DE416887C - Reibungskupplung - Google Patents

Reibungskupplung

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DE416887C
DE416887C DEK88185D DEK0088185D DE416887C DE 416887 C DE416887 C DE 416887C DE K88185 D DEK88185 D DE K88185D DE K0088185 D DEK0088185 D DE K0088185D DE 416887 C DE416887 C DE 416887C
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coupling
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pin
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Description

  • Reibungskupplung. Reibungskupplungen, die durch zwei oder mehrere einander gegenüberliegende Preßglieder den in ihnen eingebauten Kupplungsring radial und tangential zum Anpressen bringen, sind bereits bekannt. Sie haben den Nachteil, daß bei ihnen eine gleichmäßige, allseitig auf den Umfang der Kupplungsfläche verteilte Pressung oder Anlage des Kupplungsringes nicht erfolgt, so daß der Kupplungsring an einer Stelle der Kupplung angepreßt wird, an anderen Stellen dagegen frei liegt. Es entstehen hierdurch im Kupplungsfeld freie Stellen, die eine mangelhafte, ungenügende Kupplungswirkung mit sich bringen und einen ungleichmäßigen Verschleiß des Kupplungsringes erzeugen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Reibungskupplung, welche diesen Nachteil der bekannten Kupplungen dadurch vermeidet, daß die die Preßglieder beeinflussenden kegelstumpfförmigen Druckdorne verschieden steil gehalten sind, wodurch ein aufeinanderfolgender Angriff der Preßglieder erreicht wird.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung in Abb. i im Querschnitt und in Abb. 2 im Längsschnitt dargestellt.
  • Mit a ist der in bekannter Weise ausgebildete federnde Kupplungsring, mit b die -Antriebswelle, mit c der zu kuppelnde Teil (Zahnrad, Riemenscheibe usw.) und mit d die konischen Kupplungsstangen bezeichnet. Die letzteren werden, wie ebenfalls bekannt, durch eine mittels Hebel achsial verschiebbare Halsführung e hin und her bewegt.
  • Im vorliegenden Falle wird der federnde Kupplungsring a durch zwei Stifte/,/-' auseinandergepreßt, welche einander gegenüberliegen und durch Dazwischenschaltung von Druckkugeln mittels der beiden konischen Stangen d radial bewegt werden. Durch die verschieden langen Konusse d1 der Stangen d kann dabei erreicht werden, daß z. B. der Stift/' vor dem Stift/ zum Angriff kommt, so daß der Ring a an der vom Stift/' beeinfiußten Stelle zuerst und dann an der vom Stift/ bewegten Stelle gepreßt wird. Die beiden Konusse d1 sind derart zueinander ausgebildet, daß die aufeinanderfolgenden Preßbewegungen nur unmerklich voneinander abweichen, was jedoch genügt, um ein vollkommen stoßfreies Kuppeln zu ermöglichen. Dabei sind die an den beiden gegenüberliegenden Stellen ausgeübten Preßdrücke verschieden gerichtet, um ein nachteiliges Strecken des Ringes a zu vermeiden. Zu diesem Zweck besitzt z. B. der Stiftfeinen keilförmigen Kopf, während der Stift f1 seine bekannte zylindrische Form erhält. Beim Verschieben der beiden Stifte wirkt der Stift 11 senkrecht auf den Ring a, während der Stift f nach beiden Seiten in wagerechter oder schräger Richtung gleichzeitig drückt. Infolgedessen wird der Ring a gemäß seiner Umfangsvergrößerung gleichmäßig auf den ganzen Umfang gegen den zu kuppelnden Teil c gepreßt, wie in Abb. i durch Pfeile angedeutet. Würden die beiden Stifte/J1 z. B. aber senkrecht auf den Ring a wirken, so würde der letztere gestreckt und dadurch seitlich von dem zu kuppelnden Körpera wieder abgehoben werden. Je größer der Pressungsdruck, desto mehr würde sich der Spielraum zwischen. a und c vergrößern.
  • Damit beide Stangen d nacheinander angreifen können, wird eine derselben, und zwar die mit dem kürzeren Konus, nicht direkt, sondern durch Zwischenschaltung einer Feder indirekt beeinfiußt, so daß beim Einrücken der Stangen eine derselben in ihrer Endstellung durch die Feder mit dem nötigen Preßdruck in der Schaltstellung gehalten und die andere bis zu ihrer Endstellung achsial verstellt werden kann. In Abb. z ist der untere Konus d mit einer beispielsweisen Ausführung einer solchen Federzwischenschaltung dargestellt.
  • Die Anzahl der Preßstifte f sowie die Ausbildung der Köpfe kann natürlich eine beliebige sein und richtet sich nach der Größe und dem jeweiligen Verwendungszweck der Kupplung.
  • Die Kupplungsstangen d sind außerhalb der Antriebswelle b angeordnet und in einer Büchse g verschiebbar gelagert. Diese Anordnung bringt den Vorteil mit sich, daß die Welle b entgegen den bisherigen Ausführungen in keiner Weise geschwächt wird. Auch die Herstellung der Kupplung wird dadurch wesentlich verbilligt und. vereinfacht, insbesondere, wenn die Reibungskupplung nachträglich angeordnet werden soll. In der Büchse g können ferner noch besondere Mitnehmerstifte vorgesehen sein, welche die Stifte f entlasten und die Schwerkräfte der Kupplung aufnehmen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcIi: Reibungskupplung, die durch zwei oder mehrere einander gegenüberliegende Preßglieder den Kupplungsring radial und tangential zum Anpressen bringt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Preßstifte (f, f l) beeinflussenden, kegelstumpfförmigen Druckdorne (d, d1) verschieden steil gehalten sind, um einen aufeinanderfolgenden Angriff der Pr eßstifte zu erreichen.
DEK88185D 1924-01-23 1924-01-23 Reibungskupplung Expired DE416887C (de)

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DEK88185D DE416887C (de) 1924-01-23 1924-01-23 Reibungskupplung

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DE416887C true DE416887C (de) 1925-08-04

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