DE714644C - Lamellenbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen - Google Patents

Lamellenbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen

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DE714644C
DE714644C DEW105517D DEW0105517D DE714644C DE 714644 C DE714644 C DE 714644C DE W105517 D DEW105517 D DE W105517D DE W0105517 D DEW0105517 D DE W0105517D DE 714644 C DE714644 C DE 714644C
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DE
Germany
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rotatable
rods
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DEW105517D
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English (en)
Inventor
Joseph Condit Mccune
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Westinghouse Bremsen GmbH
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Westinghouse Bremsen GmbH
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Publication date
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    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H5/00Applications or arrangements of brakes with substantially radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/06Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for externally-engaging brakes
    • F16D65/062Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for externally-engaging brakes engaging the tread of a railway wheel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D69/00Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces
    • F16D69/04Attachment of linings
    • F16D2069/0425Attachment methods or devices
    • F16D2069/0441Mechanical interlocking, e.g. roughened lining carrier, mating profiles on friction material and lining carrier
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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    • F16D2069/0483Lining or lining carrier material shaped in situ

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Lamellenbremse für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lamellenbremse, die eine starke Bremswirkung ermöglicht, deren Wärmeentwicklung und Abnutzung jedoch in kleinen Grenzen bleibt. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß eine die Achse zwischen den Rädern umgebende Hülse, die
to mit den Rädern fest verbunden ist, sowohl Träger der drehbaren, mit dem umlaufenden Teil verbundenen Lamellen, als auch Stützglied der nicht drehbaren Lamellen ist. Hierdurch wird es möglich, trotz Verwendung von Eisenbahnwagenachsen normaler Abmessungen und ohne Überschreitung des Eisenbahnprofils Lamellenbremsen zu verwenden, die vergleichsweise große Abmessungen und entsprechendes Gewicht haben. Entsprechend den vergrößerten Abmessungen der Lamel- zo lenbremse können die Bremsdrücke niedrig sein, so daß die Abnutzung gering ist und die Abführung der durch die Reibung entwickelten Wärme keine Schwierigkeiten mehr bereitet.
Lamellenbremsen verschiedener Art sind bereits bekannt, auch solche, bei denen mindestens eine der drehbaren Lamellen mit dem umlaufenden Teil verbunden ist. Neu ist demgegenüber die völlige Entlastung der Achse vom Gewicht der drehbaren und nicht drehbaren Lamellen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Anzahl drehbarer Lamellen axial verschiebbar auf der Hülse von einem drehbaren Traggerüst getragen, welches auf der Hülse mittels eines Klemmkörpers angebracht ist, der zweckmäßig einen Teil des
Lagers für die nicht drehbaren 'Lamellen bildet. Hierdurch wird die Bauart übersichtlich und das Ein- und Ausbauen der Bremsteile vereinfacht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt im Grundriß, teilweise im
Schnitt eine Lamellenbremsvorrichtung nach der Erfindung mit einem Teil eines Eisenbahnwagengestells.
Abb. 2 und 3 sind Schnitte nach den Linien 2-2 und 3-3 der Abb. 1.
Abb. 4 ist der Grundriß eines Teils eines Eisenbahnwagengestells mit bestimmten Tei-'5 len der Lamellenbremsvorrichtung nach Abb. I.
Die heue Lamellenbremsvorrichtung befindet sich an einem Eisenbahnwagengestell, das einen Rahmen 20 enthält, der von der Achse ao 21 getragen wird. Eine starke Hülse 22, die die Achse 21 umgibt und von ihr einen Abstand hat, läuft an ihren beiden Enden in kegelige Teile aus, die fest verbunden sind mit einem Paar gegenüberliegender Eisenbahnwagenräder 23, die auf den Schienen 24 laufen. Ein Rollenlager 25 an jedem Ende der Hülse 22 stützt die Hülse 22 und das zugehörige Rad 23 auf der Achse 21 ab. Die Hülse 22 bildet ein Gestell, das die Räder 23 in dem für den Betrieb richtigen Abstand voneinander hält. Die Hülse 22 dreht sich mit den Rädern 23 konzentrisch zu diesen; sie trägt die Lamellenbremseinrichtung nach der Erfindung und überträgt die Bremskraft von der Bremsvorrichtung auf die Räder 23. Der Wagenralimen 20 enthält die üblichen Seitenteile 26, die außerhalb der Räder 23 von eier Achse 21 getragen werden und durch die üblichen Ouerstreben 27 und 28 miteinander verbunden sind.
