AT131602B - Verfahren zur destruktiven Hydrierung hochsiedender Kohlenwasserstoffe. - Google Patents

Verfahren zur destruktiven Hydrierung hochsiedender Kohlenwasserstoffe.

Info

Publication number
AT131602B
AT131602B AT131602DA AT131602B AT 131602 B AT131602 B AT 131602B AT 131602D A AT131602D A AT 131602DA AT 131602 B AT131602 B AT 131602B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
molybdenum
activator
catalyst
peak
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Gas Light & Coke Comp Inc
Roland Hall Griffith Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gas Light & Coke Comp Inc, Roland Hall Griffith Dr filed Critical Gas Light & Coke Comp Inc
Application granted granted Critical
Publication of AT131602B publication Critical patent/AT131602B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur destruktiven Hydrierung hochsiedender Kohlenwasserstoffe. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur   destruktiven   Hydrierung hochsiedender Kohlenwasserstoffe und deren Derivate durch Behandlung mit   Wasserstoff heu   höherer Temperatur und Druck, in Gegenwart eines Molybdänkatalysators und eines   Reaktionsbeförderers   (Aktivators) unter Bildung von Kohlenwasserstoffen. deren Siedepunkt niederer ist. als der Siedepunkt des behandelten Kohlenwasserstoffes oder Derivates. 



   Beispiele von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen, deren Behandlung vorliegender Erfindung zugrunde liegt. sind Kohleteer, daraus gewonnene phenolartige Stoffe,   natürliches   Mineralöl. 



  Asphalt. Bitumen und aus diesen Stoffen gewonnene Öle und Ölfraktionen. 



   Für die Anwendung des Molybdäns in Verfahren zur destruktiven Hydrierung von Kohlenwasserstoffen hat man verschiedene   Vorschläge   gemacht. In manchen Fällen soll der Molybdänkatalisator für sich allein verwendet werden. In andern soll ein Zusatz zugleich mit ihm zur Anwendung gelangen. Zum Beispiel hat man vorgeschlagen, Kupfer oder Gold zusammen mit Molybdän zu verwenden, wobei das Molybdän und Kupfer (oder Gold) in äquimolekularen Mengen verwendet werden. Ein weiterer Vorschlag war die Anwendung von Aluminiumoxyd in äquimolekularen Mengen mit Molybdän.

   Ebenso ist die Verwendung von Molybdänoxyd bekannt, das in geringen Mengen auf gewisse Metalle und Metallegierungen oder auf Zinkoxyd, Magnesia, 
 EMI1.1 
 gemacht, mit dem Molybdänkatalysator geringe Mengen   (z.   B. bis zu 100/0)   Ahuniniumhydroxyd,   Kupfer, Zink, Chrom und   ähnlichen   Zugaben, die die Wirksamkeit des   Katalysators verstärken   können, zu verwenden. 



   Die Anmelder haben   die Verwendung von aktivierenden Substanzen mit Molybdän   in destruktiven Hydrierungsprozessen der   erwähnten   Art untersucht und haben entdeckt, dass, wenn man eine Wirksamkeitskurve   des Katalysators aufzeichnet.   die durch Eintragen des Verhältnisses eines Aktivators zu einer gegebenen   Menge Molybdän als Abszissen   und der   Katalysatorwirksamkeit,   z. B. ausgedrückt in Prozenten der Hydrierungsprodukte, die unterhalb einer bestimmten Temperatur, z. B.   1800 C. sieden,   als Ordinaten erhalten wird. eine solche Kurve im ersten Teil einen abgegrenzten spitzen Gipfel besitzt, nach dessen beiden Seiten hin die Kurve weniger steil ist.

   Diese Erscheinung ist ganz allgemein bei jedem verwendeten   - Aktivator anzutreffen.   



   Die Anmelder haben demnach entdeckt. dass im Bereich   d''r möglichen Verhältniss''   zwischen Molybdän und Aktivator ein kleinerer und kritischerer Bereich existiert (im vorliegenden als Bereich des Gipfelpunktverhältnisses bezeichnet), der. wenn man ihn auswählt. eine wesentlich höhere Aktivatorwirkung ergibt, als alle ändern Mischungsverhältnisse anf der Kurve. 



