AT128198B - Schaltungsanordnung für Stromstoßsender in Unterzentralen von Fernmeldeanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Stromstoßsender in Unterzentralen von Fernmeldeanlagen.

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AT128198B
AT128198B AT128198DA AT128198B AT 128198 B AT128198 B AT 128198B AT 128198D A AT128198D A AT 128198DA AT 128198 B AT128198 B AT 128198B
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  Schaltungsanordnung für Stromstosssender in Unterzentralen von Fernmeldeanlagen. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Stromstosssender in Unterzentralen von Fernmeldeanlagen. Bei Fernmeldeanlagen mit Unterzentralen kann es vorkommen, dass in den Batterien der Unterzentralen erhebliche Spannungsschwankungen auftreten, durch welche der Betrieb in der Unterzentrale an und für sich nicht leidet. Findet aber eine Stromstossgabe über die Verbindungsleitungen zwischen der Unterzentrale und der
Hauptzentrale beispielsweise mit Hilfe eines Zahlengebers statt, so unterliegen auch die Takt- relais des Zahlengebers den Spannungsschwankungen der Unteramtsbatterie, wodurch eine sichere Impulsgabe in Frage gestellt wird. 



   Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu vermeiden, was dadurch erreicht wird, dass die die Stromstossgabe zur Hauptvermittlungsstelle beherrschenden Relais über die Verbindungsleitung von der Hauptvermittlungsstelle aus gespeist werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Erfindung ist auf das Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, es sind nur die zum Verständnis des Erfindung- gegenstandes erforderlichen Schaltungseinzelheiten dargestellt worden. 



   Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Zahlengeberanordnung, wie sie für manuelle Ver- mittelungsschränke in Fernsprechanlagen verwendet wird. Der ankommende Verkehr für den
Vermittlungsschrank ist, da er für den Erfindungsgegenstand belanglos ist, nicht dargestellt worden. Als Schrittschaltwerke sind für den vorliegenden Zahlengeber zwei zwölfteilige Dreh- wähler mit den   Drehmagneten DM 1 und DM 2   vorgesehen. Zur Einstellung des Zahlengebers dient eine Tastatur mit sechs Tastengruppen zu je zehn Tasten. 



   Es sei beispielsweise angenommen, dass durch die Beamtin die Nummer U 19580 weiter- gegeben werden soll. Es werden für diesen Zweck die entsprechenden Tasten gedrückt. 



   Durch Stecken des Abtragestöpsels in die Amtsklinke AKL spricht über die Amtsschleife (die Leitungen a und b führen zum Amt) das H-Relais in folgendem Stromkreis an : Spannung an der b-Leitung, Relais B, Kontakt 1 an, AKL, Drosselspule Dr, Kontakt 2 an, Kontakt 3 a,
Kontakt 4 v, Wicklung I des Relais   Zf,   Kontakt 5 b, Erde. In diesem Stromkreise spricht das
B-Relais nicht an. Über den Kontakt   6 h   wird die Ruflampe RL eingeschaltet, der Stromkreis verläuft über den Kontakt 7 ab und ferner wird durch den Kontakt 6 h ein Stromkreis für das   Relais   vorbereitet.

   Die Beamtin drückt kurz die der Ruflampe zugeordnete Zahlen- gebertaste ZT, wodurch das An-Relais und das R-Relais in folgendem Stromkreise zum An- sprechen kommen : Erde, Kontakte 6   h, 8 ab, Wicklung I   des   Relais An, Taste ZT 1,   Kipp- schalter   7T5, Wicklung   des Relais R, Wählerarm   c 2,   Batterie, Erde. 



   Das An-Relais schaltet mit seinen Kontakten 9 an und   10 an   die Amtsleitung auf den
Zahlengeber um, während das R-Relais über den Kontakt 11 r die Amtsschleife erdet, wodurch das als Verzögerungsrelais ausgebildete Relais B zum Ansprechen kommt ; Erde, Kontakt 11 r,
Kippschalter W2, Kontakt 10 an, Wicklung des Relais B, b-Leitung zum Amt, Batterie. Erde. 



