AT123204B - Unterirdische Leitung für Höchstspannungen. - Google Patents

Unterirdische Leitung für Höchstspannungen.

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AT123204B
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Felten & Guilleaume Carlswerk
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unterirdische Leitung für   Höehstspannungen.   



   Bei Hochspannungskabeln des heute zumeist verwendeten Aufbaus besteht die Isolation aus Papier- schichten, die mit Öl oder einer Mischung von Ölen und Harzen getränkt sind. Je höher die Spannung ist, für die das Kabel gebraucht werden soll, um so grösser muss die Wandstärke der Leiterisolation gewählt werden. Bei immer höherer Spannung würde man so zu einer Dicke der Isolationsschicht gelangen, bei der das Kabel nicht mehr die zum Aufwickeln auf die Trommel notwendige Biegsamkeit hat ; das Papier würde bei den Biegebeanspruchungen brechen, ausserdem wäre die auf den Trommeln aufzubringende
Kabellänge gering, und es wäre nötig, eine sehr grosse Anzahl von   Muffenverbindungen   herzustellen. 



   Ein anderer bekannter Vorschlag, unterirdische Leitungen für hohe Spannungen zu bauen, geht dahin, auf eine feste Umwicklung des Leiters zu verzichten und den Leiter auf andere Weise, z. B. durch   isolierende Distanzstücke in zentrischer Lage zum äusseren Mantel (Bleimantel, Eisenrohr u. dgl. ) zu   halten. Der Raum zwischen Leiter und Aussenmantel soll hiebei mit Luft, Öl oder einem anderen Isolier- mittel ausgefüllt werden. Solche Stoffe widerstehen in dieser Anordnung jedoch nicht denjenigen
Spannungsgradienten, die in der Nähe des Leiters auftreten können ; dieser Leitungsaufbau führt daher nicht zum Ziel, wenn es sieh um die Übertragung sehr hoher Spannungen handelt. 



   Es ist bei den zuerst geschilderten Kabeln mit geschichteter Papierisolation und   Ölträ, nkung schon   versucht worden, den Gradienten in den dem Leiter zunächst liegenden Schichten herabzusetzen, indem man metallische Einlagen innerhalb der isolierenden Schichten anbrachte und diesen eine andere Spannung aufdrückte als sie sich aus der Ladungsverteilung auf den leitenden Flächen im Kabel ergibt. Dieses
Mittel allein gestattet jedoch nur eine mässige prozentuale Erhöhung der Betriebsspannung von Kabeln. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine unterirdische Leitung für Höchstspannungen, deren Aufbau eine Kombination verschiedener der oben geschilderten Kabelaufbauten darstellt. Der Kupferleiter a (Fig. 1 und 2) ist von einer hochwertigen geschichteten Isolation b umgeben, die vorzugsweise aus Papier- schichten mit   Öl-und Harztränkung besteht   ; in diese können leitende Schichten g eingelegt sein ; die geschichtete Isolation ist von einem Metallmantel c (beispielsweise Bleimantel) umgeben. Das so gebildete
Bleikabel wird durch   Digtanzstfieke f in   einem Rohr   cl   gehalten, über das noch eine Metalldraht-   umfleehtung   e folgen kann. Der Raum h kann mit Öl oder Luft (beide eventuell unter Druck), mit Kabel- vergussmasse oder einem anderen isolierenden nicht starren Stoffe gefüllt sein.

   Um die   gewünschte  
Wirkungsweise des Kabels   zn   erreichen, wird das Potential des Bleimantels c und das der eventuell vor- handenen leitenden Einlage oder Einlagen in dem Sinne beeinflusst, dass die inneren Lagen der Isolation einen niedrigeren Gradienten erhalten als dem natÜrlichen durch die Ladungsverteilung bestimmten
Verlauf der Spannung entspricht. Das Zwangspotential des Bleimantels (und eventuell der leitenden Ein- lage) kann beispielsweise dem Betriebstransformator t durch Anzapfung entnommen werden, wie aus
Fig. l ersichtlich. Die   Rohre d können aus Hartpapier, Porzellan, glasiertem Ton, einem anderen Isolations-   material oder aus Metall (z. B. Eisen) bestehen. Bei der Verwendung metallischer Röhren kann die Metalldrahtumflechtung e fortfallen.

   Die äusseren metallischen Hüllen   cl   bzw. e der dargestellten Einleiterkabel wären bei einem   Mehrleitersystem, um da"es sieh   in der Mehrzahl der Fälle handeln dürfte, in kurzen Abständen miteinander zu verbinden. Ob eine leitende Einlage innerhalb der geschichteten Isolation verwendet oder ob statt einer mehrere Einlagen verwendet werden, hängt von der Höhe der Spannung ab. 



   Fig. 3 zeigt die beispielsweise Ausführung eines   Distanzstückes/   ; dieses ist zweiteilig ausgebildet und sein innerer Rand ist gezahnt, um ein Hindurehwandern des Isolierstoffes zu gestatten. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Verlegung der erfindungsgemässen Leitungen geschieht so, dass das Bleikabel im   Kabelgraben   ausgelegt wird, die   Isolier-bzw. Metalhrohre über   das Bleikabel geschoben werden und dieses darauf 
 EMI2.1 
 vergussmasse) gefüllt. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Unterirdische Leitung für   Höehstspannmgen,   bestehend aus einem Hoehspannungskabel mit geschichteter Isolation und Metallmantel, das in Rohre eingezogen und durch Distanzstücke in zentriseher 
 EMI2.2 
 Erde eine Spannung   aufgedrückt   wird, deren Höhe seiner Isolierung gegen Erde entspricht, und um deren Wert sieh die Gebrauchsspanmmg des Innenkabels erhöht.

Claims (1)

  1. 2. Unterirdische Leitung für Höchstspannungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Metallmantel des Kabels und den gegebenenfalls innerhalb der geschichteten Isolation vorgesehenen leitenden Einlagen zwangläufig eine solche Spannung aufgedrückt wird, dass eine Entlastung der dem Leiter zunächst liegenden Schichten eintritt.
    3. Unterirdische Leitung für Höehstspannungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen dem Metal ; mantel des Kabels und den äusseren Rohren durch einen unter Druck befindlichen Isolierstoff, wie z. B. Luft oder 01, ausgefüllt ist. EMI2.3
AT123204D 1928-03-22 1929-03-18 Unterirdische Leitung für Höchstspannungen. AT123204B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105935B (de) * 1957-05-09 1961-05-04 Siemens Ag Hohlleiteranlage, insbesondere zur UEbertragung von H-Wellen

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