Die Lamellenbremsvorrichtung enthält zwei einander gegenüberliegende, im Abstand voneinander angeordnete Glieder 29, die an die Hülse 22 geklemmt sind und zwischen den Rädern 23 mit gleichem Abstand von diesen liegen. Jedes Glied 29 trägt an seinem inneren Ende vier radiale Arme 30, die an ihrem äußeren Ende durch einen ringförmigen Flansch 31 miteinander verbunden sind. Am äußeren Ende jedes Gliedes,29 befindet sich ein Ringflansch 32.
Jedes Glied 29 ist vorzugsweise aus zwei einander gegenüberliegenden Hälften zusam- ^ mengesetzt. Augen 33 sind an jeder Hälfte der Glieder 29 angebracht: sie nehmen Bolzen 34 auf, durch die die Gliederhälften zusammengezogen und an die Hülse 22 geklemmt werden. Zwischen den Armen 30 sitzen mit Gewinde in den Gliedern 29 geeignete Befestigungsschrauben, die die Glieder 29 an der Drehung gegenüber der Hülse hindern.
Die innenliegenden .Flansche 31 der beiden Glieder 29 sind starr miteinander verbunden durch vier Stangen 36 (Abb. 1 und 2), die parallel zur Achse der Hülse 22 liegen un 1 6g in gleichem Abstand um die Hülse herum angeordnet sind.
Jedes Glied 29 enthält zwischen den Flanschen 31 und 32 ein ringförmiges Lager, auf welchem das Stützglied 40 gelagert ist. das 7<zwei entgegengesetzt gerichtete radiale Arme
41 enthält. Ein Auge 49 mit einer Bohrung parallel zur Achse der Hülse 22 befindet sich am Ende jedes Armes 41. In ihnen ruhen die Enden zweier Stangen 42. Die Stangen
42 liegen parallel zu den Stangen 30, aber in größerem Abstande von der Achse.
Eine nachgiebige Buchse 43. z. B. au? Gummi, ist in die Bohrung am Ende der Arme 41 um das Ende der Stange 42 herum 8« eingesetzt und gegen diese Stange angeklemmt, so daß die Enden der Stangen 42 sicher, aber nachgiebig gestützt werden.
Jedes Stützglied 40 wird aus zwei sich ergänzenden Teilen gebildet, wodurch ihre Anbringung auf den Gliedern 29 erleichtert wird. Der mittlere Lagerteil jedes Stützgliedes 40 ist mit einem selbstschmierenden Lager 4O ausgekleidet, gegen das das Lager des zugehörigen Gliedes 29 anliegt. Jedes 9" Lager 46 besteht aus zwei Hälften, die in den Hälften der entsprechenden Stützglieder 40 liegen und gegen Drehung darin in geeigneter Weise gesichert werden, z. B. durch Keile 47 (Abb. 2), die in entsprechende Aussparungen der Stützgliedhälften hineinragen. Die vom zentralen Lagerteil der Stützglieder 40 radial ausgehenden Arme 41 haben im Querschnitt etwa Doppel-T-Form. Jeder Arm 41 enthält den oberen und den unteren Flansch 50. Die Flansche sind durch Stege 51, 52, 53 miteinander verbunden. Längs des mittleren Teils 51 jedes Steges befinden sich im Abstand voneinander nach außen gerichtete Augen 54 zur Aufnahme von Bolzen 45. Sie sind so angeordnet, daß die Augen der einen Hälfte des Stützgliedes gegen diejenigen der anderen Hälfte anliegen, wenn die beiden Hälften verbunden sind.
Die beiden Hälften jedes Armes 41 sind no außerhalb der Augen 49 mit einander gegenüberliegenden Anschlagflanschen 55 versehen, die an der einen Seite der Hülse 22 fest miteinander verbunden sind durch Endplatten 56, die durch Bolzen 57 an den Flanschen befestigt werden. Die Flansche 55 sind mittel? Bolzen 58 an einem etwa U-förmigen Gliede befestigt, dessen mittlerer Teil zwischen zwei Klauen 60 eines die Drehkraft aufnehmenden Gliedes 61 liegt, das durch Bolzen 62 iao an einem sich nicht drehenden Teil des Fahrzeuggestells, z. B. an der Ouerstrebe 28, be-
festigt ist. Durch die Glieder 61 und 59 werden die Stützgliedej 40, die Stangen 42 und' andere Teile der Bremseinrichtung, die von den Stangen getragen werden und noch zu beschreiben sind, jederzeit gegen Drehung mit den Rädern 23 gehalten. Dagegen drehen sich mit den Rädern 23 in dem freien Raum zwischen den Stangen 42 die Glieder 29 und die Stangen 36, die in den Flanschteilen 31 der Glieder befestigt sind.
