AT127517B - Wertkartendrucker. - Google Patents

Wertkartendrucker.

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AT127517B
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wertkartendrucker. 



   Im Wertkartendrucker wird die auszugebende Karte jeweils besonders gedruckt. Wenn der Druckapparat von mehreren Beamten bedient werden muss, so ist es wünschenswert, dass auf jeder Karte oder auf dem Kontrollstreifen oder auf beiden ein Kontrollzeichen abgedruckt wird, das angibt, wer die betreffende Karte gedruckt hat. 



   Es sind bereits Kontrolltypeneinrichtungen bekannt geworden, bei denen die Kontrolltype mit dem Datumstempel vereinigt ist und die aus der Maschine herausgenommen wird, wenn der Beamte die Maschine verlässt, und die vor einem neuen Druckvorgang wieder eingesetzt werden kann. Bei dieser Anordnung muss jeder Beamte einen Datumstempel und eine darin eingebaute, nur ihm zugeteilte Kontrolltype besitzen. Es ist nicht ausgeschlossen, auch Karten ohne Datum und ohne Kontrolltype zu drucken und diese fehlenden Angaben nachträglich ausserhalb der Maschine zu ergänzen. Ausserdem sind bei diesem System die Kontrolltypen leicht Beschädigungen ausgesetzt, und es ist ferner möglich, durch absichtliches Verändern oder Verschmieren der Typen mit Wachs od. dgl. Falschdrucke herzustellen. 



   Die Erfindung besteht in einer Anordnung, die die Nachteile der bisher bekannt gewordenen Systeme vermeidet, u. zw. dadurch, dass das Kontrolltypenwerk als getrenntes Druckwerk im Innern der Maschine selbst angebracht ist, also unzulässigen Eingriffen von aussen nicht zugänglich ist. Die Einstellung des Kontrolldruckwerkes durch die einzelnen Beamten auf die verschiedenen Typen ist nur mit Hilfe verschiedengeformter Schlüssel möglich, von denen jeder einem Beamten zugeteilt ist. Schon mit zwei Typenrädern lässt sich eine sehr grosse Anzahl von Kontrollkombinationen herstellen, so dass selbst die Wertkartendrucker mit stark wechselndem Betriebspersonal in einfachster Weise mit der Kontrolleinrichtung ausgerüstet werden können. 



   Um Falschdrucke zu verhüten, kann die Anordnung insbesondere in der Weise getroffen sein, dass das Triebwerk des Kontrolldruckers mit dem Triebwerk des eigentlichen Druckapparates derart gekuppelt ist, dass der Druckvorgang erst nach Entriegelung des Kontrolldruckwerkes möglich ist. 



   Als Vorteile dieser Anordnung sind zusammenfassend insbesondere folgende zu nennen : Es kann keine Karte ohne Kontrollzeichen in der Maschine gedruckt werden. Die Kontrolltypen sind und bleiben in der Maschine und sind daher dem Beamten unzugänglich. Es ist eine grosse Anzahl von Typenkombinationen möglich, wobei ein und derselbe Schlüssel die gleiche Kombination auf jeder mit der neuen Vorrichtung versehenen Maschine einstellt. Das Kontrollzeichen kann entweder auf der Wertkarte oder auf dem Kontrollstreifen oder auf beiden gleichzeitig in einem Arbeitsgang gedruckt werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Anordnung,
Fig. 2 den zugehörigen Grundriss,
Fig. 3 eine Ansicht, von vorn gesehen. 



   Fig. 4 den zur Einstellung dienenden Schlüssel,
Fig. 5 die Ansicht der Typenräder (Grundstellung). 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Im'Maschinengestell 1 ist eine Trommel 2 drehbar angeordnet, die einen Schlitz von rechteckigem Querschnitt für die Aufnahme des Kontrollschlüssels 3 besitzt. Vor der   Schlüssel-   trommel 2 liegt das Verkleidungsblech   21,   das ebenfalls eine rechteckige Ausnehmung besitzt. 



  Die Mitte dieser Ausnehmung ist jedoch kreisförmig ausgespart, um eine Drehung des Schlüssels zuzulassen. Im übrigen bildet das Verschlussblech 21 das Widerlager für die Fläche 7 des Schlüssels. 



