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Vorrichtung zum Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen mit Tabak.
Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, mehrere Zigarettenmaschinen mit Hilfe einer einzigen pneumatischen Förderleitung derart mit Tabak zu speisen, dass die Zuleitung des Tabakes automatisch jeweils nach derjenigen Zigarettenmaschine führt, deren Tabakvorrat erschöpft ist. Zur Erreichung dieses Zieles ist jede Zigarettenmaschine mit einer bei Erschöpfung ihres Tabakvorrates in Tätigkeit tretenden oder gesetzten Anzeigevorrichtung verbunden, durch die ein zu der betreffenden Zigarettenmaschine gehörendes. in die ununterbrochen arbeitende Förderleitung eingeschaltetes Steuerventil od. dgl. in dem Sinne betätigt wird, dass die Förderung des Tabakes für diese Zigarettenmaschine stattfindet bis bei Erschöpfung des Tabakvorrates einer andern angeschlossenen Zigarettenmaschine eine Umstellung der Förderung auf diese Maschine erfolgt.
Auf diese Weise wird der Tabak durch die gemeinsame Förderleitung ununterbrochen
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bereits erschöpft oder bis zu einem vorbestimmten Grad aufgebraucht ist. Man kann dabei die Steuerung ganz oder halb automatisch durchführen, indem jeder Zigarettenmaschine ein Tabaksammelbehälter vorgeschaltet ist, der sich zweckmässig an den bekannten Staubabscheider anschliesst und mit dem Tabakausbreiter in Verbindung steht, derart, dass durch Öffnung der Verschlussklappe od. dgl. des Sammelbehälters ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird. der eine Anzeigevorrichtung betätigt, von der aus das Zuleitungsventil in der pneumatischen Leitung für den Tabak nach dem betreffenden Sammelbehälter bedient wird.
Die in die pneumatischen Förderleitungen eingeschalteten Förderventile bestehen in Absperrklappen, welche als Weichen an den Abzweigungsstellen der nach den einzelnen Zigarettenmaschinen führenden Leitrohr von der Hauptleitung ausgebildet und unter Federwirkung so gehalten werden, dass sie die betreffende Ableitung verschliessen, während ein
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windung des Federzuges die Ventilklappe in die Stelle verschwenkt, wo der weitergehende Teil der Hauptleitung verschlossen, die Abzweigung dagegen geöffnet wird.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient das auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel, wobei Fig. 1 eine Ansicht von der Seite und Fig. 2 eine Ansicht von oben darstellt. Fig. 3 ist die Darstellung einer Einzelheit.
Es sind drei Zigarettenmaschinen-df.. S. C Inntereinandergeschaltet, welche von einer gemeinsamen pneumatischen Förderleitung a mit Tabak gespeist werden sollen. Die Förderdruckluft wird von dem Gebläse b erzeugt und der Tabak wird in den Einlauf c aufgegeben.
Jeder Zigarettenmaschine ist ein Staubabscheider d bekannter Konstruktion vorgeschaltet. wobei jeder Staubabscheider durch eine von der Hauptleitung (i schräg abzweigende Zuleitung e mit der pneumatischen Tabakzuführung in Verbindung steht. Die mit Staub geschwängerte Druckluft geht aus dem Staubabscheider cl in die gemeinsame Ableitung f durch Anschlusszeigleitungen 9 über.
Zwischen jedem Staubabscheider cl und dem bekannten Tabakausbreiter der einzelnen
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An der Stelle, wo die Abzweigungen e von der pneumatischen Hauptleitung ri abgehen (Fig. 3), ist je eine Absperrklappe F vorgesehen, welche als Weiche so ausgebildet ist, dass sie um den Bolzen 1 drehbar, entweder die Weiterführung der Hauptleitung a (vgl. die durch ausgezogene Linien kenntlich gemachte Lage) oder die Abzweigleitung e (vgl. die durch gestrichelte Linien kenntlich gemachte Lage) versperren kann.
An einem rückwärtigen Fort- satz 1n der Ventilklappe k greift eine Zugfedern 11 an, die das Bestreben hat, die Klappe/.'
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Mit dem Fortsatz 111 ist noch ein längsverschiebbar geführtes Zuggestänge o verbunden, welches in dem Anker p eines Elektromagneten y endet. Wird der Elektromagnet erregt, dann zieht er den Anker p an. dadurch findet eine Verschwenkung der Klappe k unter Überwindung des Zuges der Feder it in die Stellung statt. bei der die Weiterführung der Hauptleitung fi ver- schlossen wird.
Jede Verschlussklappe E jedes Tabaksammelbehälters/ ; ist als Kontaktstück ausgebildet. derart, dass bei Überführung der betreffenden Verschlussklappe i in die Offenstellung ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, der durch die Leitungen r und s geht. wobei jede Leitung r, s auf eine Anzeigervorrichtung einwirkt. wie sie bei elektrischen Klingelleitungen od. dgl. üblich ist und bei der durch Niederfallen einer Klappe ein Anzeigeschild vorgelegt wird. Auf diesem Anzeigeschild erscheint die Nummer oder der Buchstabe A, B, C der in Frage kommenden Zigarettenmaschine.
Mit jeder Anzeigevorrichtung ist ein Schalter t verbunden. Beim Umlegen des Schalthebels wird der Stromkreis geschlossen, welcher den zu der betreffenden Zigarettenmaschine gehörenden Elektromagneten erregt, so dass also die betreffende Ventilabsperrklappe 1.. in dem
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betreffenden Staubabscheider bezw. nach dem betreffenden Sammelbehälter h vor sieh geht.
Man wird zunächst dafür sorgen, dass die Tabakausbreiter der einzelnen Zigaretten- maschinen mit Tabak versorgt und die zugehörigen Sammelbehälter h gefüllt werden. Sobald dann bei einer Zigarettenmaschine eine Auffüllung des Tabakausbreiters erforderlich wird, geschieht die Öffnung der betreffenden Klappe i. Dadurch entleert sich der Tabakvorrat des betreffenden Sammelbehäliers in dem Tabakausbreiter und gleichzeitig wird die zugehörige
Ventilklappe k durch den Elektromagneten geschaltet, so dass eine neue Speisung des Sammelhälters h mit Tabak Platz greift. Leicht kann man es so einrichten, dass eine der Zigarettenmaschinen ständig sich in dem Zustande befindet, wo eine Nachfüllung des Tabakes erforderlich ist.
Der Betrieb kann halb oder ganz automatisch durchgeführt werden. Ohne weiteres ist es möglich. die Steuerungen der Klappen i automatisch in Verbindung mit den Steuerungen der Ventilklappe A'zu bringen. Auch kann man die Klappen i antomatisch öffnen. sobald der Tabakvorrat des Tabakausbreiters ein vorbestimmtes Mass unterschreitet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen mit Tabak mittels einer gemeinsamen pneumatischen Förderleitung, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zigarettenmaschine (, B, C) mit : einer bei Erschöpfung ihres Tabakvorrates in Tätigkeit tretenden oder gesetzten Anzeigevorrichtung verbunden ist, durch die ein zu der betreffenden Zigarettenmaschine gehörendes, in die ununterbrochen arbeitende Förderleitung (a) geschaltetes Steuerventil (k) od. dgl. in dem Sinne betätigt wird. dass die Förderung des Tabakes auf diese Zigarettenmaschine stattfindet, bis bei Erschöpfung des Tabakvorrates einer andern angeschlossenen Zigarettenmaschine eine Umstellung der Förderung auf diese Maschine erfolgt.