AT131503B - Münzfernsprecher mit Sprechzeitbegrenzung. - Google Patents

Münzfernsprecher mit Sprechzeitbegrenzung.

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AT131503B
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AT
Austria
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coin
relay
contact
telephone according
passive
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English (en)
Inventor
Heinrich Herr
Original Assignee
Heinrich Herr
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  • Telephonic Communication Services (AREA)
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Description


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   Vorliegende Erfindung betrifft einen   Münzfernsprecher,     welcher für den Anschluss   an Telephon- ämter mit Zeittarif besonders zweckmässig gebaut ist. 



   In Fig.   1,   2 und 3 ist eine solehe Anordnung beispielsweise wiedergegeben. 



   Das Zeitwerk hat einen vom   \mtsstrom   betriebenen Motor R, welcher mittels eines Triebwerkes von hoher Übersetzung eine Kupplung 8 antreibt, die wieder im eingerückten Zustande die Kontaktscheibe dreht, welche von einem Fussbodenzug ein-und ausgekuppelt wird.   Die Triebwerkübersetzung   zur Kontaktscheibe ist derart gewählt, dass sich die Kontaktscheibe in zwei bis drei Minuten (regulierbar durch RW1 und RW2) einmal umdreht und hiebei die   Kontakte kl   und RK2 auslöst, welche wieder 
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 die nächstfolgende Sprechzeitgebühr kassiert wird und damit die unterbrechungslose Führung von Gesprächen von einer Sprechzeiteinheit zur andern erreicht wird.

   Nach Ablauf dieser Sprechzeiteinheit wird bei Nichtbezahlung der nachfolgenden   Sprechzeiteinheit   durch ein Tiekersignal gemahnt. rechtzeitig die Gebtihr einzuwerfen. Erfolgt trotz des Tickersignals kein weiterer Geldeinwurf, so wird die Verbindung getrennt. Die Anordnung gestattet ferner die Rückgabe der   Sprechgebühr,   wenn die Gebühr für die nächstfolgende Spreehzeiteinheit zum selbsttätigen Inkasso vorbereitet, aber diese Sprechzeit nicht konsumiert wurde. Fig. 2 zeigt das Antriebswerk. R ist der Rotor   (Anker), /sind   die Bürsten des Rotors. Das Übersetzungsgetriebe übersetzt die ungefähr 400 Rotorumdrehungen pro Minute derart, dass die Kupplung S in zwei Minuten (regulierbar) eine Umdrehung macht, weist also eine   Übersetzung   von 1 : 800 auf.

   Die Kupplung erfolgt hier durch zwei Scheiben mit   Stirnverzahnung.   wobei die eine Scheibe   S   mittels   Übersetzungsrädern mit   dem Rotor R verbunden ist. während die Kupplungsscheibe K beweglich derart angeordnet ist. dass sie beim Entkuppeln aus jeder augenblicklichen   Fmdrehungslage   infolge der Schwergewiehtsverteilung der Kupplungsscheibe K in die Ruhelage zurückkehrt. Zur Überwindung des sogenannten toten Punktes im Scheitel des Schwergewiehtspunktes sind die zwei ganz wenig voneinander verstellten Kegel angeordnet, welche die Kupplungsscheibe K je nach ihrer Lage im toten 
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 Federdruckes der Feder Fl. Die Feder F3 rückt in Ruhelage (wenn niemand auf dem   Fussbodenzug   steht) die Kupplung unter Überwindung der Feder F2 aus.

   Die   Kontaktscheibe   K ist in Fig. 3 in Vorderansicht wiedergegeben. Der untere Teil der Scheibe ist voll, der obere Teil ist stark ausgenommen, wodurch die Scheibe im unteren Teil schwerer ist. Im   Schwergewiehtspunkte   der Scheibe ist ein kleiner isolierter 
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 zeigt die Gelddurchfalleinrichtung mit dem Münzsperrelais. MR ist das Münzsperrelais ; der Anker A desselben hat einen Hebel H. welcher den   Sperrstift trägt,   der in den Münzpriifer bei nicht angezogenem Relais hineinragt und das   Durchreiten   der Münze MZ verhindert. Der Münzprüfer ist aufklappbar, und sind zu diesem Zwecke die beiden Seitenteile N, M mittels eines Scharniers verbunden.

