AT127959B - Schallaufzeichnungsautomat. - Google Patents

Schallaufzeichnungsautomat.

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AT127959B
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    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/30Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments
    • G07F17/305Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments for record players

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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


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    Sehallaufzeichnungsautomat.   



   Die   Erfindung betrifft Schallplatten-Sehneideapparate   bzw. die automatische Herstellung von gesprochenen Botschaften, die z. B. als Postsaehe an Stelle eines Schreibens versandt werden können. 



  In der Zeichnung sind   Ausführungsbeispiele   der Erfindung dargestellt. 



   Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen   Aufzeichnungsmasehine,   Fig. 2 eine Seitenansicht ihres Gehäuses teilweise im Schnitt, Fig. 3 die Zelle für den Aufzeichnungsapparat und Fig. 4 ein Sehaltsehema des Apparates. 



   Fig. 3 zeigt den Aufzeichnungsapparat in der Zelle   1,   die mit schalldichter Wandung und Tür versehen ist. Die Tür 2 ist durch eine Schnappfeder   schliessbar   und normalerweise verschlossen. Um die Zelle betreten zu können, wird zunächst die Blockierung der Tür in später zu beschreibender Weise aufgehoben ; sodann wird die Tür durch den Drücker 3   geöffnet.   Zum Öffnen der Tür von der Innen- 
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 gehäuse 6. 



   An der Decke ist das Mikrophon 7 einstellbar aufgehängt. Der Handschalter 8 dient zum Einund Ausschalten des   Aufzeichnungsmeehanismus   und der Lichtsignale 9, 10, der Deckenbeleuehtung 11 und des   Aufzeichnungsverkäufers   12. Dieser Verkaufsapparat enthält eine Anzahl leerer Platten und ist so eingerichtet, dass bei Einwurf einer Münze durch den Schlitz 13 und Betätigung des Griffes 14 eine Platte freigegeben wird. Solche Verkaufsmaschinen sind bekannt und brauchen nicht näher erläutert zu werden. Der durch die Münze gesteuerte Apparat gibt eine leere Platte frei und steuert auch das Öffnen der Tür.

   Zu diesem Zwecke ist auf der Welle 15 des Griffes 14 die Nocke 16 angebracht (Fig.   4) ;   sie   drückt   bei einer   Rechtsdrehung   auf die Kontaktfeder 17 und die Kontaktfeder 18 gegen den festen Kontakt 19. 



  Bei geschlossener Tür kann der Riegel 5 von aussen nicht bewegt und die Tür nur durch Zurückziehen der Klinke 21 geöffnet werden. Letztere ist bei 22 drehbar gelagert und durch Federn in der Stellung "geschlossen" festgehalten. Der Griff wird durch einen Elektromagneten mit der Wicklung 23 und dem Kern 24 in die Offenstellung bewegt. Durch Schliessen des Kreises zwischen den Federn 17 und 18 wird über die Kontakte 27, 28, die bei geschlossener Tür geschlossen sind, der Magnet erregt und der Sperriegel von dem Riegel 5 abgehoben. Inzwischen wird durch die Kontaktfedern 25 ein Schliesskreis betätigt, der parallel zu den Federn 17, 18 liegt. Auf diese Weise bleibt auch nach Loslassen des Griffes 14 die Tür geöffnet. Beim Öffnen der Tür werden die an der Tür angebrachten Kontakte 27 und 28 getrennt. 



  Da sie in Reihe mit der Wicklung 23 liegen, hält der Riegel 21 während des Offnens der Tür. 



   Der Besprechungsapparat arbeitet in folgender Weise : Der Motor 30 ist über das Sehneekengetriebe   31   (Fig. 1) und einer   schwingungsdämpfenden   Kupplung 33 mit der Welle 32 verbunden. Auf dem oberen Ende dieser Welle sitzt der Plattenteller 34 und gegebenenfalls die leere Schallplatte 35. Auf geeigneten Führungsstäben 36 und 37 ist der Träger 38 des Sehneideapparates angeordnet. Er kann durch den Motor 30 langsam und gleichmässig in einer Richtung bewegt werden. Zu diesem Zweck ist der   Träger   38 mit einer Halbmutter 40 versehen. Sie sitzt auf einem kurzen   Achsenstumpf   41.

