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Schaltungsanordnnng zur Zählung abgehender und ankommender Verbindungen in Fernsprechanlagen.
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Wenn der Teilnehmer eine Verbindung mit einem Teilnehmer des eigenen Amtes wählt, wird durch Abgabe der entsprechenden Nummernimpulse der Mitlaufwähler des Übertragers in die Stellung u ge- bracht. Während der Impulsgabe fällt das Relais J infolge Schleifenunterbrechung durch die Nummernscheibe des Teilnehmers ab. Die Impulse werden über Erde, h49, i40, über den a-Zweig der Verbindungsleitung zum Hauptamt weitergegeben. Bei der Schleifenunterbrechung wird über den abfallenden
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abfällt. Das Relais B spricht neuerdings über den Haltestromkreis des Anrufsuchers über die Kontakte u29 und qu, gegen Erde an.
Der Mischwähler läuft dadurch nochmals an und prüft mit dem Relais D über die Kontakte b210 ego mit dem vierten Arm auf einen freien Leitungswähler, der dann durch die letzten beiden Impulsreihen auf den gewünschten Teilnehmer eingestellt wird. Wenn der Mischwähler auf einen freien Leitungswähler aufprüft, spricht das Relais D neuerlich an und schliesst das Relais B kurz. Durch d16 wird das Relais Q in Kurzschluss abgeworfen. Die Verbindungsleitung und der Übertrager werden freigegeben. Die im Hauptamt aufgebaute Verbindung wird ausgelöst, und der Übertrager geht in Ruhestellung.
Die Zählung des Gesprächs auf dem Teilnehmerzähler setzt während der Wahl ein. Das Relais Z hält sich über Erde, d, U33, U 11, Z II, Batterie, Erde und legt über z 34 und Wi4 Batterie an den vierten
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sprächszähler GZ über den Zählerunterbreeher ZU an die Batterie. Der Zähler wird impulsweise in bestimmten Zeitabständen schrittweise fortgeschaltet.
Die Sprechverbindung wird vom rufenden Teilnehmer durch Unterbrechung der Schleife vom Leitungswähler in bekannter Weise ausgelöst, wodurch alle Relais des Mischwählers, Anrufsuchers und Teilnehmers stromlos werden und abfallen. Ebenso wird der Zähler abgeschaltet.
Wählt der Teilnehmer eine Verbindung zum Haupt-oder einem andern Unteramt der Netzgruppe, so erfolgt nach der Wahl der zweiten Ziffer keine Umsteuerung des Misehwälers. Der Mitlaufwähler
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schaltet den Drehmagnet DM2 ab, so dass der Mitlaufwähler den weiteren Nummernimpulsen nicht mehr folgt. Das Relais F hält sich über die Wicklung F I, W, s über die Dauer der Verbindung weiter. Die Verbindung wird durch die weiteren Nummernimpulse über die Verbindungsleitung bis zum gewünschten Teilnehmer aufgebaut. Durch das Relais F wird über Kontakt f45 und den Schaltarm des Mitlaufwählers ein
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und schaltet dadurch den Gesprächszähler im gleichen Takt an den Zählerunterbrecher.
Der Zählerunterbrecher besitzt eine Anzahl auf gemeinsamer Welle sitzender Unterbrecherscheiben.
Die erste Unterbrecherscheibe ist so konstruiert, dass sie, in einen Stromkreis eingeschaltet, denselben nur einmal während einer Umdrehung kurzzeitig unterbricht, während des grösseren Teils derselben aber Kontakt gibt. Die zweite Unterbrecherscheibe wird so gebaut, dass sie während der Kontaktdauer der ersten Scheibe zwei Impulse in ihren Stromkreis abgibt. Analog geben die folgenden Scheiben während der Impulsdauer der ersten Scheibe (Grundimpuls) J, 4, 5 usf. Impulse in ihren Stromkreis.
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sprächszähler an den Zählerunterbrecher, u. zw. an die erste Scheibe desselben und an Batterie, legt. Dadurch wird der Gesprächszähler während einer Umdrehung des Zählerunterbrechers um einen Schritt weiter gesteuert.
