AT125851B - Drehkopf. - Google Patents

Drehkopf.

Info

Publication number
AT125851B
AT125851B AT125851DA AT125851B AT 125851 B AT125851 B AT 125851B AT 125851D A AT125851D A AT 125851DA AT 125851 B AT125851 B AT 125851B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rotary head
slide
head according
stop
suction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Libbey Glass Mfg Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Libbey Glass Mfg Co filed Critical Libbey Glass Mfg Co
Application granted granted Critical
Publication of AT125851B publication Critical patent/AT125851B/de

Links

Landscapes

  • Manipulator (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehkopf. 
 EMI1.1 
   Saugwirkung   hält. 



   Die Erfindung besteht darin, dass eine ventilartige   Vorrichtung zwischen dem Inneren   des Drehkopfes und einer Saugvorrichtung vorgesehen ist. die beim Einsetzen des zu bearbeitenden Gegenstandes   geöffnet wird,   so dass der zu bearbeitende Gegenstand   durch   Saugwirkung erfasst und gehalten wird, während in einer andern Stellung der   ventilartigen Vorrichtung diese Verbindung gesperrt und   der Gegenstand wieder freigegeben wird. 



   Im besonderen besteht die Erfindung darin, dass an einem Ende einer hohlen Tragspindel der Drehkopf und ein Schieber angeordnet sind, welch letzterer mit   einer Anlegeplatte in   das Innere des Drehkopfes vorspringt, während am andern Ende der   Hohlspindel   eine Saugleitung eingeführt ist. Durch Relativbewegung des Drehkopfes zu dem zu erfassenden   Gegenstand wird   die   Saugleitung mit dem   Inneren des Drehkopfes verbunden, durch Relativbewegung der Spindel zu dem Saugrohr die Verbindung abgesperrt. Die Erfindung sei an Hand des Ausführungsbeispiels der Zeichnung näher erläutert. 
 EMI1.2 
 drehbar angeordnet und mit einem Zahnrad   11 wrkeilt,   das durch einen nicht dargestellten Antrieb bewegt wird ; 12 sind die Zähne dieses Zahnrades.

   Ein   Flansch-H   ist am oberen Ende des Zahnrades 11 ausgebildet und ruht auf einem nicht dargestellten Träger, durch den das Zahnrad samt der Spindel gehalten werden. Ein hohler Drehkopf 14 ist am unteren Ende der Spindel 10 angebracht und nach unten gerichtet ; er ist mit einer Hülse   13 verbunden. well'he   das untere Spindelende umfasst und durch eine Schraube 16 einstellbar gehalten wird. 



   Das untere Ende des Drehkopfes ist bei 17 nach aussen erweitert. 18,   19   sind   Zentrierungsringe   im Inneren des Drehkopfes. Ein Rohr 20 tritt von oben in das hohle Innere der Spindel 10 ein. Eine 
 EMI1.3 
 Längsschlitz 28 versehen ist, in den eine Schraube 27 eingreift, welche durch die Wand der Spindel 10 hindurehgesehraubt ist. Die Fassung   : 2. 3   ist durch eine Niete. 26 am Stangenende 25 gehalten. 



   Durchbrechungen   29   sind nahe dem unteren Ende der Stange 24 vorgesehen, die vor einem Ringkanal.   30   an der Innenseite der Spindel 10 liegen, wenn der Flansch 22 am inneren oberen Teil des Drehkopfes anliegt. Bohrungen   31   verbinden den Kanal 30 mit dem   Hohlraum   in dem Drehkopf über der Platte 21, welche gleichfalls mit mehreren   Durchbrechungen.   32 versehen ist. Ein Brenner 33 ist in geeigneter Entfernung von dem Drehkopf und unter diesem angeordnet, so dass mit ihm ein   Hohlglas-   gegenstand, z. B. ein im Drehkopf gehaltener Becher 34, entlang einer gewünschten Schnittlinie durchgeschnitten werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Diese Vorrichtung   wird in folgender Weise benutzt. Zunächst befinden sieh die Teile in der Stellung der Fig. 2, in   welcher der fertig-bearbeitete Gegen-   
 EMI2.1 
 aber mit irgendeiner Vorrichtung verbunden, die dauernd oder zeitweise ein Vakuum erzeugt. Infolge- dessen wird Luft nicht nur aus dem Hohlraum über der Platte 21, sondern auch zwischen dieser und dem Boden des Gegenstandes 34 durch die   Öffnungen. 32 abgesaugt,   so dass der Gegenstand an der Platte 21 
 EMI2.2 
 kann der Brenner. 33 in Tätigkeit treten und ein Schnitt und (oder) eine sonstige Bearbeitung mit seiner Hilfe durchgeführt werden.