   Die Achse   41   besitzt an einem Ende eine Kappe 42, am andern drüekt die Feder 43 die Halbmutter   4   gegen die 

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 mit der Welle 32 verbunden ist. Im oberen Teil des Trägers 38 ist der Hebel 48 drehbar gelagert. An seinen Enden sitzt der   elektromagnetische Sehneidapparat   mit der Schneiddose 49 und der   Finger'W.   Der Träger 34 trifft im Vorwärtsgehen an einem vorbestimmten Punkt den   Bolzen. ?   (Fig. 4), der die Kontaktfedern 53 und 54 trennt und so den   Motorkreis   öffnet. 



   Der Apparat ist so eingerichtet, dass der Träger von Hand aus mittels des Hebels   66   (Fig. 1) in seine Ausgangsstellung   zurückgeführt   werden muss. Träger und Schneidapparat sind (Fig. 1 und   2)   vollständig in dem Gehäuse 57 eingeschlossen. Solange sich der Träger nicht in seiner Ausgangsstellung befindet, ist es nicht möglich, die leere Platte fortzunehmen. Bevor der Träger gedreht wird, muss der   Schneidapparat   von der Platte und die Mutter 40 von der Schraube abgehoben werden. Zu diesem Zwecke ist an der auf dem Träger sitzenden Welle 60 der Winkelhebel 61 angebracht. Der eine Arm des Hebels ist gegabelt und greift in die Welle 41 hinter der Kappe 42 ein. Der andere Arm trägt eine Rolle 62, die den Hebel 63 berÜhren kann. Der Hebel 63 sitzt auf der Welle 64 der Kurbel 56.

   Am oberen Ende der Welle 60 ist der Finger 66 angebracht. Er ragt durch einen im Träger 38 befindlichen Schlitz und kann den Finger 50 des Hebels 48 niederdrücken. Bewegt nun die den Apparat betätigende Person die Kurbel   66   nach aufwärts, dann wirkt der Hebel 63 auf die Rolle   62,   den Winkelhebel 61 und die Welle 41. Die Mutter 40 löst sich von der Schraube, das Hebelende 48   S wird durch   den Finger 66   heruntergedrückt   und der Sehneidapparat von der leeren Platte abgehoben. Bei weiterer Drehung der Kurbel   66   gleitet der ganze Träger nebst den zugehörigen Teilen auf den Führungen 36 und 37 in seine Anfangslage   zurück.   Kurz bevor er diese erreicht, trifft er auf die Feder 67 und   drückt   sie ein wenig zusammen.

   Inzwischen greift der quaderförmige Teil des Winkelhebels 61 in einen der beiden Hebel 68 und 69 ein, die den Träger in der zurückgedrehten Stellung festhalten. Die Kurbel 56 kann dann losgelassen werden. Die Feder 70 zieht sie in ihre Anfangsstellung zurück. Die beiden Hebel 68 und 69 sind gleichartig, jeder ist auf einem Bolzen 72 gelagert und durch Hebel 73 und 74 mittels in. Bolzen eingreifenden Schlitzen mit der Platte   76   verbunden. Diese Platte ist über Welle 76, Hebel 77, Bolzen 78 und Exzenter 79 mit der Welle 32 verbunden. Beim Wiederanlauf des Plattentellers bewegen sich die beiden Hebel 68 und 69 in die entgegengesetzte Richtung und es   wird-gleichgültig, welcher   der beiden Hebel den Träger zurückhalten magder Träger freigegeben.

