DE751470C - Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehaerteten Rotationskoerpern mit geriffelter oder gezahnter Oberflaeche, insbesondere von Zahnraedern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehaerteten Rotationskoerpern mit geriffelter oder gezahnter Oberflaeche, insbesondere von Zahnraedern

Info

Publication number
DE751470C
DE751470C DEH165153D DEH0165153D DE751470C DE 751470 C DE751470 C DE 751470C DE H165153 D DEH165153 D DE H165153D DE H0165153 D DEH0165153 D DE H0165153D DE 751470 C DE751470 C DE 751470C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toothed
corrugated
ring
production
precisely
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH165153D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Hurth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Hurth Tooling GmbH
Original Assignee
Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co filed Critical Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority to DEH165153D priority Critical patent/DE751470C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE751470C publication Critical patent/DE751470C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/14Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass gear parts, e.g. gear wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehärteten Rotationskörpern mit geriffelter oder gezahnter Oberfläche, insbesondere von Zahnrädern Die Herstellung genau laufender, gehärteter Rotationskörper, wie z. B. Zahnräder, zahnradartiger Werkzeugräder, Fräser u. dgl., ist ziemlich schwierig, weil diese Teile sich beim Härten meist mehr oder weniger verziehen, insbesondere unrund werden, so daB sie durch Läppen oder Schleifen wieder korrigiert werden müssen, was bei Zahnrädern, Fräsern u. dgl. meist nur auf teuren, komplizierten Spezialmaschinen in einem meist ziemlich langwierigen Arbeitsverfahren geschieht.
  • Bei der Herstellung von Zahnrädern z. B. ist es heutzutage wohl möglich, insbesondere durch Schaben oder Feinschlichten, die Teilung und Zahnform auch ohne Nachschleifen genügend genau zu bekommen, nicht aber läBt sich bei der Wärmebehandlung, insbesondere beim Härten das Ovalwerden der Zahnräder immer mit Sicherheit vermeiden. Die Anforderungen, die an die Laufruhe von Zahnradgetrieben und insbesondere an die Genauigkeit von zahnradförmigen Werkzeugrädern gestellt werden, sind aber so hohe, daß schon ein ganz geringer Schlag -von wenigen hundertstel Millimetern nicht mehr zulässig ist.
  • Durch die Erfindung wird nun ein Verfahren vorgeschlagen, durch das derartige gehärtete Rotationskörper auch ohne Schleifoperation nach dem Härten mit einer Rundlaufgenauigkeit laufen, wie es bisher nur durch das Schleifen möglich war.
  • Es ist bekannt, Rotationskörper mit glatter Oberfläche, insbesondere Walzen in der Weise aufzubauen, daß diese jeweils aus zwei Teilen, und zwar einem Tragkörper und einem aufgeschrumpften ringförmigen Mantel aufgebaut werden. Dabei wurde aber nur eine möglichst feste Verbindung zwischen Tragkörper und Mantel angestrebt, und die Außenfläche nach dem Aufschrumpfen nochmals zwecks genauen Laufens überdreht bzw. überschliffen. Auf ein genaues Laufen des Tragkörpers brauchte dabei kein Wert gelegt zu werden.
  • Nach der Erfindung dient der Tragkörper der ebenfalls aus Tragkörper und aufgeschrumpftem oder aufgepreßtem ringförmigem Mantel aufgebauten Rotationskörper vor allem als Zentrierkörper, und die Oberfläche des Ringes wird nicht mehr nachgearbeitet. Der Ring wird genau laufend innen und außen abgedreht und mit der Verzahnung versehen, die auch, wie bei einem Zahnrad, geschabt bzw. feingeschlichtet werden könnte.
