AT127808B - Verfahren zum Entrinden von Holzstämmen. - Google Patents

Verfahren zum Entrinden von Holzstämmen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Entrinden von   Holzstämmen.   Zur Herstellung von Zellulose werden hauptsächlich   Fichten-,   Tannen-, Pappel-und andere Holz- 
 EMI1.1 
 vollständig entrindet werden ; hiezu dienen vorwiegend   Schälmaschine   mit   Schälmesser,   mittels welcher die Rinde mechanisch entfernt wird. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass viel gesundes Holz   mitgeschält   und durch diesen Schälverlust der eigentlichen Verarbeitung auf Zellulose entzogen wird. 



   Man ist deshalb dazu übergegangen, die Rinde durch Einrichtungen, welche auf dem Prinzip der gegenseitigen Reibung des zu entrindenden und zu putzenden Materials beruhen, zu entfernen, wie z. B. durch   Entrindungs- oder Schältrammeln   oder durch Entrindungshubmaschinen (Carl Busch Thorne), so dass mittels dieser Einrichtungen nur die Rinde und kein gutes Holz entfernt wird und der   Schmal-   verlust somit nahezu entfällt. 



   Aber auch diese Entrindungsmaschinen bzw. Einrichtungen haben erfahrungsgemäss den Nachteil, dass sie, namentlich wintergeschlägerte Hölzer, bei denen die Rinde und der Bast anhaften, nicht oder nur sehr unvollkommen zu entrinden vermögen, so dass diese Hölzer, nachdem sie die   Rindenschältrommeln   
 EMI1.2 
 der Erfindung bildendes Verfahren zum Entrinden von Holzstämmen behoben. 

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Claims (1)

  1. Wohl sind Verfahren bekanntgeworden, um durch Kochen und Dämpfen oder Behandeln mit heissem Wasser Binden und Bast vom Stammholz zur Ablösung zu bringen, doch können diese Behandlungsmethoden naturgemäss nicht jene durchgreifende Wirkung erzielen, wie dies gemäss unserem Verfahren durch Anwendung der von den Kochern der Zellulosefabrikation abfallenden Koehlauge geschieht, insbesondere der Sulfitlauge, welche für.
    gewöhnlich ungenutzt abgelassen wurde, und nun durch das in Anspruch genommene Verfahren eine-wesentliche praktische Verwendung gewinnt, in dem gerade bei den auf gegenseitige Reibung beruhenden Entrindungsmaschinen eine volle Wirkungsweise der letzteren auch nur dann gegeben ist, wenn die Rinden tatsächlich durch eine entsprechende Einwirkung von geeigneter Ablauge so weit vorbereitet sind, dass die Rinden und der Bast in den Entrindungsmasehinen durch gegenseitige Reibung wirklich leicht vom Stamme abgehen.
    Und in dieser Hinsicht wurde als das bestgeeignete Hilfsmittel die von den Kochern abfallende und auch in den Absitzgruben von Sedimenten befreite Ablauge, insbesondere die Sulfitablauge, erkannt. EMI1.3 Länge vor dem Entrindungsprozesse je nach Erfordernis ungefähr einen oder mehrere Tage in ein Bad der von den Kochern und Absitzgruben der Zellulosefabrikation unmittelbar anfallenden, durch Sedimentierung von den Inkrusten und Ballasten gereinigten und regenerierten, gegebenenfalls weiter aufzuwärmenden warmen Ablauge, insbesondere Sulfitablauge, gebracht, wodurch sich die Rinde oder der Bast vom Stamme ablöst und hernach in den Rindenschältrommeln, Rindenhubmaschinen usw. durch gegenseitige Reibung der Hölzer vom Stamme leicht und gut entfernt werden kann.
    PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Entrinden von Holzstämmen aus Fichten-, Tannen-, Pappel-und andern Holzgattungen beliebiger Länge unter Verwendung erwärmter Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Rinde oder Bast behafteten Holzstämme vor dem Entrindungsvorgange in Maschinen und Einrichtungen, die auf dem Prinzip der gegenseitigen Reibung der zu entrindenden Hölzer aufgebaut sind, wie z. B. Entrindungstrommeln oder Entrindungshubmaschinen (Thorne) usw., beliebige Zeit in ein Bad der von den Kochern und Absitzgruben der Zellulosefabrikation unmittelbar anfallenden, durch Sedimentierung regenerierten und gegebenenfalls aufzuwärmenden Ablauge, insbesondere Sulfitablauge, gebracht bzw. mit derselben bespritzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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