AT130716B - Bremse, insbesondere für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Bremse, insbesondere für Schienenfahrzeuge.

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AT130716B
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Austria
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brake
arm
disc
ring
sides
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Inventor
Niels Peter Valdemar Buus
Original Assignee
Niels Peter Valdemar Buus
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  Bremse, insbesondere für Schienenfahrzeuge. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine insbesondere für Schienenfahrzeuge geeignete Bremse jener Art, bei welcher die Bremskörper auf eine mit der Achse verbundene Bremsscheibe wirken und die einzelnen Bremsbacken an dem einen Arme je eines Winkelhebels angebracht sind, an dessen anderem Arm das Betätigungsgestänge angreift. Gemäss der Erfindung bilden die beiden wirksamen Arme des Winkelhebels (Verbindungslinien der Gelenkaehsen) einen rechten Winkel. Dadurch erreicht man den 
 EMI1.1 
 Betätigungskraft immer mit der gleichen Kraft angedrückt werden, gleichglütig ob die Bremsbeläge ganz neu oder schon ganz abgenutzt sind.

   Gegenüber den bekannten Anordnungen mit Winkelhebeln, deren Arme keinen rechten Winkel miteinander einschliessen, und bei welchen der auf die Bremsscheibe ausgeübte Druck von dem Grade der Abnutzung des Bremsbelages abhängt, ergibt sich also der grosse Vorteil einer in allen Betriebszuständen konstant bleibenden Bremswirkung. 



   In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt u. zw. zeigt : Fig. 1 und 2 eine Bremsanordnung in Seitenansicht bzw. im Grundriss und Fig. 3 und 4 Grundrisse zweier anderer Ausführungsformen der Erfindung. 



   Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnung zeigt 1 einen Teil des Bodenträgers oder Drehgestelles, 2 ein Rad, 3 die Achse desselben, 4 die Bremsseheibe. 



   Das aus vier um Bolzen 15 schwingbare Winkelhebeln 8 bestehende, durch Gestänge 6 bzw. 16 verbundene Bremssystem trägt an den inneren Enden der Winkelhebel die Bremsbacken   7 mit   den Bremsbelägen 17 und ist an vier Tragstangen 5 sehwingbar aufgehängt, die an ihren oberen Enden mit dem Wagengestell verbunden sind. 



   An den äusseren Enden der Winkelarme 8 greifen zwei zur Betätigung der Bremse dienende Bügel 9 bzw. 9'an. Diese sind an die Seiten eines Gelenkvierecks 10, 11, 10'angelenkt, dessen ein   Eckpunkt   frei ist und durch eine Zugstange 12 derart verschoben werden kann, dass die lotrechten Glieder 10 und 10' des Systems einander genähert oder voneinander entfernt werden können, wobei der eine der Bügel 9' direkt von dem   Schwingarm 10',   der andere 9 von zwei Schwingarmen 13 getragen wird. 



   Bewegt man durch Zug an der Stange 12 (nach rechts in Fig. 1) die Bügel 9 und 9'gegen den Zug der Federn 14, welche die Bremskörper in der Ruhestellung ausser Eingriff bringen, gegeneinander, so werden sich die Bremsbacken 7 mit den Bremsbelägen 17 paarweise gegeneinander bewegen und schliesslich an die Seitenflächen der Bremsscheibe 4 anlegen. Jeder hiebei zur Anlage gekommene Bremskörper bildet einen festen Drehpunkt für die übrigen, noch nicht zum Anschlag gekommenen Teile des Brems- 
 EMI1.2 
 wirkung an allen vier Bremsstellen gleichzeitig unter paarweise gegenseitigem Druckausgleich und ohne Biegungsbeanspruchung der Achse 3.

   Es ist hiebei ohne Bedeutung, ob die Bremsbeläge 17 ganz neu oder stark abgenutzt sind ; die Bremswirkung ist infolge der rechtwinkeligen Betätigungshebel in allen Fällen dieselbe, nur tritt sie bei abgenutzten Bremsbelägen etwas später ein als bei unversehrten. In der Praxis wird man sich so einrichten, dass der die Bremsbacke 7 tragende Arm des Winkelhebels 8 von seiner Parallellage zur Bremsscheibe 4 bei neuem Bremsbelag   17   nach aussen ebensoviel abweicht, wie er von 
 EMI1.3 
 

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 die ebenfalls ringförmigen Bremsbeläge 17 daran mitdrehend befestigt oder gegebenenfalls auch stille- stehend an den Ringen 7'angebracht sein können. Die Aufhängung dieser Organe kann ihn ähnlicher
Weise wie in Fig. 1 und 2 angeordnet sein. 



   Fig. 4 zeigt eine einseitige Ausführungsform der Bremse, bei welcher das Anziehen durch die direkt an einem um den Bolzen 15 schwingenden, an dem einen der   Bremskörper 'angelenkten   Winkel- hebel 8 und einer mit dem zweiten Bremskörper verbundenen Zugstange   16'erfolgt.   



   Die Anordnung kann auch in anderer Weise ausgeführt werden, ohne von dem Prinzip der Er- findung abzuweichen. Es könnten z. B. die Winkelarme eine Bewegung zweier Bremskörper auf zwei voneinander getrennte Bremsscheiben von innen nach aussen bewirken. Auch könnte der Winkelhebel   8   in Fig. 4 mit einem   ähnlichen   System   10,     H,     12   verbunden sein, wie es Fig. 1 zeigt, und man könnte auch hier Bremsscheiben 7 statt der Bremsringe   ?"in   Anwendung bringen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bremse, insbesondere für Schienenfahrzeuge mit Bremskörpern, die auf eine mit der Achse verbundene Bremsscheibe wirken und an dem einen Arm je eines Winkelhebels angebracht sind, an dessen anderem Arme das Betätigungsgestänge angreift, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden wirksamen
Arme des Winkelhebels einen rechten Winkel miteinander einschliessen.

Claims (1)

  1. 2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellung jenes Armes des Winkel- hebels (8), der die Bremsbacke (1) trägt, bei neuem Bremsbelag (11) von der zur Bremsscheibe parallelen Lage ebensoweit nach aussen abweicht als bei ganz abgenutztem Bremsbelag (17) nach innen.
    3. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Bremsscheibe (4) mit beidseitiger Reibfläche vier gemeinsam betätigte, symmetrisch angeordnete Bremsbacken 7 angreifen (Fig. 2).
    4. Bremse nach Anspruch 3, bei der an einer Bremsscheibe mit beidseitiger Reibfläche je ein Bremsring angreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsring (1, 17) beiderseits von je einem Arm EMI2.1 EMI2.2 miteinander verbunden sind.
    6. Bremse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei an der Bremsseheibe axial gegenüberliegende'Winkelhebel mit ihren von der Bremsscheibe abstehenden Armen durch einen daran angelenkten Bügel verbunden sind, der dazu dient, den Betätigungsdruck von einem an sieh bekannten, ein Gelenkviereck bildenden Betätigungsgestänge auf die Reibkörper zu übertragen.
    7. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Bremsring (7') einen Winkelhebel (8) trägt, dessen einer Arm durch eine Zugstange (16') mit dem anderen Bremsring (7') verbunden ist, während an dem anderen Arm die zur Betätigung der Bremse vorgesehene Zugstange (12) angelenkt ist.
AT130716D 1929-10-22 1930-10-17 Bremse, insbesondere für Schienenfahrzeuge. AT130716B (de)

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DK130716X 1929-10-22

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AT130716B true AT130716B (de) 1932-12-10

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