AT121749B - Facettenzahn. - Google Patents

Facettenzahn.

Info

Publication number
AT121749B
AT121749B AT121749DA AT121749B AT 121749 B AT121749 B AT 121749B AT 121749D A AT121749D A AT 121749DA AT 121749 B AT121749 B AT 121749B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
facet
tooth
wedge
section
anchoring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Prjevara
Original Assignee
Andreas Prjevara
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andreas Prjevara filed Critical Andreas Prjevara
Application granted granted Critical
Publication of AT121749B publication Critical patent/AT121749B/de

Links

Landscapes

  • Prostheses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Facettenzahn. 



   DieErfindungbetrifftFacettenzähneundhateinebesondereArtderVerankerungvon Facette und   Verstärkungskörper   zum Gegenstande. 



   Die bisher bekannten Kunstzähne lassen hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit noch sehr viel zu wünschen übrig und vermögen diesbezüglich den natürlichen Zahn auch nicht annähernd zu ersetzen. Der Zahnkörper wird hauptsächlich auf Druck und Abscherung beansprucht. Eine richtige Verankerung muss   hauptsächlich   diesen beiden Beanspruchungen Rechnung tragen. Mit Rücksicht auf die erste Kraft darf der Zahnkörper in seinem zentralen Kernteil nichf geschwächt   werden, während   die zweite die Verankerung in der Weise erfordert, dass die Abstützung des Zahnkorpus möglichst nach vorne verlegt wird und der 
 EMI1.1 
 einschiebt, gewissermassen zurückgezogen wird.

   Die Dimensionierung des Verschlussstegs zum Zahnkörper muss   hiebet so getroffen   sein. dass die Festigkeit des nach der Fixierung ver- 
 EMI1.2 
 gebräuchlichen Kunstzähnen nicht eingehalten. Bei den   Kramponzähnen   z. B. bricht der Zahn in den meisten Fällen über den Krampons entzwei : werden aber rückwärtige Platten und Kaukanten zur Fixierung mit herangezogen, so verliert der   Ersatzzahnkörper   das natürliche Aussehen. Auch bei schwalbenschwanzförmigen Verankerungen zeigen sich Nachteile, indem sich der Ersatzzahnkörper in der oberen Zahnreihe häufig ablöst. Die bekannten kramponfreien 
 EMI1.3 
 zumeist eine Schwächung des zentralen Kernteiles und eine ungünstige Abstützung. 



   Alle diese Nachteile werden durch die   erfindungsgemässe   Verankerung zwischen Facette und Verstärkungskörper beseitigt und so ein   Kunstzahn   von   grosser Wideistandskraft   und Haltbarkeit geschaffen. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigen die Fig. 1,   2   und 3 je einen Längsschnitt durch die Verankerung, seitlich zur zentralen Längsmittelebene geführt, u. zw. von drei Ausführungsvarianten. Die Fig. 4   und a   einen Querschnitt durch den stärksten Teil des Zahnkörpers, u.   zw. Fig. -1, dnrch   die Facette allein. Fig. 5 bei eingeschobenem Verstärkungskörper. Fig. 6 zeigt eine schematische Seitensicht. Fig. 7 den Körper der Facette, von rückwärts gesehen, mit den Keilnuten. Fig. 8 eine der beiden Verankerungsrippen des Verstärkungskörpers, schaubildlich dargestellt. Fig. 10 eine Vorderansicht des   Verstärkungskörpers.   



   Der Kunstzahn nach der Erfindung besteht aus der Facette A und dem Verstärkungskörper B. Die   Facette. Li   ist vom   breitesten Querschnitt, nach unten abgeschrägt,   so dass sie an der Rückseite zwei. einen stumpfen Winkel einschliessende, ebene Flächen i, k aufweist. 
 EMI1.4 
 Höhe der Rückseite, dem Punkte k1, reichend. an jeder Seitenkante je eine in das Innere der Facette schräg nach oben sich erstreckende keilförmige   Ausnehmung n'i. .   Die Stärke der Basis jeder Keilhöhlung (Fig. 4, 5) an der Stelle des grössten Qnerschnitts beträgt ein Sechstel 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 eingeschriebenen Dreiecks a, b, c (Fig. 4).

   Da der Verstärkungskörper an den Stellen      und e noch   0'30 111m Stärke   haben soll, so ist die Stärke der Keilhöhlung an diesen Stellen durch Vermehrung um den Zuschlag für   das Einzementieren 0#40 mm.   Da der Zahnkörper, von der Seite gesehen (Fig. 6), an Stärke abnimmt, so muss auch der Querschnitt   ci,   a1. d bzw.   b, b1, e   nach oben zu immer mehr abnehmen bis er in eine Spitze fi endet. Dieselbe soll 
 EMI2.2 
   starkes Porzellan + 0#10 mm Zuschlag   verbleibt (Fig.   6), in Fig.   7 ist die Facette, von hinten gesehen, dargestellt und an den beiden Seiten die Keilhohlungen a1. a2 ersichtlich. Sie verlaufen nicht parallel zueinander, sondern, da der Zahnkörper an der Kaukante am breitesten 
 EMI2.3 
 zusammen.

