AT122044B - Vorrichtung zum Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen mit Tabak. - Google Patents

Vorrichtung zum Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen mit Tabak.

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AT122044B
AT122044B AT122044DA AT122044B AT 122044 B AT122044 B AT 122044B AT 122044D A AT122044D A AT 122044DA AT 122044 B AT122044 B AT 122044B
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Muller J C & Co
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung   zum Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen mit Tabak. 



   Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, mehrere Zigarettenmaschinen mit Hilfe einer einzigen pneumatischen Förderleitung derart mit Tabak zu speisen, dass die Zuleitung des Tabakes automatisch jeweils nach derjenigen Zigarettenmaschine führt, deren Tabakvorrat erschöpft ist. Zur Erreichung dieses Zieles ist jede Zigarettenmaschine mit einer bei Erschöpfung ihres Tabakvorrates in Tätigkeit tretenden oder gesetzten Anzeigevorrichtung verbunden, durch die ein zu der betreffenden Zigarettenmaschine gehörendes. in die ununterbrochen arbeitende Förderleitung eingeschaltetes Steuerventil od. dgl. in dem Sinne betätigt wird, dass die Förderung des Tabakes für diese Zigarettenmaschine stattfindet bis bei Erschöpfung des Tabakvorrates einer andern angeschlossenen Zigarettenmaschine eine Umstellung der Förderung auf diese Maschine erfolgt. 



   Auf diese Weise wird der Tabak durch die gemeinsame Förderleitung ununterbrochen 
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 bereits erschöpft oder bis zu einem vorbestimmten Grad aufgebraucht ist. Man kann dabei die Steuerung ganz oder halb automatisch   durchführen,   indem jeder Zigarettenmaschine ein Tabaksammelbehälter vorgeschaltet ist, der sich zweckmässig an den bekannten Staubabscheider   anschliesst   und mit dem Tabakausbreiter in Verbindung steht, derart, dass durch Öffnung der Verschlussklappe od. dgl. des Sammelbehälters ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird. der eine Anzeigevorrichtung betätigt, von der aus das Zuleitungsventil in der pneumatischen Leitung für den Tabak nach dem betreffenden Sammelbehälter bedient wird. 



   Die in die pneumatischen Förderleitungen eingeschalteten Förderventile bestehen in Absperrklappen, welche als Weichen an den Abzweigungsstellen der nach den einzelnen Zigarettenmaschinen führenden Leitrohr von der Hauptleitung ausgebildet und unter Federwirkung so gehalten werden, dass sie die betreffende Ableitung verschliessen, während ein 
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 windung des   Federzuges   die Ventilklappe in die Stelle verschwenkt, wo der weitergehende Teil der Hauptleitung verschlossen, die Abzweigung dagegen geöffnet wird. 



   Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient das auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel, wobei Fig. 1 eine Ansicht von der Seite und Fig. 2 eine Ansicht von oben darstellt. Fig. 3 ist die Darstellung einer Einzelheit. 



   Es sind drei   Zigarettenmaschinen-df.. S.   C   Inntereinandergeschaltet,   welche von einer gemeinsamen pneumatischen Förderleitung a mit Tabak gespeist werden sollen. Die Förderdruckluft wird von dem Gebläse b erzeugt und der Tabak wird in den Einlauf c aufgegeben. 



   Jeder Zigarettenmaschine ist ein Staubabscheider d bekannter Konstruktion vorgeschaltet. wobei jeder Staubabscheider durch eine von der Hauptleitung   (i   schräg abzweigende Zuleitung e mit der pneumatischen Tabakzuführung in Verbindung steht. Die mit Staub geschwängerte Druckluft geht aus dem Staubabscheider cl in die gemeinsame Ableitung f durch Anschlusszeigleitungen   9   über. 



   Zwischen jedem   Staubabscheider cl und   dem bekannten Tabakausbreiter der einzelnen 
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   An der Stelle, wo die Abzweigungen e von der pneumatischen Hauptleitung   ri   abgehen (Fig.   3),   ist je eine Absperrklappe F vorgesehen, welche als Weiche so ausgebildet ist, dass sie um den Bolzen 1 drehbar, entweder die Weiterführung der Hauptleitung a (vgl. die durch ausgezogene Linien kenntlich gemachte Lage) oder die Abzweigleitung e   (vgl.   die durch gestrichelte Linien kenntlich gemachte Lage) versperren kann.

   An einem   rückwärtigen Fort-   satz   1n   der Ventilklappe k greift eine Zugfedern   11   an, die das Bestreben hat, die   Klappe/.'   
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 Mit dem Fortsatz   111   ist noch ein   längsverschiebbar   geführtes Zuggestänge   o   verbunden, welches in dem Anker p eines Elektromagneten y endet. Wird der Elektromagnet erregt, dann zieht er den Anker p an. dadurch findet eine Verschwenkung der Klappe k unter   Überwindung des   Zuges der Feder it in die Stellung statt. bei der die Weiterführung der Hauptleitung   fi ver-   schlossen wird. 