   Über den Kontakt 12 r, wird der Stromkreis für die Wicklung I des Relais P geschlossen. 



   Das An-Relais hält sich über seine Wicklung   II,   wodurch auch das U-Relais zum Anzug kommt ; Erde, Batterie, Wicklung des Relais U, Auslösetaste   AT 2.   Kontakt   13 p, Kontakt 14 z,     , Wicklung 11   des Relais An, Kontakt   15an,   Erde. 

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   Das bereits angesprochene B-Relais schaltet mit seinem Kontakt 5 b den Stromkreis für die Wicklung I des Relais H ab und schliesst durch den Kontakt   16 b   einen Stromkreis für das Relais Ab : Erde, Batterie, Wicklung des Relais Ab, Kontakt 16 b, Erde. Durch die Kontakte 8 ab und 7 ab werden die Stromkreise für die Ruflampe RL und für die Relais   An   und R aufgetrennt. Während das   Relais-M sich noch   über seine II. Wicklung hält, fällt das Relais   R   mit Verzögerung ab. 



   Vor der Durchschaltung der Amtsleitung zum Zahlengeber durch den Kontakt 18 b 
 EMI2.1 
 während durch den Kontakt 23z das Relais Y kurzgeschlossen wird. Dieser Stromkreis verläuft ausserdem über den Kontakt 24 x. Das Relais Y fällt verzögert ab. Über den Kontakt 25 z wird folgender Stromkreis für den Drehmagneten   Dill 2 geschlossen   : Erde, Kontakte   25 z, 26u,   Wicklung des Drehmagneten   Dill2, Batterie,   Erde. Die bereits genannten Schaltarme des Drehmagneten werden um einen Schritt weiterbewegt. 



   Da das Relais R inzwischen abgefallen ist, wird auch durch den Kontakt   12 1-der   Stromkreis für die Wicklung I des Relais P unterbrochen. Das P-Relais unterbricht durch seinen Kontakt    19 p den   Stromkreis für das Relais Y und dieses durch seinen Kontakt 21y den Stromkreis des Relais   Z.   



   Der Dreharm   a 2   bereitet den Stromkreis für das Prüfrelais P (Wicklung II) vor, während über den Schaltarm   b 2   die Relais U und An weitergehalten werden, und zwar in folgendem 
 EMI2.2 
 Wicklung II des   Relais An, Kontakt 15 an,   Erde. Durch den Kontakt   25 z   wird der Stromkreis für den Drehmagneten DM2 unterbrochen, während dadurch, dass der Kontakt   22 z   ge- öffnet ist, das Impulsrelais   I   in folgendem Stromkreise anspricht : Erde, Batterie im Amt,   b-Leitung,   Wicklung des Relais B, Kontakt 10 an, Taste W2, Kontakte   301,     3111, Wicklung   
 EMI2.3 
 Erde.

   Durch den Kontakt 33 I wird folgender Stromkreis für den Drehmagneten DM1 geschlossen : Erde, Kontakt   337, Wicklung Df.   Batterie, Erde. Durch den   Kontakt 307 wird   der Kurzschluss für das Impulsrelais   11   aufgehoben. 



   Der Schaltarm c. 2 verhindert nach Verlassen des ersten Kontaktes seiner Kontaktbank, dass beim Drücken einer weiteren Taste ZT1 nach Belegen einer andern Verbindungsleitung, welche über den Platz der Beamtin verläuft, das entsprechende An-Relais eine Anschaltung des belegten Zahlengebers bewirkt. 



   Durch den Drehmagneten   DM 1   werden die Schaltarme b 1 und d um einen Schritt weitergeschaltet. Das Impulsrelais II spricht in folgendem Stromkreise   an :   Erde, Amtsbatterie, b-Leitung vom Amt, Wicklung des Relais B, Kontakt 10 an, Schalter W2, Wicklung des 
 EMI2.4 
 



  Der Kontakt 31 II unterbricht die Schleife zum Amt und übernimmt das Festhalten des Relais   11   über seine Arbeitsseite   36 II   an Erde. 