   Von der Schrägkante l ab werden die beiden seitlichen   Keilhölhlungen in der   abgeschrägten Grundfläche durch Geleisrinnen   a ;), ( (4 nach   vorne in einer Spitze, welche in der Mitte der vorderen Begrenzung liegt, vereinigt. 



   Der zentrale Kernteil der Facette bleibt so ungeschwächt, und die Facette wird im Wesen nach vorne abgestützt und zufolge der eigenartigen Ausbildung der Verankerung durch die auf die Facette wirkenden Kräfte ein Andrücken der Facette nach   rückwärts   Platz greifen.
Der Verstärkungskörper hat an der vertikalen, oben ebenfalls mit der Facette   (Fig. l)   oder allein (Fig. 3) als Kaukante wirkenden Vorderfläche und an der im Winkel liegenden schrägen Sitzfläche die den beschriebenen Keilhöhlungen entsprechenden, um 10   ww   schwächeren Verankerungsrippen, wie sie aus den Fig.   1- 3   und 8 bzw. 9 zu entnehmen sind. Die Facette wird mit ihren Höhlungen auf den eingeschobenen Keilrippen zementiert.

   Auf diese Weise wird ein, allen bisher bekannten Kunstzähnen an Widerstandskraft und Haltbarkeit überlegener Kunstzahn geschaffen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Facettenzahn, bei welchem die Facette mit dem Verstärkungskörper durch zwei in entsprechende   Höhlungen   der Facette gegen die Mitte zu und nach oben eindringende Verankerungen des Verstärkungskörpers verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung von Keilrippen gebildet ist, die beiderseits an den Aussenrand verlegt sind. und die nach unten   abgeschrägte     Grundfläche   der Facette auf zwei im spitzen Winkel nach vorne   zusammen-   laufenden Teilen der Keilrippen mit entsprechenden gleisförmigen Ausnehmungen aufsitzt.

Claims (1)

  1. 2. Facettenzahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Keilrippen an der Stelle des breitesten Querschnittes ein Sechstel der Querseite. die der Keil- hohlungen um einen geringen Zuschlag (0#10 MM) mehr beträgt und sich die Keilrippen bzw.
    - höhlungen an dieser Stelle bis zur Hälfte der beiden Seiten des dem Querschnitt ein- geschriebenen Dreiecks nach innen erstrecken.
    3. Facettenzahn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aushöhlungen an der Rückseite der Facette von der Abschrägkante bis zur halben Höhe reichen und die Spitzen noch unterhalb einer Deckschicht von zirka 0-6 bis 0'8/11/11 liegen.
AT121749D 1929-02-19 1929-02-19 Facettenzahn. AT121749B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT121749T 1929-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT121749B true AT121749B (de) 1931-03-10

Family

ID=3632621

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT121749D AT121749B (de) 1929-02-19 1929-02-19 Facettenzahn.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT121749B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3339442C1 (de) Herzstueck fuer Weichen oder Kreuzungen und Verfahren zur Herstellung eines solchen Herzstueckes
AT501543A1 (de) Gliederelement-matte
DE1926222A1 (de) Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von flexiblen Materialbahnen
AT121749B (de) Facettenzahn.
DE1505169A1 (de) Reifenschutzkette
DE1685816A1 (de) Schnallenverschluss fuer Schuhe,insbesondere Ski- und Bergschuhe
DE512875C (de) Stockloser Anker
DE829578C (de) Webstuhl-Geschirrahmen
DE523373C (de) Polschuhbefestigung fuer elektrische Maschinen mit ausgepraegten Polen, bei denen die Polschuhe an schwalbenschwanzfoermig ausgebildeten Vorspruengen des Polschaftes befestigt sind
DE650886C (de) Luftreifendecke mit Einlagen aus Cordfaedenbaendern
DE943614C (de) Fussbodenplatte mit im Querschnitt vorzugsweise schwalbenschwanzfoermigen Verankerungsnuten auf der Unterseite
DE2337561C3 (de) Eisstock
DE521341C (de) Weiche, insbesondere fuer Rillenschienen
AT210808B (de) Sägeblatt für Steinsägemaschinen
AT238423B (de) Knotenpunktverbindung, insbesondere für Holzkonstruktionen
DE511623C (de) Angelhaken fuer Tueren, Klappen o. dgl.
DE743365C (de) Eiserner zweiteiliger Grubenstempel
AT215196B (de) Spaten
DE680147C (de) Hufeisenfoermiger Hufbeschlag
DE605731C (de) Laengsbewegliche auswechselbare Skikante aus Metall
AT326984B (de) Verfahren zur herstellung von gitterrosten, sowie gitterrost hergestellt nach diesem verfahren
DE577955C (de) Eisenbahnschwelle aus Metall mit V-foermigem Querschnitt
DE723477C (de) Kreuzungsstueck
DE567279C (de) Eisenbetonschwelle mit einer eisernen Deckplatte auf der Schwellenoberseite
DE547293C (de) Kuenstlicher Zahn