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Lichtempfindliche Schichten.
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<tb>
<tb> 20 <SEP> Gewichtsteile <SEP> p-y-CMorbenzolsullonsaures <SEP> Salz <SEP> des <SEP> l-í'yclohexylamino-4-diazobenzols,
<tb> 1'3 <SEP> " <SEP> Phloroglucin,
<tb> 0'6 <SEP> Resorcin,
<tb> 60"Weinsäure,
<tb> 40"Borsäure,
<tb> 40 <SEP> Thioharnstoff,
<tb> 20 <SEP> Naphthalintrisulfonsäure,
<tb> 30 <SEP> Aluminiumsulfat
<tb>
auf 1000 Baumteile Wasser und bestreicht oder tränkt wie üblich eine Unterlage, z. B. Papier, Film oder Gewebe.
Nach dem Belichten hinter einer Vorlage kann man das Bild entweder mit gasförmigem Ammoniak entwickeln, wobei man tief braunschwarze Linien von ausgezeichneter Licht-und Wasserechtheit auf weissem Grunde erhält, oder man entwickelt durch Aufbringen einer alkalischen Flüssigkeit
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vermittels Schwammes oder einer Maschine. Man erhält dann blauschwarze Linien. Es genügt z. B. schon zur Entwicklung der Bilder eine 10%ige Sodalösung. Der Entwicklerlösung können zur Haltbarmachung der Bilder und des Grundes Mittel, die eine Gilbung des Grundes verhüten, z. B. Thiosulfat, zugesetzt werden. Auch kann man, um den Ton zu verschieben, noch Azokomponenten zusetzen.
2. Man streicht eine Lösung von
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<tb>
<tb> 30 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> p-y-chlorbenzolsulfonsaures <SEP> Salz <SEP> des <SEP> 1-CyclohexylamiiM-4-diozobenzols.
<tb>
10 <SEP> Oxalsäure <SEP> oder <SEP> Adipinsäure,
<tb> 40 <SEP> 12 <SEP> Thioharnstoff,
<tb> 30,. <SEP> Naphthalintrisulionsäure,
<tb> 20 <SEP> " <SEP> Ammonsulfat
<tb>
in 1000 Raumteilen Wasser wie üblich auf Papier. Die Pausen können nach dem Belichten mit alkalischen Lösungen der verschiedensten Kupplungskomponenten, z. B. Phenolen, m-Aminophenolen, Aminophenolen oder deren Acylderivaten, entwickelt werden. So erhält man z. B. mit einer alkalischen Phloro- glucinlösung, der eventuell noch ein Netzmittel, wie z. B. Saponin, zugesetzt ist, blauschwarze Bilder.
3. Man bestreicht wie oben Papier mit einer Lösung von
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<tb>
<tb> 1'8 <SEP> Geichtsteilen <SEP> Phlorogluein,
<tb> 25 <SEP> ,, <SEP> p-y-chlorbenzolsulfonsaures <SEP> Salz <SEP> des <SEP> 1-Cyclohexylamino-4-diazo-2-methylbenzols, <SEP> das <SEP> nach <SEP> den <SEP> nblichen <SEP> Methoden <SEP> erhältlich <SEP> ist,
<tb> 50 <SEP> Maleinsäure,
<tb> 30, <SEP> ; <SEP> Aluminiumsulfat,
<tb> 15 <SEP> Ammonsulfat,
<tb> 50 <SEP> 53 <SEP> Thioharnstoff,
<tb> 30 <SEP> ,, <SEP> Naphthalintrisulfonsäure
<tb>
in 1000 Raumteilen Wasser. Man erhält ein hoch lichtempfindliches Papier. Man kann trocken, z. B. mit Ammoniakgas, einem alkalischen Pulver, oder nass, z. B. mit Soda-, Triäthanolamin-, Bicarbonatoder Boraxlösungen, entwickeln. Die Farbtöne sind etwas rotstichiger als bei der nichtsubstituierten Diazoverbindung des Beispiels 1.
4. Verwendet man statt der im vorstehenden Beispiel genannten Diazoverbindung das p-ehlorbenzolsulfonsaure Salz des 4-Diazo-3-methyl-l-cyclohexylaminobenzols, das durch Kupplung des 3-Methyl- cyelohexylanilins mit Diazobenzolsulfonsäure, nachträglicher Spaltung des entstandenen Azofarbstoffes und Diazotierung des gebildeten 4-Amino-1-cyclobexylamino-3-methylbenzols hergestellt werden kann, so erhält man ein Papier, das ähnliche Töne liefert, sich aber bei gleicher Möglichkeit der Trocken-und Nassentwicklung durch besonders gute Haltbarkeit auszeichnet.
5. Man löst
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<tb>
<tb> 22 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Zinndoppelsalz <SEP> des <SEP> 1-(Äthyl-cyclohexyl)-amino-4-Diazobenzols,
<tb> 0'6 <SEP> resorcin,-
<tb> 50,. <SEP> Weinsäure <SEP> oder <SEP> Milchsäure <SEP> oder <SEP> einer <SEP> andern <SEP> organischen <SEP> Säure.
<tb>
40 <SEP> ,, <SEP> Borsäure,
<tb> 30 <SEP> Naphthalintrisulfonsäure,
<tb> 50 <SEP> ,, <SEP> Thioharnstoff,
<tb> 1-2.. <SEP> Phloroglucin
<tb>
in 1000 Raumteilen Wasser und streicht wie oben auf eine Unterlage. Man kann natürlich die Farb-
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lichtempfindliche Papier liefert mit gasförmigem Ammoniak oder Sodalösung bzw. einem andern Alkali schwarze Pausen von guter Tunchfestigkeit. Ähnliche Ergebnisse erhält man mit der entsprechenden Äthylverbindung, dem 4-Diazo-1-äthyl-cyclohexylaminobenzol.
6. Ein Papier, präpariert mit einer Lösung von
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<tb>
<tb> 22 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> Zinndoppelsalz <SEP> des <SEP> 1- <SEP> (Cyclohexyl-benzyl)-amino-4-diazobenzols,
<tb> 30 <SEP> ,, <SEP> Citronensäure,
<tb> 20 <SEP> ,, <SEP> Naphthalinitrisulfonsäure,
<tb> 20 <SEP> " <SEP> Aluminiumsulfat,
<tb> 50 <SEP> 55 <SEP> Thioharnstoff
<tb>
in 1000 Raumteilen Wasser, entwickelt man mit einer alkalischen Lösung von Kupplungskomponenten, z. B. Resorcin, Dichlorresorcin, Dioxynaphthalinen, hydrierten Naphtholen usw. Die Diazoverbindung vereinigt sich ohne jegliches Bluten mit der Azokomponente zum Azofarbstoff. Mit einer alkalischen Phloroglueinlösung erhält man z. B. ein tiefes Schwarz auf weissem Grunde.
7. 2'2 Gewichtsteile des Chlorzinkdoppelsalzes des 1- (Cyclohexyl-benzyl)-amino-4-diazobenzols werden zusammen mit 2 Gewichtsteilen Weinsäure, 2 Gewichtsteilen Borsäure und 5 g Thioharnstoff in 100 cm Wasser gelöst.
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Auftragen einer Lösung aus
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<tb> 30 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> Thiosulfat,
<tb> 7 <SEP> Soda,
<tb> 5 <SEP> " <SEP> Kochsalz,
<tb> 2 <SEP> ,, <SEP> Ammoniumsulfat <SEP> und
<tb> 0-12 <SEP> Phloroglucin
<tb>
in 100 Gewichtsteilen Wasser.
Man erhält eine Kopie mit tiefsehwarzen Linien.