AT162278B - Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen - Google Patents

Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen

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AT162278B
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AT
Austria
Prior art keywords
balancing
balance
lever
result
negative
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Application number
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English (en)
Inventor
Erwin Janhz
Original Assignee
Precisa A G Rechenmaschinenfab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Description


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  Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen 
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Addierund Rechenmaschinen mit direkter Subtraktion. Sie besteht in einer Vorrichtung zum automatischen Einstellen und Abdrucken des richtigen positiven oder negativen Saldos beim Summenoder Zwischensummenziehen. 



   Es gibt zwar schon automatische Einstellvorrichtungen für richtige positive und negative Saldi, doch sind dieselben umständlich. 



   Bei diesen bekannten Ausführungen müssen nämlich die Schaltwerkritzel in der positiven Stellung in ihrer Achsrichtung verschoben werden, um mit verzahnten Platten seitlich in Eingriff gebracht werden zu können. In der negativen Stellung muss derselbe Vorgang sogar unter Verwendung eines Zwischenrades durchgeführt werden, was noch umständlicher ist, als der erst- 
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 dieser Konstruktion ein Spiel zwischen den ver- schiedenen Teilen kaum vermieden werden kann. 



   Gemäss vorliegender Erfindung ist nun ein Waagebalken vorgesehen, dessen Schwingachse mit der Summentaste oder Zwischensummentaste in Verbindung steht und von diesen Tasten verschoben werden kann. Diese Erfindung ermöglicht es, die Zahnräder durch eine radiale Bewegung miteinander in Eingriff zu bringen. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel in verschiedenen Stellungen. Die Summentaste S (Fig. 1) und Zwischensummentasten Z-S steht vermittels der Winkelhebel 1 und 2 und der Stange 3 in Verbindung mit dem Waagebalken 4. 



  Die Stange 3 ist an ihrem einen Ende   5   an dem Winkelhebel 1 und mit ihrem anderen Ende an der Schwingachse 6 des Waagebalkens 4 angelenkt. 



  Dieser ist mit seinem oberen Ende 7 an dem Hebel 8 angelenkt und trägt an seinem unteren Ende 9 den Stössel   ü,   der mit einem Zapfen 11 in einem Schlitz 12 der Gerüstwand geführt ist. 



  Der Hebel 8 kann um die feste Achse 13 schwingen. 



   Das Resultatwerk (Addierer) besteht bekanntlich aus Wendegetriebe-Zahnrädern, die auf Achsen 14 und 15 aufgereiht sind. Sie stehen in Eingriff mit den Schaltzahnstangen 16 u. zw. für positive Werte die Räder der Achse 14 und für negative die Räder der Achse 15. Die Achsen sind in dem Rahmen 17 gelagert, der   um Achse. M   schwingen kann, so dass die Resultatwerk-Räder 14, 15 aus den Zahnstangen 16 ausgehoben werden können. In der ausgehobenen Lage der Resultat- räder 14 kann der Rahmen 17 um Achse 19 so ver- schwenkt werden, dass die Achse 15 mit ihren
Rädern an die Stelle der Achse 14 und ihrer Räder kommt. Die Resultaträder sind bekanntlich mit
Zehnerübertragungsdaumen ausgerüstet, welche beim Übergang eines Resultatrades von 9 auf 0 oder umgekehrt von 0 auf 9 die Zehnerüber- tragung bewirken. 



   Beim Übergang des letzten Resultatrades links der Achse 14 von 9 auf 0 oder von 0 auf 9 wird vom erwähnten Zehnerdaumen die Saldier- scheibe 20 so um ihre Achse 21 verschwenkt, dass sie die Stellung Fig. 2 oder die der Fig. 3 einnimmt. Die Stellung Fig. 3 hat sie erhalten, wenn das Resultatwerk ein negatives Saldo enthält. 



   Beim Drücken der Summen-oder Zwischensummentaste wird über den Winkelhebel 1 oder 2 und die Stange 3 der Waagebalken 4 in die Stellung Fig. 2 gebracht, wobei er den im
Schlitz 12 geführten Stössel 11 leer nach hinten schiebt, da die Saldierscheibe 20 in der positiven
Stellung steht. Wenn dagegen ein negatives
Saldo im Resultatwerk steht, so dass die Saldierscheibe 20 die in Fig. 3 gezeigte Stellung erhalten hatte, so trifft der Stössel 11 auf die Saldierscheibe 20 und stützt das untere Ende des Waagebalkens 4 ab. Deshalb muss das obere Ende des Waagebalkens 4, welches am Hebel 8 angelenkt ist, ausschwingen, verschwenkt dabei den Hebel 8, so dass sein unteres Ende die Stange 22 nach vorn zieht-entgegen der Feder   23 - und   über den Winkelhebel 24 und die Stange 25 den Anker 26 herunterzieht.

   Der Anker 26 kommt dabei mit seinem unteren Querarm 27 in den Bereich des Zapfens 28 am Hebel 29. Dieser wird von der festen Achse 32 getragen. Der Anker 26 ist angelenkt am Hebel 30, der auf der Hauptwelle 31 verstiftet ist und mit ihr eine hin-und herschwingende Bewegung macht. Im Verlauf des Maschinenganges schwingt der Hebel 30 nach vorn und nimmt den Anker 26 mit, so dass sein Arm 27 den Zapfen 28 am unteren Ende des Hebels 29 erfasst und den Hebel verschwenkt. Das obere Ende 33 des Hebels 29 ist durch Stange 34 mit dem Rahmen 17. des Resultatwerkes 14-15 verbunden und verschwenkt es um Achse 19 im Uhrzeigersinn, so dass der Radsatz 15 mit den Zahnstangen 16 in Eingriff kommt und die Zahn- 

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 stangen sich auf den negativen Saldo, welchen der Radsatz 15 enthält, automatisch einstellen.

   Durch die Zahnstangen 16 werden auch die Typenstangen des Druckwerkes, welche mit ihnen in Eingriff stehen, auf den negativen Saldo eingestellt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen und Registriermaschinen, gekennzeichnet durch einen Waagebalken (4), dessen Schwingachse   (6)   mit der Summentaste (S)   undloder   Zwischen-   summentaste (Z-S)   in Verbindung steht und von diesen verschoben werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Saldiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Waagebalken (4) bei seiner Bewegung die Saldiervorrichtung (20) auf positiven oder negativen Saldo im Resultatwerk abtastet.
    3. Saldiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Waagebalkens (4) am Zwischenhebel (8), der zur Verschwenkung der Wendegetriebezahnräder des Resultatwerkes dient, angelenkt ist und am anderen Ende mit einem Stössel (11) versehen ist.
    4. Saldiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (11) je nach der Stellung der Saldiervorrichtung frei gleiten kann oder auf den Bogen der Saldierscheibe (20) aufstösst und hiedurch den Waagebalken und die mit ihm verbundenen Teile verstellt.
AT162278D 1945-06-20 1946-05-23 Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen AT162278B (de)

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CH162278X 1945-06-20

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AT162278B true AT162278B (de) 1949-02-10

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ID=4415491

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AT162278D AT162278B (de) 1945-06-20 1946-05-23 Saldiervorrichtung an Rechenmaschinen

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