AT125851B - Drehkopf. - Google Patents
Drehkopf.Info
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- 239000011521 glass Substances 0.000 description 9
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- Manipulator (AREA)
Description
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Drehkopf.
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Saugwirkung hält.
Die Erfindung besteht darin, dass eine ventilartige Vorrichtung zwischen dem Inneren des Drehkopfes und einer Saugvorrichtung vorgesehen ist. die beim Einsetzen des zu bearbeitenden Gegenstandes geöffnet wird, so dass der zu bearbeitende Gegenstand durch Saugwirkung erfasst und gehalten wird, während in einer andern Stellung der ventilartigen Vorrichtung diese Verbindung gesperrt und der Gegenstand wieder freigegeben wird.
Im besonderen besteht die Erfindung darin, dass an einem Ende einer hohlen Tragspindel der Drehkopf und ein Schieber angeordnet sind, welch letzterer mit einer Anlegeplatte in das Innere des Drehkopfes vorspringt, während am andern Ende der Hohlspindel eine Saugleitung eingeführt ist. Durch Relativbewegung des Drehkopfes zu dem zu erfassenden Gegenstand wird die Saugleitung mit dem Inneren des Drehkopfes verbunden, durch Relativbewegung der Spindel zu dem Saugrohr die Verbindung abgesperrt. Die Erfindung sei an Hand des Ausführungsbeispiels der Zeichnung näher erläutert.
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drehbar angeordnet und mit einem Zahnrad 11 wrkeilt, das durch einen nicht dargestellten Antrieb bewegt wird ; 12 sind die Zähne dieses Zahnrades.
Ein Flansch-H ist am oberen Ende des Zahnrades 11 ausgebildet und ruht auf einem nicht dargestellten Träger, durch den das Zahnrad samt der Spindel gehalten werden. Ein hohler Drehkopf 14 ist am unteren Ende der Spindel 10 angebracht und nach unten gerichtet ; er ist mit einer Hülse 13 verbunden. well'he das untere Spindelende umfasst und durch eine Schraube 16 einstellbar gehalten wird.
Das untere Ende des Drehkopfes ist bei 17 nach aussen erweitert. 18, 19 sind Zentrierungsringe im Inneren des Drehkopfes. Ein Rohr 20 tritt von oben in das hohle Innere der Spindel 10 ein. Eine
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Längsschlitz 28 versehen ist, in den eine Schraube 27 eingreift, welche durch die Wand der Spindel 10 hindurehgesehraubt ist. Die Fassung : 2. 3 ist durch eine Niete. 26 am Stangenende 25 gehalten.
Durchbrechungen 29 sind nahe dem unteren Ende der Stange 24 vorgesehen, die vor einem Ringkanal. 30 an der Innenseite der Spindel 10 liegen, wenn der Flansch 22 am inneren oberen Teil des Drehkopfes anliegt. Bohrungen 31 verbinden den Kanal 30 mit dem Hohlraum in dem Drehkopf über der Platte 21, welche gleichfalls mit mehreren Durchbrechungen. 32 versehen ist. Ein Brenner 33 ist in geeigneter Entfernung von dem Drehkopf und unter diesem angeordnet, so dass mit ihm ein Hohlglas- gegenstand, z. B. ein im Drehkopf gehaltener Becher 34, entlang einer gewünschten Schnittlinie durchgeschnitten werden kann.
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Diese Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt. Zunächst befinden sieh die Teile in der Stellung der Fig. 2, in welcher der fertig-bearbeitete Gegen-
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aber mit irgendeiner Vorrichtung verbunden, die dauernd oder zeitweise ein Vakuum erzeugt. Infolge- dessen wird Luft nicht nur aus dem Hohlraum über der Platte 21, sondern auch zwischen dieser und dem Boden des Gegenstandes 34 durch die Öffnungen. 32 abgesaugt, so dass der Gegenstand an der Platte 21
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kann der Brenner. 33 in Tätigkeit treten und ein Schnitt und (oder) eine sonstige Bearbeitung mit seiner Hilfe durchgeführt werden.
Beispielsweise kann auf diese Weise ein Hals- oder Blasansatz von dem Hohlglasgegenstand abgeschnitten (abgeschmolzen), gegebenenfalls unmittelbar anschliessend der Schnittrand am Glasgegenstand im Feuer fertiggestellt (abgerundet und geglättet) werden, oder es wird nur das Schneiden oder nur das Fertigstellen oder sonstige Formen durch die gewöhnlich scharf gepresste und möglichst heisse Brennerflamme bewirkt. Gleichzeitig wird regelmässig auch der Hohlglasgcgen- stand relativ zum Brenner durch den Antrieb 12 gedreht.
Selbstverständlich sollen hiedurch die Anwendungsmöglichkeiten dieser Vorrichtung nicht beschränkt werden, sondern es sind viele andere möglich.
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im Inneren der Stange : 24 unterbrochen, gleichzeitig wird aber auch der Flansch 22 vom Drehkopf getrennt und somit das Vakuum über der Platte. 21 durch die Luft beseitigt, welche nunmehr zwischen dem Glasgegenstand und dem Drehkopf 14 eindringt. Der Glasgegenstand wird daher nicht mehr gehalten, löst sich von der Platte 21 und fällt aus dem Drehkopf. Die Teile der Vorrichtung befinden sieh wiederum in der Stellung der Fig. 2.
