, wobei die Trägerplatte aus durchsichtigem Kunst- stoffmatenal, z. B. Weich-PVC besteht.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispieles unter Zuhilfenahme der Zeichnung näher
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der Fig. 2 ; und Fig. 4 eine Stanzschablone mit 2 Trägerplatten. Zur Herstellung der Stanzschablone wird ein Bandstahl 1 verwendet, der an mindestens einer Längskante eine Schneide 2 aufweist. Je nach Verwendung können auch beide Längskanten mit je einer Schneide versehen sein. In seinem mittleren Bereich wenigstens einer Seitenfläche ist in den Bandstahl 1 eine rechteckförmige, horizontal verlaufende Nut 3 eingearbeitet, wobei der Nutboden 4 parallel zur Seitenfläche und in einer gedachten, parallel zur Seitenfläche durch die Schneidenkante 5 verlaufenden Ebene liegt. Diese Ausbildung ist in Fig. 1 dargestellt.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, den Bandstahl mit einer symmetrischen Schneide auszubilden. In diesem Fall muss die Nutttefe der halben Schneidenbreite entsprechen Weiters kann der Bandstahl 1 auch an zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen mit Nuten versehen sein. Der Bandstahl 1 wird nun entsprechend einer Vorlage zu einem Bandstahlabschnitt gebogen und seine beiden Enden verschweisst.
Durch einen einfachen Stanzvorgang wird eine aus transparentem Kunststoff, vorzugsweise Weich-PVC, bestehende Trägerplatte 6 in den Bandstahlabschnitt aufgenommen und rastet in die Nut 3 ein, wodurch die Stanzschablone gebildet 1St. Die Transparenz der Trägerplatte dient vor allem dazu, eine gute Sicht für genaues Arbeiten mit der Stanzschablone zu schaffen. Fig. 2 zeigt eine Stanzschablone mit zwei Bandstahlabschnitten 7, 8, welche über die Trägerplatte 6 verbunden sind, der innere Bandstahlabschnitt 7 wird dadurch exakt in seiner gewünschten Position gehalten.
Fig. 3 zeigt In einem Schnitt durch Fig. 2, wie die Trägerplatte 6 in der Nut 3 eingerastet und somit von den Bandstahlabschnitten 7,8 aufgenommen ist Sofern es sich um grössere Stanzschablonen handelt, kann die Trägerplatte 6, um eine sichere Verbindung mit den Bandstahlabschnitten zu gewährleisten, auch zusätzlich zur dargestellten Nutverbindung mittels Schraub- oder Nietverbindungen an den Bandstahlabschnitten befestigt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, wiederum bei grossen Stanzschablonen vorteilhaft, mehrere Trägerplatten 9, 10 anzuordnen. Diese Trägerplatten liegen alle in einer Ebene und sind durch Freiräume voneinander getrennt. Dies dient vor allem dazu, Material zu sparen ; die Stabilität der Stanzschablone bleibt dabei erhalten.
Ein Ausführungsbeispiel mit zwei getrennten Trägerplatten 9. 10 ist in Fig. 4 dargestellt.
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