   Der Seitenteil N hat einen Verlängerungsteil   C.   welcher über den innen angeordneten Kegel Kg der Taste T gleitet und bei deren Drücken den Münzprüfer zur Rüekgabe einer nichtkonsumierten Gebühr öffnet. Spricht das Münzsperrelais an. so fällt das Geldstück MZ über den Trichter Tr auf die   Münzwaage H', welche   
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 Sprechstellung des   Münzfernsprechers   erreicht wird. 



   Aktivverbindungen :
Wird das Fussbrett betreten. so wird die Kupplung betätigt, die Kupplungsscheibe   K eingeriiekt   und der Fussbodenkontakt FK (Fig. 1) geschlossen. Das   Münzsperrelais   wird   ilber JIK"angezooreii,   plus Erde MK3. MR-Relais, Kontakt 4 des Verbindungsrelais   VR, b-Leitung.   so dass die Münze durch 
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 betätigt. so werden vorerst deren Kontakte 2-3 geschlossen und das im   Stromkreise des Tr- Kontaktes : ;   liegende Schleifenrelais SR von 80 Ohm und der Rotor des Antriebswerkes mit einem Widerstand von 3 Ohm eingeschaltet. Erfolgen Wahlimpulse, so wird das Schleifenrelais hiebei jedesmal abfallen, nach 
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 bleibt, als die Impulsdauer es nötig macht.

   Wird die Schleife aus irgendeinem Grund stromlos, so fällt das   Schleifenrelais   SR ab und die Gleichstromschleife ist damit unterbrochen (Kontakt   5   des Schleifen- 
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Xach Ablauf der festgesetzten Spreclizeiteinlieit. welche in den Grenzen von ein bis drei   Minuten   mit dem   RegulierwiderstandRJr1   eingestellt werden kann. erreicht der kurze isolierte Stift P der 
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 abgefallen, das Tickersignal TR kommt in Funktion, welches im Telephon ein Rasselgeräuseh erzeugt. weil die Wicklung des   Tickenelais   TR von dem Kontakte n kurzgeschlossen wird, somit dieses intermittierend zum Abfallen gebracht wird. Kontakt if'schliesst hiebei gleichfalls intermittierend das Telephon kurz, so dass eine Verständigung während dieser Zeit unmöglich ist.

   Wird nun ein Geldstück im Münzkanal eingeworfen, so kommt das Verbindungsrelais KR sofort zum Ansprechen, worauf das Tickersignal aufhört. 



   Das Tickersignal gibt also ein Avisozeichen. wenn der Sprecher vergessen hat, ein   Geldstück   im   Münzprüfer vorzubereiten.   Wird kein weiteres Geldstück im   Münzprüfer   vorbereitet, so kommt durch die Fortdrehung des Rotors R der Stift P der Scheibe k zum Kontakt RK2, welcher den Ticker- 
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 anordnung sehr rein und laut. 