   Jede Verschlussklappe   E   jedes   Tabaksammelbehälters/ ;   ist als   Kontaktstück ausgebildet.   derart, dass bei Überführung der betreffenden   Verschlussklappe   i in die Offenstellung ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, der durch die Leitungen r und s geht. wobei jede Leitung r, s auf eine Anzeigervorrichtung einwirkt. wie sie bei elektrischen Klingelleitungen od. dgl.   üblich   ist und bei der durch Niederfallen einer Klappe ein Anzeigeschild vorgelegt wird. Auf diesem Anzeigeschild erscheint die Nummer oder der Buchstabe A, B, C der in Frage kommenden Zigarettenmaschine. 



   Mit jeder Anzeigevorrichtung ist ein Schalter t verbunden. Beim Umlegen des Schalthebels wird der Stromkreis geschlossen, welcher den zu der betreffenden Zigarettenmaschine gehörenden Elektromagneten erregt, so dass also die betreffende Ventilabsperrklappe   1.. in   dem 
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 betreffenden Staubabscheider bezw. nach dem betreffenden Sammelbehälter h vor sieh geht. 



   Man wird zunächst dafür sorgen, dass die Tabakausbreiter der einzelnen Zigaretten- maschinen mit Tabak versorgt und die zugehörigen Sammelbehälter h gefüllt werden. Sobald dann bei einer Zigarettenmaschine eine Auffüllung des Tabakausbreiters erforderlich wird, geschieht die Öffnung der betreffenden Klappe i. Dadurch entleert sich der Tabakvorrat des betreffenden Sammelbehäliers in dem Tabakausbreiter und gleichzeitig wird die zugehörige
Ventilklappe k durch den Elektromagneten geschaltet, so dass eine neue Speisung des Sammelhälters h mit Tabak Platz greift. Leicht kann man es so einrichten, dass eine der Zigarettenmaschinen ständig sich in dem Zustande befindet, wo eine Nachfüllung   des Tabakes erforderlich   ist. 



   Der Betrieb kann halb oder ganz automatisch durchgeführt werden. Ohne weiteres ist es möglich. die Steuerungen der   Klappen i   automatisch in Verbindung mit den Steuerungen der Ventilklappe   A'zu   bringen. Auch kann man die Klappen i antomatisch öffnen. sobald der Tabakvorrat des Tabakausbreiters ein vorbestimmtes Mass unterschreitet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen mit Tabak mittels einer gemeinsamen pneumatischen Förderleitung, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zigarettenmaschine (,   B, C) mit : einer   bei Erschöpfung ihres Tabakvorrates in Tätigkeit tretenden oder gesetzten Anzeigevorrichtung verbunden ist, durch die ein zu der betreffenden Zigarettenmaschine gehörendes, in die ununterbrochen arbeitende Förderleitung (a) geschaltetes Steuerventil (k) od. dgl. in dem Sinne betätigt wird. dass die Förderung des Tabakes auf diese Zigarettenmaschine stattfindet, bis bei Erschöpfung des Tabakvorrates einer andern angeschlossenen Zigarettenmaschine eine Umstellung der Förderung auf diese Maschine erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zigarettenmaschine ein Tabaksammelbchälter vorgeschaltet ist. der sich zweckmässig in den bekannten Staubabscheider anschliesst und mit dem Tabakausbreiter in Verbindung steht, derart, dass durch Öffnung der Verschlussklappe (i) od. dgl. des Sammelbehälters ('li) ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird. der eine Anzeigevorrichtung betätigt, von der aus das Zuleitungsventil (k) in die pneumatische Leitung für den Tabak nach dem betreffenden Sammclbebälter (h) bedient wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile in Absperrklappen (A bestehen, welche als Weichen an den Abzweigungsstellen der nach den einzelnen Zigarettenmaschinen führenden Leitrohre (e) von der Hauptleitung (a) ausgebildet und unter Federwirkung so gehalten werden, dass sie die betreffende Ableitung verschliessen. während ein Elektromagnet (q) ein Zugglied (o) beeinflusst, welches bei Erregung des Elektro- magneten unter Überwindung des Federzuges die Ventilklappe in die Stellung verschwenkt, wo der weitergehende Teil der Hauptleitung verschlossen. die Abzweigung (e dagegen geöffnet wird.
AT122044D 1930-04-14 1930-04-14 Vorrichtung zum Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen mit Tabak. AT122044B (de)

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