   Er kann sich unter dem Einflusse der Feder 67 nach vorn bewegen, bis die Mutter 40 in die Schraube 44 eingreift. Beim Zurückbewegen des Trägers wird auch der Schneidapparat von der leeren Platte durch den auf der Führungsleiste 80 gleitenden Hebel 48 abgehoben. Die Schneiddose 49 wird durch die Führungsleiste so hoch geführt, dass man die Platte bequem fortnehmen kann, ohne den Schneidapparat zu berühren. Sollen die leeren Platten auf beiden Seiten besprochen werden, so muss die Maschine, wie im vorliegenden Falle, so eingerichtet sein, dass mit einer Münze nur eine einzige doppelseitige Besprechung der Platte möglich ist. Sonst könnte jedermann mehrere leere Platten mitbringen und die Maschine benutzen, d. h., für das gleiche Geld eine grosse Anzahl von Aufzeichnungen herstellen. 



  Dies wird gemäss der Erfindung verhindert. Am unteren Ende des Trägers   38   sitzt die Sperrklinke 82, die in das   Sperrad 53   eingreift. An diesem ist der Anschlag 84 und ein Ende des Riemens   85   befestigt. 



  Das zweite Riemenende ist mit der Feder 86 verbunden. Durch das Bogenstück 84 können die Kontaktfedern 87 und 88 getrennt werden (Fig. 4). Das   Bogenstück   84 wird durch die Feder 86   zurückbewegt   und durch einen geeigneten-nicht gezeichneten-Anschlag festgehalten. Die Klinke 90 hält das Sperrad zurück. Sie wird bei Betätigung des Elektromagneten 92 durch den Hebel 91 zurückgezogen. Ist eine Plattenseite besprochen, dann dreht sich bei der ersten   Rückbewegung des Trägers zunächst   das Sperrrad 83. Dabei nähert sich das   Bogenstüek     84   den Kontaktfedern   87,   ohne sie aber zu berühren. Ist auch die andere Seite der Platte besprochen und wird der Träger neuerlich zurückbewegt, dann dreht sich das Sperrad um einen weiteren Zahn.

   Das Bogenstück   84   öffnet den Kreis zwischen den Federn 87 und 88. 



  Der   Aufzeichnungsmeehanismus   bleibt jetzt so lange abgeschaltet, bis eine neue Münze eingeworfen wird. Die beiden Kontrollampen 9 und   10,   die vor der bedienenden Person angeordnet und vorzugsweise grün bzw. rot sind, werden durch die Schalter   95   und 96 gesteuert. Ersterer wird durch die Abwärtsbewegung der Sehneiddose 49 geschaltet, also dann, wenn der Träger bei seiner   Vorwärtsbewegung   den Punkt erreicht, an dem der Hebel   48   beim Abgleiten von der sehiefen Ebene 80 den Schneidapparat auf der leeren Platte aufsetzt. Durch die grüne Signallampe wird der Beginn der Besprechung angekündigt. 



   Gelangt nun der Wagen allmählich in die Endstellung etwa zu einem Punkte, wo man nur noch wenige
Sekunden zu sprechen hätte, bevor der Plattenteller selbsttätig gestoppt wird, dann läuft er langsam auf den Schalter 96 auf und schliesst den Kreis der roten Lampe 10. 



   Während der Aufzeichnung fallen die Späne der Platte von dem Plattenteller in den Behälter 97 (Fig. 2). Durch das Rohr 98 werden sie von dem elektrisch betriebenen Staubsauger 99 in den Sammelbehälter 100 gepumpt. Der Plattenteller ist vorzugsweise mit zwei Bürsten oder Pinseln 101 versehen, die die Späne dem Rohr 98 zuführen und pulverisieren. Der Motor des Saugapparates wird durch den an der Tür befindlichen Schalter 702 gesteuert. Bei der   Öffnungsbewegung   des Griffes 4 wird der Achsenstumpf 103 gedreht und damit der Schalter 102 betätigt. Der Schalter 102 sitzt normalerweise auf dem festen Kontakt 104, der in dem Stromkreis des Hauptrelais 105, 106 liegt. Wird der Schalter 102 betätigt, dann unterbricht er den Kontakt 104, so dass das Hauptrelais stromlos wird, und berührt einen zweiten 

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   Vorzugsweise unterhalb des Apparatekabinettes 6 befindet sieh das Gehäuse 112 mit den Verstärkern, die mit dem Mikrophon 7 und dem elektromagnetischen Schneid apparat 49 verbunden sind. 



