AT123100B - Einrichtung zum wahlweisen Anruf drahtloser Stationen. - Google Patents

Einrichtung zum wahlweisen Anruf drahtloser Stationen.

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AT123100B
AT123100B AT123100DA AT123100B AT 123100 B AT123100 B AT 123100B AT 123100D A AT123100D A AT 123100DA AT 123100 B AT123100 B AT 123100B
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Alfred Dr Ristow
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Alfred Dr Ristow
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum wahlweisen Anruf drahtloser Stationen. 



  Es ist an sich bekannt, Kombinationen von elektrischen Impulsen zu benutzen, um drahtlose Stationen 
 EMI1.2 
 zwischen den Zeichen liegenden pausenlängen zur Auswahl der Stationen   herangezogen,   wodurch eine Auswahl der mit einer Zentrale in Verbindung stehenden Stationen ermöglicht wird im Gegensatze zu den sonst   üblichen     Sammelanrufen.   



   Die Apparatur für den   Empfänger,   d. h. für den Teilnehmer, kann an jede bestehende   Rundfunk-   empfangsanlage angeschlossen werden. Diese Apparatur besteht aus einer Vereinigung an sich bekannter
Apparate, die in besonderer Weise miteinander geschaltet werden. Zur Anwendung gelangt bei jedem
Empfänger ein Impulsrelais, welches anspricht, sobald die elektrische Energie in Form einer Welle vom
Empfangsapparat aufgenommen worden ist und unter Verwendung bekannter Einrichtungen in   Gleieh-   strom   umgewandelt   wurde. Das Relais ist so eingestellt, dass es bei einer bestimmten Empfangsstrom-   stärke   z. B. von 10 Milliampere anspricht.

   Für jeden Teilnehmer ist ein besonderes Rufzeichen bzw. 
 EMI1.3 
 wenn das für den Teilnehmer bestimmte Rufzeichen von der Sendestelle abgegeben wird. 



   Angenommen, der   Weekmf besteht aus einem   langen Strich, darauffolgenden zwei kurzen Strichen und am   Schluss wieder   aus einem langen   Strich. Dieses Rufzeichen besitzt nun ausser   der Kombination, wie oben angegeben, noch besondere Charakteristiken. Ausser der Kombination haben z. B. die beiden langen Striche eine ganz   bestimmte     Länge,   d. h. sie entsprechen einer ganz bestimmten Zeitdauer. 



  'während welcher die   Sendeenergie   ausgestrahlt wird. In derselben Weise entsprechen die kurzen Striche in dem oben angegebenen Zeichen einer bestimmten Zeitdauer der Sendung. Eine dritte Eigenschaft, welche das Zeichen gemäss der Erfindung noch besitzt, ist nun die Kurze bzw. Länge der zwischen den einzelnen Strichen liegenden Pausen. Nur dann, wenn dieses in   allen seinen Eigenschaften festgelegtr  
Zeichen gegeben wird, ertönt bei dem Teilnehmer   J. der Weckruf. Der Teilnehmer   B hat wieder ein   anderes Zeichen, welches sich beispielsweise ganz unwesentlich von dem Zeichen des Teilnehmers 1     unterscheiden   kann, trotzdem aber nie den Weckruf des   Teilnehmers   zur Auslösung bringt. 



   Die oben beschriebene Apparatur arbeitet wie folgt : Das Impulsrelais, welches z. B. den ersten
Strich in der Länge von vier   Sekunden   aufnimmt, erregt ein Zeitrelais mit Anzugsverzögerung. Dieses 
 EMI1.4 
 dem Impulsrelais an das Zeitrelais weitergegeben Zeichen   nur eine Länge   von dreieinhalb Sekunden hat,   nämlich   nach dreieinhalb Sekunden abbricht, dann hört die Erregung des Zeitrelais durch das Impulsrelais auf, und da das Zeitrelais eine Anzugsverzögerung von vier Sekunden besitzt, reagiert es nicht auf diesen Teil des Zeichens.   Angenommen,   das richtige Viersekundenzeielhen ist angekommen 
 EMI1.5 
 beispielsweise bei der Erregung erst nach zwei Sekunden abfällt. Diese   AbfallverzögerunK entspricht   den Pausen zwischen den Strichen.

   Wurde beispielsweise der erste kurze Strich nach der Pause nicht 
 EMI1.6 
 

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 EMI2.1 


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