   Beispielsweise kann auf diese Weise ein Hals- oder Blasansatz von dem Hohlglasgegenstand abgeschnitten (abgeschmolzen), gegebenenfalls unmittelbar anschliessend der Schnittrand am Glasgegenstand im Feuer fertiggestellt (abgerundet und geglättet) werden, oder es wird nur das Schneiden oder nur das Fertigstellen oder sonstige Formen durch die   gewöhnlich   scharf gepresste und möglichst heisse Brennerflamme bewirkt. Gleichzeitig wird   regelmässig   auch der   Hohlglasgcgen-   stand relativ zum Brenner durch den Antrieb 12 gedreht.

   Selbstverständlich sollen hiedurch die Anwendungsmöglichkeiten dieser Vorrichtung   nicht beschränkt werden,   sondern es sind viele andere   möglich.   
 EMI2.3 
 im Inneren der Stange   : 24 unterbrochen, gleichzeitig   wird aber auch der Flansch 22 vom Drehkopf getrennt und somit das   Vakuum   über der Platte. 21 durch die Luft   beseitigt, welche nunmehr zwischen   dem Glasgegenstand und dem Drehkopf 14 eindringt. Der Glasgegenstand wird daher nicht mehr gehalten, löst sich von der Platte 21 und fällt aus dem Drehkopf. Die Teile der Vorrichtung befinden sieh wiederum in der Stellung der Fig. 2. 



   Dieselbe Vorrichtung kann aber auch in anderer Weise benutzt werden. So kann beispielsweise die Spindel 10 ortsfest stehenbleiben und die   Platte : 21   mit der Stange 24 in die Arbeitsstellung gemäss Fig. 1 dadurch gebracht werden, dass der eingesetzte Glasgegenstand nach oben gedrückt wird, bis alle Teile die   Stellung gemäss   der Fig. 1 erreicht haben. Das Auswerfen des Glasgegenstandes kann dann 
 EMI2.4 
 
Wie auch immer man schliesslich den Drehkopf gemäss der Erfindung benutzen mag. er hält den Gegenstand stets   automatisch   und ohne irgendwelche Handgriffe, ausgenommen das jedesmalige richtige
Hinstellen des zu bearbeitenden Gegenstandes. Das Auswerfen des Gegenstandes erfolgt jedesmal durch
Relativbewegung der Spindel und des Vakuumsrohres 20. 



   Das eingezogene Ende der hohlen Stange 24 greift vorteilhaft lose in die Fassung 2. 3 ein und ebenso besitzt der Zapfen 26 ein gewisses Spiel, so dass eine   erfahrungsgemäss   vorteilhafte selbständige Einstellung der Platte 21 sowohl gegenüber dem Glasgegenstand als auch gegenüber der Ringfläche oben im Inneren des Drehkopfes 14 ermöglicht ist. Der Gegenstand wird daher auch dann sicher erfasst und ein Vakuum 
 EMI2.5 
 Drehkopfes steht.

