AT156839B - Förderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit einem im Wendebetrieb arbeitenden Förderwege. - Google Patents

Förderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit einem im Wendebetrieb arbeitenden Förderwege.

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AT156839B AT156839DA AT156839B AT 156839 B AT156839 B AT 156839B AT 156839D A AT156839D A AT 156839DA AT 156839 B AT156839 B AT 156839B
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  Förderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit einem im Wendebetrieb   arbeitendell   Förderwege. 
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    Die geschilderte Anordnung hat einmal den Nachteil, dass ein Eingriff in die entgegengesetzte Verkehrsrichtung nur von einem Ende des Förderweges aus möglich ist, und ferner, dass dieser Eingriff in den entgegengesetzten Verkehr nur von der Grösse der Verkehrsstauung an dem Ende. das den Eingriff verursacht und nicht auch von der Grösse der Verkehrsstauung an dem andern Ende (mit der ja nach Blockierung dieses Endes gerechnet werden muss) abhängig ist. 



  Eine Anlage, die auch diese beiden Nachteile vermeidet, sei im folgenden an Hand der Abbildungen erläutert, u. zw. stellt Fig. 1 das Rohrschema und Fig. 2 die Schaltung der Anlage dar. Ein Teil der in Fig. 2 vorkommenden Schalteinrichtungen ist in Fig. 1 an den Stellen des Rohrgebildes, an denen sie in Wirklichkeit sitzen, mit denselben Bezugszeichen angegeben. Die Fig. 1 zeigt eine mit Wendebetrieb arbeitende Rohrpostleitung R, die an beiden Enden je einen Sender S1 und 82 und einen Empfänger E1 und E2 hat.

   Zwischen jedem Sender und seiner Einmündung in das Rohr R ist an beiden Enden ein   
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 tungen Spl und Fi-2 blockiert werden, u. zw. ist die Einrichtung so getroffen, dass die Verriegelungseinrichtung auf Station   I   als Sperrvorrichtung und die auf Station 1I als Freigabevorriehtung ausgebildet ist, d. h. auf Station   I   ist der Auslass des Warterohres normalerweise offen, auf Station 1I normalerweise geschlossen. 



   Der Rohrpostbetrieb wickelt sich mit Hilfe eines umsteuerbaren Gebläses G ab. In der Verkehrsrichtung I bis   1I   erzeugt das Gebläse Druckluft, in umgekehrter Richtung Saugluft. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   ist angenommen, dass sich der Hauptverkehr in der Richtung von   I   nach 1I abspielt, so dass diese Verkehrsrielitung bevorzugt wird. Der Einfachheit halber ist daher im folgenden die Verkehrsrichtung I, II als gewöhnliche Verkehrsrichtung, die   Verkehrsrich-     tuns zizi   als Hilfsverkehrsrichtung bezeichnet. Die Einschaltung des Gebläses G für die gewöhnliche 
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 relais GRh. 



   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind ferner zwei Paare von   Zählschaltwerken vorgesehen,   u. zw. für die   gewöhnliche     Verkehrsriehtung   das   Eingangszählwerk DZge,   gesteuert von dem Fahrrohrkontakt fge 
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 weise miteinander verdrahtet, dass nur bei   Gleichstellung der zusammengehörigen Schaltwerke   das Büchsenrelais ZRg und ZRk kurzgeschlossen werden. Das Relais   ZRg   wird daher erregt, sobald die erste   Büchse   in der   gewöhnlichen   Verkehrsrichtung in das Rohr R einfährt, und wieder aberregt, wenn die letzte in dieser Verkehrsrichtung unterwegs befindliche Büchse das Rohr am andern Ende wieder verlegt.

   Das Relais   Z   wird zum Ansprechen gebracht, sobald die erste   Büchse   in der Hilfsriehtung in das Rohr   R   eintritt, und wieder zum Abfall gebracht, wenn die letzte   Büchse   in dieser Verkehrsrichtung das Rohr wieder verlässt. 



