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Achse 34 drehbaren Scheibe 33 (Fig. 3) zusammen, deren Haken 35 den Zapfen 36 eines Lenkers 37 umfasst, welcher an seinem andern Ende mittels des Stiftes 38 an einem auf
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in einen Kurvenschlitz 24 der an dem rechten (nicht dargestellten) Seitenrahmen befestigten Platte 13 eingreift. Mit dem linken Seitenrahmen 11 ist eine ähnliche Platte 13 (Fig. 1) verbunden, in deren Schlitz die Gleitrolle eines auf dem andern Ende der Welle 10 befestigten Armes 26 hineinragt. Beide Platten sind ausserdem noch mit einem nahezu senkrechten Schlitz 25 versehen, von denen jeder zur Aufnahme eines der Enden der Welle 10 dient.
Wird bei einem Maschinengang die Scheibe 33 in Uhrzeigerrichtung gedreht, so zieht sie den Lenker 37 nach unten, welcher seinerseits über die in den Platten 13 geführten Arme 26 und 27 die Welle 10 in das untere Ende der Schlitze 25 und damit auch die durch den Rechenwerksrahmen mit dieser verbundene Achse 32 abwärts bewegt, so dass die jeweils den Einstellgliedern 19 gegenüberliegenden Rechenwerksräder 17 oder 18 in diese eingerückt werden. Nachdem die Einstellglieder 19 den durch die Betragstasten bestimmten Betrag auf das Rechenwerk übertragen haben oder bei Summenziehvorgängen durch die Rechenräder 17, 18 entsprechend dem auf diesen vorhandenen Betrag eingestellt worden sind, wird durch die Rückdrehung der Scheibe 33 im Gegenzeigersinne die Welle 10 wieder in den oberen Teil der Schlitze 25 bewegt und somit das Rechenwerk ausgerückt.
Die Addierräder 17 und Subtrahierräder 18, die, wie schon erwähnt, lose auf der Achse 32 gelagert sind, sind durch Büchsen 46,47 voneinander getrennt und werden, soweit sie jeweils zu einem Paar vereinigt sind, durch die auf Stiften 48 der Büchsen 47 drehbaren Kegelräder 45 gemeinsam, jedoch in entgegengesetzten Richtungen, angetrieben. Die bei einer Übertragung eines Betrages auf das Rechenwerk nicht in Eingriff mit den Einstellgliedern 19 kommenden Rechenräder werden also stets im subtraktiven Sinne, d. h. gemäss Fig. 2 in Gegenzeigerrichtung, gedreht. Ihre Einstellung zueinander ist derart, dass sie sich immer auf 9, 999....'.. ergänzen. Wird z. B. von einem auf der Additionsseite des Rechenwerkes stehenden Betrag ein grösserer abgezogen, so erfolgt ein Überzug, d. h. der Saldo wird negativ.
In diesem Falle geht immer das Addierrad 17 des höchsten Stellenwertes, das meistens nicht mehr unmittelbar durch Betragstasten eingestellte Beträge aufnehmen kann, sondern zum Zwecke der Kapazitätserhöhung des Rechenwerkes nur noch durch Zehnerschaltung drehbar ist, von , 0" auf 9* über oder durch die Nullstellung hindurch.
Gemäss der Erfindung ist nun das Addierrad 17 des höchsten Stellenwertes, an welchem eine Kupplungshülse 49 befestigt ist, unter Zwischenschaltung einer Büchse 50 mit einer Hülse 51 verbunden, die einen Arm 52 (Fig. 1, 2) trägt. Auf einer in den Seitenrahmen der Maschine gelagerten Stange 12 sitzt lose ein Bügel 53, der durch Slellringe 54,55 gegen eine seitliche Verschiebung auf der Welle 12 gesichert ist und einen nach hinten gerichteten Ansatz 56 besitzt, der durch Schlitz und Stift 57,58 mit einem Schalthebel 59 zusammenarbeitet. Dieser Schalthebel ist bei 60 drehbar am Maschinenrahmen 11 gelagert und mit einem isolierten Kontaktarm 62 versehen, dessen freies Ende zwischen den beiden festen und gleichfalls isolierten Kontakten 63,64 liegt.