   In einigen Fällen hat die Kurve zwei Gipfelpunkte. zwischen welchen ein steiler Abfall sich zeigt, wo gewöhnlich die Zugabe des Aktivators tatsächlich nachteilig ist. 



   Nach vorliegender Erfindung wird demnach ein Verfahren der erwähnten Art zur   destruktiven Hydrierung hochsiedender Kohlenwasserstoffe durch   die   Auswahl und Ausnutzung   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 halb des Bereiches des Gipfelverhältnisses oder eines der Gipfelverhältnisse der   obenerwähn@en   Wirksamkeitskurve des Katalysators liegt. 



   Die beiliegenden Diagramme versinnbildlichen   mehr   oder weniger annähernd typische Kurven für verschiedene Aktivatoren, wobei die Abszisse die Anzahl der Atome des verwendeten Aktivatorelements pro 100 Atome Molybdän und die Ordinate die Wirksamkeit des Katalysators darstellt. Die Angabe der Anzahl der Atome des Aktivatorelements pro 100 AtomeMolybdän auf der Abszisse bringt hiebei den Vorteil mit sich, dass sie unabhängig ist von   der   Art der Verbindung, in der die Elemente im Katalysator und im Aktivator vorliegen und dass mit ihrer Hilfe   sehr geringfügige Mengenunterschiede ausgedruckt werden können,   ohne dass 
 EMI2.2 
 einem Tieftemperaturteer, und Fig. 4 zeigt die Kurven für Phosphor. Lithium und Calcium gleichfalls beim Einwirken auf einen Tieftemperaturteer. 



   Wie man ersieht. hat die Silicium-und die   Borkurve   zwei Gipfel. Beim Silicium   erscheint   ein erster Gipfel zwischen den Atomverhältnissen 2 : 100 und   3'5   : 100 des Aktivatorelements zu   Molybdän   und im weiteren Verlauf der Kurve noch ein zweiter Gipfel zwischen den Verhältniszahlen 5 : 100 und 7 : 100. Zwischen diesen beiden Gipfeln liegt eine Senkung der   Kune,   in deren Bereich die Verwendung des   Aktivators tatsächlich   nachteilig ist.

   Das   Vorhandensein   eines zweiten Gipfels wurde bei einer grossen Zahl von Aktivatoren nachgewiesen und alle in Fig. 4 aufgezeigten Gipfel sind zweite Gipfel. Überdies ist auch das Auftreten einer Senkung der Kurve zwischen den ersten und zweiten Gipfeln, in deren Bereich die   Verwendung   Reaktionsaktivators tatsächlich nachteilig ist, in jenen Fällen, wo die Wirksamkeitskurve zwei Gipfel aufweist, eine allgemeine Erscheinung. 



   Auftreten, Hohe und Lage des ersten Gipfels der Katalysatorwirksamkeitskurve   zeigten.   sich in Abhängigkeit von der Zusammensetzung des behandelten Rohstoffes. Diese Tatsache ist in Fig. 2 und 3 ersichtlich. So liegt in Fig. 2 der höchste Punkt des ersten Gipfels beiläufig beim Abszissenabschnitt   4'50/0, während   in Fig. 3 der höchste Punkt des ersten Gipfels beim Abschnitt   5'30/0 liegt.   In Fig. 1 war das behandelte Rohmaterial ein   Tieftemperaturto'r.   in Fig. 2 ein aromatisches Öl. In manchen Fällen kann auf der Kurve ein erster Gipfel   über-   
 EMI2.3 
 welches bei einem Aktivator. z. B. Silicium, einen ersten Gipfel hat. auch bei den   meisten.   andern Aktivatoren einen ersten Gipfel aufweisen wird. 



   Temperatur-und Druckänderungen haben keinen Einfluss auf die Lage der Gipfel der Katalysatorenwirksamkeitskurve, sondern bloss auf die Höhe der Gipfel. 