  • Nun erfolgt die Wärmebehandlung des verzahnten Ringes, also z. B. das Einsetzen und Härten. Danach wird der Ring, ohne daß eine Nacharbeit seiner Innenbohrung vorgenommen wurde, auf einen genau laufenden Trag- oder Zentrierkörper aufgepreßt bzw. aufgeschrumpft. Sollte der Ring beim Härten unrund geworden sein, was ja wahrscheinlich der Fall sein dürfte, so gleicht sich dieser Schlag auf dem genau laufenden Tragkörper wieder aus, und die Verzahnung läuft so genau wie bei ihrer Herstellung.
  • Natürlich läßt sich das beschriebene Verfahren auch bei innenverzahnten Rädern anwenden, nur daß dann ein entsprechend innenverzahnter Ring in einen zweckmäßig stärker gehaltenen Trag- oder Zentrierkörper bzw. Trag- oder Zentrierring eingepreßt bzw. eingeschrumpft wird. In diesem Falle bliebe nach dem Härten die Außenseite des verzahnten Ringes unbearbeitet.
  • Ein weiterer, wesentlicher Vorteil des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß in den meisten Fällen seiner Anwendung eine erhebliche Einsparung wertvollen Werkstoffes, z. B. legierten Stahles, möglich ist; denn die Trag- und Zentrierkörper werden in den meisten Fällen aus billigeren. unlegierten Stählen angefertigt werden können.
  • In den Abbildungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Seitenansicht und Abb.2 den Ouerschnitt eines erfindungsgemäß aus zwei Teilen zusammengesetzten Stirnrades, Abb. 3 die Seitenansicht des Trag- oder Zentrierkörpers und Abb. 4. die Seitenansicht des verzahnten Ringes der Abb. i und 2, Abb. 5 die Seitenansicht und Abb.6 den Querschnitt eines Innenzahnrades gemäß der Erfindung.
  • Auf dem Trag- oder Zentrierkörper a, dessen Oberfläche d genau laufend hergestellt ist, wird der die Verzahnung c tragende Ring b aufgepreßt, bzw. aufgeschrumpft, so daß dann Tragkörper a und Ring b ein Stück bilden. Die Innenfläche e des Ringes b wurde dabei nach dem Härten nicht nachbearbeitet, also z. B. nicht genau rund geschliffen. Sollte Ring b bei der Wärmebehandlung etwas unrund geworden sein, so nimmt er nach dem Aufschrumpfen auf der genau laufenden Oberfläche d des Tragkörpers a seine ursprüngliche genau runde Gestalt wieder an, und die Verzahnung c läuft genau.
  • In gleicher Weise kann ein innenverzahnter Ring g mit einem Trag- oder Zentrierkörper f, der in diesem Falle auch Ringform haben kann, zu einem ganzen Zahnrad mit der Innenverzahnung lt fest vereinigt sein. In diesem Falle würde die Außenoberfläche i des innenverzahnten Ringes g nach der Wärmebehandlung unbearbeitet bleiben. Zweckmäßigerweise wird der Tragring feinen größeren Querschnitt erhalten als der verzahnte Ring g.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehärteten Rotationskörpern mit geriffelter oder gezahnter Oberfläche, insbesondere von Zahnrädern, zahnradartigen Werkzeugrädern, Fräsern u. dgl., die aus jeweils einem Tragkörper und einem mit demselben fest, vorzugsweise durch Schrumpfen oder Pressen verbundenen Ring bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der genau laufend hergestellte geriffelte bzw. gezahnte Ring (b bzw. g) nach seiner Wärmebehandlung ohne Nachbearbeitung seiner Sitzfläche (e bzw. i) mit dem Tragkörper (a bzw. f) durch Pressen oder Schrumpfen verbunden wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 666 958.
DEH165153D 1941-04-17 1941-04-17 Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehaerteten Rotationskoerpern mit geriffelter oder gezahnter Oberflaeche, insbesondere von Zahnraedern Expired DE751470C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH165153D DE751470C (de) 1941-04-17 1941-04-17 Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehaerteten Rotationskoerpern mit geriffelter oder gezahnter Oberflaeche, insbesondere von Zahnraedern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH165153D DE751470C (de) 1941-04-17 1941-04-17 Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehaerteten Rotationskoerpern mit geriffelter oder gezahnter Oberflaeche, insbesondere von Zahnraedern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE751470C true DE751470C (de) 1954-08-23

