<Desc/Clms Page number 1>
Sendeeimichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkel- einstellungen.
Zur Fernübertragung von ZeigersteIlungen auf Kreisteilungen dienen bekanntlich elektrische Einrichtungen, deren Sendeteil mit kreisförmig auf einer unbeweglichen Platte aus Isolationsmaterial angeordneten Kontaktplättchen in Winkelabständen der zu übertragenden Teilungseinheiten ausgestattet ist, wobei zweckmässig die zu übertragenden Winkelwerte in Einer-, Zehner-, Hunderter-, eventuell
EMI1.1
Kontaktteilungseinheiten, wenn der Durchmesser der unbeweglichen, die Kontaktplättehen tragenden Scheibe aus Isolationsmaterial nicht allzugross werden soll.
Dadurch ergeben sich gewisse werkstättentechnische Schwierigkeiten bezüglich der Anschlussmöglichkeit der Verbindungskabel zum Empfänger, so dass bei der gewöhnlichen Anordnung der Einerkontaktstreifen, bei der benachbarte Kontaktstreifen am Umfange der Senderkontaktscheibe aufeinanderfolgenden Winkelwerten entsprechen, infolge des Platzbedarfes dieser Kabelanschlüsse unter eine gewisse kleinste Teilungseinheit als Einerkontaktteilung nicht geschritten werden kann.
Um nun auch für sehr fein abgestufte Winkelübertragungseinrichtungen die räumlichen
EMI1.2
Schleifkontaktwellen gewählt.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine bekannte Winkelübertragungseinriehtung dar, während Fig. 2 eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes für eine Winkelübertragungsabstufung (Einerkontaktteilung) von 10 zeigt.
Bei der bekannten Einrichtung nach Fig. 1 seien auf einer die gewünschte Winkelteilung tragenden Scheibe S aus Isolationsmaterial 20 Einerkontakte eo bis e19 mit je la Winkelabstand über einen Zentriwinkel von theoretisch 19 (praktisch wegen der Breite der Kontaktstreifen etwas mehr, jedoch weniger als 20 ) angebracht, die paarweise elektrisch leitend miteinander verbunden sind, u. zw. eo mit , ss mit An, ex mit e12 usw., bis e9 mit e".
Von jedem der 10 Kontakte eo bis e9 geht ein Leitungsdraht zu je einem bezifferten Glühlämpehen Go bis ssg des Empfängers E. Über diesen 20 Einerkontaktstreifen schleifen 360 : 20 = 18 Kontaktfedern al biS al8, die alle leitend miteinander verbunden sind und deren Kontaktstellen genau unter 3600 : 18 == 20 ausgeteilt sind. Diese Kontaktstellen sind so breit, dass sie zwecks Vermeidung des Stromöffnungsfunkens den Isolationsspalt zwischen zwei Kontaktstreifen überbrücken. Innerhalb dieser Einerkontaktstreifen e sind konzentrisch 36 Zehnerkontaktsegmente Zo
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
schleift eine den Isolationsspalt überbrückende Kontaktfeder b.
Innerhalb der kreisfönnig angeordneten Zehnerkontaktsegmente Z sind konzentrisch dazu vier Hunderterkontaktsegmente 0,h1,h2 und 113 angeordnet, von denen die drei ersten je einen Zentriwinkel von 990 mit einem gegenseitigen Isolationsspalt von 10 umfassen, während das vierte (h3) einen Zentriwinkel von 590 umfasst und vom ersten ho ebenfalls durch einen Isolationsspalt von 10 getrennt ist. Von jedem dieser vier Hunderterkontaktsegmente, über die nacheinander eine den jeweiligen Isolationsspalt überbrückende Kontaktfeder c schleift, führt ein Leitungs-
EMI2.2
konzentrisch liegenden Kontaktring R liegt, auf dem die mit allen 20 Schleifkontaktfedern leitend verbundene Kontaktfeder d schleift, wobei alle 21 Kontaktfedern an der Zeigerplatte des Senders befestigt sind.
Demnac h leuchten bei jeder Zeigerlage drei Glühlämpchen, je eines der Einer-, Zehner-und Hunderter- gruppe auf, und nur bei der Uberbrtickung je eines Isolationsspaltes durch eine darüber schleifende Kontaktfeder zwei benachbarte Lämpehen einer Gruppe.
Aus Fig. 1 ergibt sich sofort, dass hier der kleinstmöglichste Umfang der kontakttragenden Platte 360 mal grösser sein muss, als die kleinstmogliehste Einerkontaktteilung. Um nun ohne Änderung der Anzahl der Kontakte und Kontaktfedern mit noch viel kleineren Dimensionen des Senders auszukommen, erhalten die Einerkontaktstreifen für aufeinanderfolgende Winkelwerte (in Fig. l nebeneinanderliegend) eine in Fig. 2 dargestellte Teilung, die erfindungsgemäss als die um die theoretische Einerteilung (hier 10) vermehrte Teilung der Schleifkontaktstellen (hier 360 : 18 = 200) also 21 beträgt.
Da jedoch der Bereich sämtlicher Einerkontaktstreifen einen vollen Kreisumfang nicht überschreiten darf und eine einheitliche Teilung dieser 20 Einerkontaktstreifen einem Winkelbereich von 19 x 21 = 399 entspräche, so müssen diese Kontaktstreifen in zwei Serien geteilt werden, von denen jede diese Teilung von 21 erhält, jedoch beide Serien um 10 gegeneinanderversetzt sind.
Es ergeben sich daher zwischen den
EMI2.3
abständen von je 210 zwischen zwei Kontaktstreifen, hierauf zwischen e9 und e10 ein Winkelabstand von 360 +10-21 x 9 = 181 - 9 x 20 + 1) und zwischen e10 bis e19 abermals je ein Winkelabstand von 21 . Demnach besteht zwischen zwei benachbarten Kontaktstreifen kein einheitlicher Winkelabstand, sondern ein zwischen 100 und 21 -10 =11 abwechselnder.
Eine einbeitliche Kontaktstreifen- teilung ergäbe sich jedoch bei dieser Dbertragungsstufe von 10 bei Anwendung von nur 10 Einerkontakten
EMI2.4
mit 20 Einerkontaktstreifen und 18 Schleifkonta1.'1fedem. Die Zehner- und Hunderterkontaktsegmentanordnung, sowie die elektrische Verbindung mit bezifferten Glühlämpchen der Empfangseinrichtung ist die gleiche wie in Fig. 1.