   Die Bohrungen 29, 30 und. 31 sind   hinreichend gross   und in solcher Zahl vorgesehen, dass ein hinreichender Unterdruck über den Platte auch dann erhalten wird, wenn diese ein wenig gegen die Achse des Drehkopfes geneigt ist und der   Flansch 22 daher nicht vollkommen   an der   Innenfläche   des Drehkopfes anliegt. 
 EMI2.6 
 und ebenso in deren Wirkungsweise möglich, ohne dass hiedurch vom Wesen der Erfindung abgewichenwürde.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Drehkopf, der durch Saugwirkung den eingesetzten Gegenstand festhält, gekennzeichnet durch ein verstellbares Ventil, einen Schieber od. dgl. im Drehkopf oder in seiner Tragspindel, welches in einer Stellung eine Saugvorrichtung mit dem Innern des Drehkopfes verbindet, in einer andern Stellung jedoch die Saugvorriehtung gegenüber dem Drehkopf absperrt.
    2. Drehkopf nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch eine hohle, mit einer Saugleitung (20) od. dgl. verbundene Tragspindel (10) für den Drehkopf (14) und Verbindungskanäle (31) zwischen den Hohlräumen der Tragspindel und dem Drehkopf, vor deren Eintrittsöffnungen (30) ein Schieber (24) längs eines in einen Schlitz (28) hineinragenden Anschlages (, ? 7) verschiebbar ist, so dass in einer Stellung des Schiebers die in ihm vorgesehenen Durehtrittsöffnungen 9) vor den Öffnungen (30) der Kanäle (31) stehen, während diese in einer andern Stellung des Schiebers abgesperrt sind.
    3. Drehkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (24) mit einer innerhalb des Drehkopfes angeordneten Platte verbunden ist, welche beim Einsetzen des zu haltenden Gegenstandes (34) als Anlage dient und durch ihn verstellt wird, wodurch der Schieber (24) in eine Stellung übergeführt wird, in welcher das Innere des Drehkopfes über dem eingesetzten Gegenstand mit der Saugvorrichtung verbunden ist.
    4. Drehkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (21) nachgiebig mit dem Schieber (24) verbunden ist.
    5. Drehkopf nach den Ansprüchen 3 und 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (21) mit Öffnungen (32) versehen ist und in einer Endstellung mit einem vorspringenden Rand (22) einen Raum im Drehkopf abgrenzt, in den die Verbindungskanäle (.'31) einmÜnden, welche in dieser Endstellung der Platte (21) gleichzeitig auch mit der Saugvorrichtung verbunden sind.
    6. Drehkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Anschlag (35) zum Überführen des Schiebers (24) in die Absperrstellung, wobei der Schieber durch Relativbewegung des Drehkopfes gegen- über dem Anschlag mit diesem in Berührung gebracht wird.
    7. Drehkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag durch das Ende einer EMI3.1 eingeführt ist und mit dem das obere Ende (36) des Schiebers (24) in Berührung gelangt, wenn der Drehkopf mit Tragspindel, Schieber und angesaugten Gegenstand relativ zum feststehenden Saugrohr verschoben oder angehoben wird.
    8. Drehkopf nach Anspruch l, gekennzeichnet durch feststehende oder auswechselbare Zentrierringe (18, 19), welches vorteilhaft auch Aussparungen für den Luftdurchtritt aufweisen.
    9. Drehkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er samt seiner Tragspindel (10), seinem Antrieb (11, 12) und seinem Schieber (24) relativ zu einem Schneid- oder Formbrenner (30) sowie zu einer Saugleitung ( : 20) verschiebbar angeordnet ist.
AT125851D 1929-10-26 1929-10-26 Drehkopf. AT125851B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT125851T 1929-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT125851B true AT125851B (de) 1931-12-10

Family

ID=3634534

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT125851D AT125851B (de) 1929-10-26 1929-10-26 Drehkopf.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT125851B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2102252C3 (de) Luftfreie Spritzpistole
DE1908893A1 (de) Halter fuer ueber diesen angetriebene Werkzeuge
DE1634417B1 (de) Schlagvorrichtung zum Vortreiben von Bohrungen
AT125851B (de) Drehkopf.
DE690659C (de) In einer Richtung frei loesbare und in der anderen Richtung selbsthemmende Bremsbackennachstellvorrichtung
DE811741C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Stoffknoepfen
DE1295419B (de) Druckmechanik mit einem Druckstift und einer Fuehrungshuelse
DE934860C (de) Schnellwechselfutter
DE918592C (de) Passstift fuer Giesserei-Formkaesten
AT43332B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichtstrümpfen, insbesondere für Invertlicht.
DE955124C (de) Vorrichtung zum Schleifen der Schneiden von Werkzeugen, insbesondere spiralgenuteter Werkzeuge
DE1752689C (de) Schnellwechselfutter insbesondere für Stanzstempel
DE906883C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Formstuecken, wie Platinen
DE3324187C2 (de)
DE416887C (de) Reibungskupplung
DE457509C (de) Schnellwechselfutter
DE970881C (de) Messerstern-Teigteil- und -wirkmaschine mit auswechselbarem Press- und Teilkopf
DE683444C (de) Bohrvorrichtung zum gleichzeitigen Bohren einer Mehrzahl von Bohrloechern in Knoepfe
DE951621C (de) Fassonecken- und Krageneckenwender
AT298937B (de) Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden auf Drehmaschinen
DE852387C (de) Vorholeinrichtung fuer Pilgerschrittwalzwerke mit einem in einem Wasserbehaelter eingebauten Bremstrichter, in den der Vorholkolben gegen Ende des Vorholhubes eintritt
DE348899C (de) Einrichtung zum Zentrieren von Steinfassungen und Zapfenfuttern an Uhren
DE2913500C2 (de) Einstückige metallische Aufsatzhülse und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE336529C (de) Niederschraubventil
DE1527828B2 (de) Werkzeug zum Herstellen eines Anschlußstutzens