  Durch die Zuleitungen 113 werden Motor, Signallampen, Magnete, Relais usw. gespeist. 



   Der Apparat arbeitet folgendermassen :
Die Person, die eine Botschaft aufzuzeichnen wünscht, wirft eine geeignete Münze in den Spalt 13 und dreht dann den Griff 14. Bei Drehung des Griffes wird eine leere Platte von dem Boden der Selbst-   verkäufermaschine   12 herabgelassen und durch Schliessen des Stromkreises zwischen den Kontakten 17 und 18 die Spule 23 erregt. Man kann nun die geschlossene Tür öffnen. Bei Betätigung der Öffnungvorrichtung hält der Stromkreis zwischen den Kontakten   25,   der die Kontakte   17   und 18 shuntelt, die Tür auch dann geöffnet, nachdem der Griff 14 freigegeben ist. Gleichzeitig   schliesst   die Drehung des 
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 und Kontakt 104 führt.

   Sobald das Hauptrelais 105   anspricht, schliesst   sein Anker einen   Nebenschluss   über Kontakte 18   und-M, durch   die das Relais in geschlossener Stellung festgehalten wird. Durch das Schliessen des Relais 105 wird auch der Stromkreis der   Deckenbeleuchtung- gescnlossen.   Man öffnet nun die Tür und betritt die Zelle. Bei der Öffnungsbewegung der Tür werden die Kontakte 27 und   28   geöffnet, darauf wird die Tür geschlossen. Man nimmt die von der   Verkätdermasehine   abgegebene Platte und legt sie auf den Plattenteller   34,   wobei vorausgesetzt ist, dass sich Träger und Schutzkappe 57 in der Ausgangsstellung befinden. Hierauf betätigt man den Schalter 8.

   Dadurch wird das Relais 109 erregt, das wiederum den Stromkreis des Antriebsmotors   Jt/schliesst. Beginnt   nun   die rlattentetleraehse J &    zu rotieren, so bewirkt das Exzenter 79 durch seine Verbindungen mit dem Achsenstumpf 76 und der   Hebelscheibe 75,   dass sich die Finger 68 und 69 bewegen. Dabei wird, gleichgültig welcher Finger sich über dem Winkelhebel 61 befindet, der betreffende Finger gehoben und der Hebel 61 und ebenso der Trägerstab 37 freigegeben. Letzterer bewegt sich unter dem   Einfluss   der Feder 67 nach vorwärts. Die Halbmutter 40 greift in die Schraube 44. Während der Träger den Schneidapparat langsam vorrückt, gleitet der Stützhebel 48 auf der schiefen Ebene 80, bis der Schneidapparat auf der Platte aufsitzt. In diesem Augenblick schliesst sich der Schalter 95.

   Die grüne Lampe 9 leuchtet auf und die in der Zelle befindliche Person erfährt, dass es Zeit ist, zu sprechen. Durch Freigeben und Schliessen des   Handschalters   8 kann sie den Plattenteller nach Belieben anhalten oder laufen lassen. Ist der Träger bis zu einem gewissen, wenige Stunden von der Endstellung entfernten Punkt fortgeschritten, dann trifft er auf den geneigten Teil des Schalters 96, schaltet die rote Lampe 10 ein und kündigt damit an, dass man nur noch wenige Worte sprechen kann. Beim Erreichen der Endstellung kommt der Träger mit dem Stab 52 in Eingriff, der den Motorkreis zwischen den Kontakten 53, 54 öffnet. In dieser Lage des Trägers kann die Platte nicht abgenommen werden. Es muss vielmehr zunächst die Kurbel 56 betätigt werden.