   Das Impulsrelais I fällt ab und unterbricht mit seinem Kontakt 33   I   den Stromkreis des Drehmagneten   DM 1   und schliesst über den Kontakt   30 I   das Impulsrelais II kurz, so dass dieses abfällt und den ersten Impuls beendet. Durch den Kontakt 35 II wird wieder der Kurzschluss des Relais I geöffnet, wodurch wiederum ein Stromkreis für den   Drehmagneten.   DM1 zustande kommt, so dass der Dreharm b1 auf die Zahl 1 der Hunderttausender zu stehen kommt. Dieses Spiel wiederholt sich bis zur Stellung U, da ja diese Taste gedrückt ist. 



   Über die gedrückte Taste U der Hunderttausendergruppe spricht nun das Prüfrelais P mit seiner Wicklung   11     an :   Erde, Batterie, Wicklung des Relais U, Taste AT2, Dreharm b2, Kontakte   27 u, 14 z, Wicklung'11   des Relais P, Schaltarm   b 1,   gedrückte Tastaturtaste   U,   Schaltarm a2, Erde. 



   Durch den Kontakt 19 wird der Stromkreis des Y-Relais geschlossen, dieses schliesst wiederum durch seinen Kontakt 21y einen Stromkreis für das Relais Z. Durch den Kontakt 25 z wird wiederum der Drehmagnet DM2 betätigt, so dass sein Schaltarm a 2 sich auf die Zehntausendergruppe einstellt. Durch Schliessen des Kontaktes   25 z   spricht das Relais X in folgendem Stromkreise an : Erde, Batterie, Wicklung des Relais X, Dreharm d1, Kontakt 25z, Erde. Durch Schliessen des Kontaktes 40 x wird der Drehmagnet   DM 1 weitergeschaltet,   während durch den geöffneten Kontakt 24 x ein Abfallen des Relais Y und dadurch ein Abfallen des Relais Z verhindert wird. Das Relais P fällt ab. Durch den Drehmagnet- 
 EMI2.5 
 

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 Stromkreis des Drehmagneten   DM 1 unterbrochen   wird.

   Dadurch öffnet wiederum der Kontakt   41 (li,   worauf das X-Relais wieder anspricht usw., bis der Drehmagnet   Mfj !   seine Schaltarme in die 0-Stellung steuert. In dieser Stellung bleibt das X-Relais abgefallen, wodurch auch die Stromkreise für die Relais Y und Z unterbrochen werden. Durch den wieder ge- öffneten Kontakt   22 z   erfolgt die weitere Impulsgabe der Zehntausender bis Einer nach den bereits beschriebenen Stromkreisen. Nach Angabe der Einerimpulse wird durch den Kontakt 25 z der Dreharm   b 2   auf die nächste bereits leere Lamelle des Drehschalters gesteuert, wodurch die Relais An und U zum Abfallen kommen.

   Das   abgefallene An-Relais   schaltet mit seinen Kontakten 1 an und 2 an die Amtsleistung zur Nebenstelle über : a-Leitung vom Amt- 
 EMI3.1 
 das X-Relais in dem bereits beschriebenen Stromkreise zum Ansprechen und dieses schaltet mit Hilfe des Drehmagneten DM 1 (in diesem Stromkreise liegt der Kontakt   40 x)   den Drehschalter um einen Schritt weiter. Durch   den Kontakt. 30 M   wird der Stromkreis des Relais Y unterbrochen und dadurch fällt durch Öffnen des Kontaktes 21 auch das Relais Z ab. Über den abgefallenen   Kontakt 5-7 z wird   der Drehmagnet   DM   2 in folgendem Stromkreis erregt : Erde, Batterie, Wicklung   des. Drehmagneten DMf. 3,   Kontakt 52 u, Dreharm   d 2, Kontakt 51 z,   Erde.