Ein scheibenförmiger Bremskörper 63, der die Stangen 36 innerhalb des Raumes zwischen den Stangen 42 umgibt und konzentrisch zur Hülse 22 liegt, ist durch Bolzen 64 an der Innenseite des Flansches-31 befestigt. Jeder Bremskörper 63 besteht aus zwei sich ergänzenden, etwa halbkreisförmigen Teilen, die seine Anbringung auf den Stangen 36 an den Flanschen 31 ermöglichen; sie enthalten Ausschnitte zur Überbrückung der Stangen. Jede Stange 36 ist neben ihren mit Gewinde versehenen Enden als zylindrischer Lagerteil 66 ausgebildet, der mindestens ebenso großen Durchmesser wie die mit Gewinde versehenen Enden hat. A'eben diesem zylindrischen Teil liegt je ein weiterer zylindrischer Teil 67 von etwas größerem Durchmesser, der an seinem inneren Ende in einer ringförmigen Schulter 68' von noch größerem Durchmesser endigt. Eine ringförmige Schulter 69 ist auch an der Übergangsstelle der beiden zylindrischen Teile 66 und 67 vorhanden.
Zwischen den sich drehenden Teilen 63 und neben je einem solchen Teil befinden sichkonzentrisch zu ihm zwei sich drehende Reibkörper oder Scheiben 71, 72 von gleichem Durchmesser, wie ihn die Teile 63 haben. Die drehbaren Körper 71 liegen zwischen den Teilen 63 und 72.
Jedes drehbare Glied 71 hat vier nach innen gerichtete Augen 73, die auf den zylindrischen Teilen 66 am einen Ende der Stangen 36 verschiebbar gelagert sind. Jedes Glied 72 enthält ähnliche. Augen 74, die auf den zylindrisehen Teilen 6y am einen Ende der Stange verschiebbar gelagert sind. Eine Lösefeder 75 sucht das drehbare Glied 71 gegen die Schulter 69 zu drängen. Eine weitere Lösefeder 76 liegt zwischen den Augen 73 und 74 der drehbaren Glieder 71, 72. Durch sie werden die Glieder 72 gegen die Schulter 68 gedrängt. Jeder drehbare Bremskörper 71, 72 besteht ebenfalls aus zwei sich ergänzenden, etwa halbkreisförmigen Teilen, die fest miteinander verbunden werden.
Die beiden Stangen 42, die zweckmäßig aus Rohren hergestellt werden, enthalten in ihrem mittleren Teil eine Eindrehung, welche in Seiienwandungen oder Schultern 81 endigt. X eben diesen Schultern hat jede Stange drei zylindrische Lagerteile 82, 83, 84 mit verschieden großen Durchmessern, deren Abstufung nach den Enden der Stange zu gerichtet ist. Eine Schulter 85 entsteht hier-, r!urch an der Übergangsstelle der zylindrisehen Teile 82, 83 und eine weitere Schulter 86 an der Übergangsstelle der zylindrischen Teile 83, 84.
Die Stangen 36 sind zwischen den Stangen 42 von einer konzentrisch zur Hülse 22 angeordneten ringförmigen Bremszylindereinrichtung 87 umgeben, die aus oberen und unteren sich ergänzenden Teilen 88, 89 besteht. Jeder dieser Teile ist an seinen gegenüberliegenden Enden mit Ansätzen 90 versehen, die zwischen den Schultern 81 auf die Stangen 42 gesetzt sind. Bolzen 91 dienen zu ihrer Befestigung auf den Stangen zwischen den Schultern 81. Hierdurch wird eine Bewegung der Einrichtung in der Längsrichtung der Stangen verhindert.
Zu beiden Seiten der Bremszylindereinrichtung 87 befinden sich drei ringförmige, nicht drehbare Lamellen 95, 96, 97 konzentrisch zu der Einrichtung, und zwar zwischen der Bremszylindereinrichtung und den drehbaren Lamellen yz bzw. zwischen den drehbaren Lamellen 71 und 63.
Jede nicht drehbare Lamelle 95 besteht aus den oberen und unteren sich ergänzenden, etwa" halbkreisförmigen Teilen 98, 99, die jeder aus einer verhältnismäßig dünnen, zweckmäßig aus Stahlblech hergestellten Rückenplatte 100 und einem halbkreisförmigen Bremsschuh 101 bestehen, der mit der benachbarten Fläche des drehbaren Bremskörpers 72 Reibungskontakt haben kann.
