CH145802A - Sende-Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkeleinstellungen. - Google Patents

Sende-Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkeleinstellungen.

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CH145802A
CH145802A CH145802DA CH145802A CH 145802 A CH145802 A CH 145802A CH 145802D A CH145802D A CH 145802DA CH 145802 A CH145802 A CH 145802A
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Aktiengesellschaft C P Anstalt
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Cp Goerz Optische Anstalt Ag
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      Sende-Einriehtung    zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter  Winkeleinstellungen.    Zur Fernübertragung von Zeigerstellun  gen auf Kreisteilungen dienen bekanntlich  elektrische Einrichtungen, deren Sendeteil  mit kreisförmig auf einer unbeweglichen  Platte aus Isolationsmaterial angeordneten  Kontaktplättchen in Winkelabständen der       zu    übertragenden Teilungseinheiten ausge  stattet ist, wobei zweckmässig die zu  übertragenden Winkelwerte in Einer-, Zeh  ner-,     Hunderter-,    eventuell auch Tausen  dergruppen unterteilt werden, von denen  ,jeder einzelnen dieser Gruppen eine     entspre-          ehende    unterteilte Kontaktgruppe zugeord  net ist,

   die durch Kabel mit entsprechend an  geordneten - Stromanzeigevorrichtungen (zum  Beispiel kleine bezifferte Glühlämpchen) des  Empfängers elektrisch verbunden sind, von  denen nur jene Stromführung anzeigen, deren  Bezifferung mit jenem Kontaktplättchen  übereinstimmt, die von den mit dem Sende-         zeiger    fest verbundenen     Schleifkontaktfedern     berührt werden.  



  Bei sehr feiner Abstufung der zu über  tragenden Winkelwerte ergeben sich natur  gemäss sehr kleine     Kontaktteilungseinheiten,     wenn der Durchmesser der unbeweglichen,  die Kontaktplättchen tragenden Scheibe aus  Isolationsmaterial nicht.     allzugross    -werden  soll.

   Dadurch ergeben sich gewisse werk  stättentechnische Schwierigkeiten bezüglich  der     Anschlussmöglichkeit    der Verbindungs  kabel zum Empfänger, so dass bei der ge  wöhnlichen Anordnung der     Einerkontakt-          streifen,    bei der benachbarte Kontaktstreifen  am Umfange der     Senderkontaktscheibe    auf  einanderfolgenden Winkelwerten entspre  chen, infolge des Platzbedarfes dieser Kabel  anschlüsse unter eine gewisse kleinste Tei  lungseinheit als     Einerkontaktteilung    nicht  geschritten werden kann.

        Um nun auch für sehr fein abgestufte       Winkelübertragungseinrichtungen    die räum  lichen Abmessungen der Sendevorrichtung  sehr klein halten zu können, wird erfin  dungsgemäss der Winkelabstand der Kon  taktstreifen zweier aufeinanderfolgender  Winkeleinheiten entsprechend dem um den  theoretischen     Einerteilungswinkel    vergrösser  ten ein- oder mehrfachen Teilungswinkel  der Schleifkontaktstellen gewählt.  



  In der Zeichnung stellt     Fig.    1 eine be  kannte     Winkelübertragungseinrichtunb    dar,  während     Fig.    2 eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes für  eine     Winkelübertragungsabstufung    (Einer  kontaktteilung) von 1   zeigt.  



  Bei der     bekannten    Einrichtung nach       Fig.    1 seien auf einer die gewünschte Win  kelteilung tragenden Scheibe     S\    aus Isola  tionsmaterial 20     Einerkontakte        eo    bis     ei"    mit  je 1   Winkelabstand über einen     Zentriwinkel     von     theoretisch    19   (praktisch wegen der  Breite der Kontaktstreifen etwas mehr, je  doch weniger als 20  ) angebracht, die paar  weise elektrisch leitend miteinander verbun  den sind, und zwar     eo    mit     elo,   <I>ei</I> mit<I>ei"</I>     e.,     mit     e,

  2        usf,    bis     eo    mit ei,. Von jedem der  zehn Kontakte     e"    bis     e,,    geht ein     Leitungs-          drzht    zu je einem der bezifferten     Glühlämp-          chen    G" bis     G.,    des Empfängers E. Über  diesen 20     Einerkontaktstreifen    schleifen  360 : 20 - 18 Kontaktfedern<I>a,</I> bis     a",    die  alle leitend miteinander verbunden sind und  deren Kontaktstellen genau unter 360   : 18  - 20   ausgeteilt sind.

   Diese Kontaktstellen  sind so breit, dass sie zwecks Vermeidung  des     Strom-Öffnungsfunkens    den     Tsolations-          spalt        zwischen    zwei     Kontaktstreifen    über  brücken.

   Innerhalb dieser     Ein'erkontakt-          streifen    e sind konzentrisch 36     Zehnerkon-          taktsegmente    Z" bis     Z:",    mit     Zentriwinkeln     von zirka. 9   und 1   Isolationszwischenraum  angeordnet, von denen je vier     bezw.    drei mit  einander leitend verbunden sind, und zwar  Z" mit     Z1,,        Z2"    und Z"", ebenso Z, mit Z",       Z2"        Z:

  #,        usf.    bis     Z,,    mit Z," und     Z".    Von  Jedem der zehn Kontakte Z" bis Z" geht ein  Leitungsdraht zu je einem der zehn beziffer-         ten    Glühlämpchen     G'o,    GI",

       Gzo    bis     Goo.    Über  sämtliche dieser 36 Zehnerkontakte nachein  ander schleift eine den Isolationsspalt über  brückende Kontaktfeder     b.    Innerhalb der  kreisförmig angeordneten     Zehnerkontaktseg-          inente    Z sind     konzentrisch    dazu vier     Hunder-          terkontaktsegmente        1t.",        hl,    und     ks    ange  ordnet, von denen die drei ersten je einen       Zentriwinkel    von 99   mit einem gegenseiti  gen Isolationsspalt von 1   umfassen, wäh  rend das vierte     (lt..)

      einen     Zentriwinkel    von  59   umfasst und vom ersten ho ebenfalls  durch einen Isolationsspalt von 1   getrennt  ist.  



