AT128959B - Schaltungsanordnung für Förderanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Förderanlagen.

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AT128959B
AT128959B AT128959DA AT128959B AT 128959 B AT128959 B AT 128959B AT 128959D A AT128959D A AT 128959DA AT 128959 B AT128959 B AT 128959B
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Zwietusch E & Co Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Förderanlagen. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schaltungsanordnung für Förderanlagen, in denen die Einstellung der Weichen ohne einstellbare Steuermittel am Fördergutträger mit Hilfe von Sehaltmitteln parallel zur Fahrbahn erfolgt. Derartige Steuersysteme sind in den verschiedensten Ausführungsformen bereits bekanntgeworden, u. zw. sind hiefür die in der Fernsprechtechnik üblichen Relais und Wähler oder auch besonders ausgebildete Hilfskörper, wie Kugeln, Rollen usw., benutzt worden. 



  Allen diesen Steuersystemen gemeinsam ist der grundsätzliche Gedanke, bei Abfahrt eines Fördergutträgers demselben ein Schaltmittel zuzuordnen, das das Ziel des Fördergutträgers speichert und bei Ankunft des Fördergutträgers an seiner Zielstelle wirksam werden lässt. Es sind Förderanlagen bekanntgeworden, in denen die das Ziel des Fördergutträgers speichernden Schalteinrichtungen jedem durch eine Ablenkstelle gebildeten Streckenabschnitt zugeordnet sind und nach Massgabe der Bewegung des Fördergutträgers das Zielkennzeichen an die Schalteinrichtungen des folgenden Fahrstreckenabschnittes abgeben. In derartigen Förderanlagen treten jedoch Schwierigkeiten auf, sobald ein Fahrstreckenabschnitt mit mehreren Zubringerstrecken verbunden ist.

   Da infolge der Eigenart des Systems der abschnittsweisen Weitergabe des Zielkennzeichens eine Festlegung der Reihenfolge der Fördergutträger bei Einfahrt in einen Streckenabschnitt erfolgen muss, so entsteht die Aufgabe, einen aus einer Zubringerstrecke ankommenden Fördergutträger erst dann in die Hauptfahrstrecke einlaufen zu lassen, wenn er entsprechend der bei seiner Abfahrt festgelegten Reihenfolgeordnung in das Hauptfahrrohr einfahren muss. Um diese Bedingung zu erfüllen, wäre es denkbar, einen in eine Zubringerstrecke eingeführten Fördergutträger erst dann zur Abfahrt zu bringen, wenn ein anderer in einer andern Zubringerstrecke bereits in Fahrt befindlicher Fördergutträger in die Hauptfahrstrecke eingetreten ist. Bei langen Zubringerstrecken würde dies eine erhebliche Verzögerung und Wartezeiten für den Bedienenden bedeuten. 



  Durch Verwendung besonderer Schaltmittel für die Speicherung des Zielkennzeichens während der Fahrt eines Fördergutträgers in der einen Zubringerstrecke und in Verbindung mit einer Sperrvorrichtung an der Einlaufstelle der andern Zubringerstrecke in die Hauptfahrstrecke könnte man diese Verzögerungszeit vermeiden. Dies bedeutet jedoch einen erheblichen Aufwand an Schaltmittel. Dieser grosse Aufwand an Schaltmittel wird nach der Erfindung dadurch vermieden, dass die einem Streckenabschnitt zugeordneten Schaltmittel bei Einfahrt eines Fördergutträgers in eine Zubringerstrecke derart beeinflusst werden, dass die Reihenfolge der Fördergutträger in der Hauptfahrleitung von vornherein festgelegt, aber erst wirksam gemacht wird bei Einfahrt der Fördergutträger in die Hauptstrecke.

   Diese Wirksammachung der Reihenfolgeordnung geschieht durch Steuerung von in den Zubringerstrecken eingebauten Sperrvorrichtungen, welche nach Massgabe der Reihenfolgeordnung der Fördergutträger in der Hauptfahrleitung den Einlauf in die Hauptfahrleitung freigeben. Dabei ist es für eine grösstmögliche Beschleunigung des Fahrbetriebes möglich, alle Zubringerstrecken zu einem gemeinsamen Einlaufpunkt in die   Hauptförderstrecke   zusammenzuführen, vor welchem die Sperrvorrichtungen in den Zubringerleitungen eingebaut sind. Das Wesen und der grosse Vorteil der vorliegenden Erfindung bleibt jedoch auch bestehen bei räumlicher Trennung der Einlaufstellen der Zubringerstrecken in die Hauptstrecke.