   Passiv Verbindung :
Kommt ein Ruf vom Amte zum Münzfernsprecher, so wird der Wechselstromwecker Wk in Tätigkeit gebracht.   a-Leitung.   wecker Wk, Kondensator C (und Tickerrelais TR), b-Leitung. Ist das Mikrotelephon ausgehängt, so hat dies bezüglich des passiven Anrufes vom Amte keine Folgen. da die Schleife beim Kontakt 5 des Schleifenrelais SR unterbrochen ist. Die Abfrage kann nur mittels der Passivtaste oder des   Passivsehlüssels   erfolgen. b-Leitung. PS Kontakt 2, Passivrelais PR. über Kontakt : ; der 
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 des Zeitkontaktes RK1 abfällt. Ist die Spreehzeiteinheit nach der Abfrage kostenlos einzustellen, so müssen die Klemmen X geschlossen sein. welche bei angesprochenem Passivrelais PR den Schleifen- 
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 relais nach Geldeinwurf geschieht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Münzfernsprechermit Sprechzeitbegrenzun. dadurch gekennzeichnet. dass ein auf eine bestimmte Sprechzeit einstellbares Triebwerk   (Fig.   2) Kontakte steuert (RK1 und RK2). welche ein 
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 selbsttätig die   Sprechgebühr   für die nachfolgende   Spreehzeiteinheit durch Aufhebung der Münzkanal-   sperre kassiert wird und dass nach Ablauf einer Sprechzeiteinheit ein akustisches Signal die etwaige Nichtbezahlung anzeigt und dass   schliesslich     die Amtsverbindung getrennt wird.   wenn nicht rechtzeitig die Sprechgebühr erneuert wurde, wobei die   Rückgabe   der   Sprechgebühr   ermöglicht wird.

   wenn für die   nächstfolgende   Sprechzeiteinheit die Gebühren zum selbsttätigen Inkasso vorbereitet, diese Spreehzeit aber nicht   konsumiert   wurde.

Claims (1)

  1. 2. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichenet, dass das Triebwerk (Fig. 2) vom Amtsstrome direkt angetrieben wird und mechanisch mit der die Kontakte (RK1 und RK2) aus- lösenden Scheibe (K) gekuppelt ist.
    3. Münzfernsprecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rotor (R,) des Triebwerkes und der Kupplungsscheibe (K) eine derartige Übersetzung vorgesehen ist, dass bei der vorgesehenen Spreehzeiteinheit die Kupplungsscheibe (K) eine Umdrehung macht. EMI3.4 scheibe y) beim Verlassen des Fussbodenzuges bei jeder beliebigen Stellung in ihre Ruhelage zurückkehrt.
    5. Münzfernsprecher nach den Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung EMI3.5 aufgehoben wird.
    6. Münzfernsprecher nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der passiven Signalisierung. d. i. des Rufes vom Amte. in jeder Schaltstellung des Fernsprecher ein EMI3.6 liegt, wodurch nach erfolgten Wahlimpulsen unter Ausnutzung des nach den Impulsen noch vorhandenen Wahlscheibenkurzsehlusses beim Kontakt (W3) das Schleifenrelais (SR) neuerlich zum Ansprechen gebracht wird, welches sieh sodann über den eigenen Haltekontakt ( ; j) bindet. EMI3.7 der Abfrage der Passivverbindungen das Schleifenrelais (SR) von einer Taste (PS) gesteuert wird, welche zur Verhinderung der missbräuchlichen Verwendung derart eingerichtet ist. dass die Kontakte (PS) nur mittels eines passenden einstechbaren Schlüssels gesteuert werden können.
    8. Münzfernsprecher nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Passivrelais (PR) und das Verbindungsrelais (ire) von einem Kontakt abhängig sind, je nach dessen Stellung die erste passive Spreehzeit entweder kostenlos oder zahlungspflichtig gemacht wird.
    9. Münzfernsprecher nach deu Ansprüchen l bis 8. dadurch gekennzeichnet, dass das Ticker- EMI3.8 scheibe (K) gesteuert wird.
    10. Münzfernsprecher nach den Ansprüchen 1 bis 9. dadurch gekennzeichnet. dass die Münzsperreinrichtung (MR) nach jeder beendeten Spreehzeiteinheit den Münzkanal zum Durchlauf der vorbereiteten Münze freigibt und ihn nach dem Gelddurchfall wieder sperrt. so dass ein unzeitgemässes Durehgleiten der Münze verhindert und das selbsttätige Inkasso erreicht wird. wobei das Münzsperr- relais doppelt gesteuert wird. indem der eine Steuerkontakt dem Münzfallkontakt (MK). der andere dem Verbindungsrelais (VR4) zugeordnet ist.
AT131503D 1931-07-31 1931-07-31 Münzfernsprecher mit Sprechzeitbegrenzung. AT131503B (de)

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