Jede Rückenplatte hat an ihren gegenüberliegenden Enden zur Befestigung dienende Ansätze 102, die etwas über die Stangen 42 hinübergreifen und mit halbkreisförmigen Aussparungen versehen sind, mit welchen die Platten auf den zylindrischen Teilen 82 der Stangen gleiten können. Die aneinanderstoßenden Enden der Teile 102 der beiden Rükkenplatten 100 in jeder der nicht drehbaren Lamellen 95 sind fest miteinander verbunden mittels Platten 103, die an ihnen durch Bolzen 104 befestigt werden. Jede Platte 103 besitzt eine Bohrung, die ebenfalls einen Gleitsitz auf dem zylindrischen Teil 82 der Stange 42 hat.
Jede der nicht drehbaren Lamellen 96 besteht, wie die nicht drehbaren Lamellen 95, aus zwei Bremsgliedern, die Rücken an Rükken liegen und die Bremsschuhe 101 an ihrer Außenseite haben, so daß diese zur Berührung mit den benachbarten Flächen der beiden drehbaren Bremskörper 72 und 71 kommen können. Die beiden Rückenplatten 100 jedes nicht drehbaren Bremsgliedes 96 sind durch Bolzen 104 an den gegenüberliegenden Flächen
zweier Abstandhalter 105 befestigt, welche Bohrungen aufweisen, die Gleitsitz auf den zylindrischen Teilen 83 der Stangen 42 haben. Die nicht drehbaren Lamellen 97 stimmen überein mit den nicht drehbaren Lamellen <jfa; nur haben die Bohrungen in den Abstandhaltern 106, an denen die Rückenplatten 100 befestigt sind, und die halbkreisförmigen Aussparungen in den x\nsätzen 102 der Rückenplatten solche Größe, daß sie Gleitsitz auf den zylindrischen Teilen 84 der Stangen 42 haben. Um die nicht drehbaren Lamellen 95 in ihre Lösestellung zu bringen, in der sie gegen die Bremszylinder 87 anliegen, werden die Lamellen sowohl oberhalb als auch unterhalb der beiden Stangen 42 durch Zugfedern 115 miteinander verbunden. Die beiden Enden der Federn 115 sind hakenartig ausgebildet und greifen in Bohrungen der Ansätze 102 der Lameilen 95 ein.
' Die nicht drehbaren Lamellen 96 haben Ansätze 116, deren Bohrungen die hakenförmigen Enden von Lösefedern 117 aufnehmen, wodurch die Lamellen 96 in ihre Lösestellung gedrängt werden, die durch deren Berührung mit den Schultern 85 an den Stangen 42 gegeben ist. Eine Lösefeder 118 umgibt den zylindrischen Teil 84 an .den Enden der Stangen 42 und liegt zwischen der nicht drehbaren Lamelle 97 und der Gummibuchse 43, *sö daß sie diese Glieder in die Lösestellung drängt, die durch deren Berührung mit den Schultern 86 an den Stangen 42 gegeben ist.
Die beiden Teile 98, 99 der ringförmigen Bremszylindereinrichtung 87 stimmen in ihrer Bauart überein. Jeder Teil hat vier verhältnismäßig kleine Bremszylinder 119. Die Bremszylinder 119 sind in gleichem radialem Abstande vom Rohr 22 angeordnet und haben jeder eine durchgehende Bohrung, die an den Stirnseiten der Bremszylindereinrichtung offen ist. Die Achsen der Bremszylinderbohrung sind parallel zur Achse der Hülse 22 und liegen in der Mitte zwischen dem inneren und dem äußeren Umfang der nicht drehbaren Glieder 95.
Die Bremszylinder 119 sind im Abstande voneinander durch Rippen 120, 121 miteinander verbunden. Zwei einander gegenüberliegende Bremskolben 122 sind in der Bohrung jedes Bremszylinders 119 verschiebbar. Jeder Kolben 122 beeinflußt durch seine Kolbenstange die Rückenplatte 100 der benachbarten drehbaren Lamelle 95. Die Außenflächen der Bremskolben 122 sind durch die offenen Zylinderbohrungen jederzeit dem atmosphärischen Luftdruck unterworfen. Zwischen jedem Kolbenpaar befindet sich eine Druckkammer, der ein Druckmittel zwecks Vornahme einer Bremsung zugeführt und aus der zwecks Lösung der Bremsen das Druckmittel ausgelassen werden kann. Zwischen einem Paar benachbarter Bremszylinder 119 in jedem der beiden Teile 88, 89 der Bremszylindereinrichtung befindet sich ein Anschluß für einen Schlauch oder eine biegsame Leitung, die zum Bremszylinderanschluß eines Bremssteuerventils führt.