   Ferner sind in bestimmter Höhe der Warterohre Wartekontakte uklo, uklu, uk20, uku2 angebracht. (Bei der Schaltung nach Fig. 2 wird der Kontakt uk2u nicht gebraucht.) Damit die von diesen   Kontakten auszulösenden   Signale nicht bereits bei Vorbeifahren einer Büchse an den Kontakten ausgelöst werden, sondern nur, wenn die Kontakte von einem   Büehsenstapel   dauernd betätigt werden, arbeiten diese Kontakte entweder mit   ansprechverzögerten   Relais zusammen oder sie sind mechanisch so ausgebildet, dass sie nur bei längerer Betätigung einen Kontaktfedersatz beeinflussen. In Fig. 2 ist das letztere angenommen, um das Schaltbild zu vereinfachen. 



   Es seien nunmehr die einzelnen Betriebsfälle der Anlage beschrieben. 



    A. Es wird   in der gewöhnlichen Verkehrsrichtung gefördert, in der entgegengesetzten   Richtung   findet kein wesentlicher Verkehr statt. 



   Die erste Büchse wird in den Sender SI eingeführt und fällt durch das Warterohr WR1 hindurch sofort in das gemeinsame Förderrohr R, da die Sperrvorrichtung Sp1 im Ruhezustand ist. 



  Durch Schliessen des Fahrkontaktes fge wird mit Hilfe des Zählwerks das Relais ZRg erregt, so dass über den Stromkreis 
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 das Gebläserelais GRg zum Ansprechen gebracht und dadurch das Gebläse G zur Erzeugung von Druckluft angelassen wird. Der Kontakt   gui-il   verhindert in dem verfolgten Stromkreis das Anlassen des Gebläses, sofern noch in der andern Richtung gearbeitet wird. Verlässt diese Büchse oder sämtliche   inzwischen eingeführten Büchsen   das Rohr   R   am andern Ende, so kommt das   Zählrelais   ZRg in Ab-   hängigkeit   von dem   Zählschaltwerk   wieder zum Abfallen, so dass auch das Gebläse stillgesetzt wird. 



  Während dieser Zeit können von dem Beamten in   Station'77   beliebig   Büchsen   in den Sender S2 eingeworfen werden. Ist die Zahl dieser eingeworfenen Büchsen nur gering, d. h. erreicht der sieh an- 
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 tritt der Büchsen aus dem Warterohr WR2 durch die Vorrichtung Fr2 verhindert ist. Auch wenn sämtliche Büchsen in der gewöhnichen Verkehrsrichtung das Rohr R wieder verlassen haben. bleibt die 

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 soll, es sei denn, dass der Büchsenstapel an der Station 11 eine bestimmte grössere Höhe (die von uk20) iibersehreitet. 
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 kein wesentlicher Verkehr statt. 



   Erreicht also der Stapel in Station 11 die Höhe von   M'Mü,   so wird dieser Kontakt geschlossen, und es kommt für den Sperrmagneten der Station 1 folgender Stromkreis zustande :
Erde, uk20, zrg', uk10, Sp1, Batterie. 



  In diesem Stromkreise verhindert der Kontakt uk10, dass die   gewöhnliche     Verkehrsrichtung gesperrt   werden kann, wenn bereits eine grosse Anzahl von Buchsen an diesem Ende warten. Dieser Fall wird weiter unten näher behandelt. Am Kontakt spl'des Sperrmagneten wird der Freigabemagnet Fr2 auf Station 11 iiber folgenden Stromkreis erregt : 
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   Die auf Station 11 wartenden Büchsen werden also jetzt freigegeben und durch die erste in das Rohr R eintretende Büchse wird der Fahrkontakt f1   ! ? umgelegt,   so dass mit Hilfe des Eingangszählwerks   DZhe   das Relais   ZPit   zum Ansprechen gebracht wird. An seinem Kontakt zrh hält dieses Relais den Stromkreis des Relais GRh aufrecht, das schon vorher über seine Wicklung 1 zum Ansprechen gebracht worden war. Das Gebläserelais GRh kann erst dann zum Abfall gebracht werden, wenn die letzte der in Hilfsrichtung beförderte Büchse das Rohr R wieder verlassen und dadurch das Relais   Arzt   zum Abfall gebracht hat.

