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Vorstechzange.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorstechzange für Schuhmacher zum Vorsteehen der G. lrnkanä ! e in harten und dicken Sohlen. Der Garnkanal kann mit der Vortechzange bis zu 20 mM Lederstärke beliebig in Schräg- oder Steilrichtung gestochen werden. Ein. Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
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hebcl g. Fjg. 2 zeigt die linke Seitenansicht und Fig. 3 die rechte Seitenansicht nach Fig. 1, Fig. 4 die Untersicht der Vorstechzange, wobei d : e Stellung der Hebel die gleiche ist wie in Fig. l, jedoch mit für Steilstich eingestellter Sohlenk'emme h. Der Weg der Ahle d durch die Sohle s ist aus der Figur eisiehtlich.
Fig. 5 zeigt die Vorderansicht der Vorstechzange mit geschlossenem Ahlenhebel b. bei geöffnetem Sohlenklemmhebel g und für Schrägstich eingestellter Sohlenk'emme k. Fig. 6 ist eine Vorderansicht der Vor- stechzange mit geschlossenem Ahlenhebel b bei halbgeöffnetem Sohlenk'emmghebel g.
Die Vorstechzange besteht aue drei Hebeln mit gemein samen Drehpunkt, u. zw. dem. hlenhebel b
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hebel eund dem Klemmhbel g gelagert und trägt den. Ablenklemmkopf c zwischen dessen Backen (Fig. 2c) die Ahle cl mittels einer Klemmschraube t befestigt ist. Der Ahlenhebel b endet in zwei Zangengriffen. die durch ihre Form auch als Anschläge für die beiden anderen Hebel dienen. Der Führungshebel e, der unter dem Ahlenhebel b gelagert ist. trägt die Führungsbacke f für die Ahle, deren Führungsloch in Ahlenstärke gehalten ist und konzentrisch zum Drehpunkt a verläuft. An der Austrittsstelle der Ahle d ist die Ahlenführung in ihrer Form dem Risseinschnitt angepasst.
Der Führungshebel e endet in zwei Armen e und !, deren längerer an seiner Griffwurzel den Ahlenhebel b mittels einer Gabelung n führt und gemäss seiner Zusammenarbeit mit dem oberen Hebelarm des Alenhebels b, die jenem entgegengesetzte Krümmung zeigt. Der Sohlenklemmhebel g ist vor dem Alenhebel b gelagert und trägt am linken Hebelarm die Sohlenklemme A. Der schräg nach abwärts gerichtete Hebelarm führt den Ahlenhebel b an der Griffwurzel mittels einer Gabelung t und zeigt gemäss der Zusammenarbeit mit dem unteren Hebel des Ahlenhebels b eine jenem entgegengestellte Krümmung.
Rechts schräg nach aufwärts endet der Sohlenkelmm-
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hebel befestigt und längs eines Kreisbogenschlitzes verstellbar. Geführt wird die Sohlenklemme beim Verstellen durch die Achse, a und einem Stift z. Diese Verstellung ermöglicht das Einstellen eines Schrägoder Steilstiches. Auf der Stirnseite der Sohlenklemme h ist mittels der beiden Klemmfussschrauben p der Klemmfuss u befestigt, der an seinem oberen Ende den Ahleneinschnitt m und den Distanzstift v trägt. Bei der Handhabung der Vorstechzange ergreift man mit der linken Hand die nach abwärts gerichtete Zange bei den Zangengriffen b, e so, dass der Hebelteil b in der Höhlung des gebeugten Handtellers liegt
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wobei der Hebelteil b in den gebeugten Handteller zu liegen kommt und die Finger dieser Hand den Hebelteil g umklammern.
Durch Übergreifen mit den zwei unteren Fingern der linken Hand und Drücken auf den Seitenarm k des Sohlenklemmhebels g kann man letzteren öffnen und durch Zusammendrücken des Zangengriffes b, g mit der rechten Hand schliessen. Durch Zurückgreifen und Drücken mit den Fingern der rechten Hand auf den Seitenteil ! des Führungshebels e kann man letzteren beliebig heben und durch Zusammendrücken des Zangengriffes b, e senken. Durch Zusammendrücken des Zangengriffes b, g wird
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kanal werden genau gleiche Stirhlängen erzielt.
PATENT-ANSPRÜCHE:
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zangengriffartigen Fortsatz tragen, von denen jeder mit je einem Fortsatz des Mittelstücken eine Zange bildet.