   Um eine unbefugte Einstellung des Kontrolldruckwerkes zu verhindern, sind zwei Sieherungsglieder 4 und 5 vorgesehen, die so angeordnet sind, dass sie in entgegengesetzter Richtung sperrend wirken. Wird der   Schlüssel   3 in den Schlitz der Trommel 2 eingeführt, so wird der Bolzen 4 gegen die Wirkung der Feder 40 aufwärts gedrückt und liegt dann teils in der Trommel 1 und teils im   Maschinengehäuse   1, verriegelt also die Trommel. Umgekehrt ist, solange der Bolzen 5 durch den Schlüssel nicht in die gezeichnete Stellung gedrückt ist, die Hülse 6 durch die Wirkung der Feder 60 abwärtsgedrückt, nimmt also eine ähnliche Lage ein wie der Bolzen 4 in der Sperrstellung. Die Entriegelung ist nur möglich, wenn der Bolzen 4 in die Bohrung 70 des Schlüssels 3 eingeschnappt ist.

   Würde man also keinen   vorschriftsmässigen   Schlüssel einführen, sondern nur einen Blechstreifen von der entsprechenden Stärke, so würde zwar die Hülse 6 in die Entriegelungsstellung gedrückt werden, aber gleichzeitig der Bolzen 4 in die Verriegelungsstellnng. 



   Der Schlüssel 3 hat Anschlagflächen   12,   die bei den einzelnen Schlüsseln verschiedenen Abstand a und b haben. Im Kontrollwerk sind Schaltstangen 8 und 9 angeordnet, die in der Ruhelage gegen ein Halteblech 14 anliegen, d. h. die Stellung 8', 9'einnehmen. Die Schaltstangen sind als Zahnstangen ausgebildet, in die die Zahnräder 80 und 90 eingreifen. Wird der Schlüssel in das Schloss eingeführt, so drücken die Flächen 12 die Zahnstangen 8 und 9 entgegen der Wirkung der Federn 13 nach rechts.

   Je nach den Entfernungen a und b der Flächen 12 werden die Zahnstangen mehr oder weniger verschoben, die Zahnräder 80, 90 und 81,91 mehr oder weniger gedreht, d. h. die Typenräder 100, 101 um einen grösseren oder kleineren Winkel verstellt, und es wird auf diese Weise die gewünschte Buchstabenkombination eingestellt,
Um zu verhüten, dass etwa trotz der Sicherungen 4 und 5 Kontrolldrucke gemacht werden, sind   die Typenräder,   wie es Fig. 5 zeigt, so ausgebildet, dass in der Ruhelage keine Type vorhanden ist. Eine Betätigung des Druckwerkes in dieser Stellung würde also keinen Kontrollabdruck ergeben. 



   Wenn der Schlüssel 3 sehr hastig eingeführt wird, so könnte es vorkommen, dass die Schaltstange 8 und 9 infolge ihrer lebendigen Kraft über die gewünschte Stellung hinausschiessen. Um das zu verhindern, sind besondere Sicherungsglieder in Form von Klinken 10 und 11 vorgesehen, die in Aussparungen 30 und 31 des Schlüssels 3 eingreifen. Schaltstange und Schlüssel werden also nicht nur kraftschlüssig durch die Federn 13, sondern auch formschlüssig durch die Klinken 10 und 11 miteinander gekuppelt, so dass die richtige Einstellung des Typenwerkes sichergestellt ist. Die Klinken 10 und 11 sorgen gleichzeitig dafür, dass die Schaltstange beim Herausziehen des Schlüssels immer in ihre Endstellung zurückgeführt werden, auch wenn die Federn   13   aus irgendeinem Grunde versagen sollten. 



   Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, stehen die Klinken 10 und 11 unter der Wirkung der Federn 20, die im Sinne der Entkupplung wirken. Die Einkupplung geschieht durch Leit-   flächen 32 und BB.   



