AT120305B - Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen aus einem Zentralerregernetz. - Google Patents
Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen aus einem Zentralerregernetz.Info
- Publication number
- AT120305B AT120305B AT120305DA AT120305B AT 120305 B AT120305 B AT 120305B AT 120305D A AT120305D A AT 120305DA AT 120305 B AT120305 B AT 120305B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- excitation
- voltage
- additional
- exciter
- machine
- Prior art date
Links
- 230000005284 excitation Effects 0.000 title claims description 26
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 3
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 244000052769 pathogen Species 0.000 description 1
- 230000001717 pathogenic effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 In vielen Anlagen steht für mehrere elektrische Verbraucher ein gemeinsames Speisenetz, z. B. ein gemeinsames Erregernetz, zur Verfügung. Man erspart hiebei eigene Erregerstromquellen für die einzelnen Verbraucher, hat aber dann an diesen nicht immer die günstigsten Spannungen zur Verfugung. Ausserdem sind die verschiedenen Verbraucher von den Schwankungen des gemeinsamen Netzes beein- EMI1.2 für andere Verbraucher dagegen gleichgültig. Eine unmittelbare Regelung der Zentralerregermasehine ist daher nicht immer angängig oder vorteilhaft. Die Erfindung verwendet die bekannte Anordnung, bei der dem vom Erregernetz unabhängig zu machenden Netzabzweig eine Zusatzerregermaschine vorgeschaltet wird, die unabhängig von der Netzspannung regelbar ist. Erfindungsgemäss erfolgt die Regelung der Zusatzmaschine durch einen selbsttätigen Regler, der in Abhängigkeit von der Summe von Netzspannung und Zusatzerregermasehinenspannung arbeitet. Es braucht also z. B. weder die Spannung der Zentralerregermaschine noch die der Zusatzerregermaschine für sich konstant bleiben. Nur die Summe beider Spannungen wird vom Regler beherrscht und man wird dadurch, unter anderm, von Drehzahlschwankungen sowohl an der Zentralerregermaschine als auch der EMI1.3 ausregeln zu müssen. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schaltbild. Darin bedeutet g den Generator eines Walzwerksumformers, der etwa von einem Drehstrommotor a angetrieben ist, m einen vom Generator g gespeisten Walzwerksmotor, n den Netzabzweig des von der Stelle cl her gespeisten EMI1.4 aufzudrücken, als das Erregernetz bei d besitzt, sondern auch die Spannung bei j unabhängig zu regeln. Soll beispielsweise die Erregerspannung von den Erregernetzspannungsschwankungen, z. B. von den Drehzahlschwankungen der Zentralerregermaschine, unabhängig gemacht werden, so erhält die Zusatzmaschine z einen Schnellregler r, der von der Spannung in den Erregerleitungen j abhängig ist und den Strom in der Erregerwicklung l'der Zusatzmaschine entsprechend regelt. Der Regler erhält ausserdem an den Klemmen o eine zusätzliche Beeinflussung aus dem Arbeitsstromkreis des Steuergenerators g, um die Spannungsabfälle in diesem ausgleichen zu können. EMI1.5 voneinander unabhängigen En'egerquellen erregt'wird. Man kann das System etwa von den Drehzahlschwankungen des Primärmotors a unabhängig machen, indem man der Zusatzerregermascl1ine z ausser einer praktisch konstanten Erregerspannung auch eine von den Drehzahlschwankunen des Steuergenerators abhängige Erregerspannung aufdrückt. Die eine Spannung kann man dem Zentralerregernetz, die andere einer mit dem Steuergenerator gekuppelten Tourendynamo t entnehmen. Diese ist der Erregerwicklung t der Zusatzmaschine z vorgeschaltet. Beide zusammen liegen an der praktisch konstanten Spannung des Erregernetzabzweiges k. Die Erregerkreise der Zusatzmaschine enthalten ausserdem Abgleichwiderstände w und einen Regelwiderstand M, durch den die Zusatzmascitinenspannung will- EMI1.6 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 gegenarbeitet. Die beschriebene Anordnung hat unter anderm den Vorteil, dass in Anlagen mit Zentralerregung für einzelne Verbraucher, etwa für einzelne Steuersätze, eine selbsttätige Spannungsregelung. nachträglich ohne Umbau der Zentralerregerstromquelle hinzugefügt werden kann, ohne aber neue Maschinen für die volle Erregerleistung aufzustellen. Auch die Zusatzeinrichtungen beschränken sich auf den zu verbessernden Verbrauchersatz, erfordern also geringe Anlagekosten. Auf diese Weise können bestehende Leonardoder ligner-Anlagen mit Zentralerregernetzen nachträglich mit selbsttätiger Kompensation der Dreh- zal1lschwankungen oder des Spannungsabfalles der Anlassdynamo, ferner mit beschleunigter Selbsterregung und selbsttätiger Begrenzung der Anlassdynamospannung versehen werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen, insbesondere Steuergeneratoren von Leonard-Antrieben u. dgl., aus einem Zentralerregernstz mit einer dem Abzweig de3 Erregernetzes vorgeschalteten unabhängig von der Netzspannung regelbaren Zusatzerregermaschine, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Zusatzmaschine (z) durch einen in Abhängigkeit von der Summe von Netzspannung und Zusatzerregermaschinenspannung arbeitenden Regler (r) selbsttätig geregelt wird.