   Da ferner'eine zwangläufige Sperrung der Einfahrt der Fördergutträger in eine Zubringerstrecke erfindungsgemäss nur so lange erforderlich ist, wie zur Abwicklung der Steuervorgänge bei Übernahme des Zielkennzeichens 

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 durch die dem Streckenabschnitt zugeordnete Steuerapparatur benötigt wird, so sind auch die Sperrzeiten für die Beschickung der Sendestellen der Zubringerstrecken so gering, dass sie praktisch bedeutungslos sind. Da die zur Zielkennzeichnung der Fördergutträger benötigten Schaltmittel für alle Zubringerstrecken gemeinsam sind und sich nur nach der Anzahl der gleichzeitig in einem Streckenabsehnitt fahrenden Fördergutträger richtet, so ist der Aufwand an Schaltmitteln für einen Streckenabschnitt mit mehreren Zubringerstrecken nicht grösser, als wenn nur eine einzige Zubringertrecke vorhanden wäre. 



   Erfindungsgemäss wird weiter eine einfache Steuerung der Einfahrt der Fördergutträger in die gemeinsame Hauptstrecke dadurch erreicht, dass jedem der Zielspeieherung der Fördergutträger dienenden Schaltmittel des Streckenabschnittes ein besonderes Schaltorgan zugeordnet ist, welches bei Einfahrt eines Fördergutträgers in die Zubringerstrecke so beeinflusst wird, dass durch die Stellung dieses besonderen Schaltorgans gekennzeichnet ist, von welcher Zubringerstrecke das Speicherglied beeinflusst ist. Der jeweilige Betriebszustand bewirkt in Verbindung mit einem besonderen Schaltwerk die Steuerung der Sperrvorrichtungen der Zubringerstrecken. 



   Erwähnt sei, dass die im Ausführungsbeispiel gezeigte Ausführungsform des Erfindungsgedankens sich sinngemäss auch bei einer Mehrzahl von Zubringerstrecken, die in einen Streckenabschnitt münden, anwenden lässt. In dem Ausführungsbeispiel ist als Förderanlage eine Rohrpostanlage vorausgesetzt. 



  Selbstverständlich lässt sich der Erfindungsgedanke auch in Förderanlagen anderer Art, beispielsweise Elektropostanlagen, verwenden. 



   Fig. 1 zeigt schematisch einen Rohrplan, Fig. 2 zeigt schematisch die Apparatanordnung für einen Streckenabschnitt mit mehreren Zubringerstrecken, Fig. 3 zeigt schematisch den Verbindungsaufbau der Steuermittel für einen Streekeuabschnitt, Fig. 4 zeigt den Stromaluf für einen Streekenabsehnitt. 



   In den Abbildungen sind die nachstehend aufgeführten Bezugszeichen angewendet : 
Bezugszeichenliste. 



  A1, A2, usw. Streckenabschnitt 1, Streckenabschnitt 2 usw. 



  AS Ausgangssteuerschalter. 
 EMI2.1 
   BV   1 Haltevorrichtung im Sender S1. 



    SV 2 ,, ,, ,, S2.   



  N1, N2... Stationswähler, deren Anzahl für einen   Streckenabschnitt   gleich der   Höehstzahl   der in   dem Streckenabschnitt   fahrenden Fördergutträger ist. 



  N' ein Stationswähler des Abschnittes A1 mit Kontaktarmen   IV   1', N 11'. 
 EMI2.2 
 



  Un Stromunterbrecher. 



  WE1 Weiche in Station   I.   



    WE2 ,, ,, ,, II.   



  WM1 Weichenmagnet für   Weiche   
 EMI2.3 
 

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 ak, Ausfahrtkontakt in Station 1.   ak2 ,, ,, ,, II.   
 EMI3.1 
 tk1 Tastenkontakt schliesst, wenn eine   Taste 1-10   des Tastensatzes TI betätigt wird.   tka   Tastenkontakt schliesst, wenn eine Taste 1-10 des Tastensatzes Ta betätigt wird. vk1 Vorbereitungskontakt in der Haltevorrichtung   HVI.   