   Der Magnet DM. 2 schaltet wieder   einen Schritt weiter, während über den Kontakt 52 d 2   das Relais Z in folgendem Stromkreis zum Ansprechen kommt : Erde, Batterie, Wicklung des Relais Z, Drehmagnetkontakt 52 d 2, Kontakt 50 u, Erde. Über den Kontakt 25 z kommt wieder das Relais X zum Ansprechen und dieses erregt wieder über seinen Kontakt 40 x den Drehmagneten DM 1. Durch den geöffneten Kontakt 51 z ist der Stromkreis des   Drehmagneten DM2   wieder unterbrochen worden, wodurch das Z-Relais durch Öffnen des Drehmagnetkontaktes 52 d 2 wieder stromlos wird, abfällt und dadurch wiederum den Drehmagneten DM 2 und das Relais X zum Ansprechen bringt. 



   Dieses Spiel wiederholt sich, bis die beid'en Drehschalter in ihre 0-Stellung gelangt sind. 



   Während der Dauer des Gespräches sind nur die Relais B und Ab unter Strom. 



   Legt nach   Gesprächsschluss   der Hausteilnehmer auf, so wird die Amtsschleife längere Zeit unterbrochen, wodurch das. B-Relais abfällt, welches durch seinen Kontakt 16 b den Stromkreis des Relais. unterbricht.   Das. Relais'. A   ist nunmehr wieder anrufbereit und die Amtsleitung kann wieder von einem Zahlengeber belegt werden. 



   Legt der Amtsteilnehmer auf, so fällt das Relais B ab und schaltet über seinen Kontakt 5 b die Wicklung I des Relais   H   ein. Wenn nun in diesem Schaltzustand ein neuer Amtsruf einlangt, so hält sich das Relais A mit seinem Kontakt   60 a   in folgendem Stromkreis : Erde, 
 EMI3.2 
 Da in diesem Stromkreise das V-Relais nicht ansprechen, also nicht durchschalten kann, wird die auf Seite der Amtsklinke noch befindliche Schleife nicht zwischen die a-und b-Leitung zum Amt gelegt. Um das Gespräch übernehmen zu können, muss zunächst die alte Verbindung getrennt werden, wodurch   das'B-Relais   zum Abfallen gebracht wird, der Kontakt   63 h   demnach geschlossen ist, wodurch das Relais Y ansprechen kann. Damit ist der normale Anrufzustand wieder hergestellt. 



   Beim ankommenden Verkehr vom Amt aus wird das A-Relais erregt, und zwar in folgendem Stromkreise : a-Leitung vom Amt, Kontakt 18b, Kondensator Ko, Wicklung des   Relais A, b-Leitung'zum Amt. Es kommt   die Anruflampe, welche nicht dargestellt ist, und das Relais   A   hält sich. über seinen Kontakt 60 a. Das T-Relais spricht an, bereitet mit seinem Kontakt 4   t'die Durchschaltung   der Amtsschleife vor und schaltet mit seinem Kontakt 65 v das Relais Ab ein. Darauf fragt die Beamtin in bekannter Weise ab, indem sie den Abfragestöpsel in die Amtsklinke AKL steckt, wobei über die Drosselspule Dr die Schleife zum Amt gebildet wird. Die weiteren Vorgänge für den ankommenden Verkehr werden nicht beschrieben, da sie für den Erfindungsgegenstand belanglos sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Stromstosssender in Unterzentralen von Fermneldeanlagell, dadurch gekennzeichnet, dass die die   Stromstossgabc   zur Hauptvermittlungsstelle beherrschenden Relais (I und   11)   des Stromstosssenders über die Verbindungsleitung von der Hauptvermittlungsstelle aus gespeist werden.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschaltung der die Stromstossgabe beherrschenden Relais (I und II) über Kontakte (9 an und 10 an) erfolgt, welche bei ihrer Betätigung die Verbindungsleitung auftrennen. t 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4>
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Taktrelais zwei Relais (I und II) verwendet werden, welche sich gegenseitig beherrschen und gemeinsam durch Schaltmittel (Kontakt 22 z) gesteuert werden, welche in bestimmten Stellungen des Zahlengebers wirksam werden. EMI4.1
AT128198D 1930-08-12 1930-08-12 Schaltungsanordnung für Stromstoßsender in Unterzentralen von Fernmeldeanlagen. AT128198B (de)

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