DE468960C - Zahnzange - Google Patents
ZahnzangeInfo
- Publication number
- DE468960C DE468960C DEK103748D DEK0103748D DE468960C DE 468960 C DE468960 C DE 468960C DE K103748 D DEK103748 D DE K103748D DE K0103748 D DEK0103748 D DE K0103748D DE 468960 C DE468960 C DE 468960C
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- Germany
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C3/00—Dental tools or instruments
- A61C3/14—Dentists' forceps or the like for extracting teeth
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
- Zahnzange Die gebräuchlichen Zahnzangen, bei denen beide Zahnbacken starr an den gelenkig miteinander verbundenen Zangenschenkeln angeordnet sind, haben den Nachteil, daß sie den Zahn niemals mit ihrer ganzen Backenfläche erfassen, sondern nur an zwei Punkten. Aufdiesie Weise schwingen die Angriffspunkte hin und her und beeinträchtigen eän sicheres Ziehen. Zangen mit stark abgewinkelten Bakken fassen den Zahn mit ihren äußersten Enden und zwicken ihn häufig ab. Zangen mit wenig oder ;gar nicht gegeneinander geneigten Backen drücken den Zahn. oder die Wurzel an ihrer breiteren Außenseite und zertrümmern ihn oft. Mit solchen Zangen kann man auch nicht bis zu den Wurzelspitzen vordringen, weil sich die Backen auseinanderspreizen und auf den Kieferknochen stoßen. Auch die stark abgewinkelten Zangen stoßen. mit den Rückseiten ihrer Backen gegen die Kieferknochen, so daß sie an tieferem Eindringen: gehindert werden.
- Diese Mängel werden nach der Erfindung dadurch behoben, daß die eine der beiden Zangenbacken an das entsprechend verkürzte Maulstück des zugehörigen Zangenschenkels für sieh angelenkt und mittels einer heb,elh artigen Verlängerung drehbar ist.
- Auf der Zeichnung ist eine Zahnzange gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht der Zange und Abb. 2 eine Vorderansicht der geteilten Zangenbacke.
- Der ,eine Zangenschenkel a besteht mit der Backe b in bekannter Weise aus einem Stück. Der andere Zangenschenkel c hat statt der üblichen Backe :einen verkürzten Arm d, der am Ende eine Gelenköse e bildet. Dieser Arm d greift in den Ausschnitts eines doppelarnügen Hebels f, g ein und ist mit ihm durch den Zapfen!, welcher ,durch die ösee hindurchgeht, gelenkig verbunden. Der kurze Arm f des doppelarmigen Hebels bildet die zweite Zangenbacke, während der längere Arm g durch eine Feder h gegen den Schenkel d der Zange abgestützt ist. Die Feder k ist um einen bogenförmigen Bügell gewunden, der durch eine öffnung des Schenkels a hindurchgeführt ist und durch eine Mutter m darin gehalten wird.
- Zum Ziehen eines Zahnes oder einer Wurzel wird die geöffnete Zange mit der festen Backe b an der Wurzel entlangg escho,-ben. Dabei sucht man unter leichtem Zusammendrücken der Zange auch die bewegliche Backe f mit ihrer Spitze an die Wurzel anzulegen. Unter stärkerem Zusammendrücken schiebt man die Backen noch weiter über die Wurzel. Beim Ausühen eines verstärkten Druckes legt sich die bewegliche Backe/ mit ihrer ganzen Fläche gegen die Wurzel, so daß .ein Ausgleich zwischen dein Backendruck und dem Druck der Feder k entsprechend dem Längenverhältnis der beiden Arme f und g stattfindet. Eine Zertrümmer rung des Zahnes oder seiner Wurzel kann wegen des vollen Anliegens der Zangenbacke nicht vorkommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zahnzange, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Zangenbacken (f) an das entsprechend verkürzte Maulstück des zugehörigen Zangenschenkels (c) für sich angelenkt und mittels einer hebelärtigen Verlängerung (g) drehbar ist. z. Zahnzange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für sich drehbare Zangenbacke (f) den einen Arara eines doppelarmigen, an der verkürzten Maulbacke angel..exikten Hebels (f, g) bildet, dessen anderer und längerer Arm (g) durch eitle Feder (h) gegen den Zangenschenkel (a) der Gegenbacke (b) abgestützt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK103748D DE468960C (de) | Zahnzange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK103748D DE468960C (de) | Zahnzange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE468960C true DE468960C (de) | 1928-11-26 |
Family
ID=7240253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK103748D Expired DE468960C (de) | Zahnzange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE468960C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3754331A (en) * | 1972-06-12 | 1973-08-28 | F Agnone | Universal dental extraction forceps |
-
0
- DE DEK103748D patent/DE468960C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3754331A (en) * | 1972-06-12 | 1973-08-28 | F Agnone | Universal dental extraction forceps |
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