   Der zweite Gipfel der Wirksamkeitskurve ist für einen gegebenen Aktivator nicht blass von den bei der Reaktion zur   Anwendung gelangenden Temperatur-und Druckverhältnit-sen     unabhängig, sondern   auch von dem, der Behandlung unterworfenen Rohmaterial. Dies zeigt sich bei den in   Fig. 2 und   3 gezeichneten Kurven, bei welchen. wie man ersieht. der höchste Punkt des zweiten Gipfels auf gleicher Abszisse liegt. Man findet überdies auch sehr häufig, dass der zweite Gipfel an Höhe den ersten übertrifft. Die   Wichtigkeit     dieser   Tatsachen ist leicht einzusehen.

   Im allgemeinen wird man bei der praktischen   Durchführung   des Verfahrens das optimale Verhältnis Aktivator zu   Molybdän   im zweiten   Gipfelbereich aus-   wählen und anwenden. 



   Die Lage und der Ausdehnungsbereich der Gipfelverhältnisse hängen vom jeweils verwendeten Aktivator ab, können aber in jedem gegebenen Fall durch einen einfachen Vorversuch bestimmt werden. Begreiflicherweise wird man die Versuche zur Bestimmung der Lage des höchsten Gipfelpunktes wegen der Steilheit der Kurve in der Nähe des Höhepunktes des Gipfels mit entsprechenden, voneinander nur wenig verschiedenen Prozentsätzen Aktivator vornehmen ; andernfalls könnte der wirklich günstigste Prozentsatz des Gipfels übergangen werden. 



   Um den Umfang der Ansprüche genau festzulegen, sollen als zum Bereich der Gipfelverhältnisse gehörig, vom Höhepunkt nach beiden Seiten hin nur die Verhältnisse zu nehmen sein, bei welchen die durch die Anwendung des Aktivators hervorgerufene Wirksamkeitszunahme beiläufig   50%   oder mehr, der maximalen Zunahme (am Scheitel des Gipfels) beträgt. 



   Der Aktivator kann entweder in elementarer Form, oder in Form einer geeigneten Verbindung des Aktivatorelementes, z. B. einer reduzierbaren Sauerstoffverbindung oder Schwefel. verbindung des Elementes vorliegen. In gleicher Weise kann der   Molybdänkatalysator entweder   
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Zwei oder mehrere Aktivatoren können gemeinsam miteinander angewendet werden. 



   Ein Kennzeichen der Erfindung ist die Anwendung eines oder mehrerer Leichtmetalle wie Lithium, Erdalkalimetalle wie Calcium. oder Metalloide, wie Silicium, Bor, Phosphor   (d.   h. z. B. eines oder mehrerer Elemente dieser Klassen, die   im   Atomgewicht leichter als Chrom sind) oder ihrer Verbindungen als Aktivatoren. Im Zusammenhang damit ist jedoch zu erwähnen, dass die Anwendung von Schwefel nicht in den Bereich der Erfindung fällt. da Schwefel ein Stoff ist, der an sich nicht als Aktivator im Verfahren wirkt. 



   Es wurde gefunden, dass die leichteren Elemente der oben erwähnten Klassen und insbesondere die   ausdrücklich   angeführten Aktivatoren im Verfahren sehr wirksam sind. Sie eignen sich auch gut zur Herstellung genau eingestellter und homogener Mischungen mit dem   Molybdän-   Katalysator. Wie eine nähere Betrachtung der Wirksamkeitskurve des Katalysators ergibt, ist 
 EMI3.1 
   Aktivatormischung   oder ein geringer Grad an Inhomogenität der   Mischung eine beträchtliche   Verminderung der   befördernden   Wirkung nach sich zieht. 



   In diesem   Zusammenhang   ist noch zu erwähnen, dass es in den meisten Fällen notwendig ist, innerhalb einer engen Grenze von beiläufig   0'10/0   des berechneten günstigsten Verhältnisses (Scheitel des Maximums) zu arbeiten und dass die   gewöhnlichen   Vorschriften zur Herstellung genau eingestellter nnd homogener Mischungen von Katalysator und Aktivator, nämlich. weitgehendes Mischen und Pulverisieren und gemeinsames Ausfällen der elementaren Bestandteile der   gewünschten   Mischung im allgemeinen nicht ausreichen, um mit Sicherheit jenen Grad der Genauigkeit zu erhalten, der innerhalb der angegebenen engen Grenzen liegt. Besonders ist dies dann der Fall, wenn der Katalysator ein beträchtlich schwereres Element als der Aktivator ist.