Family

ID=7184083

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH165153D Expired DE751470C (de) 1941-04-17 1941-04-17 Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehaerteten Rotationskoerpern mit geriffelter oder gezahnter Oberflaeche, insbesondere von Zahnraedern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE751470C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10215569B4 (de) * 2001-04-09 2006-07-13 Harmonic Drive Ag Verfahren zum Herstellen eines starren innenverzahnten Zahnrads eines Wellgetriebes
DE102014110382A1 (de) * 2014-07-23 2016-01-28 Ovalo Gmbh Spannungswellengetriebe und Verfahren zum Herstellen eines Spannungswellengetriebes

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666958C (de) * 1935-07-08 1938-11-01 Wspolnota Interesow Gorniczo H Verfahren zur Herstellung von Stahlmantelwalzen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666958C (de) * 1935-07-08 1938-11-01 Wspolnota Interesow Gorniczo H Verfahren zur Herstellung von Stahlmantelwalzen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10215569B4 (de) * 2001-04-09 2006-07-13 Harmonic Drive Ag Verfahren zum Herstellen eines starren innenverzahnten Zahnrads eines Wellgetriebes
DE102014110382A1 (de) * 2014-07-23 2016-01-28 Ovalo Gmbh Spannungswellengetriebe und Verfahren zum Herstellen eines Spannungswellengetriebes
DE102014110382B4 (de) 2014-07-23 2018-11-29 Ovalo Gmbh Spannungswellengetriebe und Verfahren zum Herstellen eines Spannungswellengetriebes

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3241640B1 (de) Verfahren zum hartfeinbearbeiten der verzahnung eines zahnrads oder eines zahnradähnlichen profils eines werkstücks
DE2753469C3 (de) Formschleifscheibenanordnung
DE1117529B (de) Zahnradartiges Werkzeug zur Erzeugung von Zaehnen am Umfang zylindrischer Werkstuecke durch Walzen
DE2205492A1 (de) Zahnherstellungswerkzeug
DE924666C (de) Doppelzahnraeder, insbesondere Schieberaeder fuer Geschwindigkeits-Wechselgetriebe
DE751470C (de) Verfahren zur Herstellung von genau laufenden, gehaerteten Rotationskoerpern mit geriffelter oder gezahnter Oberflaeche, insbesondere von Zahnraedern
EP3326753B1 (de) Verfahren zum abrichten einer schleifschnecke mittels einer abrichtrolle
DE525698C (de) Verfahren zur Herstellung von Stirn- und Kegelraedern, bei denen die Zaehne im Achsenschnitt konkav oder konvex ausgebildet sind
DE2556170C3 (de) Schleif- bzw. Poliervorrichtung für ein Zahnrad
EP0411253B1 (de) Verfahren zum Herstellen von mit extrem harten Schleifkörnern belegten Schleif- od. dgl. Werkzeugen, insbes.zur Zahnradfeinbearbeitung und damit erhältliche Schleif- od. dgl. Werkzeug.
EP3666459A1 (de) Verfahren zum abrichten einer rotierenden schleifschnecke
EP3326754B1 (de) Verfahren zum abrichten einer schleifschnecke mittels einer abrichtrolle
DE433141C (de) Herstellung von festen Schleifkoerpern aus Schmirgel, Karborund oder anderen pulverigen oder koernigen Stoffen
DE450807C (de) Elektrisches Buegeleisen
DE1203576B (de) Vorrichtung zum Wirbeln von Zahnluecken oder Nuten an zylindrischen Koerpern, die unter einem Winkel von 45 bis 90íÒ zur Zylinderachse verlaufen
DE755504C (de) Waelz- und Profilfraeser, insbesondere Zahnradabwaelzfraeser sowie Gewindebohrer undSchneideisen, bei denen die Hinterarbeitung der Zaehne durch spanlose Verformung erzeugt ist
DE689016C (de)
DE1752709C (de) Raumwerkzeug zum Kalibrieren von innenverzahnten Zahnkränzen
DE703472C (de) Verfahren zur Herstellung der Riffelung von Hartgusswalzen
DE2148746A1 (de) Rotor fuer Drehkolbenmaschinen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2320339C3 (de) Verfahren zum Schleifen von Planflächen an drehenden Werkstücken
DE518101C (de) Umlaufendes Abrichtwerkzeug fuer Schleifscheiben zum Gewindeschleifen
DE734652C (de) Schmieden von im Querschnitt Z-foermigen nahtlosen Ringen
DE3428692C2 (de) Verfahren zum Herstellen von Rundwerkzeugen zum Gewindewalzen
DE1069105B (de)