   Diese hebt mittels Hebels 63, Winkelhebels 61 und des Fingers 66 zuerst den Schneidapparat von der Platte, dann die   Halbmutter 40   von der Schraube 44 ab und zieht bei ihrer weiteren Bewegung den Träger   zurück,   bis er wieder in einen oder beide Hebel   68,   69 eingreift. Bei dieser   Rückbewegung   des Trägers gleitet der Stützhebel des Schneidapparates auf der Leiste 80 so weit hinauf, dass sich die Platte bequem vom Plattenteller abnehmen lässt. Man kann sie dann abnehmen und nach Hause tragen oder die Aufzeichnung auf der zweiten Seite fortsetzen. Ist letzteres gewünscht, dann wird die Platte umgewendet und wieder auf den Plattenteller gelegt, der Handschalter 8 betätigt und eine zweite Aufzeichnung auf dieselbe Art wie die erste hergestellt.

   Man dreht den Träger mittels der Kurbel 56 in die Anfangslage zurück. Dabei wird zunächst das Sperrad 83 um einen Zahn in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage gedreht. In dieser Lage ist das   Bogenstüek   84 der Kontaktfeder 87 genähert, berührt sie aber nicht. Bei der zweiten Bewegung des Trägers wird das Sperrad 83 um einen weiteren Zahn gedreht, das Stück 84 mit der Kontaktfeder 87 in Eingriff gebracht und der Steuerstromkreis des Handschalters 8 geöffnet. Nachher kann die in der Zelle befindliche Person den Motor nicht wieder anlaufen lassen, solange nicht Sperrad und   Bogenstück   in ihre Anfangsstellung gelangt sind. Das Sperrad wird durch die Sperrklinke 90 gehalten, das in Abhängigkeit von der Erregung des Magneten 92 freigegeben wird. Man nimmt nun die Platte, öffnet die Tür mittels des Griffes 4 und verlässt die Zelle.

   Das Drehen des Griffes   4   beim Öffnen der Tür bewirkt über den   Aehsenstumpf   103 und den Schalter 102, dass der Stromkreis des Hauptrelais 105 geöffnet und so das Relais abgeschaltet wird. Die Betätigung des Schalters 102 bewirkt auch das Schliessen des Stromkreises des Elektromagneten. 92 bei 107 und des Motors des Saugapparates 99, so dass in dem kurzen Moment, in dem der Türgriff 4 betätigt wird, der Saugapparat Späne von 97 wegsaugt.

   Die Freigabe des Sperrades 83 durch die Sperrklinke 90 und die Erregung des Magneten 92 bewirkt, dass unter dem Einfluss der Feder 86 das Sperrad und das Stück 84 in ihre Anfangslage   zurückkehren.   Es wird also, gleichgültig, ob eine oder beide Seiten der Platte besprochen sind, durch das Öffnen der Tür die Maschine für den   nächsten   Kunden   bereitgemacht.   Da der Stromkreis des Hauptrelais 105 durch die erste Bewegung von Türgriff 4 und Schalter 102 geöffnet wird, so ist der ganze Mechanismus jetzt ausser Tätigkeit, bis das   Haul) trelais dureh Einwerfell einer andern Miinze und dureh Orehen   des Handgriffes 14 wieder 

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 erregt wird.

   Beim Verlassen der   Zelle schliesst sich   die Tür von selbst und der ganze Apparat ist für eine neue Betätigung bereit. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Schallaufzeichnungsautomat, dadurch gekennzeichnet, dass   der Schneidstift (49) auf einem bei Nichtbetrieb gehemmten Wagen (38) angeordnet ist, dessen Hemmung sowie der Weitertransport in die Betriebsstellung und der Transport während des Betriebes von dem Plattentellerantrieb gesteuert wird.

