AT122287B - Verfahren und Einrichtung zur Spannungsregelung von elektrischen Wechselstromanlagen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Spannungsregelung von elektrischen Wechselstromanlagen.Info
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Description
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Verfahren und Einrichtlmg zur Spannungsregelung von elektrischen Wechselstrom- anlagen.
Die Leitungswiderstände langer Hochspannungsleitungen gestalten die Spannungsregelung schwierig, da bei Belastungsänderungen die Spannung am Anfang der Leitung in weiten Grenzen geändert werden muss, um den Wert am Verbrauchspunkte konstant zu halten. Diese Erscheinung macht sich insbesondere für die Generatoren konstruktiv und daher auch hinsichtlich des Preises ungünstig bemerkbar. Durchwegs beträgt der Vollast-Erregerbedarf ein Mehrfaches des Leerlaufwertes, wenn bei abgeschalteter Leitung an den Klemmen die Nennspannung
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die Vollast-Erregerleistung ist.
Nun besteht grundsätzlich die Möglichkeit. Generatoren sowohl mittels Gleichstrom über eine umlaufende Wicklung als auch mittels Wechselstrom über die den Nutzstrom führende. meistens ruhende Arbeitswicklung zu erregen. Für den Generator kommt dieser zur En'egnnn' dienende Wechselstrom einer kapazitiven Belastung gleich.
Erfindungsgemäss wird nun die durch die Leitungen gebildete kapazitive Belastung dazu ausgenutzt, einen Teil der von den Generatoren benötigten Erregerleistung zu decken und auf diese Weise an Leistung für die eigentliche Erregermaschine und die Erregerwicklung der Generatoren zu sparen.
Die im praktischen Betriebe notwendige Regelungsmöglichkeit der Erregung der Generatoren wird dadurch gewonnen, dass die an sich konstante kapazitive Belastung je nach Bedarf mit Blindleistung verbrauchenden Drosselspulen kompensiert wird ; diese lassen sich verhältnismässig billig herstellen.
Mit der Spannungsregelung der Generatoren durch Zu-und Absehalten von Drosselspulen lässt sich ein weiterer Vorteil verbinden, der darin besteht, dass durch Einwirkung auf die Generatoren nicht nur die Spannung am Anfang der Leitung, sondern durch die Drosselspulen. welche an geeigneten Punkten der Leitung aufgestellt und entsprechend zu-und abgeschaltet werden, auch die Spannung an einzelnen Verbrauchspunkten geregelt werden kann, zu welchem Zweck man bisher die in Anschaffung und Betrieb kostspieligen Blindgeneratoren verwendete. Die erfindungsgemässe Regelungsart bietet mithin die Möglichkeit, den Betrieb derartiger Anlagen ohne Eingriff in die Gleichstromerregung der Generatoren zu führen und die Bedienung eine ; ? Kraftwerkes zu vereinfachen.
Sie ist unter Umständen geeignet, eine Fernmessung oder Fern-
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Drosselspulen, welche an Ort und Stelle aufgestellt sind, gesteuert werden kann.
Es ist nicht notwendig, die Drosselspulen durch Zu-oder Abschalten zu regeln ; es kann dies ebensogut durch Anzapfungen an der Wicklung, durch veränderlichen Eisenquerschnitt bzw.-widerstand oder durch eines der übrigen bekannten Mittel, und zwar stetig oder stufenweise, selbsttätig oder von Hand geschehen. Ebenso können die Spulen je nach Belieben von Hand oder selbsttätig mit bekannten Einrichtungen in bzw. ausser Betrieb gesetzt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wechselstromanlage, bestehend aus Weehselstromgeneratoren und Leitungen hoher Ladeleistung, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung der Maschinen nur zum Teil durch die Erregermaschine, zum andern Teil durch die Blindleistung des Netzes erfolgt, welche zwecks Spannungsregelung der Generatoren durch Zu-und Abschalten an sich bekannter. parallel zu den Wechseistrommaschinen geschalteter Drosselspulen betriebsmässig regelbar ist.
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Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspulen, von denen gegebenenfalls alle oder ein Teil derselben im Netz verteilt sind, z. B. durch Änderung der Windungszahl oder des Eisenquerschnittes regelbar sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| DE122287X | 1928-06-28 |
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