Dieselbe Vorrichtung kann aber auch in anderer Weise benutzt werden. So kann beispielsweise die Spindel 10 ortsfest stehenbleiben und die Platte : 21 mit der Stange 24 in die Arbeitsstellung gemäss Fig. 1 dadurch gebracht werden, dass der eingesetzte Glasgegenstand nach oben gedrückt wird, bis alle Teile die Stellung gemäss der Fig. 1 erreicht haben. Das Auswerfen des Glasgegenstandes kann dann
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Wie auch immer man schliesslich den Drehkopf gemäss der Erfindung benutzen mag. er hält den Gegenstand stets automatisch und ohne irgendwelche Handgriffe, ausgenommen das jedesmalige richtige
Hinstellen des zu bearbeitenden Gegenstandes. Das Auswerfen des Gegenstandes erfolgt jedesmal durch
Relativbewegung der Spindel und des Vakuumsrohres 20.
Das eingezogene Ende der hohlen Stange 24 greift vorteilhaft lose in die Fassung 2. 3 ein und ebenso besitzt der Zapfen 26 ein gewisses Spiel, so dass eine erfahrungsgemäss vorteilhafte selbständige Einstellung der Platte 21 sowohl gegenüber dem Glasgegenstand als auch gegenüber der Ringfläche oben im Inneren des Drehkopfes 14 ermöglicht ist. Der Gegenstand wird daher auch dann sicher erfasst und ein Vakuum
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Drehkopfes steht.
Die Bohrungen 29, 30 und. 31 sind hinreichend gross und in solcher Zahl vorgesehen, dass ein hinreichender Unterdruck über den Platte auch dann erhalten wird, wenn diese ein wenig gegen die Achse des Drehkopfes geneigt ist und der Flansch 22 daher nicht vollkommen an der Innenfläche des Drehkopfes anliegt.
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und ebenso in deren Wirkungsweise möglich, ohne dass hiedurch vom Wesen der Erfindung abgewichenwürde.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Drehkopf, der durch Saugwirkung den eingesetzten Gegenstand festhält, gekennzeichnet durch ein verstellbares Ventil, einen Schieber od. dgl. im Drehkopf oder in seiner Tragspindel, welches in einer Stellung eine Saugvorrichtung mit dem Innern des Drehkopfes verbindet, in einer andern Stellung jedoch die Saugvorriehtung gegenüber dem Drehkopf absperrt.2. Drehkopf nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch eine hohle, mit einer Saugleitung (20) od. dgl. verbundene Tragspindel (10) für den Drehkopf (14) und Verbindungskanäle (31) zwischen den Hohlräumen der Tragspindel und dem Drehkopf, vor deren Eintrittsöffnungen (30) ein Schieber (24) längs eines in einen Schlitz (28) hineinragenden Anschlages (, ? 7) verschiebbar ist, so dass in einer Stellung des Schiebers die in ihm vorgesehenen Durehtrittsöffnungen 9) vor den Öffnungen (30) der Kanäle (31) stehen, während diese in einer andern Stellung des Schiebers abgesperrt sind.3. Drehkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (24) mit einer innerhalb des Drehkopfes angeordneten Platte verbunden ist, welche beim Einsetzen des zu haltenden Gegenstandes (34) als Anlage dient und durch ihn verstellt wird, wodurch der Schieber (24) in eine Stellung übergeführt wird, in welcher das Innere des Drehkopfes über dem eingesetzten Gegenstand mit der Saugvorrichtung verbunden ist.4. Drehkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (21) nachgiebig mit dem Schieber (24) verbunden ist.5. Drehkopf nach den Ansprüchen 3 und 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (21) mit Öffnungen (32) versehen ist und in einer Endstellung mit einem vorspringenden Rand (22) einen Raum im Drehkopf abgrenzt, in den die Verbindungskanäle (.'31) einmÜnden, welche in dieser Endstellung der Platte (21) gleichzeitig auch mit der Saugvorrichtung verbunden sind.6. Drehkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Anschlag (35) zum Überführen des Schiebers (24) in die Absperrstellung, wobei der Schieber durch Relativbewegung des Drehkopfes gegen- über dem Anschlag mit diesem in Berührung gebracht wird.7. Drehkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag durch das Ende einer EMI3.1 eingeführt ist und mit dem das obere Ende (36) des Schiebers (24) in Berührung gelangt, wenn der Drehkopf mit Tragspindel, Schieber und angesaugten Gegenstand relativ zum feststehenden Saugrohr verschoben oder angehoben wird.8. Drehkopf nach Anspruch l, gekennzeichnet durch feststehende oder auswechselbare Zentrierringe (18, 19), welches vorteilhaft auch Aussparungen für den Luftdurchtritt aufweisen.9. Drehkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er samt seiner Tragspindel (10), seinem Antrieb (11, 12) und seinem Schieber (24) relativ zu einem Schneid- oder Formbrenner (30) sowie zu einer Saugleitung ( : 20) verschiebbar angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT125851T | 1929-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT125851B true AT125851B (de) | 1931-12-10 |
Family
ID=3634534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT125851D AT125851B (de) | 1929-10-26 | 1929-10-26 | Drehkopf. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT125851B (de) |
-
1929
- 1929-10-26 AT AT125851D patent/AT125851B/de active
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