   Es war bereits erwähnt, dass man die Anordnung zweckmässig so ausbildet, dass das Kontrolldruckwerk gleichzeitig mit dem eigentlichen Hauptdruckwerk gekuppelt ist. Zu diesem Zwecke ist die Schlosstrommel mit einer Kurvenscheibe versehen, die die Aussparungen 15 und 16 besitzt. In die Aussparung 15 greift nach einer entsprechenden Verdrehung der Schlosstrommel eine federbelastete Klinke 17 ein, die einen Sicherungsstift 18 trägt, der das Kupplungsorgan 22 des Hauptdruckwerkes sperrt. Die Sperrung wird gelöst, wenn der Hebel 17 in die Aussparung 15 eingeschnappt ist. Diese Anordnung ist selbstverständlich nur als Bei- spiel zu denken, ohne dass die Erfindung gerade auf diese Anordnung beschränkt wäre. 



   Ausser der Klinke 17 ist noch eine weitere Klinke 19 vorgesehen, die mit ihrer Schneide 19a in die Aussparung 16 eingreift. Ihr anderes Ende 19b greift in die Typenräder ein und korri- giert deren Stellung, falls diese durch die Zahnstange nicht ganz genau eingestellt sein sollte. 



   Diese Klinke 19 kann gleichzeitig die Entriegelung des Kupplungsgliedes 22 übernehmen, wie es durch den Stift 18 a angedeutet ist. In diesem Falle kann selbstverständlich auf das
Schaltwerk 17, 18 verzichtet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wertkartendrucker, gekennzeichnet durch ein in die Maschine eingebautes, von aussen einstellbares und vom eigentlichen Wertkartendruckwerk unabhängiges Druckwerk für Kontroll- <Desc/Clms Page number 3> aufdrucke, zu dessen Einstellung auf die verschiedenen Drucktypen jeweils ein besonders geformter Schlüssel erforderlich ist.
    2. Wertkartendrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertkartendruckwerk und das Kontrolldruckwerk derart miteinander gekuppelt sind, dass das Wertkartendruckwerk nur bei entriegeltem Kontrolldruckwerk in Tätigkeit gesetzt werden kann.
    3. Wertkartendrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Kontrolldruckwerkes ein nach Art eines Schlosses ausgebildetes Triebwerk dient, das mit Hilfe eines Schlüssels eingestellt werden kann.
    4. Wertkartendrucker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Triebwerk eine oder eine Mehrzahl von Schaltstange, insbesondere Zahnstangen (8, 9) enthält, die durch Stossflächen (17) am Schlüssel (3) je nach deren Entfernung von der Schlüsselbasis (7) mehr oder weniger verstellt werden.
    5. Wertkartendrucker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schaltstangen (8, 9) federbelastete Riegel (10, 11) angebracht sind, die in Aussparungen (30, 31) des Schlüssels (3) eingreifen und auf diese Weise eine formschlüssige Kupplung zwischen Schlüssel und Schaltstange hervorrufen.
    6. Wertkartendrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolldruckräder (100, 101) an den ihrer Ruhestellung entsprechenden Flächen keine Typen tragen, zum Zwecke, einen unbefugten Kontrollaufdruck zu verhindern.
    7. Wertkartendrucker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlosstrommel (2) mit Sicherungen (4, 5) gegen Betätigung des Kontrolldruckwerkes durch andere Werkzeuge als die zugehörigen Schlüssel ausgerüstet ist.
    8. Wertkartendrucker nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, das zwei Sicherungsglieder (4, 5) vorgesehen sind, die zur Entriegelung im entgegengesetzten Sinne verstellt sein müssen.
    9. Wertkartendrucker nach Anspruch 7 oder 8. dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel eine Bohrung (70) enthält, in die das eine Sicherungsglied eingreifen muss, ehe die Entsicherung eintreten kann.
    10. Wertkartendrucker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Einstellung des Kontrolldruckwerkes gleichzeitig das Wertkartendruckwerk entriegelt wird.
    11. Wertkartendrucker nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlosstrommel eine Kurvenscheibe trägt, mit deren Hilfe die Verriegelungsglieder für das Wertkartendruckwerk gelöst werden.
    12. Wertkartendrucker nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungsglied für den Wertkartendrucker gleichzeitig als Korrekturglied für die Einstellung des Kontrolldruckwerkes dient. EMI3.1
AT127517D 1929-06-11 1929-06-11 Wertkartendrucker. AT127517B (de)

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