    .,., ., HV,.   



   Relaisaufstellung. 
 EMI3.2 
 



  F Kontakte f I, f II, f III. 



    G ,, g I. g II, g III, g IV.   



    Li   h 1, h II, h III, h IV, h V. 



    J ,, i I. i II, i III.   
 EMI3.3 
 



  M Kontakte nicht gezeigt. 



    O ,, o I, o II.   p "p 1, p 11. 



  Q Qbfall verzögert, Kontakte q I. 



  R Kontakte r I, r II. 



  S Wicklungen S I, S II, Kontakte s 1, s II. 
 EMI3.4 
 



  Va Kontakte v2 1, v. II. 



    X ,, x I, x II.   



  Y Wicklungen Y 1. Y   11.   Kontakte y I, y II, y III, Z Kontakte z I, z II. z III. 



  W Wicklungen W I, W II, Kontakte w 1,   w     11.   
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 abschnitten kommende Trenn- oder Übergangsstellen sein. Es brauchen   nicht "Sender" in   des Wortes enger Bedeutung zu sein. An den andern Streckenabschnitten A 1, A 3 und A 4 können in gleicher Weise Sender für den Zulauf der Büchsen vorgesehen werden. Die von den Sendern kommenden Zulaufrohre können unmittelbar in das Hauptrohr einmünden, beispielsweise Z 1, Z 2, oder aber es können die von mehreren Sendern S3 und S 4 kommenden Rohre zu einem gemeinsamen Zulaufrohr Z 3 vereinigt werden, das dann erst seinerseits in das Hauptrohr einmündet.

   Nach der Erfindung können in jedem Abschnitt   A1, A2, A#   usw. eine Mehrzahl von Rohrpostbüehsen fahren, die an verschiedenen Ablenk-   steIlen I, 11, 111   usw. zum Ausschleusen gebracht werden sollen. Es wäre der Betriebsfall denkbar, dass 
 EMI3.7 
   büchsen mit verschiedenen Zielen sich in Fahrt befinden. Wie diese Aufgabe im Prinzip gelöst wird, soll an Hand der Fig. 2 und 3 gezeigt werden. Es sei angenommen, es läge eine Rohrpostanlage vor, in der   

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 zehn Weichen von jeder Sendestelle aus wahlweise zu beeinflussen seien. An jeder Sendestelle ist zu diesem Zweck, wie Fig. 3 zeigt, ein Tastenstreifen   T 1,   T 2 usw. mit zehn Tasten 1 bis 10 vorgesehen.

   Der Tastenstreifen   T 7   gehört in der Fig. 3 zu dem Sender   S1,   desgleichen gehört der Tastensatz T 2 zu dem 
 EMI4.1 
 büchse in den Sender, beispielsweise S   1,   einzuführen und darauf die entsprechende Taste des Tastensatzes   T 1   zu drücken, die dem Ziel der abzusendenden Büchse entspricht. Um Fehlsendungen zu vermeiden, ist dabei der Tastensatz so ausgebildet, dass immer nur eine einzige Taste gedrückt werden kann. Die gedrückte Taste kehrt erst dann in die Ruhelage zurück, wenn die Büchse zur Abfahrt gekommen ist, d. h. wenn das durch die Tasten gekennzeichnete Ziel in den Schalteinrichtungen aufgespeichert ist. 



  Die jedem Abschnitt zugeordneten Schaltmittel bestehen aus den Speicherwählern N für die Zielkennzeichnung, einem Eingangssteuerschalter ES und einem   Ausgangssteuerschalter   AS. Jeder Zielspeicherwähler N besitzt zwei   Kontaktarme 1 und 11.   Die Anzahl dieser   Speicherwähler   je Abschnitt richtet sich nach der Anzahl der Fördergutträger, die gleichzeitig in einem Abschnitt fahren sollen. Über den 
 EMI4.2 
 den Arm 11 bei Einfahrt des Fördergutträgers in den nächsten Abschnitt an die Speicherwähler dieses Abschnittes weitergegeben. Wenn der Fördergutträger zur Ausfahrt kommen soll, so wird die Weiche über den Arm 11 des Speicherwählers gesteuert. Angenommen es würde eine Büchse in den Sender S 1 geführt, die nach der Station 111 (Fig. 1) fahren soll.

