AT120305B - Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen aus einem Zentralerregernetz. - Google Patents

Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen aus einem Zentralerregernetz.

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AT120305B
AT120305B AT120305DA AT120305B AT 120305 B AT120305 B AT 120305B AT 120305D A AT120305D A AT 120305DA AT 120305 B AT120305 B AT 120305B
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AT
Austria
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excitation
voltage
additional
exciter
machine
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Inventor
Alfred Ing Ruschowy
Alois Ing Czerweny
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Siemens Schuckertwerke Wien
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   In vielen Anlagen steht für mehrere elektrische Verbraucher ein gemeinsames Speisenetz, z. B. ein gemeinsames Erregernetz, zur Verfügung. Man erspart hiebei eigene Erregerstromquellen für die einzelnen Verbraucher, hat aber dann an diesen nicht immer die günstigsten Spannungen zur Verfugung. Ausserdem sind die verschiedenen Verbraucher von den Schwankungen des gemeinsamen Netzes beein- 
 EMI1.2 
 für andere Verbraucher dagegen gleichgültig. Eine unmittelbare Regelung der Zentralerregermasehine ist daher nicht immer angängig oder vorteilhaft. 



   Die Erfindung verwendet die bekannte Anordnung, bei der dem vom Erregernetz unabhängig zu machenden Netzabzweig eine   Zusatzerregermaschine vorgeschaltet   wird, die unabhängig von der Netzspannung regelbar ist. 



   Erfindungsgemäss erfolgt die Regelung der Zusatzmaschine durch einen selbsttätigen Regler, der in Abhängigkeit von der Summe von Netzspannung und Zusatzerregermasehinenspannung arbeitet. 



  Es braucht also z. B. weder die Spannung der Zentralerregermaschine noch die der Zusatzerregermaschine für sich konstant bleiben. Nur die Summe beider Spannungen wird vom Regler beherrscht und man wird dadurch, unter anderm, von Drehzahlschwankungen sowohl an der Zentralerregermaschine als auch der 
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 ausregeln zu müssen. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schaltbild. Darin bedeutet g den Generator   eines Walzwerksumformers,   der etwa von einem Drehstrommotor a angetrieben ist, m einen vom Generator g gespeisten Walzwerksmotor, n den Netzabzweig des von der Stelle   cl   her gespeisten 
 EMI1.4 
 aufzudrücken, als das Erregernetz bei   d   besitzt, sondern auch die   Spannung bei j unabhängig zu regeln.   Soll beispielsweise die Erregerspannung von den   Erregernetzspannungsschwankungen,   z.

   B. von den   Drehzahlschwankungen   der Zentralerregermaschine, unabhängig gemacht werden, so erhält die Zusatzmaschine z einen Schnellregler r, der von der Spannung in den Erregerleitungen   j abhängig   ist und den Strom in der   Erregerwicklung l'der Zusatzmaschine entsprechend regelt.   Der Regler erhält ausserdem an den Klemmen o eine zusätzliche Beeinflussung aus dem Arbeitsstromkreis des Steuergenerators g, um die Spannungsabfälle in diesem ausgleichen zu können.

   
 EMI1.5 
 voneinander unabhängigen   En'egerquellen erregt'wird.   Man kann das System etwa von den Drehzahlschwankungen des Primärmotors a unabhängig machen, indem man der   Zusatzerregermascl1ine   z ausser einer praktisch konstanten Erregerspannung auch eine von den   Drehzahlschwankunen   des Steuergenerators abhängige Erregerspannung aufdrückt. Die eine Spannung kann man dem   Zentralerregernetz,   die andere einer mit dem Steuergenerator gekuppelten Tourendynamo t entnehmen. Diese ist der Erregerwicklung t der   Zusatzmaschine   z vorgeschaltet. Beide zusammen liegen an der praktisch konstanten Spannung des Erregernetzabzweiges k.

   Die Erregerkreise der Zusatzmaschine enthalten ausserdem   Abgleichwiderstände   w und einen   Regelwiderstand M, durch   den die   Zusatzmascitinenspannung will-   
 EMI1.6 
 

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 EMI2.1 
 gegenarbeitet. 



   Die beschriebene Anordnung hat unter anderm den Vorteil, dass in Anlagen mit Zentralerregung für einzelne Verbraucher, etwa für einzelne Steuersätze, eine selbsttätige Spannungsregelung.   nachträglich   ohne Umbau der Zentralerregerstromquelle hinzugefügt werden kann, ohne aber neue Maschinen für die volle Erregerleistung aufzustellen. Auch die Zusatzeinrichtungen beschränken sich auf den zu verbessernden   Verbrauchersatz,   erfordern also geringe Anlagekosten. Auf diese Weise können bestehende Leonardoder ligner-Anlagen mit Zentralerregernetzen nachträglich mit selbsttätiger Kompensation der Dreh-   zal1lschwankungen   oder des Spannungsabfalles der Anlassdynamo, ferner mit beschleunigter Selbsterregung und selbsttätiger   Begrenzung der Anlassdynamospannung versehen   werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen, insbesondere Steuergeneratoren von Leonard-Antrieben u.   dgl.,   aus einem Zentralerregernstz mit einer dem Abzweig de3 Erregernetzes vorgeschalteten unabhängig von der Netzspannung regelbaren Zusatzerregermaschine, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die   Zusatzmaschine     (z)   durch einen in   Abhängigkeit   von der Summe von Netzspannung und Zusatzerregermaschinenspannung arbeitenden Regler (r) selbsttätig geregelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Erregeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Erregerkreis (h) der Zusatzerregermaschine (z) ein mit dem Steuergenerator (g) gekuppelte Tourendynmmo (t) liegt.
    3. Erregeranordnung nach Ampruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzerregermaschine mit der Differenz der Zentralerregerspannung und der Tourendynamospannung erregt wird.
    4. Erregeranordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Zusatzmaschine oder die Spannung einer gesonderten vom Zentralerregernetz unabhängigen zusätzlichen Fremderregerquelle des Steuergenerators willkürlich einstellbar ist. EMI2.2
AT120305D 1929-03-11 1929-03-11 Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen aus einem Zentralerregernetz. AT120305B (de)

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