   Es wurde gefunden, dass folgende Vorschrift zur Bereitung einer KatalysatorAktivatormischung bei der Verwendung im verbesserten Verfahren der Erfindung in dieser Hinsicht höchst zufriedenstellende Resultate ergibt. 
 EMI3.2 
 Molybdän-Katalysators zu einer Paste vermischt. Diese Paste wird durch eine Düse getrieben und zu Fäden oder kleinen Stücken geformt, die getrocknet werden. Hiebei kann an Stelle der Lösung eines löslichen Salzes des aktivierenden Elementes eine kolloidale Suspension dieses Elementes oder eine unlösliche Verbindung desselben verwendet werden. Wenn dieses Element ein saures Oxyd bildet. so ist im Ammoniumsalz dieses   Oxyds   ein für die Verwendung nach   vorerwähnter   Vorschrift geeignetes Salz gegeben : oder es kann das Oxyd selbst verwendet werden.

   Wenn das aktivierende Element ein basisches Oxyd bildet, kann ein Salz einer organizehen   Säure.   ein Nitrat, ein Karbonat oder das Hydroxyd des aktivierenden Elementes verwendet werden. 



   Die besten Resultate erhält man, wenn sich die Löslichkeit des Aktivators in Wasser nicht stark mit der Temperatur   ändert.   und ebenso,   wenn der Aktivator nicht zerfliesslich ist.   



   Wie vorhin schon   angedeutet wurde, kann   der   Molybdänkatalysator   durch zwei oder mehrere aktivierende Elemente oder deren Verbindungen, die zusammen verwendet werden. in seiner Wirkung   verstärkt   werden. In diesem Falle müssen die einzelnen Mischungsanteile der beiden oder mehreren. Aktivatoren einen entsprechenden Teil der Mengen bilden, die notwendig wären, wenn die in Frage stehenden Aktivatoren für sich allein mit dem   Molybdän   verwendet würden. Wenn z.

   B. die   Hälfte der günstigsten Lithiummenge   verwendet wird. 
 EMI3.3 
   beträgt.   so muss. da bei   den günstigsten Verhältnissen   die Wirksamkeit des Lithiums und des Phosphors so ziemlich die gleiche ist. eine Menge Phosphor zur   Anwendung   kommen, bei der das Atomverhältnis von Molybdän zu Phosphor in der Mischung des   Molybdäns.   Lithiums und Phosphors beiläufig 100   : 2'1 beträgt. Desgleichen   wird man mehr Phosphor benötigen, wenn eine geringere Menge Lithium als die oben erwähnte,   3'350/0   entsprechende angewandt wird. 



  Wenn umgekehrt, mehr Lithium vorhanden ist. braucht man weniger Phosphor. um denselben Effekt zu erzielen. 



   DieErfindungwirdnundurchAnführungverschiedenerBeispieledesVerfahrensweitererläutert.
Beispiel 1 : 200 Teile eines Tieftemperaturteeres, dem die unter 200  C übergehenden Anteile entzogen waren. werden eine Stunde lang bei einem Druck von 200 Atmosphären und einer Temperatur von 440  C mit Wasserstoff bei Gegenwart von 10 Teilen eines Katalysators erhitzt, der aus einer homogenen Mischung von   Molybdänsäure   und Kieselsäure besteht. wobei das Atomverhältnis   Molybdän   zu Silicium 100 : 3 beträgt. 



   Das Produkt enthält zirka   24   Teile Wasser und zirka 113 Teile Öl, von dem   48#5%   unter 180  C sieden. Die angeführten Teile sind sowohl in diesem Beispiel, als auch in den folgenden, Gewichtsteile. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Beispiel 2 : Derselbe Teer wurde unter denselben Bedingungen bezüglich Temperatur. 



  Druck und Mengen behandelt, jedoch mit einem Molybdänsäure-Kieselsäure-Katalysator. in dem das Atomverhältnis von Molybdän zu Silicium 100 : 5-4 betrug. Das Produkt enthielt 24 Teile Wasser und beiläufig 120 Teile Öl, von dem   49%     unter 1800 C iedeten.   