  Von jedem dieser vier Hunderterkontakt  segmente, über die nacheinander eine den je  weiligen Isolationsspalt überbrückende Kon  taktfeder c schleift, führt ein Leitungsdraht  zu je einem bezifferten Glühlämpchen G"",       G,o"    bis     G"",.    Alle 24 Glühlämpchen des  Senders sind einpolig miteinander verbunden,  wobei diese Verbindungsstelle durch den Lei  tungsdraht<I>r</I> an einem Pol der Batterie<I>B</I>  liegt, deren zweiter Pol an dem innerhalb der       Hunderterkontaktsegmente    h" bis     las,        kOn7en-          trisch    liegenden Kontaktring R liegt, auf  dem die mit allen 20     Schleifkontaktfedern     leitend verbundene Kontaktfeder d schleift,

    wobei alle 21 Kontaktfedern an der Zeiger  platte des Senders befestigt sind. Demnach  leuchten bei jeder Zeigerlage drei     Glühlämp-          chen,    je eines der Einer-, Zehner- und Hun  dertergruppe auf, und nur bei der Über  brückung je eines Isolationsspaltes durch eine  darüber schleifende Kontaktfeder zwei be  nachbarte Lämpchen einer Gruppe.  



  Aus     Fig.    1 ergibt sich     sofort,    dass hier  der     kleinstmöglichste    Umfang der kontakt  tragenden     Platte    360mal grösser sein muss.  als die     kl'einstmöglichste        Einerhontali:

  ttei-          lung.    Um nun ohne Änderung der Anzahl  der Kontakte und Kontaktfedern mit noch  viel kleineren Dimensionen des Senders aus  zukommen, erhalten die     Einerkontaktstrei-          fen    für     aufeinanderfolgendeWinkelwerte    (in       Fig.    1     nebeneinanderliegend)    -'eine in     Fig.    2  dargestellte Teilung, die als die um die theo  retische Einerteilung (hier 1  ) vermehrte      Teilung der Schleifkontaktstellen (hier 860    18 = 20  ) also 21   beträgt.

   Da jedoch der  Bereich sämtlicher     Einerkontaktstreifen    einen  vollen Kreisumfang nicht überschreiten darf  und eine einheitliche Teilung dieser 20       Einerkontaktstreifen    einem Winkelbereich  von 19 X 21 = 399   entspräche, so müssen  diese Kontaktstreifen in zwei Serien geteilt  werden, von denen jede diese Teilung von  21   erhält, jedoch beide Serien um 10   ge  geneinander versetzt sind.

   Es ergeben sich       daher    zwischen den einzelnen     Einerkontakt-          streifen    nachfolgende Teilungen: für die  erste Serie von     e,    bis     e:,    mit den Winkelab  ständen von je 21   zwischen zwei Kontakt  streifen, jedoch zwischen     e;,    und     elo    ein Win  kelabstand von 36,0     -I-    10 -(21 X 9) = 181  (= 9 X 20     -i-    1) und zwischen     eio    bis ei[)  abermals je ein Winkelabstand von 210.

    Demnach besteht zwischen zwei benachbar  ten Kontaktstreifen kein einheitlicher Win  kelabstand,     sonden    ein zwischen 10 0 und  21 0 -10 0 = 11 0 abwechselnder. Eine ein  lieitliche     Kontaktstreifenteilung    ergäbe sich  jedoch bei dieser     Übertragungsstufe    von l0  bei Anwendung von nur zehn     Einerkontak-          ten    unter 210 Winkelabstand und 360 : 10  = 36     Schleifkontaktfedern    mit 10 0 Winkel  abstand.

   Da die Grösse der Sendevorrich  tung hauptsächlich vom Winkelabstand der         Einerkontakte    abhängt, und zwar umso klei  ner sein kann, je grösser dieser     Winkelab-          stand    ist, so wäre diese letztere Anordnung  mit nur zehn     Einerkontakten    und 36     Schleif-          kontaktfedern    noch vorteilhafter als die in       Fig.    2 dargestellte Ausführungsform mit     ?(1          Einerkontaktstreifen    und 18     Schleifkontakt-          federn.    Die Zehner- und     Hunderterkontakt-          

  segmentanordnung,    sowie die elektrische  Verbindung mit bezifferten     Glühlämpchen     der Empfangseinrichtung ist die gleiche wie  in     Fig.    1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sende inrichtung zur elektrischen Fern übertragung fein abgestufter Winkeleinstel lungen, bei denen die zu übertragenden Win kelwerte in beliebig viele Gruppen unterteilt sind, wobei jeder dieser Gruppen eine ent sprechende Kontaktgruppe zugeordnet ist. dadurch gekennzeichnet. dass der Winkelab stand der Kontaktstreifen zweier aufeinan derfolgender Winkeleinheiten gleich ist dem um den theoretischen Einerteilungswinkel vergrösserten ein- oder mehrfachen Teilungs winkel der Schleifkontaktstellen.
CH145802D 1929-02-11 1930-01-21 Sende-Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkeleinstellungen. CH145802A (de)

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DE145802X 1929-02-11

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CH145802D CH145802A (de) 1929-02-11 1930-01-21 Sende-Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung fein abgestufter Winkeleinstellungen.

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