   Erst dann kehrt der Kontakt grh in die Ruhelage zurück, so dass auch dann 
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 aus in Benutzung genommen wird. solange noch   Büchsen   in der   en ! gegengesetzten Richtung   gefördert werden. 
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 grösserer Verkehr statt. 



   Es sei jetzt angenommen, dass Büchsen in der soeben beschriebenen Weise in der   Hilfsrichtung   unterwegs sind und dass sich während dieser Zeit in dem Warterohr WR1 auf   Station 7 Buchsen   angesammelt haben. Erreicht der   Buchsenstapel   in dem Warterohr nun die dem Kontakt   M'Mss   entsprechende Höhe, so wird an dem   Ruhekontakt H'MO'der   Erregungsstromkreis für Fr2 und   GRh   aufgetrennt ; die Freigabevorrichtung Fr2 kehrt also in ihre Ruhelage zurück, so dass ein weiteres Eintreten von Büchsen in das Rohr R seitens der Station 11 verhindert wird.

   Nach   Massgabe   des Austretens der unterwegs befindlichen   Büchsen   an der Station I leert sich also das   Förderrohr     R,   bis sich   schliesslich   keine Büchse mehr in dem Rohr befindet und die Relais   ZRh   und   G Rh   zum Abfall kommen. 



  Dabei wird durch   Rückkehr   des Kontaktes grh in die Ruhelage der Haltestromkreis für den Sperr- 
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 dass jetzt die in dem Warterohr   Wry   aufgespeicherten Büchsen in der gewöhnlichen Verkehrsrichtung in das Rohr   Pi,   eintreten können. Dabei wird die Büchsenzählung wieder durch die Schaltwerke DZge und   DZga   gesteuert. An den Kontakten   zrg   wird eine neue Erregung der Freigabevorrichtung Fr2 
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 richtung angeworfen. 



  D. Es wird in der gewöhnlichen Verkehrsriehtung gefördert, in der Hilfsriehtung findet grösserer Verkehr statt. 



   Der am Schlusse des vorigen Abschnittes erreichte Zustand (Freigabe des Rohres in der gewöhnlichen Sperrung des Rohres in der Hilfsrichtung) kann nun erst wieder aufgehoben werden, wenn sich in der Station II ein   Büehsenstapel   anhäuft, der die Höhe   K'MC   erreicht. In diesem Ausnahmefall kann der in Station 11 anfallende Verkehr in den bestehenden Verkehr der Station   I   eingreifen. Denn es kommt jetzt folgender Stromkreis zustande :
Erde, wk20, zrg',   lcklu,   Spl, Batterie. 



   Durch Spl wird also ein weiteres Einführen von   Büchsen   in das Rohr seitens der Station 7 zunächst verhindert und dadurch die Leerung des Rohres herbeigeführt. Es können jetzt zwei Fälle eintreten. 



  1. Nach der Rohrentleerung hat der Büchsenstapel im Warterohr WR1 die obere Grenze (uk10)nichterreicht. 
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Relais Zrg, also nach erfolgter Rohrentleerung über zrg, uk10, grg (das Gebläse ist inzwischen still- gesetzt worden),   spa',   der Stromkreis für Fr2 und   G'7 ?/ < 7   zustande, so dass jetzt der auf der Station II wartende   Büehsenstapel,   der den Eingriff in die gewöhnliche Verkehrsrichtung eingeleitet hatte, durch die Freigabevorrichtung Fr2 abgelassen wird, u. zw. wird die Freigabe der Hilfsrichtung so lange auf- rechterhlten, bis   entwdeer sämtlielhe in   der   Hilfsriehtung   ausgesandten Büchsen das Rohr am andern 
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   Der Fall liegt also jetzt so, dass auf beiden Seiten des Rohres die oberen Wartekontakte umgelegt sind, also eine erhebliche   Buchsenzahl   wartet. In diesem Falle wird der gewöhnlciehn Verkehrsrichtung 
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 kommt also zum Abfall, so dass die Beförderung von Büchsen in der   gewöhnlichen     Verkehrsrichtung   wieder aufgenommen wird. 



