AT121002B - Sendeeinrichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkeleinstellungen. - Google Patents

Sendeeinrichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkeleinstellungen.

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AT121002B
AT121002B AT121002DA AT121002B AT 121002 B AT121002 B AT 121002B AT 121002D A AT121002D A AT 121002DA AT 121002 B AT121002 B AT 121002B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sendeeimichtung   zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkel- einstellungen. 



   Zur Fernübertragung von   ZeigersteIlungen   auf Kreisteilungen dienen bekanntlich elektrische Einrichtungen, deren Sendeteil mit   kreisförmig   auf einer unbeweglichen Platte aus Isolationsmaterial angeordneten   Kontaktplättchen   in Winkelabständen der zu übertragenden Teilungseinheiten ausgestattet ist, wobei zweckmässig die zu übertragenden Winkelwerte in Einer-, Zehner-, Hunderter-, eventuell 
 EMI1.1 
 Kontaktteilungseinheiten, wenn der Durchmesser der unbeweglichen, die Kontaktplättehen tragenden Scheibe aus Isolationsmaterial nicht allzugross werden soll.

   Dadurch ergeben sich gewisse werkstättentechnische Schwierigkeiten bezüglich der   Anschlussmöglichkeit   der Verbindungskabel zum Empfänger, so dass bei der gewöhnlichen Anordnung der Einerkontaktstreifen, bei der benachbarte Kontaktstreifen am Umfange der Senderkontaktscheibe aufeinanderfolgenden Winkelwerten entsprechen, infolge des Platzbedarfes dieser Kabelanschlüsse unter eine gewisse kleinste Teilungseinheit als Einerkontaktteilung nicht   geschritten   werden kann. 



   Um nun auch für sehr fein abgestufte   Winkelübertragungseinrichtungen   die räumlichen 
 EMI1.2 
 Schleifkontaktwellen gewählt. 



   In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine bekannte Winkelübertragungseinriehtung dar, während Fig. 2 eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes für eine   Winkelübertragungsabstufung   (Einerkontaktteilung) von 10 zeigt. 



   Bei der bekannten Einrichtung nach Fig. 1 seien auf einer die   gewünschte   Winkelteilung tragenden Scheibe S aus Isolationsmaterial 20 Einerkontakte eo bis   e19 mit   je   la   Winkelabstand über einen Zentriwinkel von theoretisch 19  (praktisch wegen der Breite der Kontaktstreifen etwas mehr, jedoch weniger als   20 )   angebracht, die paarweise elektrisch leitend miteinander verbunden sind, u. zw. eo mit   , ss   mit   An, ex   mit e12 usw., bis e9 mit   e".

   Von   jedem der 10 Kontakte eo bis e9 geht ein Leitungsdraht zu je einem bezifferten Glühlämpehen Go bis   ssg   des Empfängers E. Über diesen 20 Einerkontaktstreifen schleifen 360 : 20   = 18   Kontaktfedern   al biS al8, die   alle leitend miteinander verbunden sind und deren Kontaktstellen genau unter 3600 :   18 == 20  ausgeteilt   sind. Diese Kontaktstellen sind so breit, dass sie zwecks Vermeidung des Stromöffnungsfunkens den Isolationsspalt zwischen zwei Kontaktstreifen überbrücken. Innerhalb dieser Einerkontaktstreifen e sind konzentrisch 36 Zehnerkontaktsegmente Zo 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 schleift eine den Isolationsspalt überbrückende Kontaktfeder b.

   Innerhalb der   kreisfönnig angeordneten   Zehnerkontaktsegmente Z sind konzentrisch dazu vier Hunderterkontaktsegmente 0,h1,h2 und   113   angeordnet, von denen die drei ersten je einen Zentriwinkel von 990 mit einem gegenseitigen Isolationsspalt von 10 umfassen, während das vierte (h3) einen Zentriwinkel von 590 umfasst und vom ersten   ho   ebenfalls durch einen Isolationsspalt von   10   getrennt ist. Von jedem dieser vier Hunderterkontaktsegmente, über die nacheinander eine den jeweiligen Isolationsspalt überbrückende Kontaktfeder c schleift, führt ein Leitungs- 
 EMI2.2 
 konzentrisch liegenden Kontaktring R liegt, auf dem die mit allen 20 Schleifkontaktfedern leitend verbundene Kontaktfeder d schleift, wobei alle 21 Kontaktfedern an der Zeigerplatte des Senders befestigt sind.

   Demnac h leuchten bei jeder Zeigerlage drei   Glühlämpchen,   je eines der Einer-, Zehner-und Hunderter-   gruppe   auf, und nur bei   der Uberbrtickung   je eines Isolationsspaltes durch eine   darüber   schleifende Kontaktfeder zwei benachbarte Lämpehen einer Gruppe. 



   Aus Fig. 1 ergibt sich sofort, dass hier der kleinstmöglichste Umfang der kontakttragenden Platte 360 mal grösser sein muss, als die   kleinstmogliehste   Einerkontaktteilung. Um nun ohne Änderung der Anzahl der Kontakte und Kontaktfedern mit noch viel kleineren Dimensionen des Senders auszukommen, erhalten die Einerkontaktstreifen für aufeinanderfolgende Winkelwerte (in Fig. l nebeneinanderliegend) eine in Fig. 2 dargestellte Teilung, die   erfindungsgemäss   als die um die theoretische Einerteilung (hier 10) vermehrte Teilung der Schleifkontaktstellen (hier 360  : 18 = 200) also   21    beträgt.

   Da jedoch der Bereich   sämtlicher   Einerkontaktstreifen einen vollen Kreisumfang nicht überschreiten darf und eine einheitliche Teilung dieser 20 Einerkontaktstreifen einem Winkelbereich von 19 x 21 =   399  entspräche,   so müssen diese Kontaktstreifen in zwei Serien geteilt werden, von denen jede diese Teilung von   21    erhält, jedoch beide Serien um   10  gegeneinanderversetzt   sind.

   Es ergeben sich daher zwischen den 
 EMI2.3 
 abständen von je 210 zwischen zwei Kontaktstreifen, hierauf zwischen   e9   und e10 ein Winkelabstand von 360   +10-21   x 9 =   181 - 9 x 20 + 1)   und zwischen e10 bis e19 abermals je ein Winkelabstand von   21 .   Demnach besteht zwischen zwei benachbarten Kontaktstreifen kein einheitlicher Winkelabstand, sondern ein zwischen 100 und 21 -10 =11  abwechselnder.

   Eine einbeitliche Kontaktstreifen- teilung ergäbe sich jedoch bei   dieser Dbertragungsstufe   von   10 bei   Anwendung von nur 10 Einerkontakten 
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 mit 20 Einerkontaktstreifen und 18   Schleifkonta1.'1fedem.   Die Zehner- und Hunderterkontaktsegmentanordnung, sowie die elektrische Verbindung mit bezifferten   Glühlämpchen   der Empfangseinrichtung ist die gleiche wie in Fig. 1.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Sendeeinrichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkeleinstellungen, bei denen die zu übertragenden Winkelwerte in Einer-, Zehner-, Hunderter- und gegebenenfalls auch Tausendergruppen unterteilt sind, wobei jeder dieser Gruppen eine entsprechende Kontaktgruppe zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelabstand der Einerkontakte zweier aufeinanderfolgender Winkeleinheiten gleich ist dem um den theoretischen Einerteilungswinkel vergrösserten ein-oder mehrfachen Teilungswinkel der Sehleifkontaktstellen.
AT121002D 1929-02-11 1930-01-18 Sendeeinrichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkeleinstellungen. AT121002B (de)

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