AT121952B - Verfahren zur Herstellung von Radscheiben mit nach außen zu abnehmender Dicke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Radscheiben mit nach außen zu abnehmender Dicke.

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  Verfahren zur Herstellung von   Bandscheiben   mit nach aussen zu abnehmender Dicke. 



   Die Scheiben für   Scheibenräder   mit nach aussen zu abnehmender Dicke werden entweder durch Abdrehen einer Scheibe von der Dicke des Mittelteiles oder aber durch Walzen hergestellt. Das Abdrehen ist wegen des Zeitaufwandes und auch wegen des Materialabfall sehr unwirtschaftlich, und das Walzen erfordert kostspielige Spezialmaschinen. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden derartige Scheiben mittels eines   Hämmer-   verfahrens erzeugt, wobei man sich eines   länglichen Schlagwerkzeuges bedient, welches   auf das auf einer waagrechten Unterlage drehbar gelagerte und   absatzweise gedrehte Werkstück   in einem Radius oder in einer davon abweichenden Richtung. am besten in einer Tangente. zu dem Nabenteil der Radscheibe aufeinanderfolgend aufschlägt. Die Dickenverminderung von innen nach aussen wird durch den Winkel zwischen der Auflagerfläche für das Werkstück und der   Schlagfläche   des Werkzeuges bedingt. Dieser Winkel kann durch Verstellung des Schlagwerkzeuges verändert werden. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung des Arbeitsvorganges an einem Grundriss des scheibenförmigen Werkstückes W, dessen angestrebte Endform in   Fig. 3   in einem Axialschnitt veranschaulicht ist. Diese Scheibe W ruht auf einer waagrechten Unterlage und kann um eine lotrechte Achse gedreht werden. An dem darüber lotrecht   geführten   Bären eines Hammers ist ein Schlagwerkzeug   befestigt, dessen Schlagflche   als schmales Rechteck ausgebildet ist, welches in seiner Längsrichtung gegen die Waagrechte in einem Winkel geneigt ist. wie er dem Kegelwinkel des fertigen   Werkstückes   entsprechen soll. 



   Das scheibenförmige   Werkstück TV   hat zunächst an allen Stellen die gleiche Dicke. welche aber nur innerhalb eines   Kreises & erhalten   bleiben soll. der den Nabenteil der Radscheibe begrenzt, in welchem nachher die Löcher angebracht werden, durch welche die Befestigungsschrauben hindurchgehen. Das Schlagwerkzeug wird nun oberhalb des   Werkstückes   vorzugsweise so geführt, dass es das   Werkstück   in einer Tangente a, b an den Kreis   71.-trifft.   Nach jedem Schlag des Werkstückes wird die Scheibe   W     um   ein der Breite des Schlagwerkzeuges entsprechendes Stuck gedreht, so dass nach und nach das   ganze Werkstück so   
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   Dasselbe kann man erreichen, wenn das Schlagwerkzeug das   Werkstück     IV niclt gerade   in einer Tangente an den Kreis ; trifft, sondern auch wenn die Schlaglinie sich mehr oder minder, einem Radius nähert, wobei aber in jedem Falle der Teil des   Werkstückes     innerhalb   des Kreises   1. ; von   den Schlägen nicht betroffen werden darf. 



   Dieses ganz einfache Schmiedeverfahren kann auf jedem, im allgemeinen geeigneten Schmiedehammer nach verhältnismässig geringfügigen   Adaptierungsarheiten ausgeführt   werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Radscheiben mit nach aussen zu abnehmender Dicke. dadurch gekennzeichnet, dass das auf einer Unterlage aufruhende, in Teildrehungen weiterzuschaltende scheibenförmige Werkstück mit einem Schlagwerkzeug mit einer länglichen Schlagfläche bearbeitet wird, die das Werkstück ausserhalb des kreisförmigen Nabenteiles jeweils in einem Radius oder in einer davon mehr oder minder abweichenden Linie, vorteilhaft in einer <Desc/Clms Page number 2> Tangente an dem Nabenteil trifft, wobei die vorzugsweise verstellbare Neigung der Schlagfläche des Schlagwerkzeuges zu der Unterlage des Werkstückes die Dickenabnahme von innen nach aussen bedingt. EMI2.1
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