Wenn die Bremsen des Wagens angezogen werden sollen, wird der Bremszylindereinrichtung 87 Druckmittel zugeführt, das dann die Bremskolben beaufschlagt, die hierdurch in jedem Bremszylinder auseinanderbewegt werden. Durch diese Auswärtsbewegung der Bremskolben werden die nicht drehbaren Lamellen 95 entgegen der Spannung der Feder 115 in entgegengesetzten Richtungen auf den Stangen 42 verschoben, so daß sie mit den benachbarten Flächen der drehbaren Lamellen 72 zur Berührung kommen. Wenn so durch 8« die nicht drehbaren Lamellen 95 mittels der Bremskolben ein Druck auf die drehbaren Lamellen J 2 ausgeübt wird, verschieben sich diese drehbaren Lamellen auf den Stangen 36 entgegen der Spannung der Federn 76 und 8S kommen zur Berührung mit den nicht drehbaren Lamellen 96, die dann mitgenommen werden und längs der Stangen 42 entgegen der Spannung der Federn 117 bewegt werden, so daß sie die benachbarten Flächen der drehbaren Lamellen 71 berühren. Der von den nicht drehbaren Lamellen 96 auf die drehbaren Lamellen 71 übertragene Druck bewirkt die Verschiebung der drehbaren Lamellen auf den Stangen 36 entgegen der Spannung der Federn 75 und bringt sie zur Berührung mit den benachbarten Flächen der nicht drehbaren Lamellen 97, die dann auf den Stangen 42 entgegen der Spannung der Federn 118 verschoben und mit den benachbarten Flächen der «< ><> drehbaren, nicht verschiebbaren Lamellen 63 zur Berührung gebracht werden. Wenn die verschiedenen Lamellen zwecks Reibung und Bremsung zur Berührung gebracht sind, nehmen die Stangen 36 nicht nur die in der Drehrichtung wirkenden Bremskräfte der Lamellen 71, 72 auf und übertragen sie auf die Glieder 29, so daß die Drehung der Räder 23 verzögert wird, sondern sie sichern auch die drehbaren Lamellen 63 gegen Bewegung nach li" außen, wenn diese durch die drehbaren Lamellen 97 den Bremsdruck erhalten. Das die Drehkraft aufnehmende Glied 61 hindert die nicht drehbaren Lamellen 95, 96, 97 an Drehungen und sichert damit die Bremswirkung der drehbaren Lamellen 72, 71, 63.
Wenn nach einer Bremsung die Bremsen des Wagens gelöst werden sollen, wird da< Druckmittel aus den Bremszylindern ausgelassen. Damit hört auch der Druck auf, der die nicht drehbaren und die drehbaren Lamellen miteinander in Berührung bringt. Die auf
diese Lamellen einwirkenden Federn können dann die Lamellen in ihre Lösestellung bringen, die durch die Schultern auf den Stangen 36 und 42 bestimmt werden. Wenn die Lamellen in der Lösestellung sind, stehen sie alle außer Berührung miteinander, so daß sich die drehbaren Lamellen 63, Ji, 72 mit den Wagenrädern 23 frei drehen können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Lamellenbremse für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen, bei der mindestens eine drehbare Lamelle mit dem umlaufenden Teil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Achse (21) zwischen den Rädern (23) umgebende Hülse (22), die mit den Rädern fest verbunden ist, sowohl Träger der.drehbaren Lamellen (63, 71, 72) als auch Stützglied der nicht drehbaren Lamellen (95, 96, 97) ist.
  2. 2. Lamellenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl drehbarer Lamellen (63, 71, 72) axial verschiebbar auf der Hülse (22) von einem drehbaren Traggerüst (29, 30) getragen werden, welches auf der Hülse (22) mittels eines Klemmkörpers (33, 34) angebracht ist, der zweckmäßig einen Teil des Lagers (46) für die nicht drehbaren Lamellen (95, 96, 97) bildet.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEW105517D 1938-08-19 1939-04-19 Lamellenbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen Expired DE714644C (de)

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US225785A US2218614A (en) 1938-08-19 1938-08-19 Vehicle brake
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