   Beispiel   3   : Derselbe Teer wurde wieder unter denselben Bedingungen   bezüglich   Temperatur, Druck und Mengen behandelt wie in Beispiel 1. jedoch mit einem   Molybdänsäure-     Kieselsäure-Katalysator,   in dem das Atomverhältnis von Molybdän zu Silicium   100 : 4-4 betrug.   



  Das Produkt enthielt   20   Teile Wasser und   beiläufig   130 Teile Öl. von dem 28%   unter-   180  C siedeten. 



   Beispiel 4 : Derselbe Teer wieder unter den gleichen Bedingungen. jedoch bei Gegenwart von   Molybdänsäure   allein behandelt. ergab ein Produkt, das aus 14 Teilen Wasser und beiläufig 138 Teilen Öl bestand, von dem 33% unter   1800 C siedeten.   
 EMI4.1 
 als wenn   der Molybdänkatalysator   für sich allein angewendet wird, d. h. bei Abwesenheit eines Aktivators.   Schliesslich kann   man sehen. dass die Ausbeute grösser ist, wenn das Verhältnis von Katalysator zu Aktivator im zweiten Höhepunkt der Kurve liegt. 



   Beispiel 5 :   200   Teile eines Tieftemperaturteeres. dem die unter   200  C übergehenden   Anteile entzogen waren. wurden eine Stunde lang bei   440    C unter einem Druck von 200 Atmosphären bei Gegenwart von 10 Teilen eines   Molybdänsäure-Borsäure-Katalysators   mit Wasserstoff erhitzt. wobei das Atomverhältnis von Molybdän zu Bor 100 : 8'7 betrug. Das Produkt enthielt 20 Teile Wasser und   beiläufig   111 Teile Öl. von dem   51% unter 1800 C   siedeten. 



   Beispiel 6 : Derselbe Teer auf gleiche Art, jedoch mit einer   Katalysatormischung   behandelt. bestehend aus Molybdänsäure-Lithiumoxyd,   Molybdänsäure-Calciumoxyd   und Molybdänsäure-Phosphoroxyd. in welcher die Atomverhältnisse von   Molybdän   zu Lithium.   Molybdän un   Caleium und   Molybdän   zu Phosphor 100 : 7-1 bzw. 100 : 7-6 und 100 :   4-25 war.   ergab   nach   
 EMI4.2 
 



     Beispiel j : 200   Teile eines aus aromatischen Kohlenwasserstoffen bestehenden Gasöls wurden bei Gegenwart von 10 Teilen eines Molybdänsäure-Borsäure-Katalysators erhitzt, bei dem das Atomverhältnis von   Molybdän   zu Bor 100 :   8#75 war. Die Ausbeute war beiläutig   145 Teile eines Öls, von dem   450/0   unter 180  C siedeten. 
 EMI4.3 
 



   Beispiel 9 :   200   Teile Rohnaphthalin wurden auf gleiche Weise behandelt   und ergaben   beiläufig 143 Teile Öl. von dem 48%   unter 180'C   siedeten und die zum grössten Teil aus Benzol, Toluol und Xylol bestanden. 



   Beispiel 10 : Ein durch Destillation aus schottischem Schiefer erhaltenes   Öl     wurde   unter gleichen Bedingungen behandelt und gab beiläufig 156 Teile Öl, das   54#5% unter     1800 C siedende   Anteile enthielt. 