Wenn beim Eintritt des Überzuges das Addierrad 17 des höchsten Stellenwertes um einen Schritt in Gegenzeigerrichtung (Fig. 2) gedreht wird,
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zur Folge, dass beim Ausrücken des Rechenwerkes aus den Antriebsgliedern 19 der mit dem Arm 52 zusammenwirkende Bügel 53 in Uhrzeigerrichtung und somit der Schalthebel 59 im entgegengesetzten Sinne bewegt wird. Hiebei verlässt der federnde Kontaktarm 62 den Kontakt 63 und legt sich gegen den Kontakt 64, was, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, einen Überbrückungsstromkreis derart ändert, dass die bisher eingeschaltete grüne Lampe 66 gelöscht und die rote Lampe 67 zum Aufleuchten gebracht wird. Dies ist das Zeichen dafür, dass das Rechenwerk überzogen, der Saldo also nunmehr negativ ist.
Die rote Lampe 66 bleibt so lange eingeschaltet, bis das Rechenwerk wieder mit den Einstellgliedern 19 in Eingriff gebracht und der Arm 52 von dem Bügel 53 entfernt wird, so dass letzterer und der Schalthebel 59 unter der Wirkung einer Feder 65 in ihre Normallage zurückgehen können, in der der Kontaktarm 62 wieder mit dem Kontakt 63 zusammenwirkt und demzufolge den Stromkreis mit der grünen Lampe 66 schliesst. Wenn der nächste auf das Rechenwerk zu übertragende Betrag so hoch ist, dass das Addierrad 17 des höchsten Stellenwertes wieder auf. 0" gestellt wird, so geht auch der Arm 52 im Uhrzeigersinne in die Lage nach Fig. 2 zurück, in welcher er beim Ausrücken des Rechenwerkes aus den Einstellgliedern 19 nicht mehr mit dem Bügel 53 zusammenarbeitet.
Der Kontaktarm 62 wird somit auch nicht von dem Kontakt 63 abgehoben, so dass die grüne Lampe 66 eingeschaltet bleibt und auf diese Weise dem Maschinenbenutzer anzeigt, dass ein negativer Saldo nicht mehr vorhanden ist. Dasselbe tritt natürlich auch dann ein, wenn das Rechenwerk durch Abnahme einer Endsumme auf Null gestellt wird. Ist dagegen das Rechenwerk noch überzogen, nachdem es den neuen Betrag aufgenommen hat. so verharrt
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der Arm 52 in derjenigen Stellung, in welcher er beim Ausrücken der Rechenräder 17, 18 den Bügel 53 in Uhrzeigerrichtung dreht und somit die rote Lampe 67 zum Aufleuchten bringt, als Zeichen dafür, dass der Saldo noch negativ ist.
Die Anordnung zweier verschiedenfarbiger Lampen ist deshalb von besonderem Vorteil, weil dadurch der Maschinenbenutzer sich ständig darüber unterrichten kann, ob die Anzeigevorrichtung auch wirklich einwandfrei arbeitet. Nimmt man beispielsweise an, dass die rote Lampe 67 durchgebrannt ist und das Rechenwerk dann überzogen wird, so muss dem Maschinenbenutzer dieser Zustand unbedingt auffallen, da nunmehr weder die grüne Lampe 66 noch die rote Lampe 67 eingeschaltet ist. Ebenso merkt auch die Bedienungsperson sofort, wenn die grüne Lampe 66 unbrauchbar geworden ist, weil in diesem Falle durch das Fehlen irgendeines Lichtzeichen die Aufmerksamkeit in gleicher Weise geweckt wird.
Da ferner das Rechenwerk einen Überzug nur zeitweilig aufweist, das grüne Licht also viel häufiger vorhanden ist als das rote, so muss notwendigerweise der'Wechsel von "Grün" auf "Rot" dem Maschinen- benutzer eindringlich anzeigen, dass die Maschine einen Vorgang behandelt hat, der erhöhte Aufmerksamkeit verlangt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit einer durch Lichtzeichen wirkenden Vorrichtung zum Anzeigen eines Rechenwerksüberzuges, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechenwerk zwei verschiedenfarbige elektrische Lampen (66, 67) steuert, von denen die eine (66) im Normalzustand der Maschine (positiver Saldo) und die andere (67) während eines Überzuges (negativer Saldo) eingeschaltet ist.
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