   Zu diesem Zweck wird nach Einführen der Büchse von dem Tastensatz T 1 die Taste 3 gedrückt. Zunächst wird die Büchse in einer Haltevorrichtung   HV   1 unmittelbar hinter dem Sender festgehalten. Wie in dem Stromlauf nach Fig. 4 näher erläutert wird, werden in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Anlage die Kontakte   d,     1   und e 11 geschlossen, wenn eine Büchse in der Haltevorrichtung HV 1 sich befindet und eine Taste des Tastensatzes   T 7 gedrückt   
 EMI4.3 
 

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   An Hand der Fig. 4 seien nun die Stromläufe im einzelnen beschrieben. Es sei angenommen, es wäre cine Büchse in den Sender S 1 geführt, die durch   Drucken   der Taste 3 des Tastensatzes   T 7   zu der Station III fahren soll. Über den Vorbereitungskontakt vk 1 in der Haltevorrichtung und dem Tastenkontakt tk 11, der geschlossen wird, wenn irgendeine der Tasten 1 bis 10 des Tastensatzes T 7 geschlossen wird, werden die Relais C1, U1 und C2 erregt :
1. +, vk tk 1I, C1, -
2. +, vk 1,   tklI, g IV, U 1. -  
3. +, vk 1, tk 11, g II, C2, -
Relais C 1 unterbindet durch seinen Kontakte c11 die Auslösung der Tasteneinstellung durch Öffnung des Stromkreises für den Tastenmagneten   TM 7. Das Relais M   zieht an und   veranlasst   die Ansehaltung des Gebläses. 



   4. +, c1 II, M,-. 



   Sobald der erforderliche Betriebsdruck in der Leitung ist, ist der Manometerkontakt mk geschlossen, über den das Relais 0 anzieht. 



   5. -, 0,   0, mk, 1h11,   + : 
 EMI5.1 
 takt u1 I. 



   Das Relais U2 wird angeschaltet :
6. +, u 1 III, U 2 II, -
Durch Relais U2 wird Relais G angeschaltet :
7. +, u2 III, G, - 
 EMI5.2 
 



   8. +, o I, SpM, -
Der Sperrmagnet   SpM   besitzt einen Kontakt spm, über den das Relais F zum Ansprechen kommt :
9. +, i1, d IV', spm, o II, a II, F, -
Durch das Ansprechen des Relais F wird die Entsperrung   der HaItevorriehtung HV 1 bewirkt   und ausserdem das Relais D1 erregt :
10. -, f II, u1 II, D11, +. 
 EMI5.3 
 die Ausfahrt einer andern an den Sendestellen S 1 oder S2 in die Haltevorrichtungen HV1 und HV2 vorbereitend eingeführten Büchse, bevor die Steuersehaltungen für die zuerst abgefahrene Büchse beendet sind. Ebenso bleibt die Sperrung nach rückwärts zur Trennvorrichtung TV hin aufrechterhalten. 



  Relais G wird in Abhängigkeit von Relais B über Kontakt b II gehalten. Relais E hält sich über seine Wicklung   EII   und seinen Kontakt e III :
14. +, eIII, pIII, EII, - Über den Kontakt eI wird der Drehmagnet NM desjenigen Zielspeicherwählers erregt, der das Ziel der abgefahrenen   Büchse übernehmen   soll. 
 EMI5.4 
 



   16. -, P, eII, ES I, N I, Taste 3 des Tastensatzes   Tl, d 11, h IV, +.   



   Durch Kontakt p I wird der Stromkreis für den Drehmagneten NM unterbrochen. Durch Kontakt   p 777 w   ird Relais E abgeschaltet. Bevor Relais P durch Kontakt e   il   zum Abfallen gebracht wird, 
 EMI5.5 
 17. +, pII, eIV, SI, -. 



  18.   +,     SI1, sI, X, -.   
 EMI5.6 
   gangssteuerschalter ES   zum Anziehen :
19. +, sII, xI, ESM, -. 



   Über den Kontakt esm des Drehmagneten ESM wird Relais S II kurzgeschlossen. Der Drehmagnet   ESM NÄ   ird wieder stromlos und die Arme des Eingangssteuerschalters ES sind um einen Schritt 
 EMI5.7 
 

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 wird der   Auslöse, tromstoss   nach rückwärts gegehen zum Zeichen, dass die Übernahme des Zielkennzeiehens beendet ist und eine andere Büchse in den Streckenabschnitt einfahren kann. Relais A zieht an :
20. +, x II, h V, A -. 