   Beispiel 11 : Ein aus einem Tieftemperaturteer durch Extraktion mit einer Alkalilösung und Ansäuern des Extraktes gewonnenes Öl gab bei der gleichen   Behandlung beiläufi-'   130 Teile Öl. von dem 42% unter 180  C siedeten, und 16 Teile   \Vasser.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI4.4 
 Derivate unter Anwendung eines aus   Molybdän   oder einer Molybdänverbindung bestehenden Katalysators und eines Aktivators,   dadurch gekennzeichnet, dass der Molybdän-Katalysator und   der Aktivator in einem Verhältnis zueinander verwendet werden. das dem Bereich des Gipfelpunktverhältnisses oder der Gipfelpunktverhältnisse einer Kurve entspricht, die durch Eintragen des Verhältnisses eines Aktivatorelementes zu einer gegebenen Menge von Molybdän als Abszissen und der Katalysatorwirksamkeit als Ordinaten erhalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass als aktivierendes Mittel Bor oder eine Borverbindung angewendet wird. <Desc/Clms Page number 5>
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als aktivierendes Mittel Lithum oder Phosphor oder beide eine Verbindung dieser Elemente angewendet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass als aktivierendes Mittel EMI5.1 EMI5.2
AT131602D 1930-11-24 1930-12-22 Verfahren zur destruktiven Hydrierung hochsiedender Kohlenwasserstoffe. AT131602B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB131602X 1930-11-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT131602B true AT131602B (de) 1933-02-10

Family

ID=29287219

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT131602D AT131602B (de) 1930-11-24 1930-12-22 Verfahren zur destruktiven Hydrierung hochsiedender Kohlenwasserstoffe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT131602B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2941010C2 (de) Katalysator für die hydrierende Behandlung von schweren Kohlenwasserstoffölen
DE3932322A1 (de) Verfahren zur herstellung von gemischen oelloeslicher eisen- und magnesiumsalze gesaettigter aliphatischer monocarbonsaeuren und ihre verwendung
AT131602B (de) Verfahren zur destruktiven Hydrierung hochsiedender Kohlenwasserstoffe.
EP0030020B1 (de) Verfahren zur Erzeugung niedriger molekularer Kohlenwasserstoffe aus höher molekularen Kohlenwasserstoffen oder aus Kohle
DE2348699A1 (de) Verfahren zur herstellung einer loeslichen trockenoelmischung
DE1592568A1 (de) Duengemittel und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT137675B (de) Verfahren zur destruktiven Hydrierung bochsiedender Kohlenwasserstoffe und ihrer Derivate.
DE875509C (de) Verfahren zur Herstellung von Maleinsaeure und bzw. oder Maleinsaeureanhydrid
DE2616592A1 (de) Verfahren zur herstellung von terpenphenolharzen
DE711376C (de) Verfahren zur Herstellung von Schmieroelen durch Druckhydrierung von Braunkohle oder Torf
AT101637B (de) Verfahren zur Verbesserung von Ölfarben und bituminösen Lacken.
DE536273C (de) Verfahren zur Herstellung von Mineraloelsulfonsaeuren
DE570951C (de) Verfahren zur Herstellung wertvoller fluessiger Produkte aus festen kohlenstoffhaltigen Materialien
CH146850A (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen der Benzolreihe.
DE2540524C2 (de) Verfahren zur Entmetallisierung von Kohlenwasserstoffrückstandsölen
DE3490045C2 (de)
DE1668564B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Dodekandisäure-1,12
CH152617A (de) Verfahren zur spaltenden Hydrierung von flüssigen, Kohlenstoff und Wasserstoff enthaltenden Verbindungen mit hohem Siedepunkt.
AT152829B (de) Verfahren zur Herstellung von löslichen und schmelzbaren festen bituminösen Kohlenwasserstoffen aus kohlenstoffhaltigen Materialien.
DE1542199C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines trägerlosen Katalysators für die Herstellung von Formaldehyd
AT158760B (de) Verfahren zur Isolierung der organischen Bestandteile aus den bei der Schwefelsäureraffination von Mineralölprodukten erhältlichen Raffinationsabfallstoffen.
DE552008C (de) Verfahren zur Darstellung von AEthylen aus Acetylen
DE1644751C3 (de) 16 09 66 USA 579817 Verfahren zur Disproportionierung von Naturharzen Arizona Chemical Co , New York, N Y (V St A )
DE696082C (de) Verfahren zur Druckhydrierung von Kohle, insbesondere Steinkohle, deren Destillations-, Extraktions- oder Druckhydrierungsprodukten
DE598368C (de) Verfahren zu Herstellung eines streufaehigen, lagerbestaendigen, Ammonsulfat und Ammonnitrat enthaltenden Duengers