Claims (1)
- 2. Erregeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Erregerkreis (h) der Zusatzerregermaschine (z) ein mit dem Steuergenerator (g) gekuppelte Tourendynmmo (t) liegt.3. Erregeranordnung nach Ampruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzerregermaschine mit der Differenz der Zentralerregerspannung und der Tourendynamospannung erregt wird.4. Erregeranordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Zusatzmaschine oder die Spannung einer gesonderten vom Zentralerregernetz unabhängigen zusätzlichen Fremderregerquelle des Steuergenerators willkürlich einstellbar ist. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT120305T | 1929-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT120305B true AT120305B (de) | 1930-12-10 |
Family
ID=3631909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT120305D AT120305B (de) | 1929-03-11 | 1929-03-11 | Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen aus einem Zentralerregernetz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT120305B (de) |
-
1929
- 1929-03-11 AT AT120305D patent/AT120305B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT120305B (de) | Anordnung zum Erregen von elektrischen Maschinen aus einem Zentralerregernetz. | |
| AT115997B (de) | Einrichtung zur selbsttätigen Regelung großer elektrischer Maschinen mittels Kleinregler. | |
| DE1463673A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Gleichlastregelung | |
| AT133427B (de) | Anordnung zur Regelung elektrischer Maschinen (insbesondere auf konstante Spannung oder konstante Drehzahl) mittels Elektronensteuerröhren. | |
| DE497130C (de) | Einrichtung zum UEberlagern von Mittelfrequenzstroemen auf Wechselstrom-Starkstromleitungen | |
| AT109253B (de) | Anordnung zur Erzeugung von zusätzlichen Spannungen in Wechselstromkreisen. | |
| DE704502C (de) | Einrichtung zum Verringern des statischen und dynamischen Drehzahlabfalls bei Leonard-Antrieben | |
| DE566167C (de) | Aggregat fuer die Erregung von Kommutatorhintermaschinen mit Netzfrequenz | |
| AT122287B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Spannungsregelung von elektrischen Wechselstromanlagen. | |
| DE656551C (de) | Anordnung zur Ermittlung der Drehzahl von ueber ein- oder mehrphasige Gleichrichter an ein Wechselstromnetz angeschlossenen Gleichstrommotoren | |
| AT106850B (de) | Wechselstromanlage. | |
| AT99116B (de) | Anordnung zur Stabilisierung selbsterregter Dynamomaschinen. | |
| DE469176C (de) | Windrad-Stromerzeugungsanlage | |
| DE385653C (de) | Einrichtung zur Schnellregelung von fremderregten elektrischen Maschinen | |
| DE600906C (de) | Motorelektrischer Antrieb, insbesondere fuer elektrische Fahrzeuge | |
| DE350933C (de) | Konstante oder mit der Drehzahl fallende oder steigende Spannung aufweisende elektrische Querfeldmaschine mit zwei Ankerwicklungen zur Speisung getrennter Stromkreise | |
| AT35364B (de) | Einrichtung zur Erregung von Dynamomaschinen vom Anker aus. | |
| DE675137C (de) | Anordnung zur Verteilung der von den einzelnen Verbrauchern einer Konstantstromanlage benoetigten Leistung auf die einzelnen Konstantstromgeneratoren | |
| CH313664A (de) | Maschinengruppe, bestehend aus Gleichstromgenerator mit Dauermagneten und zusätzlichem, auf gleicher Welle angeordnetem, fremderregtem Gleichstromerzeuger | |
| DE946641C (de) | Anordnung zum Parallelbetrieb von selbstregelnden Synchrongenertoren | |
| AT119712B (de) | Anordnung zur Speisung der Wendepol- oder Kompensationswicklungen von Kommutatormaschinen. | |
| DE760459C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Erregung von Maschinengruppen, insbesondere fuer elektrischen Schiffsantrieb | |
| AT106161B (de) | Verfahren zur Speisung von Wechselstromnetzen durch Asynchrongeneratoren. | |
| DE933767C (de) | Schaltanordnung zum Stabilisieren elektromechanischer Regler | |
| DE601228C (de) | Synchrone oder synchronisierte asynchrone Maschine mit Erregung ueber einen Frequenzwandler |