   Relais F wird weiter am erneuten Arbeiten verhindert, da der Kontakt all geöffnet wird. Auch Relais   H   wird stromlos, da der Haltestromkreis für Relais H durch Kontakt   a, IV unterbrochen wird.   Relais D 1 fällt ab, da der Haltestromkreis durch den Kontakt h   IV   unterbrochen wird. Die Relais   C7   und U 1 sind bereits abgefallen, sobald die Büchse die Haltevorrichtung verlassen hat, da dann der Kontakt vk   geöffnet wird.   



   Hat die vom Sender S kommende Büchse den Fahrkontakt fk 1 betätigt, so fällt Relais B ab, das sich über seine Wicklung II und seinen Kontakt   b I   gehalten hatte. Durch Kontakt b III wird der Haltestromkreis für das Relais A unterbrochen. Relais G fällt ab, weil b II sich öffnet ; darauf das Relais 0, welches durch Kontakt g stromlos wird. Es sind jetzt alle Relais wieder in Ruhestellung. Durch die gegenseitige Steuerung von   U 1,   U 2 und F ist erreicht, dass erst nach Erledigung aller genannten Steuermassnahmen eine zweite Büchse nachfolgen kann. 



   Ist in den Sender   S 2   eine Büchse eingeführt worden, so wird auch hier der Vorbereitungskontakt vk 2 und der Tastenkontakt tk 2 geschlossen. Dies hat zur Wirkung, dass die Relais C 2, U 2, G, M und 0 anziehen. Gegenüber den   geschilderten Schaltvorgängen   bei einer Sendung vom Sender S1 besteht der Unterschied bei einer Sendung vom Sender S 2 darin, dass an Stelle des Relais D 1 das Relais D 2 erregt wird. Dies hat zur Folge, dass, sobald das   Relais E   über den Kontakt ek 2 bei Abfahrt der Büchse anzieht, das dem Zielspeicherwähler N zugeordnete   Kennzeichenrelais K   anzieht.

   Angenommen, der Zielspeieherwähler N 1 habe das Zielkennzeichen übernommen, dann würde das Relais K1 in folgendem Stromkreis anziehen : 
 EMI6.1 
 da der Anzugsstromkreis für das Relais   Zi unterbrochen wird,   sobald nach Beendigung der   Zielübernahme   durch den Speicherwähler der Eingangssteuerschalter ES einen Schritt macht. Es sei nunmehr der Fall betrachtet, für die Zielübernahme   einer Büchse,   die von dem Abschnitt   ä 7   in den Abschnitt A 2 einfährt. Sobald die Büchse den   Fahrkontakt dk   betätigt, spricht der Sperrmagnet   SpM   der Trennvorrichtung TV an :
23. +,   dk,     SpM,-.   



   Relais J zieht an :
24. +, dk, J   1, -.   



   Relais J hält sich über seine Wicklung I7 und Relais D'zieht an :
25. +,   ilI, J 11, D', -.   



   Relais D'und damit auch der Magnet   SpM   bleiben so lange erregt, bis entweder die Büchse ausgeschleust ist, wobei der Ausfahrtkontakt ai betätigt wird oder das Zielkennzeichen für die Bächse von den Schaltmitteln des nächsten Streckenabschnittes aufgenommen ist. Der Stromkreis 9 wird durch Öffnen des Kontaktes   d IV'unterbroehen,   so dass damit verhindert ist, dass gleichzeitig von den Sendestellen S1 oder S2 aus eine Büchse zur Abfahrt kommen kann, bevor die Steuerschaltungen der Übernahme des Zielkennzeichens der aus der   Trennvorrichtung   TV ausgefahrenen Büchse beendet sind.

   Um unnötige Sperrzeiten der   Haltevorrichtungen HV1   und HV2 durch Unterbrechung des Stromkreises 9 zu vermeiden für den Fall, dass die aus   der TrenNVorrichtung   TV ausgefahrene Büchse gar nicht zur 
 EMI6.2 
 beispielsweise der Kontakt   ilIV'im Stromkreis   9   überbrückt   werden, so dass die Unterbrechung nur sehr kurz ist. Auch liesse sich eine Unterbrechung des Stromkreises 9 im angenommenen Falle gänzlich verhindern. Bei Einfahrt in den nächsten Streckenabschnitt betätigt die von Abschnitt Al kommende Büchse den Einfahrtkontakt ek. Die Relais   T ! und JE   ziehen an. Angenommen, die aus dem   Abschnitt Al   kommende Büchse soll zu der Station V fahren, dann steht der Arm N 11' des Speieherwählers des Abschnittes Al auf dem fünften Sehritt.

