AT135527B - Regler für elektrische Maschinen. - Google Patents

Regler für elektrische Maschinen.

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AT135527B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Regler für elektrische Maschinen. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf Regler für elektrische Maschinen, welche in   Abhängigkeit   von einer konstant zu haltenden elektrischen   Grosse   den   über gittergesteuerte Entladungsgefässe,   vorzugs- weise solche mit   Gas-oder Dampffüllung,   aus einem   Wechselstromnetz entnommenen Erregerstrom   der Maschinen beeinflussen. Und zwar wird für diesen Zweck mittels einer von der konstant zu haltenden
Grösse gesteuerten Sehaltanordnung die Phasenlage der Gitterspannung zur Anodenspannung geändert. 



  Die Gitterspannung wird zwischen der Mittenanzapfung   der Sekundärwicklung   eines Transformators und der Verbindung eines induktiven Widerstandes mit einem Ohmschen Widerstand abgegriffen, welche in Reihe zwischen die Klemmen der   Sekundärwicklung   des Transformators geschaltet sind. Zur Änderung der Phasenlage der Gitterspannung ist mindestens einer der Widerstände veränderlich. Gemäss der Erfindung wird als Ohmscher Widerstand ein in Abhängigkeit von der   konstant zu haltenden Grosse   zusammengedrückter Kohledruckwiderstand, als induktiver Widerstand eine regelbare Drosselspule verwendet, deren   Induktivität zweckmässig durch   Änderung des magnetischen Widerstandes ihres Eisenkernes in Abhängigkeit von der konstant zu haltenden Grösse verändert wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt, u.   zw.   zeigt diese einen Regler, welcher zur Konstanthaltung der Spannung eines Generators dient. 11 ist ein Gleichstromgenerator, welcher über die Leitungen 10 einen Verbraucher 12 speist. 13 ist die Erregerwicklung des Generators. Der Strom für die Erregung wird über gittergesteuerte Entladungsgefässe mit Gas-oder Dampffüllung   16,     17   und einen Transformator 15 dem Wechselstromnetz 14 entnommen. Die Wechselspannung zum Steuern der Gitter der Gefässe 16 und 17 ist über einen Transformator 20 dem gleichen Wechselstromnetz 14 entnommen. Zwischen die   Sekundärklemmen   des Transformators 20 sind in Reihe eine Drosselspule 18 und ein Kohledruekwiderstand 19 geschaltet.

   Die Mittenanzapfungen der   Sekundärwicklung   des Transformators 20 ist über einen Transformator 24 mit der Verbindungsleitung zwischen der Drosselspule 18 und dem Widerstand 19 verbunden. Die Drosselspule 18 besitzt einen Eisenkern 21, welche an einer Stelle   einen Ausschnitt 22 aufweist. 27 ist   eine über den einstellbaren Widerstand 28 von der konstant zu haltenden Spannung gespeiste Spule, welche mittels eines Eisenkernes und eines Kipphebels auf den Kohledruckwiderstand 19 einwirkt. An dem Eisenkern ist ferner ein   Eisenstück   2. 3 befestigt, welches so bemessen ist, dass es genau in den Ausschnitt 22 des Drosselspulenkernes 21   hineinpasst. 29   ist eine Dämpfungseinriehtung, welche ein Pendeln des Regelsystems 
 EMI1.1 
 



   Die Wirkungsweise des beschriebenen Reglers ist folgende :
Es sei zunächst angenommen, dass die Spannung des Gleichstromnetzes 10 ihren normalen Wert hat und dass die Magnetspule 27 die Werte des induktiven Widerstandes 18 und des   Kohledruckwider-   standes 19 so eingestellt hat, dass die den Gittern der   Entladungsgefässe   16 und 17 zugeführte Wechselspannung eine solche Phasenlage zur   Anodenspannung   der Gefässe hat, dass der in der Erregerwicklung 13 fliessende Erregerstrom gerade genügt, um die Spannung des Netzes 10 auf ihrem Normalwert zu halten. 



  Wenn nun infolge einer Belastungszunahme oder aus einem andern Grunde die Spannung des Netzes 10 sinkt, dann bewegt sich der Eisenkern der Spule 27 nach unten, so dass gleichzeitig der Luftspalt der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Drosselspule ; M   vergrössert,   d.     It.   ihr induktiver Widerstand verkleinert und der Druck auf den Kohle- widerstand 19 verringert, d. h. der Widerstandswert der Kohlesäule vergrössert wird. Infolge dieser
Widerstandsänderungen wird die den Gittern der Entladungsgefässe 16 und 17 zugeführte Wechsel- spannung in voreilendem Sinne in der Phase verschoben, so dass die Zündungen der Entladungsgefässe bei jeder Halbwelle in einem früheren Punkt erfolgen und infolgedessen der der Erregerwicklung 1. 3 zugeführte Gleichstrom   verstärkt   wird.

   Infolge der verstärkten Erregung steigt die Spannung des
Generators 11 wieder an und erreicht wieder ihren normalen Wert. In ähnlicher Weise arbeitet der Regler, wenn die Spannung des Netzes 10 über den konstanten Wert ansteigt. Der beschriebene Regler hält also die Spannung des Netzes 10 konstant. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel dient der Regler dazu, die Spannung eines Gleichstromgenerators konstant zu halten. Der Regler kann aber natürlich auch bei Weehselstrommaschinen Anwendung finden und zur Konstanthaltung anderer Grössen als der Spannung dienen. Ferner kann die Regelung der Widerstandswerte des induktiven und des Ohmsehen Widerstandes auf andere Weise, als bei dem Ausführungsbeispiel dargestellt, vorgenommen werden. So kann man z. B. die Induktivität der Drosselspule auch ändern, indem man den Kern der Drosselspule durch eine Gleichstromwicklung vormagnetisiert, vor welche ein durch die Magnetspule 27 gesteuerter Kohledruckwiderstand geschaltet ist. Statt eines induktiven Widerstandes kann man auch mehrere parallel geschaltete Induktivitäten benutzen, von denen dann eine oder mehrere in der oben beschriebenen Weise gesteuert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Regler für elektrische Maschinen, welcher in Abhängigkeit von einer konstant zu haltenden elektrischen Grösse den über gittergesteuerte Entladungsgefässe mit Gas-und Dampffüllung aus einem Wechselstromnetz entnommenen Erregerstrom der Maschine durch Änderung der Phasenlage der Gitterspannung zur Anodenspannung beeinflusst, wobei in bekannter Weise die Gitterspannung zwischen einer Mittelanzapfung auf der Sekundärwicklung eines Transformators und einer an deren Klemmen angeschlossenen Reihenverbindung eines induktiven und eines Ohmschen Widerstandes abgegriffen wird, gekennzeichnet durch einen Kohledruckwiderstand und eine vorzugsweise durch Änderung des magnetischen Widerstandes ihres Eisenkernes regelbare Drosselspule, deren Widerstand bzw.
    Induktivität in Abhängigkeit von der konstant zu haltenden Grösse verändert werden. EMI2.1
AT135527D 1931-04-17 1932-04-16 Regler für elektrische Maschinen. AT135527B (de)

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AT135527B true AT135527B (de) 1933-11-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757217C (de) * 1935-07-31 1953-11-16 Siemens Schuckertwerke A G Einrichtung zur Spannungsregelung eines Generators mittels steuerbarer Gas- oder Dampfentladungsstrecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757217C (de) * 1935-07-31 1953-11-16 Siemens Schuckertwerke A G Einrichtung zur Spannungsregelung eines Generators mittels steuerbarer Gas- oder Dampfentladungsstrecken

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