Wählt der Teilnehmer jedoch eine Verbindung zum Hauptamt oder interurban, so wird, wie früher beschrieben, das Relais R impulsweise durch das Relais Z erregt. Letzteres erhält seine Impulse je nach der Stellung des Mitlaufwählers im Übertrager von einer dieser Stellung zugeordneten Unterbrecherscheibe des vorhin erwähnten Zählerungterbrechers. Es wird daher das Relais R den Impulsen der obigen Unterbrecherscheibe folgen, ansprechen und abfallen, mit seinem Kontakt T8 den Grundimpuls unterbrechen, u. zw. im Takt der Unterbrecherscheibe, die durch den Arm des Mitlaufwählers im Übertrager an das Relais Z gelegt wird. Auf diese Weise wird der Zähler um ein Vielfaches des Ortstarifs, für den der Grundimpuls gilt, fortgeschaltet.
Durch eine entsprechende Numerierung der Teilnehmeranschlüsse der einzelnen Ämter einer Netzgruppe ist es auf diesem Wege möglich, durch die Stellung des Mitlaufwählerarmes im Übertrager den Sprechtarif festzulegen.
Die Auslösung der Verbindung erfolgt durch Auflegen des rufenden Teilnehmers. Das Impulsrelais J des Übertragers fällt ab und schliesst durch i37, C 111 kurz, so dass es abfällt und durch C43 das Relais H abschaltet, e44 schaltet das Relais D im Mischwähler von Erde ab. Das Relais D fällt ab und öffnet die Prüfleitung vom Anrufsucher zum Teilnehmer durch d25. Das Relais T des Teilnehmers fällt ebenfalls ab. Durch r40 wird das Relais Q aberregt.
Der Mitlaufwähler im Übertrager kehrt über den Relaisunterbrecher in die Ruhelage zurück, da das Relais V im Stromkreis : Erde, Transformatorspule,
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tragers und der Verbindungsleitung wird so lange verhindert, als der Mitlaufwähler nicht in Ruhestellung ist, da 147 die Aufprüfleitung von der Erde abschaltet. Asa gibt die über die Verbindungsleitung zum Hauptamte aufgebaute Verbindung über die c-Leitung frei.
Die Belegung des Amtes und somit der Verbindungsleitung erfolgt auch durch solche Schleifen, die störungsweise oder dadurch zustande kommen, dass bei einer Teilnehmerstelle das Telephon abgehoben wird, aus irgendwelchen Gründen die Wahl jedoch unterbleibt. Solche Dauerbelegungen werden vom Amte abgeschaltet. Dies wird dadurch erreicht, dass bei Dauerbelegung durch Schleife über Erde, Wi8, Thermorelais Th, 0-Stellung des Mitlaufwählers im Übertrager v56, c43, Wi10, Batterie, Erde ein Thermorelais geheizt wird, das mit seinem Kontakt tu57 nach einer gewissen Zeit die Wicklung C 111 des Relais C
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schleife, t2, Wi25 Batterie, Erde und verhindert einen neuen Anruf über die Dauer der Störung. Das Relais Z im Mischwähler wird stromlos, wenn das Relais H im Übertrager abfällt. Das Relais Q im Mischwähler wird durch z35 abgeschaltet.
Da alle Relais des Anrufsuchers, Mischwählers und Übertragers in Ruhestellung gegangen sind, kann der Amtssatz von einem anderen Teilnehmer belegt werden. Der Anruf des gestörten Teilnehmers von einem Leitungswähler her wird durch den Kontakt r7, welcher die Belegungsleitung auftrennt, verhindert.
Gespräche, welche in ankommender Richtung vom Teilnehmer geführt werden, werden ebenfalls gezählt. Das Relais R wird über die Wicklung R I, welche in der vom Leitungswähler ankommenden Sprechleitung liegt, durch den Speisestrom erregt. Da beim Aufprüfen des Leitungswählers das Relais T
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über die Wicklung TII angesprochen hat, ist der Zählstromkreis geschlossen : Erde, , r8, Gesprächszähler, Zählerunterbrecher, Batterie, Erde. Der Zähler wird über die Gesprächsdauer durch den Zähler-
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur Zählung abgehender und ankommender Verbindungen in Fernspreeh- anlagen nach Patent Nr. 118524, dadurch gekennzeichnet, dass die den Stromkreis des Zählers einer An- schlussstelle beherrschende Schalteinrichtung (R) bei abgehenden Verbindungen bestimmter Wertigkeit von einer Zählerfortschalteeinrichtung entsprechend der Wertigkeit dieser Verbindungen gesteuert wird.