   Durch das Ansprechen des Relais   B   wird über den Kontakt e1, wie bereits gezeigt, ein Zielspeieher des Absehnittes A 2 zum Anlaufen gebracht, dessen Arm N auf Stellung 5 stehenbleibt. Das Prüfrelais P spricht in folgendem Stromkreis an :
26. -, P, eII, ES I, N I Stellung 5, N II' Stellung 5, AS',   il 1', +.   



   Die bereits beschriebenen Sehaltvorgänge, Weiterschaltung des Steuerschalters ES um einen 
 EMI6.3 
 bringt das Relais   W   zum Ansprechen :
27. +, xII, dII', W I, - 

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 Über   Kontakt 10 I   zieht V, an. Der Drehmagnet ASN'für den Ausgangssteuersehalter AS'wird erregt :   28. -, ASM', v1 I, w II, +.   



   Durch den Kontakt   asm'des Magneten ASM'wird   W zum Abfall gebracht und damit auch der Anzugsstromkreis für den Magneten AS'M'unterbrochen. Der Ausgangssteuerschalter AS'macht einen Schritt und stellt sich auf den Arm N II'des   nächsten     Zielspeieherwählers.   Durch das Anziehen von V, wird Relais D'zum Abfall gebracht. Der Sperrmagnet SpM wird stromlos, sobald der Kontakt d III' zurückgefallen ist. Es könnte jetzt die folgende Büchse aus der Trennvorrichtung TV freigegeben werden. 



   Für die gegenseitige Steuerung der Trennvorriehtung TV 1 und TV 2 sei jetzt der Fall betrachtet, dass zuerst eine Büchse aus der Trennvorrichtung TV 1 und dann   zwei Buchsen   aus der Trennvorrichtung tung TV 2 zur Abfahrt gebracht erden müssen, um die bereits beim Einführen der Büchsen in die 
 EMI7.1 
   - tung TV 1   sperrt in seiner Arbeitslage die nachfolgenden Büchsen, d. h. die erste in die Trennvorrichtung TV1 einfahrende Büchse kann dieselbe sofort ungehindert durchfahren. Der Sperrmagnet SpM2 der Trennvorriehtung TV 2 dagegen gibt eine in der   Trennvorriehtung   befindliche Büchse frei, wenn er unter Strom steht. Unmittelbar nach Durchfahrt durch die Trennvorrichtung TV 1 wird von der Büchse 
 EMI7.2 
 nachfolgenden   Büchsen   :
29. +, dk 1, SpM1, -. 



   Relais Z zieht an :
30. +,   dk 1, Z, -.   



   Der Sperrmagnet   SpM   1 wird in Abhängigkeit vom Relais Z über Kontakt zI gehalten. Relais Z hält sich in folgendem Stromkreis :
31. -, Z,   z 111, q I,   +. 



   Sobald die in den Abschnitt A 2 eingefahrene Büchse den Kontakte fk 2 betätigt, zieht Relais Y an :
32.   +, fk2, Y 1, -.   
 EMI7.3 
 



   Durch Kontakt awm wird Relais Y kurzgeschlossen. Die Relais   V2, Y,   Q und der Magnet AWM werden stromlos. Durch das Anziehen von AWM ist der Abzählwähler AWM um einen Schritt fortgeschaltet. Jetzt kann die folgende Büchse aus der Trennvorrichtung TV 2 abfahren. Zunächst zieht 
 EMI7.4 
 geschlossen ist, das demjenigen Zielspeicherwähler zugeordnet ist, der das Ziel der sich in der Trennvorrichtung TV 2 befindliehen Büchse übernommen hat. Für den betrachteten Fall würde das Relais   K2   erregt sein. 



   36. +,   i211,     A77, 7,-.   



   Der Sperrmagnet SpM 1 bleibt erregt, damit jetzt keine   Büchse   aus der Trennvorrichtung TV 1 herausfährt. 