Claims (1)

  1. 2. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidstiftwagen bei Nichtbetrieb durch mehrere, vorzugsweise zwei Hemmvorrichtungen festgehalten wird, die durch die Drehungsmittel des Plattentellers der Reihe nach kraftschlüssig gelost werden.
    3. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Rückbewegung des Schneidstiftwagens eine Vorrichtung betätigt werden muss, die nach einer vorbestimmten Zahl von Betätigungen, vorzugsweise nach zwei Betätigungen, den Plattentellerantrieb ausser Betrieb setzt.
    4. Sehallaufzeichnungsautomat nach Anspruch l oder den folgenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch einen Schalter für den Motorkreis, der nach einer bestimmten Zahl von Rückbewegungen des Schneidstiftwagens, vorzugsweise nach zwei Rüekbewegungen, ausser Betrieb gesetzt wird.
    5. Schallaufzeichnul1gsautomat nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch eine Sperradanordnung, die sich bei jeder Rückbewegung des Schneidstiftwagens um einen Zahn bewegt, bei einer vorbestimmten Bewegung den Plattentellermotor abschaltet und von Hand aus wieder in Betriebszustand versetzt werden kann.
    6. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Vorwärtsbewegung des Sehneidstiftwagens die Bewegung des Sehneidstiftträgers relativ zum Wagen gesteuert wird.
    7. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Relativbewegung des Schneidstiftträgers zum Wagen Signaleinriehtungen, z. B. eine Lampe zur Anzeige des Beginnes der Besprechung gesteuert wird.
    8. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Besprechung der Schneidstiftträger von der Schallplatte abgehoben wird, so dass die Schallplatte entfernt werden kann, und erst nachher die Rückbewegung des Wagens in seine Anfangslage beginnt.
    9. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schneidstiftträger, ohne dass der Schneidstift die Schallplatte berührt, vorwärts bewegt, bis sein vorbestimmter Punkt erreicht ist, an dem der Schneidstift die Platte berührt.
    10. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor für den Plattenteller auch den Schneidstiftwagen vorwärts bewegt und während der Besprechung nach Belieben der bedienende Person angelassen und angehalten werden kann, jedoch, wenn der Schneidstiftwagen seine Endstellung erreicht, gesondert abgeschaltet wird.
    U. Schallaufzeichnungsalltomat nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Bewegung des Schneidstiftwagens kurz vor Erreichen der Endstellung und Abschaltung des Motors ein Signal, z. B. eine Lampe geschaltet wird, das das Ende der Besprechung ankündigt.
    12. SehaIIaufzeiehnungsautomat nach Anspruch l oder den folgenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch eine Zelle, in der sich der Schallaufzeichnungsapparat befindet und bei deren Öffnung durch eine in der Zelle befindliche Person der Aufzeichnungsapparat ausser Betrieb gesetzt wird, so dass er erst durch münzgesteuerte Mittel wieder in Betrieb gesetzt werden kann.
    13. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 3 oder den beiden folgenden Ansprüchen und nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schallaufzeichnungsapparat, der nach einer vorbestimmten Anzahl von Betätigungen betriebsunfähig wird, durch das Öffnen der Tür durch eine in der Zelle befindliehe Person wieder betriebsbereit wird, zugleich mit dem Öffnen der Tür aber derart wieder ausser Betrieb gesetzt wird, dass er nur durch münzgesteuerte Mittel wieder betriebsbereit gemacht werden kann.
    14. Schallaufzeichnungsautom. at nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einwurf einer Münze die Türsperre der Zelle, in der sich der Schallaufzeiehnungsapparat befindet, aufgehoben und gleichzeitig eine leere Schallplatte aus einem Schallplattenbehälter zur Entnahme freigegeben wird.
    15. Schallaufzeichnungsautomat nach Anspruch 12 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür der Zelle normalerweise gesperrt ist und nach Einwurf einer Münze durch das Betätigen des Türgriffes deren Sperre aufgehoben wird.
    ] 6. Schallaufzeir. lmungsautomat. nach Ansprurh 1 oder den folgenden Ansprüchen, bei dem die au'der Schallplatte während der Aufnahme erzeugten Späne von einem zweckmässig den Plattenteller <Desc/Clms Page number 5> umgebenden Behälter aufgenommen und von einer vorzugsweise motorisch betriebenen Saugvorrichtung entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugvorrichtung durch das Öffnen der Zellentür durch die in der Zelle befindliche Person gesteuert wird, EMI5.1
AT127959D 1930-03-20 1931-03-19 Schallaufzeichnungsautomat. AT127959B (de)

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