AT224222B - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/34—Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Feldschwächungsschaltung für Wellenstrommotoren
Bei über Stromrichteranlagengespeisten Gleichstrommotoren sind infolge der unvermeidbaren Welligkeit des Gleichstromes besondere Massnahmen erforderlich, um die Kommutierung der Motoren hinreichend gut zu machen. Insbesondere bei zweiphasiger Welligkeit lässt sich durch Anordnung einer Glättungsdrossel nicht immer hinreichende Glättung erzielen, da der Glättungsdrossel bezüglich Grösse und Gewicht Grenzengesetztsind. Besonderskritisch wird die Kommutierung der mit welligen Gleichstrom betriebenen Motoren im Feldschwächungsbereich, auf den man wegen der besseren Ausnützung der Motoren nicht verzichten will. Neben manchen andern bereits bekannten Massnahmen zur Verbesserung der Kommutierung der mit Wellenstrom betriebenen Motoren (z.
B. geblechte Wendepole, Anordnung eines Dauershunts für ca.
1 bis des Feldstromes als Oberwellenweiche usw.) wird erfindungsgemäss eine nennenswerte Verbesse- rung der Kommutierung im Feldschwächungsbereich dadurch erzielt, dass die Feldwicklung wenigstens eine Anzapfung besitzt und die Feldschwächungswiderstände nur einem Teil der vorhandenen Feldwicklung par- allel geschaltet sind.
Die beschriebene Schaltungsanordnung lässt sich grundsätzlich sowohl bei Reihenschlussschaltung als auch bei Nebenschlussschaltung der Motoren ausführen. Die erzielte Kommutle ; ungsverbesserung ist darauf zurückzuführen, dass einerseits stets ein Teil der vorhandenen Feldwicklung ungeshuntet als dämpfende Induktivitätim Feldstromkreis erhalten bleibt und anderseits die Durchflutung des ungeshunteten Feldanteiles transformatorisch in den geshunteten Feldwicklungsanteil eine Wechselspannung induziert, welche in Gegenphase zum Wechselstromanteil des Feldstromes in ungeshunteten Feldwicklungsteil liegt. Diese in Gegenphase liegende Wechselspannung im geshunteten Feldteil treibt einen Wechseltrom über den Shunt.
Die resultierende Gesamtdurchflutung des Motorfeldes wird durch die beiden in Gegenphase liegenden Wechselstromanteile der beiden Feldwicklungsteile weitgehend geglättet.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Schaltung mit einem Reihenschlussmotor, Fig. 2 eine Schaltung mit einem Nebenschlussmotor.
Bei der Schaltung nach Fig. 1 wird über einen Gleichrichter, beispielsweise einen Siliziumgleichrichter 1 und eine Glättungsdrossel 2 der Anker des Fahrmotors 3 gespeist. Seine Feldwicklung ist mit 4 bezeichnet. Zur Feldschwächung dient ein Widerstand 5, der in drei Stufen mittels eines Schaltwerks 6 zuund abgeschaltet werden kann. Die Feldwicklung 4 ist zum Zweck der Feldschwächung gleichfalls mit drei Anzapfungen versehen, die mittels eines Schaltwerks 7 stufenweise zu-oder abgeschaltet werden können, jedoch stets so, dass ein Teil der Feldwicklung nicht abgeschaltet wird. Durch die Kombination der Schaltwerke 6 und 7 kann eine grosse Zahl von Stufen eingestellt werden.
Bei der Schaltung nach Fig. 2 wird gleichfalls über einen Gleichrichter 1 und eine Glättungsdrossel 2 der Anker 3 des Fahrmotors gespeist. Die Feldwicklung 4 ist in diesem Falle im Nebenschluss zum Motoranker geschaltet. Zur Feldschwächung dient ein Widerstand 5 und zur Durchführung der Feldschwächung in verschiedenen Stufen dienen die bereits erwähnten Schaltwerke 6 und 7. Auch hier bleibt stets ein Teil der vorhandenen Feldwicklung ungeshuntet als dämpfende Induktivität im Feldstromkreis erhalten.
EMI1.1
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Zum Aufdrücken der Gleichspannung kann eine besondere Erregermaschine, ein Erregergleichrichter oder eine Batterie dienen. Ein Ausführungsbeispiel hiefür ist in Fig. 3 dargestellt. Über den Gleichrichter 1 und die Glättungsdrossel 2 wird wieder der Anker 3 des Fahrmotors gespeist.
In Reihe mit dem Anker liegt seine Feldwicklung 4, die mit drei Anzapfungen versehen ist. Die Anzapfungen können mittels eines Schaltwerks 7 zu- und abgeschaltet werden. Für den verbleibenden, nicht abschaltbaren Teil der Feldwicklung ist vorgesehen, dass hier eine Gleichspannung aufgedrückt wird, die von einem Erregergenerator 8 geliefert wird. Die Ausgangsspannung dieses Generators ist durch Regelung seiner Erregung 9 mittels eines Feldreglers 10 möglich. Auf diese Weise ist eine stufenlose Feldschwächung der Teilfeldwicklung 4 möglich.
Die Feldschwächungsschaltung ist in erster Linie für den Zugbetrieb mit Gleichstrom-Triebfahrzeugen bestimmt, die aus einer Fahrleitung mit Wechselstrom von 50 oder/und 16 2/3 Hz gespeist werden.
Grundsätzlich lässt sich diese Schaltung aber auch bei andern regelbaren Antrieben anwenden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Feldschwächungsschaltung für einen über eine Stromrichteranlage gespeisten Wellenstrommotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldwicklung des Wellenstrommotors wenigstens eine Anzapfung besitzt und die Feldschwächungswiderstände nur einem Teil der vorhandenen Feldwicklung parallelgeschaltet sind.
Claims (1)
- 2. Feldschwächungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorhandene Reihenschlusswicklung wenigstens eine Anzapfung besitzt und nur ein Teil der Feldwicklung geshuntet wird.3. Feldschwächungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorhandene Nebenschlusswicklung wenigstens eire Anzapfung besitzt und nur ein Teil dieser Wicklung geshuntet wird.4. Feldschwächungsschaltung nach Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Anzapfungen des Motorfeldes so gelegt sind, dass auf der höchsten Feldschwächungsstufe ein Teil der Feldwicklung ohne Einschaltung des Feldschwächungswiderstandes kurzgeschlossen wird.5. Feldschwächungsschaltung nach Anspruch ; 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldschwächung eines Feldwicklungsteiles nicht über Feldschwächungswiderstände, sondern über andere geeignete Mittel, z. B. Aufdrücken einer Gleichspannung auf einen der Feldwicklungsteile mittels Erregermaschine, Erregergleichrichter oder Batteriespannung erfolgt. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE224222T | 1960-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT224222B true AT224222B (de) | 1962-11-12 |
Family
ID=29593614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT767461A AT224222B (de) | 1960-11-10 | 1961-10-12 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT224222B (de) |
-
1961
- 1961-10-12 AT AT767461A patent/AT224222B/de active
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