   37. +,   r II, 8pM 1,  
Der Sperrmagnet SpM2 zieht an und gibt die in der Trennvorrichtung TV 2 befindliehe erste Büchse frei :
38. +,   spm 1, r-7, z 11, vsp, SpM2,-.   



   Der Kontakt vsp ist geschlossen, wenn sich eine Büchse in der Trennvorrichtung TV 2 befindet. 



  Bei Ausfahrt der Büchse aus der Trennvorrichtung   T V 8 wird   der Fahrkontakt   dk 2 vorübergehend   ge- 
 EMI7.5 
   Büchse   aus der Trennvorrichtung   TV 1 besrhrieben.   



   Der Fahrkontakt fk 2 wird betätigt, die Relais Y, Q,   V2   vorübergehend erregt und der Abzählwähler AW um einen Schritt   weitergesehaltet.   Nach Vorbeifahrt an dem Fahrkontakt fk2 kann die nächste Büchse aus der   Trennvorriehtung   TV 2 nachfolgen. Der Arm AW II ist jetzt auf den dritten Schritt geschaltet. Das Relais K 2, das für die ertse aus der Trennvorriehtung TV 2 kommende Büchse erregt war, fällt ab, da dieses über den Arm AW   I   Schritt 3 kurzgeschlossen wird. Über den Arm AW II 
 EMI7.6 
 dass die nächste   Büchse   aus der   Trennvorriehtung   TV 2 abfahren soll. Es wiederholen sich jetzt die gleichen   Schaltvorgänge,   die gezeigt sind bei dem soeben gezeigten Beispiel der Abfahrt einer Büchse aus der Trennvorrichtung TV 2.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für Förderanlagen mit Haupt-und Zubringerstrecken, in denen die Steuerung der Fördergutträger durch Schaltmittel parallel zur Fahrbahn erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehaltmittel (N), welche der Festlegung der Reihenfolge der Fördergutträger in der Hauptstrecke dienen und das Ziel der in einem Streckenabschnitt fahrenden Fördergutträger kennzeichnen, allen an einen Streckenabschnitt angeschlossenen Zubringerstrecken gemeinsam zugeordnet sind.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung der Reihenfolge der Fördergutträger in der Hauptfahrrohrleitung in den Steuerorganen (N) des Fahrstrecken- EMI8.1 erst bei Einfahrt der Fördergutträger in die gemeinsame Fahrrohrleitung wirksam gemacht wird.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirksammaehung der festgelegten Reihenfolgeordnung der Fördergutträger bei ihrer Einfahrt in die gemeinsame Fahrstrecke durch elektrisch steuerbare Sperrvorrichtungen (TV, TV2), welche in die Zubringerstrecken eingebaut sind, gesichert wird.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung der Reihenfolge der Fördergutträger in der Hauptfahrleitung und zur Zielkennzeiehnung jede mit einer Zubringerleitung verbundene Sende-oder Durchgangsstelle mit einer elektrisch steuerbaren Sperrvorrichtung (TV, HV1, HV2) ausgerüstet ist, welche in zwangläufiger Abhängigkeit voneinander und von der Ausführung notwendiger Steuerschaltungen der Steuerorgane (N, AB, ES) des Streckenabschnittes gesteuert werden.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Steuerorganen (N) eines Streckenabsehnittes, welche der Speicherung der Zielsetzung der Fördergutträger dienen, besondere Schaltorgane (Relais K) zugeordnet sind, welche der Wirksammachung der Reihenfolgeordnung bei Einfahrt der Fördergutträger in die gemeinsame Fahrstrecke dienen.
    6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Schaltorgane (Relais K), welche der Wirksammachung der Reihenfolge der Fördergutträger bei Einfahrt in die gemeinsame Fahrstrecke dienen, die Sperrvorrichtung (TVl > TV2) der Zubringerstrecken gesteuert werden.
    7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Steuerung der die Zubringerstreeken abschliessenden Sperrvorriehtungen (TV1, TV2) vorgesehenen Schaltorgane (Relais K) mit einer besonderen Schalteinrichtung (Schaltwerk AW) zusammenwirken, welche in Abhängigkeit von der Einfahrt der Fördergutträger in die Hauptfahrleitung gesteuert wird.
AT128959D 1929-11-12 1930-10-17 Schaltungsanordnung für Förderanlagen. AT128959B (de)

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