   Der Stapel in Station II muss jetzt so lange warten, bis der   Büchsenstapel   in Station 7 die Höhe von uk1u unterschreitet. Sobald dies   nämlich   der Fall ist, kommt über folgenden Stromkreis der   Sperrmagnet Spl   zum Anziehen : 
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 anfall am linken und rechten Ende zur Zeit hat und das weitere Verfahren davon abhängig gemacht usw. 



   Es ist   selbstverständlich,   dass an dem Ausführungsbeispiel eine Reihe von Abwandlungen vorgenommen werden können. So ist es z. B. ohne weiteres möglich, an beiden Enden des Rohres nicht nur eine Station, sondern mehrere Stationen vorzusehen. Diese Stationen können entweder gewöhnliche Abzweigstellen des gemeinsamen Förderrohres R sein oder es kann sieh auch um eine grössere Anlage, z. B. eine Stadtrohrpostanlage, mit einer grösseren Anzahl weit entfernt liegender Stationen handeln, wobei sieh der Verkehr zwischen zwei bestimmten oder   zwischen   allen Stationen der Anlage in der beschriebenen Art abwickelt. Im letzteren Falle würde also an dem   Empfänger EI   bzw.

   E2 eine Weiche angebracht sein, die darüber entseheidet, ob die   Büchse   an Ort und Stelle ausgeschleust oder einem weiteren abgehenden Rohr übergeben wird. Die Weiellensteuerung kann dabei rein selbsttätig erfolgen, u. zw. entweder in Abhängigkeit von Zielkennzeichne, die die Büchsen selbst tragen, oder aber von solchen, die in ortsfesten, vorzugsweise elektrischen Schalteinrichtungen gespeichert werden. Man wird insbesondere in solchen Fällen die Sperr- bzw. Freigabevorrichtungen so ausbilden, dass ein bestimmter   Büchsenabstand   gewahrt bleibt. 



   Auch in pneumatischer Beziehung sind natürlich viele Abänderungen möglich. So kann z. B. ein weiteres Gebläse auf der Station   II   vorgesehen sein, derart, dass in der gewöhnlichen Verkehrsrichtung das Gebläse auf Station I drückt und das Gebläse auf Station II saugt und in der Hilfsrichtung   umgekehrt. Auch   eine pneumatische Unterteilung des Fahrrohres ist in bekannter Weise möglich. In diesem Falle wird zunächst nur die eine Hälfte des Rohres unter Druck-oder Saugluft gesetzt und die andere Hälfte des Rohres erst dann, wenn die Büchse oder die Büchsen in die Nähe der Trennstelle 
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 Hauptverkehrsrichtung kein Luftstrom in dem Rohre R mehr vorhanden ist. Auf die Darstellung dieser Einzelheiten wurde verzichtet, um das Wesen der Erfindung möglichst klar erkennen zu lassen. 



   Ferner wird es sieh empfehlen, neben den selbsttätigen Sperr- und Freigabevorrichtungen noch Signaleinriehtungen vorzusehen. Z. B.   kann, wenn   ein Eingriff in den bestellenden Verkehr seitens des entgegengesetzten Endes der Leitung bevorsteht, ein Warnungssignal (Vorsignal) gegeben werden. 



  Die Signaleinrichtungen können aber z. B. auch so arbeiten, dass auf den Stationen das Ausmass des Verkehrsanteiles auf der gegenüberliegenden Station oder besser noch das Verhältnis der Verkehrsstauungen an beiden Enden dauernd erkennbar ist, damit sieh die Bedienungsperson der Anlage ein Bild von den voraussichtlichen Wartezeiten machen kann. Statt eines Lampenbildes kann auch eine unmittelbar in Wartezeiten geeichte Anzeigevorrichtung verwendet werden, von der direkt abgelesen werden k nn, wie lange es zur Zeit voraussichtlich dauern wird, bis eine in den zugehörigen Sender eingeführte   Büchse   am andern Ende des Rohres ankommt. Bei besonders starken   Verkehrsstauunger   

