AT126350B - Einrichtung zur Entfernung des giftigen Kohlenoxyds aus Wassergas, Doppelgas od. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Entfernung des giftigen Kohlenoxyds aus Wassergas, Doppelgas od. dgl.

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  Einrichtung zur Entfernung des giftigen Kohlenoxyds aus Wassergas, Doppelgas od. dgl. 



   Es ist bekannt, Gase durch Hindurchführung eines Gemisches derselben mit   überhitztem   Wasserdampf durch einen mit Metallen od. dgl. gefüllten erhitzten Behälter von Kohlenoxyd zu befreien und dadurch zu entgiften. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Entgiftung von Doppelgas, Wassergas u. dgl.. dessen Wesen darin besteht, dass ein rohrförmig gestalteter, mit   Stahlstüicken   oder andern   hitzebeständigen Körpern   gefüllter, von aussen erhitzter (mindestens auf 700 bis 800  C) Behälter zur Durchleitung des mit hoch überhitztem Dampf vermengten Rohgases axial in den Gasgenerator eingebaut ist und oben mit dem Rohgasraum des Generators in Verbindung steht, so dass das sich im oberen Teile des Generators sammelnde Rohgas durch den mit den   Stahlstücken   od. dgl. gefüllten Behälter nach unten bis in den Generatorunterteil und hierauf nach aussen strömt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform bei einem im Schnitt gezeichneten Doppelgasgenerator veranschaulicht. 



   Wie die Zeichnung zeigt, ist das Entgiftungsrohr 12 axial in der Mitte des Generators 13, dessen Rost 14 durchsetzend, angeordnet. Der obere Teil des Rohres 12 wird mit Zwischenraum von der Retorte 15 umschlossen, in welchen Zwischenraum Kohle 16 eingebracht wird, die in entgastem Zustande in den unteren Schachtteil 17 herabsinkt. Der Betrieb des Doppelgaserzeugers geschieht in der üblichen Weise, indem die Warmblaseluft unter den Rost geführt wird und das Generatorgas die Retorte von aussen beheizt, während beim Gasen der ebenfalls von unten zugeführte Dampf durch den Schacht 17 zieht und das gebildete Wassergas durch das Innere der Retorte   15   geführt wird.

   Das erhaltene Doppelgas (Rohgas) sammelt sich in dem Raum 18 und dringt durch Öffnungen 19 von oben in das Rohr 12 ein, wobei durch das Rohr 20 überhitzter Dampf von   600-700  C   zugeführt wird. Das Rohr 12 ist mit Stahlstücken 21 gefüllt und wird durch die sich beim Blasen entwickelnde Wärme von aussen auf mindestens   700 - 8000 C   erwärmt, was bei Doppelgas-und Wassergasanlagen leicht erreicht werden kann. Die Temperatur wird in üblicher Weise durch ein Thermoelement 23 gemessen. 



   Das die   Stahlstücke   21 von oben nach unten durchströmende Rohgas wird entgiftet und verlässt durch das Rohr 24 den Generator 13 an dessen Boden. Das erhaltene Gas kann eventuell nach nochmaligem Dampfzusatze zur restlosen Entgiftung noch durch einen erhitzten Behälter geleitet werden, der der Einfachheit halber in die normalen Überhitzer von Doppelgasanlagen eingebaut ist. 



   Die Dampfmenge richtet sich bekanntermassen nach der jeweiligen Menge des Kohlenoxydgehaltes des Gases und ist ungefähr gleich gross mit diesem. Die Entgiftung erfolgt, wie schon vielfach bekannt, entsprechend dem Reaktionsverlauf   CO + H20 = H2   +   CO2   ; der Wasserstoff geht in das Gas über, während die Kohlensäure durch Kalk (z. B. bei   22)   oder durch andere bekannte Methoden gebunden und aus dem entgifteten Gas entfernt werden kann. Dadurch, dass die im Rohgas enthaltenen Teere in dem Entgiftungsrohr 12 vergasen, erhält das fast geruchlose, entgiftet Gas einen deutlichen Geruch.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Entfernung des giftigen Kohlenoxyds aus Wassergas, Doppelgas od. dgl. durch Hindurchführung eines Gemisches der Gase mit überhitztem Wässerdampf durch einen mit Stahlstücken oder andern hitzebeständigen Körpern gefüllten, von aussen beheizten Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmig gestaltete Behälter (12) im Gasgenerator (13) axial eingebaut und oben mit dem oberen- Gasraum (18) des Generators verbunden ist, so dass das Rohgas aus diesem Gasraum durch den Behälter nach unten bis in den Generatorunterteil und hierauf nach aussen strömt. EMI2.1
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