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6> während der ganzen Dauer der Entleerung einen Vergleich zwischen der Zahl der am einen Ende und der Zahl der am andern Ende des Förderweges wartenden Sendungen vornehmen und in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieses Vergleiches die vorbereitende Sperrung aufheben oder nicht.
    6. Förderanlage nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (teA) in Abhängigkeit von der nach Freiwerden des Förderweges vorgenommenen Prüfung entweder das eine oder das andere Ende des Förderweges zur Beschickung mit Sendungen freigeben und dement- sprechend eine Umschaltung des Förderweges (z. B. eine Umschaltung der Förderluft) veranlassen oder nicht.
    7. Förderanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtungen (Sp1, Fr2) nach erfolgter Prüfung nur eine bestimmte, vorzugsweise von dem Ergebnis der Prüfung ab- EMI6.1 erfolgter Prüfung nur eine bestimmte, vorzugsweise von dem Ergebnis der Prüfung abhängige Zeit langSendungen in der ausgewählten Verkehrsrichtung zulassen.
    9. Förderanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtungen nach erfolgter Prüfung Sendungen in der ausgewählten Verkehrsrichtung so lange zulassen, bis nur noch eine bestimmte, vorzugsweise von dem Ergebnis der Prüfung abhängige Zahl von Sendungen auf ihre Beförderung in der ausgewählten Verkehrsrichtung wartet.
    10. Förderanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach Be- EMI6.2 dungen in der ausgewählten Verkehrsrichtung und, nachdem diese Sendungen den Förderweg oder eine Teilstrecke desselben wieder verlassen haben, seitens der Schaltvorrichtungen eine erneute Prüfung auf die Zahl der an dem einen und/oder dem andern Ende wartenden Sendungen vorgenommen und in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser Prüfung gemäss Anspruch Ï oder 6 weiter verfahren wird.
    11. Förderanlage nach einem der vorigen Ansprüche, gekennzeichnet durch Schaltmittel (z. B. M'MO, die eine weitere Beschickung des Förderweges an dem zur Zeit fördernden Ende sofort endgültig verhindern, wenn zu irgendeiner Zeit an dem andern Ende eine bestimmte, vorzugsweise eine besonders grosse Anzahl von Sendungen wartet oder wenn zu irgendeiner Zeit das Verhältnis der Zahl der an diesem andern Ende wartenden Sendungen zu der Zahl der an dem gerade fördernden Ende wartenden Sendungen einen bestimmten, vorzugsweise einen besonders grossen Wert aufweist.
    12. Förderanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden Enden des Förderweges bevorzugt ist, z. B. in der Weise, dass nur eine Beschickung des andern Endes, nicht aber des bevorzugten Endes des Förderweges mit Sendungen im Falle bestimmter Voraussetzungen jederzeit endgültig verhindert werden kann.
    13. Förderanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickung eines Endes des Förderweges mit Sendungen durch einen zwangsweisen Eingriff vom andern Ende aus, z. B. durch Drücken einer plombierten Taste, an diesem Ende jederzeit verhindern werden kann.
    14. Förderanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Be- schickung eines Endes des Förderweges mit Sendungen durch einen vorzugsweise mit elektrischen Mitteln als bevorzugt gekennzeichneten Förderbehälter verhindert wird.
    15. Förderanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das die Bevorzugung des Behälters bestimmende Kennzeichen den Speichereinrichtungen aufgedrückt wird, die das Zielkennzeichen des Behälters festhalten.
    16. Förderanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in verschiedenen Höhen der die wartenden Sendungen aufnehmenden Speichereinrichtungen, z. B. Warterohre, Kontakte (Wartekontakte), angebracht sind, die anzeigen, ob der Stapel die zugehörige Höhe erreicht oder nicht.
    17. Förderanlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Wartekontakte verstellbar EMI6.3 18. Förderanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Ruhezustand der Anlage die eine Verkehrsrichtung, z. B. das Warterohr am einen Ende, freigegeben und die andere Verkehrsrichtung, z. B. das Warterohr am andern Ende, gesperrt ist.
    19. Förderanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Speichereinrichtungen in den Förderweg eintretenden und nach Durchlaufen des Förderweges aus ihm wieder austretenden Sendungen nach Verkehrsrichtungen getrennt ein-und ausgezählt werden, z. B. durch zwei Paare von Zählschal1werken (DZ).
AT156839D 1936-10-22 1937-10-19 Förderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit einem im Wendebetrieb arbeitenden Förderwege. AT156839B (de)

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